Beiträge von InfernoCop

    Zur Tokyo Game Show, die in den nächsten Tagen stattfindet, wurde angekündigt, dass Gamagoori und Sanageyama spielbare Charaktere sein werden. Die Promo-Bilder zeigen die beiden Elite 4 Mitglieder in ihren ursprünglichen Goku-Uniformen. Es ist keine große Überraschung, dass die beiden mit von der Partie sein werden, aber trotzdem schön zu sehen. Ich bin mal gespannt, ob der Rest der Elite 4 es auch ins Spiel schafft und insbesondere wie sie Nonons "Uniform" dann umsetzen wollen. :D


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    Bevor ich anfange: Diskussionen wie diese gehören traditionell in den Thread über legales Online-Streaming. Nicht wundern, wenn unsere Posts darüber verschoben werden.

    Das ist aber nicht der Fehler seitens Crunchyroll, sondern der hiesigen Lizensierungsproblematik.


    Das stimmt, da kann Crunchyroll in der Regel nichts dafür, dass sie nicht alle Serien ins deutsche Programm bekommen. Lizensierung ist ein komplizierter Prozess. Aber das ändert nichts am Endergebnis. Letzen Endes zählt bei einem Service nur, ob er das Geld wert ist, das man für ihn hinblättert. Und das Fehlen wichtiger Shows ist mit Abstand mein größtes Problem mit Crunchyroll. Das muss jeder selbst wissen, wie viel er für 5€ im Monat erwartet. Ich persönlich finde die 20+ neuen Anime, die sie jede Season bekommen, kombiniert mit dem beachtlichen Back-Catalog, sind diesen Preis durchaus wert.


    Der Player ist eine Katastrophe. Wer zum Teufel benutzt heute noch Flash? Wieso muss ich ein verdammtes Plugin installieren, um Crunchyroll mit einem herkömmlichen HTML5 Player benutzen zu können?

    Da hast du aber die News nicht verfolgt. Vor einem Monat wäre das noch ein wichtiger Beschwerdepunkt gewesen. Aber der HTML5 Player ist da. Jetzt. Geh auf Crunchyroll und schau selbst. (Vllt hab ich nur Glück und bin in die Testphase reingekommen, aber noch diesen Monat soll ganz auf HTML5 umgestellt werden)


    Das Webseiten Interface ist ein miefender Haufen Scheiße.

    Ja, die Hauptseite ist relativ nutzlos. Aber die Queue-Seite ("Playlist" auf der deutschen Version) funktioniert dafür sehr gut. Da kannst du einfach alle Serien, die du schauen willst drauf tun und dann bist du mit zwei Klicks von der Hauptseite direkt bei der aktuellen Episode. Das finde ich eigentlich ziemlich angenehm. Im Gegensatz zur Netflix-Liste, kann man hier sogar die Reihenfolge der Serien auf der Liste verändern. Und wenn du vergessen hast, eine Serie auf die Queue zu packen, hat die Seite auch einen History-Tab, von wo aus du weiterschauen kannst.


    1080p streaming ist komplett kaputt und führt nicht selten zu endlosem Re-Buffering.

    Hmm, ja mit 1080p-Streaming hatte ich auch mitunter Probleme. Mal sehen, wie es mit dem neuen HTML5-Player läuft.


    Was High Guardian Spice betrifft, möchte ich mir noch kein genaueres Urteil bilden, da es bisher eben nur diesen recht kargen Teaser gab.

    Das sehe ich ganz ähnlich. Die Serie selbst sieht eigentlich gar nicht so schlecht aus, wobei ich sie nicht wirklich als Anime bezeichnen würde. Das schlimmste daran ist nur, wie selbstgefällig Crunchyroll darüber ist, dass die Serie ja ach so fortschrittlich und inklusiv sein soll. Voll unnötig. Sagt uns lieber, was gut an der Serie ist. Ich kanns aber auch voll nachvollziehen, wenn man nicht will, dass CR für solche Späßchen Geld ausgibt, sondern sich nur auf Anime konzentrieren soll.

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    Titel Kareshi Kanojo no Jijou
    Episoden 26
    Release 02.10.1998
    Studio Gainax, J.C.Staff
    Genre Romantische Komödie


    Handlung:


