Die Stadt, in der es mich nicht gibt

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  • Originaltitel
    僕だけがいない街 (Boku dake da inai machi)
    Erscheinungsjahr
    2014-2017
    Anzahl Bände
    9
    Abgeschlossen?
    Ja
    Genre
    Drama
    Mystery
    Verlag
    TOKYOPOP
    Autor/Mangaka
    Kei Sanbe

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    ­­Titel: Die Stadt, in der es mich nicht gibt
    Originaltitel: Boku dake ga Inai Machi (僕だけがいない街)
    Zeichnungen & Story: Kei Sanbe
    Genre: Thriller, Mystery
    Erscheinungsjahr: 2014 (Deutschland); 2012 (Japan)
    Publisher: Tokyopop (Deutschland); Kadokawa (Japan)
    Bände: In 8 Bänden plus einem Bonus-Band (in Deutschland als Band 9 betitelt) abgeschlossen

    Story:
    Satoru Fujinuma hat eine besondere Gabe: Wann immer ein Unglück um ihn herum geschieht, kann er in der Zeit zurückgehen, um es zu verhindern. Als er eine versuchte Kindesentführung beobachtet, bringt das Erinnerungen an eine Mordserie aus seiner Kindheit zurück. Um ein weiteres Unglück zu rückgängig zu machen, springt er in der Zeit zurück. Doch statt wie erwartet bis zum Morgen desselben Tages zurückzureisen, findet er sich plötzlich in seiner Kindheit wieder – wird er die Morde von damals verhindern können…?
    Quelle: anisearch.de

    ~*~*~

    Eigene Meinung:
    Ich habe bisher den ersten Band gelesen und muss sagen, dass mir der Manga ganz gut gefällt. Den Erzählstil fand ich zwar am Anfang etwas langatmig, bis die Story in Gang kam, aber dann ist es doch recht spannend gemacht und man fängt automatisch an, bei den Reruns – wie Satoru die Wiederholungen der Szenen nennt – nach auffälligen Sachen zu suchen. Ist es der Mann im Hintergrund? Oder die Frau? Oder doch was ganz anderes? Das finde ich sehr spannend an dem Manga gemacht =)
    Die wenigen Haupt- oder Nebencharaktere, die bisher vorkommen, sind alle recht solide aufgebaut und haben ihren Sinn und Zweck in der Geschichte – so z.B. Satorus Mutter,

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    die erst den Eindruck erweckt, sich einfach nur in sein Leben einmischen zu wollen, dann aber doch einen wichtigen Hinweis zu einer Beinahe-Entführung und auf Satorus Vergangenheit gibt; zudem finde ich sie irgendwie sympathisch :D


    Airi,

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    die Studentin die mit Satoru beim selben Pizza-Lieferanten arbeitet, finde ich bisher noch etwas schwammig – sie hängt sich an ihn ran, weil sie gleich vermutet, dass das nicht nur Zufall sein kann, als er Leute mit krassen Stunts rettet, die ihn dann ins Krankenhaus bringen, aber sonst weiß man noch recht wenig über sie.


    Satoru selber

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    mag ich irgendwie mit seiner Einstellung zum Leben – zwar etwas zu locker manchmal, aber dennoch fleißig. So ist z.B. seine Wohnung unaufgeräumt und spartanisch eingerichtet, aber er geht brav und zuverlässig seinem Job als Pizza-Bote nach, obwohl er sein Geld viel lieber als Manga-Zeichner verdienen würde. Mit seinen 28 Jahren gibt er seinen Traum noch lange nicht auf und versucht sein Glück immer wieder bei diversen Verlagen ;)

    Der Zeichenstil ist IMO etwas gewöhnungsbedürftig. Er kommt mir leicht… krickelig vor, aber ich denke, das ist einfach der Stil des Zeichners und man gewöhnt sich doch recht schnell daran – und es ist mal was anderes =) Umso mehr mag ich, dass er recht einfach gehalten ist und mit wenige Rasterfolie auskommt – dadurch wirkt er nicht so überladen =)

    Bin schon gespannt, wie es weiter geht ;)

  • So, nachdem ich Band 2 heute nochmal und Band 3 frisch gelesen habe, will ich mein Statement dazu abgeben =)

