Beiträge von Chojin

    @Bakeneko Du bist ja ein richtiger Schlauberger! Hier hast Du noch einmal den kompletten Satz, aus welchem Du mein Zitat entnommen hat:

    Du kannst als Deutscher (Beispielsnation) die Sprache erlernen, kannst nach Japan immigrieren, dort leben und sogar die japanische Staatsbürgerschaft erlangen. Alles Super... Und dennoch ist und bleibt man Deutsch, oder welche Nationalität man sonst von Geburt an besitzt.


    Habe ich etwas von Fortpflanzung geschrieben? Von nachfolgenden Generationen? Nope. Der Satz bezog sich auf das "immigrieren" nach Japan als Deutscher. Selbst wenn Du dort die obigen Punkte (Sprache, Leben, Staatsbürgerschaft) mit Bravour bewältigst, wirst Du dennoch Deutscher bleiben... oder welcher Nation man auch immer angehören mag.

    Das zeigt wie austauschbar das Konstrukt Nationalität ist.

    Das "Konstrukt" Nationalität... Verschone mich mit solchem Gutmenschenquark... Aus dem Alter bin ich lange raus...

    @Chojin ich verstehe nicht ganz, was diese Offensive erste Bemerkung gegenüber Envy soll. Ich denke mal, dass es sein gutes Recht ist, zu äußern, dass es ihn gelangweilt hat, ist ja schließlich wie er es findet.


    Wie ich bereits schrieb, spreche ich ihm seine "Meinung" ja nicht ab. Und wenn es sein gutes Recht ist, seinen - in meinen Augen - "Stumpfsinn" zu verfassen, ist es wohl auch mein gutes Recht, ihn darauf anzuschreiben, so wie ich es eben sehe. Vielleicht hätte er ja ein paar Ansichten preisgeben können, warum bzw. was ihn so gelangweilt hat? Die selbstsüchtige Tante, welche die Kinder "widerwillig" bei sich aufnimmt? Setsuko's Satz: "Seta, ich muss Pipi"? Die Sicht aus den Augen der Kinder, wie sie das Elend und den Krieg wahrnehmen? Es gibt sehr wenige solcher Anime, die zum einen auf autobiographischen Tatsachen beruhen, als auch zum anderen das Elend der Menschen zur damaligen Zeit so intensiv wiederspiegeln, wie es "Die letzten Glühwürmchen" bewiesen hat. Ist das langweilig? Er kann gerne seine Ansichten erläutern. Vielleicht kann ich es ja dann besser nachvollziehen. Bis dahin bleibt meine Ansicht von oben bestehen. Und ich glaube, ich bin nicht der einzige, der sich das bei dem obigen Quark gedacht hat? Wohl aber der, der es ansprach.

    Was die Offensive anbelangt... Ich hätte schon viel früher zu anderen geistreichen Beiträgen seinerseits Grund gehabt, mal offensiver "nachzuhaken", was er sich dabei so denkt. Das obige "Zitat" treibt mir jetzt noch vor Lachen die Tränen in die Augen!


    Sonst hast ne schicke Sammlung :"P war sicherlich teuer, oder?

    Danke. Über die Jahre hinweg kam schon so manches zusammen. Glaube die obige Box kostete damals 49,95 €, bin mir da aber nicht mehr so sicher... ?(

    Hier noch ein Bild zur damaligen limitierten "Collector Box" von "Anime Virtual" (2004)... Für die Jäger und Sammler unter euch! :D Sehr schöner Schuber mit goldenem Prägedruck. Die DVD kommt im Digipack, gefolgt von einem Booklet, zwei Hochglanzkarten und einer Ausgabe des Romans "Das Grab der Leuchtkäfer".

    Nach allem ist es noch immer ein Film,

    Wirklich? Der Wahnsinn, was? 8o

    klar sowas passiert in der Realität, aber für mich sind Kriege als Thematik in Filmen uninteressant.

    Das der Film stellenweise auf autobiographischen Tatsachen beruht ("Das Grab der Leuchtkäfer" von Akiyuki Nosaka), scheint Dir nicht geläufig zu sein? Gerade DAS macht diesen Film - ähnlich wie "Giovannis Insel" oder "Barfuß durch Hiroshima" - so außergewöhnlich, das es auf wahren Begebenheiten beruht und nicht nur auf purer Fiktion.

    Wenn dich generell keine Kriegsfilme interessieren, wieso hast Du ihn dann überhaupt angesehen?

    Letztendlich ist das noch immer meine Meinung.

    Natürlich und ich spreche sie Dir auch nicht ab. Das ich sie für hohlen Quark halten ist auch nur meine Meinung gepaart mit Unverständnis und Kopfschütteln. Wie lange schaust Du eigentlich schon Anime? Das heißt, falls nach deiner Auffassung (siehe Zitat) "Die letzten Glühwürmchen" überhaupt zu den Anime zählt:

    Ein Animefilm ist was anderes als ein Anime.

    :wand::lol:

    Der Film war für mich langweilig. 2 Kinder die im Krieg überleben wollen, nichts weiter.

    Für mich nichts besonderes.