    Wer erinnert sich nicht an seine 1. Liebe? Vor allem an die schönen Zeiten zu Anfang der noch so jungen Liebe? Oder einfach daran wie alles begann? Yukino ist das "Strebermädchen" Nr. 1 auf ihrer Schule. Schlau und beliebt, kann man meinen, dass Yukino ein tolles Mädchen ist. Doch das ist alles Fassade. Sie kann es nicht ausstehen "hinten" dran zu sein und hat Angst unbeliebt und einsam zu sein, wenn sie nicht das ist, was sie allen vorgibt. Eines Tages taucht Arima in der Schule auf und setzt sich ebenfalls an die Schulspitze. Das stößt Yukino natürlich sauer auf und sie versucht ihn zu demütigen, wo sie nur kann. Doch der Schuss geht nach hinten los: Als Arima bei ihr zu Hause etwas abgeben will, sieht er sie das erste Mal in ihrer "Alltagskleidung". Daher erpresst er sie, seine Hausaufgaben zu erledigen, damit er schweigt. Damit verletzt er sie zu tiefst und auch er ist sich ziemlich unsicher in seinen Verhalten. Es kommt wie es kommen musste. Beide haben eine Aussprache nach der Schule und kommen sich dabei näher. Der Beginn einer großen Liebe?<br>Quelle: <a href="https://www.anisearch.de/anime/2820,kareshi-kanojo-no-jijou">aniSearch.de</a>


    Meinung:


    Unfassbar, dass Kare Kano noch kein eigenes Thema auf dieser Seite hat! Um es mal vorwegzunehmen, seit ich diese Serie geschaut habe, ist sie der Standard, an dem sich alle Liebesgeschichten messen müssen. Yukino und Arima sind einfach das beste Pärchen, das ich je in einem Anime gesehen habe, und ihre Beziehung bildet den Hauptfaden der Geschichte. Dabei wird genau auf die Gefühle der Charaktere eingegangen, die sie zur jeweiligen Stufe ihrer Beziehung haben. Und das funktioniert aus zwei Gründen ganz fantastisch:


    Erstens, die Charaktere sind toll. Es sind alles gute Menschen, ich ich glücklich sehen will. Sie sind vielschichtig, und das gilt nicht nur die beiden Hauptcharaktere. So ziemlich jede Person, die in der Serie mit Namen genannt wird, hat eine liebenswürdige Persönlichkeit und ein komplexes Innenleben. Der Unterschied zwischen dem äußeren Verhalten eines Menschen und seinem "wahren Ich" ist eines der Hauptthemen, mit denen sich die Serie beschäftigt. Von den Nebencharakteren sind mir besonders die Sportlerin Tsubaki und die Schriftstellerin Aya ans Herz gewachsen.


    Die Charaktere bilden die Basis dafür, dass die Serie so gut funktioniert, aber es ist die Präsentation, die sie zum Leben erweckt. Ich verstehe jetzt, warum Hideaki Anno als ein solches Genie geschätzt wird. (ja, ich habe immer noch nicht die Original Evangelion-Serie gesehen. eines Tages...) Die Regiearbeit in Kare Kano ist einfach genial. Jede Szene ist so gestaltet, um die ihre zugrunde liegenden Emotionen so deutlich und lebhaft wie möglich rüberzubringen. Die physikalische Realität der Situation ist dabei oft nebensächlich. Insbesondere bei den Comedy-Szenen werden die Ereignisse extrem überspitzt dargestellt mit schnellen Schnitten, zwischen denen häufig der Zeichenstil komplett gewechselt wird. Lebhaft ist hier das Stichwort. An diesen Stil musste ich mich erst gewöhnen. Untertitel lesen ist gar nicht so einfach, wenn so viel visuelle Information reinkommt. Da darf man teilweise echt nicht blinzeln, sonst verpasst man was. Aber es zahlt sich aus. Die Comedy-Szenen in Kare Kano sind mit unter den witzigsten, die ich in Anime kenne. Für die romantischen und dramatischen Szenen ist die Animation ruhiger, um die Ernsthaftigkeit der Gefühle zu betonen. Hier werden häufig Zeichnungen im Shoujo-Stil benutzt, gerne auch ohne oder fast ohne Farbe, was gut zu den Szenen passt.


    Ich habe hier jetzt viel das Loblied dieser Serie gesungen, aber es gibt doch eine wichtige Schwäche, die ich ansprechen muss: das Ende. Im letzten Drittel fängt Kare Kano einen großen neuen Arc an mit drei parallelen Handlungssträngen, von denen keiner am Ende wirklich abgeschlossen wird. Das ist schon ziemlich frustrierend. Zum Glück ist die Serie nicht wirklich auf die Story fokussiert, sondern lebt, wie genannt, von den Charakteren und der Qualität der einzelnen Episoden, sodass das miese Ende den Rest der Serie nicht mit sich runterreißt. Was beim tatsächlichen Schauen viel mehr nervt, sind die ständigen Recaps. Nicht nur wird die Geschichte am Anfang von fast jeder einzelnen Episode kurz zusammengefasst, sondern es gibt auch noch mehrere dedizierte Recap-Episoden. Das ist ein bisschen arg viel.


    Kare Kano verbindet wilde, over-the-top Comedy und tiefe, zärtliche Romantik besser als jede andere Serie die ich bisher gesehen habe. Ein absoluter Klassiker.


    9/10

    Heute war ich ebenfalls da. Echt ein nettes kleines Festival. Meine Beobachtungen in Stichpunkten, weil Fließtext grad zu schwierig für mich ist:

    -Kann Chojin zustimmen, dass es vom Platz her sehr angenehm war. es schien mir schon gut besucht, aber es war eben genug Platz, um überall gut durchzukommen.