    Zu Band 2
    Satorus Rückkehr in seine eigene Kindheit ist für ihn erst verwirrend, aber er freut sich über all die Dinge die jetzt wieder so sind wie sie sein sollten - sein Verhältnis zu seiner Mutter ist wieder ganz anders und man merkt, dass er sich in gewisser Weise freut noch einmal Kind sein zu dürfen.
    Ich fand die ersten Szenen des kleine Satoru mit seiner Mutter wirklich sehr goldig und herzerwärmend =)
    Ich finds auch toll, wie Satoru sich um Kayo bemüht und sich mit ihr anfreundet und sie sogar gemeinsam Ausflüge machen =)
    Sie hat es ja nicht leicht zuhause, weil

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    sie von ihrer Mutter ständig verprügelt wird

    und um das zu verarbeiten schrieb sie eine Kurzgeschichte, die in einer Art Jahrbuch veröffentlicht wurde - den entscheidenden Tipp hierfür kriegt Satoru ja von Kenya, den ich gern mag - er ist einfach smart ^^
    Und dass auch Satorus Mutter einschreitet und den Kids hilft, finde ich klasse =) Im ersten Band kriegt man von der Mutter einen leicht schrägen Eindruck, aber ich mochte sie da schon - seit Satoru aber wieder in seiner Kindheit ist, mag ich sie noch mehr =)

    Jun/Yuki, der ja als Mörder der verschwundenen Grundschüler zum Tode verurteilt wurde, macht auf mich hingegen gar nicht den Eindruck, als wäre er so ein Psycho - das ist zwar kein Beweis, aber ich habe so im Gefühl, dass er unschuldig ist. Gerade auf diesen Handlungsstrang bin ich weiterhin sehr gespannt =)

    Das Ende des Bandes hat ja einen netten Cliffhanger und man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht! ^^

    Zu Band 3
    Das Verschwinden von Kayo,

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    das Satoru so verzweifelt versucht hat zu verhindern, ist schließlich doch eingetreten und man bekommt noch einen kurzen Blick auf die Version, die die Lehrer und die Medien den Leuten weismachen wollen, bevor Satoru zurück in die Gegenwart geworfen wird - gerade als es so spannend war! T^T


    Tja und hier wird Satoru

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    noch wegen dem Mord an seiner Mutter verdächtigt und gesucht

    Einzig Airi scheint ihm zu glauben und hilft ihm. Langsam wird sie mir sympathisch, nachdem ich sie im ersten Band noch so schwammig und nichtssagend fand =)
    Der Chef der beiden hingegen

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    ist ein Arsch, nichts anderes. Einmal verrät er Satoru an die Polizei, das zweite mal kann Airi ihn - mit einem klasse Haken :D - davon abhalten.


    Die Geschichte mit dem Hausbrand ist da ziemlich herb, weil ich gerade angefangen habe sie zu mögen.

    Dieser Sawada - wie auch immer Satoru mit ihm eigentlich in Kontakt kam Oo - weiß ja zum Glück mehr über die ganzen Fälle und schlüsselt schließlich auf, dass ein gerissener Mörder hinter allen Morden seit vor 18 Jahren steckt; und auch allgemein, was noch so herausgekramt wird, was Sawada weiß.

    Dieser Nishizono ist also noch verdächtig, der Chef selber ist auch nicht astrein... Ich bin echt gespannt wie es weiter geht, vor allem nach Satorus Festnahme am Ende des Bandes und dass sich da gerade ein Rerun anbahnt, als er Nishizono sieht.
    Ich will den nächsten Band!! T^T

    Btw. fand ich den kleinen Seitenhieb auf DBZ toll - die Schokolade, die Airis Vater geklaut haben soll, heißt "Majin". Na wenn das nicht auf die Boo-Saga hindeutet, dann weiß ich auch nicht :D

  • Band 1


    Ich muss sagen, der Zeichenstil gefällt mir gut, die Charaktere jedoch nicht. Satoru ist ein absoluter Einzelgänger, der nur seinen Traum nachgehen, ansonsten aber in Ruhe gelassen werden will. Airi ist ein kleines Mysterium für mich, ich weiß nicht, ob sie wirklich einfach nur gutmütig oder bloß naiv ist. Gut herübergebracht wurde die Veränderung der eigenen Stimmungslage, als man Satorus Mutter immer besser kennen lernte: zuerst dachte man wirklich, sie wäre eine regelrechte nervige Hexe, aber dann war sie doch eine gute Mutter, die ihren Sohn geliebt und ihm nie etwas schlechtes getan hat. Mich würde glatt interessieren, was mit seinem Vater ist.
    Die Reruns sind einerseits eine tolle Idee, über irgendwie stören die mich auch etwas, genauso wie Satoru immer darauf reagiert. Immer sagt er, er muss nach etwas „Seltsamen“ ausschau halten, aber beim Rerun auf der Baustelle war eigentlich nichts seltsames. Der Ablauf des Reruns ist für mich an sich auch noch seltsam, mit den Hinweisen, DASS er es verhindern muss und wie überhaupt entschieden wird, was ein Unheil ist.
    Die Szene, als Satorus Mutter ermordet wurde, fand ich fies, ich hatte sie abgefangen zu mögen und dann stirbt sie einfach. Ich bin gespannt, was in seiner Vergangenheit in der Kindheit ans Tageslicht kommt, was er erfolgreich vergessen und verdrängt hat.

