Und schon sind wir am Ende angelangt, ging irgendwie schneller als erwartet
Folge 22-24
Und wie zu erwarten ging es gleich mit den Arbeiten für die letzte Folge los. Iguchi wurde als Animation Supervisor ausgewählt, wobei sie es nicht alleine machen wollte und sogar Ema vorgeschlagen hatte als Assistentin. Die war mal wieder sehr unsicher und wollte es zuerst nicht machen, aber dank Misa und Sugie hat sie doch den Mut gefunden und es doch gemacht. Fand ich richtig gut, dass Sugie ihr da auch nochmal Mut zugesprochen hat, das zeigt einfach, dass er nur das Beste für Ema will. Und Miyamori war damit beschäftigt, die Wogen etwas zu glätten und festzustellen, dass bei der Animeproduktion viel von Zwischenmenschlichen Beziehungen abhängt. Dann noch das Deja-Vu, dass der Mangaautor die Folge 13 ablehnt und sie wieder alles erstmal unterbrechen müssen, obwohl sie schon extrem weit waren.
Chazawa hat sich da mal wieder keiner Schuld bewusst gesehen und sich sogar noch aufgespielt. Aber er hat ja dann seine gerechte Strafe erhalten. Der Aufbau zum Treffen zwischen dem Regisseur und dem Mangaautor war echt gut gemacht, wobei es doch auch etwas übertrieben war, aber auch lustig dadurch. Und das alles dank Honda, der ja gar nicht mehr bei Musashino arbeitet. Das eigentliche Gespräch war dann auch recht interessant, da es dem Regisseur gezeigt hat, dass er ganz anders gedacht hat, wie der Mangaautor, was dann eben zu dem Problem geführt hat. Aber beide haben sich dann doch richtig gut verstanden und konnten sich auf ein passendes Ende einigen. Und durch den neuen Charakter bekam Shizuka dann doch noch die Chance am Anime mitzuwirken, wodurch dann alle 5 Mädels am Ende doch beteiligt waren. Das hat mich richtig gefreut, besonders nach der Szene, wo sie Zuhause eine Sendung über Synchronsprecher anschaute und richtig niedergeschlagen war.
Dann ging es eben in den Endspurt mit der Produktion der letzten Folge, wo alle nochmal richtig mitangepackt haben, wodurch man mal wieder einige Charaktere nach längerem gesehen hatte. Ich will aber nicht wissen, wie viel Stress und Überstunden die alle schieben mussten, damit sie alles rechtzeitig fertig machen konnten. Die Auslieferung des Masters war schon ein kleines bisschen übertrieben und hätte auch etwas kürzer sein können, hat aber nochmal gezeigt, dass man definitv Rennfahren als Hobby haben sollte, um bei Musashino Animation arbeiten zu können, wenn die Geschäftsführerin sogar schon bei der Polizei berühmt dafür ist. ![]()
Das Ende mit der Feier war dann und besonders mit der Ansprache von Miyamori war dann schön um nochmal zu zeigen, wer alles an einem Anime so beteiligt ist. Die Gruppen, die sich dann unterhalten haben, waren auch interessant zu sehen, da doch so manche Kombination unerwartet war. Und dann ganz zum Schluss noch die 5 Mädels , die zusammen mit ihren Donuts ihren Schwur von der ersten Folge nochmal erneuert haben, war ein schönes und gutes Ende zum gesamten Anime.
Was den Anime allgemein betrifft, teile ich die Meinung von Hirano, dass es jetzt nicht ein Must Watch Anime ist, aber trotz allem recht unterhaltsam und gut gemacht, besonders die Synchro fand ich auch richtig gut. Ich würde Shirobako eine 7.5/10 geben.