    -Das Festival war vom Umfang her ziemlich klein, aber es gab trotzdem ein schöne Vielfalt an Angeboten

    - Chojin verdammt, wo hast du Takoyaki gesehen? :onion-desperate:Soweit ichs gesehen habe, gab es nur zwei Essensstände mit richtigem Essen, der Rest war alles nur Süßkram. An keinem der beiden Stände hab ich Takoyaki auf der Karte gesehen...

    -Die Schlangen an den Essensständen waren extrem lang, bestimmt 20-30 Leute pro Stand zu jedem Zeitpunkt

    -Zumindest waren die Yakitori und Dorayaki, die ich hatte, lecker :thumbup:

    -Klares Highlight waren die Live-Performances der Band KAO=S. Die haben moderne und traditionelle Instrumente verbunden mit Theater-ähnlichen Tanzdarbietungen, die u.a. Schwertkampf beinhalten. Eine echt geniale Mischung, es kommt alles super zusammen.

    -Ich habe ebenfalls eins der coolen Festival-T-shirts ergattert, sowie die komplette KareKano DVD-Sammlung für nur 25€

    -Ich hab für das Festival mein altes Ryuko-Cosplay wieder ausgegraben. So sah ich heute aus: (#doxxed)


    -Ich hab mir prompt einen Sonnenbrand geholt


    Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, da würde ich auf jeden Fall nächstes Jahr nochmal hingehen.

    Nachdem ich vor gut zwei Wochen ziemlich kränklich im Bett lag und darum nur etwas zum nebenher schauen haben wollte, habe ich mich dank Netflix ganz spontan für Naruto entschieden, dem Mainstreamhit, dem ich eigentlich immer aus dem Weg gegangen bin. Und... Na ja, was soll ich sagen? Inzwischen bin ich bei Shippuden Folge 340 (schaue allerdings ohne Filler) und habe mich doch ziemlich in die Serie verliebt.

    Toller Post! :thumbup:

    Hat mich an meine eigene Vergangenheit mit Naruto erinnert. Gott, ich liebe Rock Lee so sehr! Gaara vs Rock Lee ist die beste Sache, die je in einem Anime passiert ist.

    Das zentrale Thema, von seinen Mitmenschen akzeptiert werden zu wollen, das immer wieder auftaucht bei allen möglichen Charakteren (Naruto, Sasuke, Haku, Rock Lee, Gaara, etc.), hat so perfekt meine eigenen Gefühle von Einsamkeit eingefangen wie keine andere Geschichte.


    Naja, ich habe letztlich nur bis zum Anfang von Shippuden geschaut, vor allem weil nur so langsam neue Folgen auf RTL 2 rauskamen. Bei der x-ten Wiederholung hab ich dann irgendwann das Interesse verloren, und die Geschichte schien auch nicht mehr so interessant wie am Anfang noch. Deshalb werde ich es wohl auch jetzt, wo die Geschichte fertig ist, nicht mehr zu Ende schauen.


    PS: Sasuke konnte ich auch nie ausstehen. Was für ein Arschloch. :P

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    Aber genug von dem alten Schinken. Was habe ich in letzter Zeit so geschaut? Uhm...


    Jetzt wo es auf Netflix draußen ist, habe ich mal Saiki Kusuo no Ψ-nan weitergeschaut. Dank der liebenswürdigen Charaktere und ausgefallenen Szenarien, bleibt die Serie tatsächlich durchgehend unterhaltsam. Am Ende der ersten Staffel schafft sie es sogar, ein bisschen emotional zu werden. Die erste Hälfte der zweiten Staffel hab ich auch schon geschaut. Ich mag den neuen Gal Charakter besonders. Gals sind immer toll.


    Insgesamt eine konsistente 7/10 für mich, mit Höhepunkten im 8/10 Bereich.


    Wo wir schon bei Comedy sind, ich habe von dieser Staffel Late Night! The Genius Bakabon geschaut und... okay ich habe einige Gedanken zu dieser Serie. Bei Bakabon handelt es sich um einen alten Gag-Manga von selben Autor wie das zuletzt extrem erfolgreich wiederbelebte Osomatsu-san. In der Theorie ist Bakabon super witzig. Ich mag die Szenarien und Ideen und die Art wie es mit der Anime-Formel spielt und vollkommen ungewöhnliche Sachen macht. Aber... ich weiß nicht genau woran es liegt, aber die meisten Witze landen einfach nicht. Vielleicht ist es das Timing oder andere Aspekte der Präsentation.


    Gegenüber Osomatsu-san hat es den klaren Nachteil, dass die Charaktere viel schwächer definiert sind. Die Matsuno-Brüder sind alle auf ihre eigene Weise einzigartig furchtbare Versager. Der einzige Hauptcharakter, der bei Bakabon wirklich heraussticht, ist der Vater. Bakabon selbst, Hajime und seine Mutter sind alle ein bisschen langweilig. Der Vater ist der tatsächlich lustige. Vielleicht funktioniert der Meta-Humor deshalb nicht so gut, weil die Charaktere nicht so stark sind.


    Ich will Bakabon mögen, aber irgendwie funktioniert die Serie einfach nicht so richtig, und nach 5 Episoden habe ich auch keine Hoffnung mehr, dass das noch besser wird. Schade.


    Ansonsten schaue ich in letzter Zeit zum 5. Mal Kill la Kill und bin wieder fast am Ende. Die Serie ist und bleibt ein Meisterwerk jenseits jeglicher Kritik für mich und ich liebe jede einzelne Sekunde davon. Es ist Hype und lächerlich und wunderschön und traurig und inspirierend und Badass und ich liebe es. Meine ausführlichen Gedanken zu Kill la Kill habe ich schon an anderer Stelle niedergeschrieben. Lest einfach das nochmal. 8o



    Wie angekündigt gab es das Spiel auf der Evo 2018 zum ersten Mal zum Anspielen. Hier sind 15 Minuten Gameplay, die Arc System Works in einem Livestream gezeigt hat.



    Nach dem Video juckt es mich in den Fingern, das auch auszuprobieren. Ich wünschte, die kämen mit der Demo auch auf die Gamescom...


    Mit den ganzen Dashes und Follows sieht das Spiel schon mal schön dynamisch aus, wie es sich für ein Kill la Kill Spiel gehört. Die Mechaniken scheinen recht standardmäßig für einen Arena-Fighter. Eine Besonderheit ist das Ketsui-System, bei dem man sich nach dem Schere-Stein-Papier-System gegenseitig Trash-talken kann, um sein Ketsui-Level zu erhöhen, was wiederum die eigenen Angriffe verstärkt.


    Auf der offiziellen Webseite wurde außerdem ein Play-Guide veröffentlicht, der alle Moves, die Ryuko und Satsuki drauf haben, erklärt.


    Was die Story angeht, wurde gesagt, dass sie aus Satsukis Perspektive erzählt wird. Das Release soll weiterhin 2019 kommen.

    Ich hab noch ein paar interessante Webcomics aufgetrieben.


    Titel: The Vapors
    Story und Zeichnung: Ben Saint
    Status: Ongoing (aktuell 2 Kapitel)
    Struktur: ca. 15 - 35 volle Comic-Seiten pro Kapitel
    Adresse: http://saintcomix.com/00.html#page


    Titel: The Champion
    Story und Zeichnung: Ben Saint
    Status: Ongoing (aktuell 1 Kapitel)
    Struktur: ca. 70 volle Comic-Seiten pro Kapitel
    Adresse: http://saintcomix.com/c00.html#page


    Titel: Bail Jape
    Story und Zeichnung: Gibbontake
    Status: Ongoing
    Struktur: Homestuck-Style Seiten ohne erkennbare Unterteilung
    Adresse: http://apsadventures.site/index.php/bailjape/

    So viel Liebe für diese Serie! <3<3<3


    Mein detaillierten Gedanken zur Serie hatte ich schon vor einer Weile an anderer Stelle gepostet, aber kurzgesagt hat Girls' Last Tour meine Erwartungen komplett übertroffen.


    Der Crunchyroll-Award für die beste Slice-of-Life Serie 2017 ist dabei absolut verdient! Für mich eine eindeutige 9/10!

    9/10 kann ich auch voll unterschreiben. Und es hat mich so sehr gefreut, dass die Serie die verdiente Anerkennung bei den Anime Awards bekommen hat! Wäre die zweite Staffel 3-gatsu no lion nicht noch in derselben Season gelaufen, wäre das hier bestimmt mein AOTY 2017 geweseen.


    Ich hab noch nicht das eigentliche Ende im Manga gelesen, muss aber sagen, dass sich das Ende im Anime schon wie ein ziemlich guter Abschluss angefühlt hat, zumindest aus thematischer Sicht. Die Mangas würde ich aber auf jeden Fall irgendwann gerne besitzen.

    Gibt es denn irgendwo eine sichere Quelle, die belegt, dass diverse Anime-Studios kein Eigenkapital besitzen? Könnte ich mir bei Studios wie Gainax, Production I.G., Ghibli, Tezuka Prod. nur schwer vorstellen.

    Sicher haben die größten Studios auch Eigenkapital. Ein Blick auf die englische Wikipedia-Seite von Studio Ghibli z.B. zeigt, dass sie im Jahr 2011 ein Netto-Einkommen von 1,4 Milliarden Yen hatten, mit Assets im Wert von 15,77 Milliarden Yen. Aber Ghibli ist eben auch Ghibli. So etwas ist eher die Ausnahme als die Regel.