    Band 2


    Der Band hat mir richtig Spaß gemacht, an Satoru habe ich mittlerweile gewöhnt und mag ihn nun wesentlich mehr und seine Mutter hat bei mir auch weiter Sympathiepunkte gesammelt. Was mir auch gefiel, war, dass Satoru selber merkt, dass selbst Erwachsene sich meist kindisch verhalten, es an sich also eigentlich keinen großen Sprung vom Kind zum Erwachsenen gibt. Interessant finde ich, dass egal was Satoru momentan macht, es streng genommen für ihn selber im großen und ganzen keine großen Änderungen bei den Geschehnissen oder deren Ablauf gibt (bezogen auf den Eckpunkten der Geschehnisse: Baum, Füchse, Sandwiches).
    Die Sache mit dem Mangatitel wurde ja nun auch geklärt und ich finde es beeindruckend, dass eine 10-Jährige sowas schreiben kann, nach dem Motto „ich will, dass alle Menschen normal weiterleben, auch wenn ich nicht mehr bin“. Was Hinazukis Mutter ihr antut, ist schrecklich, aber ich habe irgendwie Mitleid mit beiden.
    Das Ende war fies, aber dennoch vorhersehbar, sonst wäre es ja öde. Hoffentlich gibt es nicht noch ein Rerun in der Zeit in seiner Kindheit und es löst sich so auf.

    Band 3


    Ich dachte, die Spannung würde nicht noch mehr anziehen, aber Band 3 hat es doch getan. Es scheint, dass er das Geschehene doch nicht so stark in die Richtung ändern kann, die er will und der Fall wohl zu klein ist, damit der Butterfly Effect merklich in Erscheinung tritt. Ich hätte nicht erwartet, dass der Rerun erst so spät endet, besonders ohne, dass wirklich viel nachhaltig verändert wurde, immerhin konnte er nichts stark verändern. Airi finde ich immer cooler, sie ist doch nicht naiv, sonder kann Menschen durchschauen und weiß so, ob sie ihnen vertrauen und wie sie mit denen umgehen kann.
    Die ganze Flucht, mitsamt der Rückschläge und den lediglich wenigen positiven Ereignissen ist toll inszeniert, ich konnte kaum aufhören weiterlesen zu wollen. Scheinbar ist der Politiker ja wirklich der Täter, etwas wundern tut es mich aber schon, dass er demnach 18 Jahre nach den damaligen fällen immernoch bzw. wieder Kinder entführt und tötet. Nagut, ich schaue viel Criminal Minds, dadurch ist es weniger „wundern“, als eher „überrascht“ sein. Mal sehen, wie weit der neue Rerun am Ende des Bandes zurückgeht.

  • Zu Band 4

    Spoiler anzeigen

    Beginnend mit einem Flashback aus seiner Kindheit landet Satoru schlussendlich wieder in seiner Vergangenheit.
    Was in dem anfänglichen Flashback gezeigt wird habe ich zwar nicht zu 100% verstanden, weil das auftauchende Mädchen bisher nie eine Rolle spielte, aber als sie zu dem Kerl in den Schuppen geht (den Satoru als Nishizono entlarvt) lief mir echt ein Schauer den Rücken runter - das wäre als Mutter wohl mein Graus, wenn ich wüsste, dass mein Kind mit fremden Leuten allein in einem düsteren Schuppen ist... Oo

    Bei Satorus Kindheit angekommen, befindet er sich wieder bei den anderen im Museum - er hat also noch ein paar Tage Zeit um Kayo zu retten.
    Interessant finde ich, dass Kenya tatsächlich merkt, dass mit Satoru was nicht stimmt - ich dachte einen kurzen Moment lang, dass Satoru Kenya jetzt erzählt, dass er aus der Zukunft wäre, oder so xD Ich finde es toll, dass Satoru sich Kenya anvertraut und dass dieser ihn bei seiner Aktion unterstützen will - gemeinsam schmieden sie einen Plan, wie sie Kayo helfen können.

    Bei einem weiteren Besuch bei Jun/Yuki vergewissert sich Satoru, dass dieser nicht der Täter sein kann und verschafft ihm dann heimlich ein Alibi - der Junge ist echt gerissen; und dabei vergesse ich immer, dass er ja eigentlich 28 Jahre alt ist *gg* Aber wer zum Henker weiß, wie man aus einer Einwegkamera einen Elektroschocker baut?! XD

    Wie beim vorangegangenen Rerun feiern sie auch diesmal wieder ihren Geburtstag zusammen, doch diesmal bringt Satoru Kayo nicht nach Hause. Sein Plan, sie zu "entführen" ist nicht schlecht und auch gut durchdacht - das Versteck in einem alten unbenutzten Bus unterzubringen ist nicht dumm ^^
    Klasse finde ich, dass auch hier Satorus Mutter wieder den vollen Durchblick hat und weiß, dass ihr Sohn was mit dem Verschwinden von Kayo zu tun hat *gg*
    Dass Kayos Mutter wiederum sich keinen Deut darum schert, dass ihre Tochter offenbar verschwunden ist, zeigt mir wieder wie unsympathisch ich das Weib finde. Und ihre eigene Vergangenheit, die in diesem Band mal beleuchtet wird, ist da IMO keine Ausrede - gerade deswegen sollte sie es eigentlich besser wissen und machen.

    Unheimlich war definitiv, als nachts der komische Kerl in den Bus kam - ich wäre an Kayos Stelle vor Angst sicher fast gestorben Oo Und als sie seinen Rucksack durchwühlen und verdächtiges Zeug finden, da ist es klar, dass der Dreck am Stecken hat. Da bin ich auch echt noch gespannt was kommt; und vor allem ob es dieser Nishizono vielleicht war.
    So gesehen war es besser, Kayo mit zu Satoru zu nehmen - und am nächsten Tag war ja eh schon das Jugendamt bei Kayos Mutter.

    So weit ein echt spannender neuer Band und ich kann es kaum erwarten bis der fünfte rauskommt <3 Allgemein bin ich auch gespannt wieviele Bände die Serie haben wird ^^

  • Band 5


    Nach dem Kayo gerettet wurde und vom Jugendamt zu ihrer Großmutter gebracht wurde, kommt Satoru trotzdem nicht zur Ruhe - er weiß dass es noch nicht vorbei ist und will deswegen immer auf der Hut bleiben. Durch Kenya erfährt Satoru von einem Fall, wo ein Vater beschuldigt wird seine Tochter getötet zu haben; das bringt ihn darauf, dass er im Bus Holzkohlebriketts gefunden hat. Zudem erfährt man in diesem Kapitel ein bisschen was über Kenya, was ich schön finde.
    Im Bus müssen die Kinder feststellen, dass einige Sachen fehlen; wie zum Beispiel der Rucksack und die Kohlebriketts.

    Da Satoru auch verhindern möchte, dass Aya ebenfalls verschwindet, forscht er bei Yuki und seinem Vater nach, ob sie etwas damit zu tun haben könnten. Er beschließt, dass er Aya nicht mehr alleine lassen möchte; aber da er sie nicht persönlich kennt, wird es schwierig mit ihr in Kontakt zu kommen. Er beginnt ihr zu folgen und so ihren Tagesablauf zu lernen, leider wird er dabei von seiner Mutter gestört - sein Lehrer, Herr Yashiro, gibt ihm hingegen einige Tipps, wie er sich Aya nähern kann.
    Als sie die Chance haben, nähern sie sich Aya und komm mit ihr ins Gespräch - zuerst scheint es gut zu laufen, doch dann findet sie plötzlich dass die Jungs kindisch sind und verlässt den Park, in dem sie sitzt.

    Nach dem verkackt Versuch mit Aya, stellt man freudig fest, dass Kayo wieder auf die Schule der Jungs geht. Als sie sich nach der Schule mit Kayo wieder in ihrem Versteck aufhalten, platzt Aya plötzlich rein und schließt sich der Gruppe an.

