Miakos Gedichte

  • TRIGGER!

  • Es stand auf einem Felde

    Ein Hoch gewachsenes Gehölz


    Wild gewachsenes Geäst ziert sein Haupt

    Wurzeln Graben sich in das Erdreich

    Bewegungslos und anmutig steht es dort


    Von Urgewalt trieb der Schaft

    Grünt das Blätterdach beschützend vor Wetterschlägen


    Vom Frühling gesandt, die Knospen blühend

    Es ist nicht nur ein Baumwipfel

    Es ist mein Hoffnungstraum



    © Miako

  • Wenn das Grauen seine Arme ausstreckt

    Wird es nach dir greifen


    Es wird hinein in dein Herze stechen

    Es mit Grausamkeit zerquetschen


    Es wird die herausströmende Wärme

    Mit gefrorenem Eis tauschen


    Eissplitter bleiben im Herze stecken

    Der Schmerz dauerhaft so grauenvoll


    Und niemand ist da, der die Splitter zieht

    Und niemand ist da, der die Eisschicht mit Wärme schmilzt

    Und niemand ist da, der die tiefen Risse flickt


    Einsam im der eisigen Kälte

    Mein quälendes Zu Hause



    © Miako

  • Das Feuer überall brennt

    Als Störenfried erkennt

    Es will dich verschlingen

    Es wird dich umringen


    In der Nacht

    Ziehst du in die Schlacht

    Ein grausames Gefecht

    Es war nie gerecht


    Alles ist so kalt und leer

    Flucht in die Einsamkeit ins Todesmeer

    Warum hast du mich verlassen

    Verschwunden in verlorenen Gassen


    © Miako

  • Das ist ein Gedicht, welches mich selbst ziemlich berührt!


    Allgemein kann ich keine Kritik äußern, denn man merkt, dass die Gedichte aus tiefsten Gefühlen heraus geschrieben worden sind. Sie sind gut geschrieben, leserlich und sehr kreativ. Alle deine Werke, aber wie gesagt berührt mich das oben zitierte irgendwie sehr, das passt. Ich bewundere dich dafür, dass du so stetig postest und dir deiner kreativen Ader stets treu bleibst. Das möchte ich sehr positiv hervorheben!

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    EXISTENTIAL EXECUTION ─── JUST A FLUKE IN EVOLUTION
    HISTORY ALREADY FORGOT

  • Eisige Späne fallen vom Himmel

    Metallspitzen meinen Körper durchbohren

    Feiner Sand sich in die Hohlräume legt

    Tränenreich der Horizont sich quält

    Zu Eis erstarren die feinen Sonnenstrahlen

    Ein feines Netz aus Asche die Augen bedeckt


    Stahlstäbe die Hohlräume freilegt

    Roter Lebenssaft aus ihnen sickert

    Ein kleiner See meinen Körper trägt

    Blitze schlagen in die Sonne

    Sprengt sie in Millionen Splitter

    Eine Böe weht alles davon

    Die Finsternis nimmt nun platz



    © Miako