    Konkrete Beweise habe ich für alles, was ich hier im Thread behaupte, nicht. Ich kann kein Japanisch und habe keine Erfahrung in Sachen Journalismus. Aber alle Sekundärquellen, die ich dazu gelesen bzw gehört habe, sagen das gleiche: die meisten Anime-Studios profitieren kaum vom Erfolg ihrer eigenen Werke.

    Was machste, wenn du für ein Studio Geld breitmachst und auf die Produktion des Anime XYZ hoffst und dann geht das Studio insolvent? Gibt es bei Crowdfunding eine Absicherung?

    Das ist eine gute Frage. Ich hab mal ein bisschen gegoogelt. Früher hatte Kickstarter wohl mal eine Klausel, die Creator dazu gezwungen hat, die versprochenen Rewards zu liefern. Aber selbst dafür müsste man am Ende wohl selbst für vor Gericht ziehen. Inzwischen wurde die Regelung scheinbar aufgelockert. Kurzgesagt, es gibt keine Garantie. Das ist das Risiko, das man beim Crowdfunding eben eingeht. Punkt für dich.


    Auf Kickstarter liegt die Erfüllungsrate so bei 90%. Wäre diese Rate bei professionellen Anime-Studios höher oder niedriger? Keine Ahnung. Wenn ein Anime-Studio heutzutage insolvent wird, dürfte das im Allgemeinen einen von zwei Gründen haben. 1) Sie haben beim Management ihres Budgets grobe Fehler gemacht oder 2) sie können keine Aufträge mehr an Land ziehen. Der zweite Fall wird durch Crowdfunding etwas weniger wahrscheinlich, da ja nun auch Fans als potentielle Geldgeber im Raum stehen, aber der erste Fall kann immer eintreten, unabhängig von der Art der Finanzierung.


    Man sollte sich der Risiken von Crowdfunding auf jeden Fall bewusst sein, bevor man da Geld reinsteckt, keine Frage. Das Abo-Modell von Patreon ist natürlich nochmal ein ganz andere Sache als das projektbasierte Kickstarter, mit eigenen Vorteilen und Tücken. Hier gibt es noch weniger eine legale Garantie, dass man bekommt wofür man bezahlt, aber durch die wiederkehrenden Zahlungen ist es unwahrscheinlicher, dass einem Creator komplett das Geld ausgeht, um ein Projekt fertigzustellen. Verzögerungen sind hier das größere Problem.


    In der idealen Zukunft, die ich mir vorstelle, haben Anime-Studios Eigenkapital, um ihre eigenen Projekte zumindest zu Teilen selbst zu finanzieren. In diesem Fall könnten sie auch direkter vom Erfolg ihrer Werke profitieren, und so eben benanntes Eigenkapital für zukünftige Projekte zu sammeln. Crowdfunding sehe ich als ein Mittel um Studios zu helfen diesen Status von Eigenständigkeit zu erreichen. Und dann hat man als Kunde vielleicht endlich die Möglichkeit, auf die Website eines Studios zu gehen und alle ihre Produktionen direkt zu kaufen. :engel2:


    Ich bin mir durchaus bewusst, dass nicht jeder Konsument das Risiko von Crowdfunding eingehen will und dementsprechend soll es auch nicht das einzige Mittel werden, um die Animes zu erwerben. Ich sehe es wie beschrieben eher als ein Mittel, das helfen kann, der Anime-Industrie eine bessere Zukunft zu ermöglichen.


    Aber das was Trigger grad macht finde ich bisher ehrlich gesagt etwas zu schwammig.

    Ja, das stimmt schon, aber in ihrer Verteidigung würde ich folgendes sagen: Aktuell sind sie noch dabei das Wasser zu testen. Sie haben ja in dem Moment, in dem sie die Seite aufmachen noch keine Ahnung wie viel Geld sie tatsächlich bekommen werden. Dementsprechend ist das erste konkrete Projekt, das der Patreon finanzieren soll, aka die Livestreams, auch so bescheiden und günstig. Momentan ist der Betrag noch täglich am steigen, aber in einigen Wochen dürfte er einen relativ stabilen Level erreicht haben, und dann können (und sollten!) sie genauer sagen, was sie mit dem Geld konkret vorhaben.


    Mehr Transparenz wäre auf jeden Fall wünschenswert, aber an dieser Stelle würde ich ihnen noch ein bisschen Zeit geben. Ich persönlich bin aktuell schon zufrieden, das Studio überhaupt so direkt unterstützen zu können. Von mir aus könnten sie von meinem Geld auch Pachinko spielen gehen, solange sie es weiterhin schaffen, großartige Animationen zu produzieren. :D

    Was meinst du genau mit Mittelsmännern?

    Hauptsächlich meine ich damit die Firmen, die mit den Lizenzen handeln. Auf westlicher Seite sind das solche Namen wie Crunchyroll, Kazé, Peppermint oder Universum. Auf japanischer Seite sind das nach meinem Verständnis z.B. Fernsehsender wie TV Tokyo und Publisher wie Aniplex oder Kadokawa.


    Warum muss ein Typ von Peppermint mit einem Typen von Aniplex reden, damit ich eine Serie von Trigger schauen kann? Wäre doch viel einfacher, wenn ich dem Studio das Geld direkt gebe, und die mir dafür ihre Serie direkt geben. Mit den modernen Mitteln des Internets sollte so etwas möglich sein.

    Hm, durchaus interessant... Nur was würde es einem hierzulande nützen, ein japanisches Animations-Studio per Crowdfunding zu unterstützen, ohne die Gewissheit zu haben, dass jener Anime auch in Deutschland eines Tages veröffentlicht wird? Da stecke ich lieber mein Geld in hiesige Releases bzw. Labels... :eo-really:

    Ein guter Einwand! Das ist natürlich ein Risiko bei dem Konzept.


    Als Gegenbeispiel würde ich hier den Kickstarter zu Little Witch Academia 2 nennen. Je nachdem wie viel man da gepledged hat, hat man einen Download oder eine Blu-Ray des fertigen Films mit Untertiteln bekommen. So gesehen kann man sich bei diesem Vorgehen sogar sicherer sein, dass das man das fertige Produkt auch bekommt, als wenn man hiesige Labels unterstützt, und hofft, dass diese auch zukünftige Produktionen des entsprechenden Studios hier rausbringen.


    Und das ist auch das Ziel bei der ganzen Sache, dass man für Animes nicht mehr auf irgendwelche Mittelmänner und Lizenzhalter angewiesen ist, sondern sie direkt beim Anime-Studio kaufen kann. Momentan ist das noch der Einzelfall, aber die mögliche Zukunft, die diese neue Entwicklung repräsentiert, ist eine, in der man 10 oder 20 Dollar oder so pro Monat an ein Animations-Studio zahlt, und dafür einfach direkt alle neuen Releases in digitaler Form, oder für einen höheren Preis vielleicht noch in physischer Form, bekommt. Das wäre mir hundertmal lieber, wenn ich einfach garantiert alles bekäme, was Studio Trigger rausbringt, als mein aktuelles Crunchyroll-Abo, wo ich eben alles bekomme, wofür Crunchy in dieser Season die Lizenzrechte ergattert hat.


    Ich erwarte nicht, dass das alles schnell passieren wird, und wie ich schon eingangs erwähnte, Animation ist teuer; andere Investoren werden wohl auch auf fernere Sicht eine große Rolle bei der Produktion spielen. Aber auch jetzt schon gilt, je mehr Unterstützung die Animationsstudios direkt von den Fans bekommen, desto stärker ist ihre Rolle am Verhandlungstisch mit diesen Investoren. Und damit können wir vielleicht zumindest auf absehbare Zeit einige dieser Mittelmänner ausschalten.


    Aktuell bin ich persönlich aber schon zufrieden, wenn die unterbezahlten Leute, die die Animes produzieren, die ich liebe, von meinem Geld etwas besser bezahlt werden.

    Aber hey.. jeder soll machen was er will. Ich für meinen Teil bin in dem Zusammenhang mittlerweile nur verdammt skeptisch geworden.

    Das ist fair. Jeder muss selbst wissen, welche Geschäftsmodelle er zu unterstützen bereit ist.


    Damit aber genug vom Gaming-Zeugs und zurück zum eigentlichen Thema! ^^

    Ich würde das nicht tun. Da bin ich eher Vorsichtig und warte lieber auf das fertige Produkt.

    Das kann ich gut verstehen. Ich habe zwar schon Crowdfunding-Projekte in der Vergangenheit unterstützt, aber nicht sehr viele (so 4 oder 5), und nur von kreativen Teams, deren vergangene Produkte mir schon sehr gefallen haben. Sonst bleibe ich auch eher auf der Seite der Vorsicht.


    Hin und wieder kommen über das Crowdfounding ein paar gute Dinge zustande, im Games-Bereich.. aber die überwiegende Mehrheit besteht aus eiskalten Abzock-Maschen, vorallem bei Steam.

    Hmm ja, wenn man sich so anschaut, was bei Early Access alles so rumgurkt, ist diese Art von Zynismus durchaus verständlich. Aber Early Access ist doch eher die Ausnahme unter den Crowdfunding-Plattformen, als die Regel. Kickstarter, Indiegogo und Patreon haben meinem Eindruck nach deutlich höhere Kundenzufriedenheit zu verzeichnen. Laut einer Studie der University of Pennsylvania scheitern nur ca. 10% aller voll finanzierten Kickstarter unabhängig von der Branche, also auch im Games-Bereich. Da kann man sicher nicht von einer überwiegenden Mehrheit sprechen.


    Bei Early Access bin ich auch immer extrem skeptisch und warte eigentlich grundsätzlich auf das fertige Spiel, aber bei anderen Plattformen lohnt sich glaube ich noch ein zweiter Blick. ;)

    Gute Animation ist teuer. An jeder Episode Anime arbeiten unzählige Künstler, Produzenten, Synchronsprecher, Tontechniker, usw., und die wollen alle bezahlt werden. Wie vielen bekannt sein dürfte, ist das vorherrschende System zur Finanzierung von Anime-Projekten das Produktions-Komitee, bei dem sich viele verschieden Firmen, z.B. Manga-Publisher, Fernsehsender, Merchandise-Produzenten, usw, das Risiko für das Projekt teilen. Dieses System hat einige Nachteile für die Animationsstudios, die an den Serien arbeiten. Meist werden sie im Vorhinein für ihre Arbeit bezahlt, unabhängig davon wie erfolgreich der Anime letztlich ist. Das macht es schwierig für sie ein eigenes Vermögen aufzubauen, um eigene, originelle Projekte zu verfolgen. Zudem ist es schwierig für solche Projekte ein Produktions-Komitee zusammenzustellen, da sie ein hohes Risiko darstellen.


    Mit dem Siegeszug von Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter und Patreon seit Anfang dieses Jahrzehnts ist es also kein Wunder, dass auch japanische Animationsstudios angefangen haben, mit solchen alternativen Finanzierungsmöglichkeiten zu experimentieren. Bekannte Beispiele dafür sind u.a. In This Corner of the World und Little Witch Academia: The Enchanted Parade.


    Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Würdet ihr solche Kampagnen selbst unterstützen? Warum/warum nicht?

    Außerdem könnt ihr in diesem Thread posten, wenn ihr neue solche Kampagnen seht, über die ihr reden wollt.


    Ich mache mal den Anfang. Wie man wahrscheinlich schon am Tenor meines Posts erkennen kann, finde ich diese neue Entwicklung äußerst aufregend und begrüßenswert. Viele meiner Lieblingsanime sind Originalproduktionen und ich freue mich sehr über die Möglichkeit solche Projekte und die Studios, die sie produzieren, direkt unterstützen zu können. Ich glaube auf diese Weise könne Fans mehr von dem bekommen, was sie wirklich wollen und die Studios an mehr Projekten arbeiten, für die sie echte Leidenschaft haben. Und vielleicht können sie damit auch ihre Mitarbeiter etwas besser bezahlen. Crowdfunding-Projekte haben schließlich die Angewohnheit über das eigentliche Finanzierungsziel hinauszuschießen.


    Das alles bringt mich zu den neuesten Neuigkeiten an dieser Front. Studio Trigger, bekannt durch Kill la Kill, Kiznaiver und das vorher erwähnte Little Witch Academia, hat jetzt eine Patreon-Seite, auf der man das Studio direkt mit beliebig hohen monatlichen Zahlungen unterstützen kann! Aktuell bietet die Seite noch nicht viel, was Belohnungen angeht; Livestreams, bei denen man den Studio-Mitgliedern beim Zeichnen zuschauen kann, sind geplant. Zusätzlich zur dafür nötigen Ausrüstung, sollen die Mittel aus dem Patreon dafür verwendet werden um Merchandise und solche Dinge zu finanzieren. Das ist alles noch nichts weltbewegendes, aber mit genug Unterstützung glaube ich, dass sich solche Seiten zu einer echten Alternative zum Produktions-Komitee-System entwickeln könnten.


    Die Patreon-Seite von Studio Trigger findet ihr hier.

    Also, mir persönlich wäre das zu unsicher und ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass jemand einzig und allein davon leben könnte. Vor allem, wäre diese "Branche" wohl viel zu unsicher, da das Einkommen ja nicht stabil ist, oder irre ich mich da?

    Naja, es bestehen ähnliche Risiken wie bei jedem anderen selbstständigen Beruf, also für mich wäre das auch nichts. Du wirst eben nur bezahlt, wenn du auch Kunden, oder in diesem Fall Zuschauer, anlocken kannst. Die genaue Bezahlung pro View schwankt abhängig von der Jahreszeit und vom einzelnen Youtuber mitunter stark, aber eine Zahl, die ich mal gehört habe, ist, dass man so ca mit 1 US-Dollar pro 1000 Views rechnen kann. Wenn man also jeden Monat 10 Videos rausbringt, die jeweils 100 Tausend Views bekommen, bekommt man so ca $1000. Und das ist keinesfalls unrealistisch. Es gibt Youtuber, die laden jeden Tag ein neues Video hoch, oder solche, die gleich mehrere Millionen Views auf jedem Video bekommen.


    Nur, damit hier keine Missverständinisse auftreten: Von einer organisierten Dislike-Kampagne, kann keine Rede sein.