    Kayo lenkt den Blick darauf, dass Misato jetzt zur Einzelgängerin geworden ist; und in meinen Augen somit zu einem Ziel (wer sagt denn, dass der Täter sich nicht sie als Ersatz für z.B. Kayo schnappt?)
    Sawada, den man ja nur aus der Zukunft kennt, taucht bei Satorus Mutter - seiner Arbeitskollegin - auf und berichtet von einem Fall; ich vermute hierbei, dass es sich um jenen Täter handelt, der auch ein Auge auf die Mädchen geworfen hat.
    In der Schule versuchen Kayo und Satoru Misato vor ihrer Einsamkeit zu schützen und verfolgen sie. Sie müssen feststellen, dass dies jedoch nicht ganz leicht ist und Satoru verliert sie aus den Augen, nachdem sie sich im Eishockey-Stadion aus dem Lieferanteneingang geschlichen und scheinbar in das Auto von Yukis Vater begeben hat.
    Zufällig taucht Herr Yashiro, der Lehrer, auf und Satoru bittet ihn darum, ihn mit dem Auto dem Lieferwagen nach zu fahren. Fies ist dann der Cliffhanger, mit dem der Band endet und einem der Lehrer auf einmal sehr creepy vorkommt.


    Allgemein war dies ein sehr spannender Band; und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht *^*

    Band 6


    Gleich zu Anfang fällt mir auf, dass das Inhaltsverzeichnis mit roter Schrift und Blutspritzern gedruckt wurde; das macht die Lesbarkeit der Kapiteltitel etwas schwierig. Weiß jemand ob das Absicht ist?

    Oh. Mein. Gott! =C
    Irgendwie war mir am Ende des fünften Bandes bereits klar, dass mit dem Lehrer was nicht stimmt, aber dass er tatsächlich der Mörder ist, das habe ich doch nicht vermutet… Irgendwie kam das unverhofft, aber irgendwie war es auch klar. Ich bin echt etwas geschockt über diese Erkenntnis.

    Das Kapitel über den Lehrer und seinen großen Bruder, ist in meinen Augen fast schon zu klischeehaft - dadurch dass er von seinem Bruder geschlagen wurde und er ihn zwang ihm bei seinen schändlichen Sachen zu helfen, soll jetzt mal wieder als Erklärung dafür dienen, dass er selber einen Knacks weg hat und zum Mörder wird?
    Der Rückblick mit seiner Verlobten, die ihn beinahe entlarvt hätte, war interessant; aber er hat sich ihr geschickt entledigt.

    Was etwas unklar bleibt, ist die Tatsache, dass er Satoru ja eigentlich getötet hat (zumindest bekommt man den Eindruck davon) und in manchen Bildern scheint es auch so, als würden die anderen Kinder und seine Mutter ihn vermissen. Dann kommt jedoch die Überblendung, wie der erwachsene Satoru im Koma liegt und dann erwacht; das erklärt natürlich, warum Satoru in seiner Zukunft noch lebt (auch wenn es eine andere Zukunft ist).
    Kenyas Bericht gibt einen Einblick darüber, was damals weiterhin geschehen war und wie Satoru gefunden wurde. Sehr schön finde ich auch, dass man die anderen Charaktere jetzt alle erwachsen sieht und das gefällt mir sehr gut; besonders Kayo die mit Hiromi verheiratet ist und mit ihm ein Kind hat <3
    Cool und interessant zugleich finde ich, dass Satoru ja immer noch Erinnerungen aus seiner eigenen Zeit und Erinnerungen an Dinge hat, die er damals eigentlich wirklich erlebt hat; die er aber in seinem Rerun jetzt im Koma verbracht hat. Oder generell sein ganzes Wissen, seine erwachsene Redensart und die Kenntnisse komplizierter Schriftzeichen.
    Sein Genesungsfortschritt wird durch Kenyas Ordner festgehalten und im Fortschritt seiner Therapie. Dass am Ende des Bandes auf einmal Airi auftaucht finde ich sehr cool, denn sie kennt er ja in dieser Zeit eigentlich noch gar nicht =D

    Allgemein war dieser Band wirklich sehr spannend und sehr gefühlvoll; ich liebe diesen Manga! *___* Umso mehr freut es mich, dass ich gelesen habe, dass der Manga in Japan jetzt beendet ist - im Mai erscheint der achte und letzte Sammelband; demnach vermute ich mal, dass die Serie in Deutschland dieses Jahr auch beendet wird :)

  • Dann gebe ich mal meinen Senf zu Band 7 ab, wenn sonst niemand was schreiben will :D