    Ich glaube viele deiner Beiträge sind für die meisten hier auch langweilig, weil nichts besonderes! :pfeif:

    Du scheinst weder die Ernsthaftigkeit, noch die Authentizität des Films wahrgenommen bzw. verstanden zu haben. Gerade was die Weltkriegsthematik im Anime anbelangt, als auch die Art und Weise, wie sie dem Zuschauer vor Augen geführt wird (Stichwort: Feingefühl), machen diesen ergreifenden Film zu einer wahren Ausnahme im ganzen Anime-Sektor. Er ist ergreifend, ansprechend inszeniert, rührend, traurig, ernsthaft, aber auch stellenweise humorvoll und schildert den verzweifelnden Überlebenskampf zweier Kinder im zerbombten Japan kurz vor der Kapitulation. Was ist daran langweilig? Weil keine Front-Action in Form von schweren MG-Salven durch's Bild rieseln? Alleine schon deine Formulierung: "2 Kinder die im Krieg überleben wollen, nichts weiter." - was sollten die denn machen? Mikado spielen beim Bombenhagel? Das kannste nun persönlich nehmen wie Du lustig bist, aber Dein Beitrag ist Stumpfsinn oberster Güte. Hut ab und wieder auf!

    Ist und bleibt - zumindest nach meinem Standpunkt - reine Kopfsache. Ich habe einmal von jetzt auf gleich aufgehört zu Rauchen und war für knapp 2 Monate clean (wobei ich sagen muss, das es auch einen Beweggrund hierzu gab, der mir damals sehr wichtig war... Eventuell hat das einen noch bestärkt?). Der Rückfall kam zu einer Zeit, wo ich mental aus persönlichen Gründen extrem gebrochen war. Das einzige, was mich zu jenem Zeitpunkt beruhigte, war eine Zigarette. Ein richtiges Verlangen auf Grund von Entzugserscheinungen hatte ich in den letzten 4 Jahren nur ein einziges Mal, als mir die Weisheitszähne gezogen wurden. Und als Raucher merkt man das sehr genau. Es gibt auch Tage, wo einem die Kippe nicht einmal schmeckt... also wird sie wieder ausgemacht. Das einem mal der Tabak ausgeht, kommt durchaus mal vor, doch in Panik oder Stress verfalle ich dadurch nicht. Dann pausiert man eben, bis man wieder neuen Tabak hat. Oder man hat Raucherkollegen, die einem 'ne Kippe anbieten. :D

    und jeder, der mir sagt, es baut Stress ab, dem will ich am Liebsten in den Arsch treten

    @Mou Wie kommst Du denn - als Nichtraucherin - auf den Standpunkt, das Rauchen nicht Stress abbauen kann? Jeder Mensch baut auf die unterschiedlichsten Arten Stress ab. Manche gehen Joggen, andere kochen sich ein leckeres Essen, oder trinken genüsslich ein Glas Wein, lesen ein Buch, malen ein Bild, musizieren, waschen ihr Auto oder rauchen eine Zigarette oder Pfeife. Genussmittel - und dazu gehören nun einmal Tabakwaren - können durchaus eine beruhigende Wirkung auf den Menschen haben. Und ich kann in diesem Punkt aus eigenen Erfahrungen sprechen.

    Gut, dass ich damals jahrelange Daisuki-Leserin war.

    Hattest Du damals auch bei der Maskottchen-Taufe mitgemacht? Bekam damals nur nen Trostpreis, irgendeine Daisuki-Urkunde, nen Ordner, Notizblöcke, Stifte etc. xD :D Da soll noch mal wer behaupten, die DAISUKI wäre nur etwas für Mädels? :D

    Was ist armselig daran, sich mehr Abwechslung in seinen kulturelen Wurzeln zu wünschen?


    Ich habe nicht geschrieben, das der Wunsch nach kultureller Abwechslung armselig ist, sondern die Aussage "Leider bin ich ja nur Deutsch". Eine Nationalität ist kein Wunschkonzert. Nehmen wir mal als Beispiel die Japanische Nationalität und Kultur, weil - so denke ich zumindest - jeder hier sich über kurz oder lang Wissen zu dieser Nation und deren Kultur und Traditionen angeeignet hat. Du kannst als Deutscher (Beispielsnation) die Sprache erlernen, kannst nach Japan immigrieren, dort leben und sogar die japanische Staatsbürgerschaft erlangen. Alles Super... Und dennoch ist und bleibt man Deutsch, oder welche Nationalität man sonst von Geburt an besitzt. Man kann sich kulturelle Abwechslungen aneignen, zum Beispiel in der Küche, wenn einem das Deutsche Essen nicht mehr schmeckt... Oder sonstigen Lebenswandel... An der Nationalität ändert das nichts. Ich selbst habe die Deutsche und Niederländische Nationalität und auch wenn ich mancher Niederländischen Tradition mehr Gewicht einräume als mancher Deutschen, würde ich niemals auf den Sinn kommen zu sagen "Hach, zum Glück habe ich ja noch die Niederländische Nationalität in petto... besser als nur "Deutsch" zu sein...!" Du kannst auch von den Zulu aufgenommen werden und dennoch ändert es nichts an den Wurzeln. Keiner kann etwas für seine Nationalität, aber sie durch das Wörtchen "Leider" herabzustufen, weil man anderen Nationalitäten hinterherschwärmt, ist in meinen Augen hirnverbrannt. Dasselbe verhält sich auch für Leute, die sich wünschen, Deutsch zu sein. Man sollte niemals seine nationalen Wurzeln schlechter machen, als sie sind! Zum Thema "Stolz auf die eigene Nationalität"... halte selbst ich für fragwürdig, jedoch liegt die Auslegung von Stolz meist im Auge des Betrachters. Worauf man aber beispielsweise Stolz sein kann, sind seine familiären Wurzeln und das, was diese mit sich brachten und bringen werden.

    Es ist schon wunderlich und armselig zugleich, wieviele hier solche Beiträge verfassen á la "Ich bin leider nur Deutscher/Deutsche" oder "Leider habe ich keine anderen Nationalitäten in der Familie... nur Deutsch"... :dntknw::wand: