Beiträge von Freigeist

    Auch 7/10

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    Hier ein bisschen Klaviergeklimper.

    3/10 Das Lied ist so trist wie meine Hoffnung.

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    8/10 Casper geht eigentlich immer bei mir klar.

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    Hier werden ein paar einfühlsame und realistische Geschichten erzählt. Wie die Liebe trotzdem versickern kann. Wie das Leben einem einen Strich durch die Rechnung macht. Insofern ist der Film auch relativ traurig. Doch auch dieser Film ist sehr entspannt und ruhig. Deshalb versetzt er den Zuschauer von vorne herein in eine leicht kummervolle Stimmung. Zum Ende hingegen ist dann die Handlung leider komplett versandet und ein wenig unverständlich geworden. Das fand ich ziemlich schade. Doch vielleicht ist es auch besser so, es dabei zu belassen. Zu den Bildern brauche ich nicht viele Worte verlieren. Die Episoden sind gefüllt mit wundervollen Aufnahmen, an welchen man sich nicht genug satt sehen kann. Die Animationen gehen auch, wobei in der zweiten Episode die Gräser auf den Feldern dann doch einfach abrupt in ihrer Bewegung aufhörten, wenn der Wind nachließ. Zur Gesamtstimmung haben wie immer auch die Klänge des Klaviers beigetragen.

    Der Anime ist realistisch gestaltet und bringt die Emotionen der Protagonisten sehr gut zum Vorschein. Es ist kein Film, der mich mitgenommen hat, doch die Gefühle erreichten mich dennoch auf eine heimliche Art und Weise.

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    Eine Frage beziehungsweise Kritik hätte ich da noch. Am Ende meinte Takaki, dass er mit einem Mädchen die ganze Zeit schrieb. Das war doch Risa? Die junge Dame im Büro? Leider ist ihr Auftritt nur von kurzer Dauer und ihre Bedeutung geht in der gestauchten Handlung des Endes irgendwie unter.

    Ich weiß nicht wieso, aber der Film hat nach erneutem Ansehen nach langer Zeit doch mehr Eindruck hinterlassen.

    Ich finde die Themenverknüpfung einer Liebesgeschichte mit Science-Fiction-Theorien hier eigentlich ganz in Ordnung. Dabei haben die Themen für mich nichts miteinander zu tun. Außerdem erfordert es Aufmerksamkeit, die ich beim ersten Mal nicht an den Tag legte, um die ganzen Theorien mit den Paralleluniversen und der Verbindung zu Sayuri zu verstehen. So ganz bin ich am Ende dann doch nicht dahinter gekommen. Doch es ist eigentlich etwas anderes, was mich an diesem Film reizt.
    Es ist diese Ruhe, wie Melancholie, die dieser Film fast durchweg ausstrahlt. Geprägt von tiefsinnigen Monologen und Orten, an denen man diese in vollen Zügen auf sich einwirken lassen kann. Dieser versunkene Bahnhof, hatte mich als aller erstes in seinen Bann gezogen, da mich solch einsame Orte magisch anziehen. Ich versteh' nicht, wie ich dieses Gefühl beim ersten Mal nicht empfinden konnte. Es muss sich ja ne Menge in meinem Leben getan haben. Unterstützt wird die gesamte Atmosphäre noch einmal durch die wunderschönsten Lichtreflexe und Farben, die die Welt zu bieten hat. Ein Schmaus für die Augen und für meine Seele.

    Es liegt wohl einfach an meiner Persönlichkeit, wieso mich dieser Film zum Träumen einlädt.

    Ich bin mir sicher, hierzu schon mal etwas geschrieben zu haben. Aber war wohl doch nicht. Ich fange diesmal andersrum an.

    Wie von Studio Ghibli zu erwarten, waren Animationen und Zeichenstil so gut wie immer. Die Filmmusik finde ich besonders toll. Da ich mich nicht mit Musikinstrumenten auskenne spreche ich mal von altertümlichen Blasinstrumenten. Jedenfalls geben sie dem Film eine etwas orientalische Atmosphäre, welche zum Beispiel zu den Wüsten in den dortigen Ländereien passt.

    Von der Geschichte her, hat mich der Film nicht so sehr beeindruckt. Erwartet hatte ich, ähnlich wie bei Prinzessin Mononoke (muss wohl an Arren's Ähnlichkeit mit Ashitaka liegen), dass unser junger Hauptprotagonist das Land vor dem Untergang bewahrt - wo doch zu Anfang noch von den Drachen und der Beginn einer dunklen Zeit gesprochen wurde. Doch dann fokussiert sich die Handlung immer mehr auf einen beschränkten Personenkreis, welcher durch persönliche Vorhaben in Konflikt gerät. Ich finde die Geschichte ähnelt daher mehr einem einfachen Märchen, anstatt einer epischen Heldengeschichte, obwohl dies irgendwie auch zutrifft. Nur eben im kleineren Maße.

    Trotzdem ist der Film in seiner Art und Weise gelungen. Man sollte nur nicht mit falschen Erwartungen an ihn herangehen.

    Genres: Abenteuer, Slice of Life, Superkräfte, Action
    Erscheinungsjahr: 2015
    Episodenzahl: 12
    Regie: Kotomi Deai
    Studio: WIT STUDIO
    Publisher: Kazé

    Zehn Jahre nach dem "Großen Tokyo-Krieg" ist jede Präfektur in Japan zu einem unabhängigen Staat geworden. Jeder Staat wird von einem Propheten, Mosa genannt, und einer Armee, Mob genannt, beherrscht. Die vier Mob-Mädchen aus dem Saitama-Clan, Nozomi, Yukina, Ai und Chiaya werden von ihrem Mosa beauftragt, Japan auf ihren Motorrädern zu bereisen und auftauchende Kriege zwischen den Staaten und Clans zu schlichten.

    Meinung: Es ist eine abenteuerliche Reise quer durchs Land, auf der die Mädchen immer wieder neue Geschichten erleben. Somit bleibt die Handlung wortwörtlich immer in Fahrt. Größte Auffälligkeit ist der Zeichenstil. Sehr bunt und lebhaft ist die gesamte Welt dort gehalten. Die Hintergründe ähneln Aquarellbildern und stechen auch ein wenig hervor. Die Kämpfe sehen nicht übel aus - wegen dieser Farbexplosionen. Es gleicht fast schon einem Computerspiel. Hin und wieder wird die Handlung auch musikalisch unterstützt. Die Ganze Atmosphäre hat daher einen nicht wirklich ernst zu nehmenden Charakter, wobei es sich doch eigentlich um ernsthafte Themen handelt. Nun ja, dennoch blüht das Gesamtkonzept gut auf und hält am Ende eine kleine Überraschung bereit.

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    5/10

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    Zwei Wörter.

    Ich sehe mir zurzeit Wolfs Rain erneut an. Da es einer meiner Lieblingsanime ist, habe ich einfach mal meine Mutter mit reinschauen lassen. Und ich glaube es war die richtige Entscheidung. Der Anime ist so spannend und die Leute, vor allem Toboe und Hige, findet sie so sympathisch, dass ich in Gefahr laufe mit ihr einen Marathon zu starten und den Anime bis zum Schluss durch zu ziehen. Solch eine begeisterte Reaktion hätte ich nicht erwartet. Aber Topp. Da bin ich richtig stolz auf mich, einen fetten Volltreffer gelandet zu haben.