    Band 7


    In diesem Band geht es hauptsächlich um die körperliche, wie auch geistige, Rehabilitation von Satoru. Immer wieder fliegen ihm Gedankenfetzen durch den Kopf und er versucht sie zu sortieren - schwierig ist hier, dass er nicht weiß was echt ist und was nicht. Der geneigte Leser weiß ja hingegen, dass beide Erinnerungsstränge real sind ;)
    Schön finde ich, dass man auch andere Charaktere wieder sieht - z.B. das kleine Mädchen, das operiert wurde, oder auch Jun/Yuki. Natürlich darf auch der Bösewicht hier nicht fehlen und man bekommt Yashiro zu sehen, der sein einziges überlebendes Opfer beobachtet. Ein kleiner Rückblick in seine Kindheit erinnert uns an den Hamster und dass er schon immer ein makaberer Kerl war.
    Derweil suchen Kenya und Sawada immer noch nach dem Täter - sie haben sämtliche Fälle aufgerollt, auch wenn deren Verjährungsfrist größtenteils bereits abgelaufen ist.
    Einzig Herr Nishizono, den ich bereits in den früheren Bänden kritisch beäugt habe, ist mir nach wie vor ein Rätsel - was hat er jetzt mit dem Krankenhaus zu schaffen? Und warum macht es auf mich den Eindruck, dass er ebenfalls was mit Satoru zu schaffen hat; nur was?

    Es bleibt also noch spannend und der letzte Band bringt uns hoffentlich die nötigen Erklärungen :)

  • Fenrir 17. November 2022 um 17:12

    Hat das Label von Laufend auf Abgeschlossen geändert.
  • Ich stelle eben mit Erschrecken fest, dass ich hier nie eine finale Meinung geschrieben habe; sowohl zum achten Band, der eigentlich der letzte ist, als auch zum Zusatzband, der bei uns unter Band 9 läuft.

    Ist natürlich auch schon wieder ne ganze Weile her, das heißt: meine Erinnerungen daran sind dunkel, aber ich kann mit Fug und Recht sagen, dass ich das Ende gut gemacht fand. Im Vergleich dazu hat es sich der Anime wieder einfach gemacht, da fand ich das Ende hingeschludert (meine Meinung dazu hab ich im Thread zum Anime geschrieben -> Erased: Die Stadt, in der es mich nicht gibt )

    So weit ich mich erinnere

    Ich fand den Blick auf die Kindheit des Lehrers damals zwar nervtötend, aber natürlich ist es auch wichtig seine Vergangenheit zu beleuchten, damit man ihn evtl. ein wenig verstehen kann. Einerseits ja, aber andererseits ist es IMO nie eine Ausrede für Gewalt gegen andere, zu sagen "ich hab als Kind selbst Gewalt erlebt". Jedenfalls fand ich es rückblickend interessant, aber seien wir ehrlich, er war schon als Kind ein kleiner... Freak :sweatdrop:

    Das Ende war auf alle Fälle dramatischer als im Anime und einfach auch viel besser gelöst; da hatte ich mich nach dem Anime sehr darüber gefreut! Und ich würde auch jedem empfehlen die letzten zwei, drei Bände zu lesen um in den Genuss dieses Endes zu kommen, wenn man nur den Anime geschaut hat.

    Und jetzt zum Zusatzband a.k.a. Band 9:

    Spoiler anzeigen

    Auch hier muss ich mich auf meine schwammigen Erinnerungen verlassen, aber ich fand es toll, dass man sah, wie sich Kayo (und natürlich Sachiko) all die Jahre, in denen Satoru im Koma lag, um ihn gekümmert haben. Als er aufwacht fand ich es ein tolles Ende für die Geschichte und es hat mir auch gefallen, dass man einen Einblick in die Zukunft der anderen Kinder bekommen hat. Dass Kayo mit Kenya zusammen war fand ich erst schade, denn irgendwie dachte ich schon, sie würde später Satoru bekommen; aber seien wir ehrlich: wenn jemand auf unbestimmte Zeit im Koma liegt, muss man realistisch sein. Ich gönnte den beiden die Beziehung trotzdem sehr. Auch was die anderen Kids so gemacht haben fand ich nice und wenn ich mich recht entsinne ist es ja auch Airi, die Satoshi im Endeffekt näher kam :)

    Der Band beleuchtet ganz nett, was aus den Charakteren wurde und bildet so einen Abschluss zur Serie; hat mir gut gefallen :)