    Das ist so eine Sache. De facto, nein, diesen Thread werden nicht annähernd genug Leute sehen, um irgendeinen merkbaren Unterschied beim Youtuber zu verursachen. Aber rein theoretisch, wenn dieses Forum mehrere Tausende aktive Nutzer hätte, die alle deinem Rat gefolgt wären, die Videos von dem Typen zu Disliken, dann hättest du, ob du es wolltest oder nicht, eine Dislike-Kampagne angeführt. Da du hier weder die Intention, noch den realen Effekt einer solchen Kampagne hattest, würde ich dich in diesem Fall nicht verurteilen, aber mit solchen Sachen muss man aufpassen. Online werden kleine Dinge gerne mal größer als man es beabsichtigt.

    Du glaubst, man könne einzig und allein von einem Youtube-Channel seinen Lebensunterhalt bestreiten?

    Oh, da bist du aber schlecht informiert. Youtuber ist heutzutage ein vollkommen valider Karrierepfad. Wie sicher diese Karriere ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben, aber es gibt sehr viele Leute, die das schon seit Jahren als Vollzeitberuf machen, wenn auch häufig mit zusätzlichen Einkommensquellen, wie Twitch-Streams oder Patreon.


    Dementsprechend können organisierte Dislike-Kampagnen tatsächlich einen großen Einfluss auf das Einkommen dieser Leute haben. Nunja, in diesem Fall glaube ich nicht, dass dein Aufruf hier so einen Effekt haben wird, aber im Prinzip hat Gray Fox hier schon Recht. Es ist dir natürlich bei jedem Video selbst überlassen ob du den Daumen hoch oder runterdrückst, aber eine Kampagne gegen einen Youtuber zu organisieren ist keine so coole Sache.

    Der neue Trailer von der Anime-Expo ist da! Und diesmal hat er sogar Gameplay. :ugly:


    Der Trailer zeigt, wie Ryuko und Satsuki sich in einem Hinterhof von Honnouji-Stadt die Köpfe einschlagen, wie man es ja auch aus der Serie gewohnt ist. Wie erwartet handelt es sich also um einen 3D Fighter. Ebenfalls keine Überraschung ist die Ankündigung der Plattformen. Wie auch das LWA-Spiel, wird Kill la Kill The Game: IF für Playstation 4 und PC via Steam erscheinen.


    Viel neues gibt es dazu nicht wirklich zu sagen. Die Charaktermodelle sehen auch in Bewegung sehr cool aus. Die Hintergründe im Trailer sehen ein bisschen besser aus als die in den Screenshots, aber nicht sehr viel. Das Gameplay sieht soweit ziemlich dynamisch aus mit Dashes, Air-Juggles und Spezial-Attacken. Nichts davon scheint mir besonders außergewöhnlich, aber es wirkt auf jeden Fall wie ein KLK-Spiel wirken sollte. Der Hype-Train darf also weiterfahren. :thumbup:


    Außerdem wurde angekündigt, dass eine Vorschau des Spiels auf der Evolution 2018 in Las Vegas, vom 3. - 5. August, verfügbar sein wird. Nächsten Monat wird es also die ersten Eindrücke dazu geben, wie sich das Spiel zu spielen anfühlt. Ich freu mich schon drauf.


    Wieso öffentlich zum Gespött?


    Weil er sehr speziell über diese eine Person redet, und sie als lächerlich hinstellt. Das sieht mir eher nach einer persönlichen Attacke aus, als nach einem Angriff auf Anime-Fans insgesamt. Er generalisiert zu keinem Zeitpunkt auf Anime-Fans allgemein. Zumindest nicht in dem ersten Video.


    Vielleicht tut er das im zweiten Video, das kann ich dir nicht sagen. Ich habe versucht das zweite Video zu schauen, hab es aber nicht geschafft. Der Typ ist einfach zu unausstehlich.


    Der Typ hat über 400.000 Abonnenten

    Das ist das wahre Verbrechen hier. 400.000, Gott, das ist deprimierend.

    Sowas nennt man in meinen Augen Unterhaltung

    Das sehe ich so ähnlich. Ich fand seine Stimme ebenfalls nervig, aber diese Art von übertriebenen Reaktionen ist ein ganzes Genre von Comedy, und kann echt witzig sein, wenn es gut gemacht ist. In diesem Fall waren die eigentlichen Szenen witziger als die Kommentare, mit Ausnahme von der zweiten Szene, aber darauf gehe ich gleich noch ein. Das Video insgesamt hat mir mitunter physische Schmerzen beim Anschauen zugefügt.


    Das ist aber alles Geschmackssache, außer der Sache mit der Neko in der zweiten Szene. Sich über offensichtlich lächerliche Animeszenen lustig zu machen ist eine Sache, aber eine echte Person so gnadenlos öffentlich zum Gespött zu machen, ist eine ganz andere Sache. Sowas ist einfach nur mies und feige. Das trifft bei mir echt den falschen Nerv (den der früher in der Schule gemobbt wurde nämlich).


    Einen großen Angriff auf Anime-Fans sehe ich hier aber nicht. Keine der Szenen wird so präsentiert, als wäre sie stereotypisch für das Anime-Fandom.