Beiträge von Chojin

    Ähnlich erging es mir auch bei Another, wobei die letzten Episoden dieser Serie für mich klar und deutlich zeigen, dass zu viel Gewalt die Atmosphäre, wenn nicht sogar die ganze Story ins Lächerliche ziehen kann.

    Es kommt halt auch darauf an, wie die Gewalt dargestellt wird. Mancher Anime der letzten Jahre - wie beispielsweise "Blood-C" - überdreht die Brutalitätsschraube so sehr, dass es letztlich einfach nur lächerlich wirkt, allen voran die Szenen mit den weißen, menschenfressenden Karnickel-Monstern... Man sieht zwar Blut, Innereien und Ähnliches... Aber die gewisse Härte bleibt trotz der Gewalt vollends auf der Strecke, ebenso wie die dünne Story für zwischendurch. Für einige Schmunzler hat die Serie aber allemal getaugt! :D

    Ältere Titel wie beispielsweise "M.D. Geist", deren Story noch weit unter der von "Blood-C" liegt, sind ähnlich brutal, jedoch von der Darstellung und dem Setting her wesentlich "härter". An dieser Stelle kann ich gar dem guten @Envy :hi: in gewissem Maße Recht geben... "M.D. Geist" wird nur durch die Gewaltexzesse gestützt und einen anderen Grund, sich diesen "Gore-Klassiker" erneut reinzuziehen, gibt es kaum. Jedoch sehe ich dies eher als Ausnahme an. Es gibt viele "brutale" Anime, die ich mir nicht unbedingt wegen den Gore- und Splatter-Animationen an sich reinziehe, sondern wegen anderen Aspekten (Story, Setting, Design, etc.), welche die gezeigte Gewalt überdecken.

    Ein weiterer Punkt, der letztlich zeigt, ob die Gewalt im Anime XYZ eventuell ins lächerlich-überzogene abschweift oder nicht, ist die Frage: "Wogegen richtet sich die Gewalt und wie wird sie ausgeführt?"... Wenn bei "Blood-C" irgendwelche fiktiven Monster abgemetzelt werden, noch dazu mit meterhohen Blutfontänen oder in dem Crime-Klassiker "A Kite" einfach jemandem ohne Vorwahrnung in den Kopf geschossen wird, setzt sich die Härte vom Lachhaften klar ab.

    Bei mir sind es ganz klar die Anime. Manchen Titel schaue ich mir immer wieder gerne an und viele werden auch nach dem hundertsten Male nicht langweilig; Manga habe ich in den seltensten Fällen mehr wie einmal gelesen... Sehr selten. Meist wurde der Band gelesen und wanderte anschließend ins Regal und wurde nur hier und da nochmals zur Hand genommen, wenn Bedarf hierzu bestand.

    Oh noes - wie schade :(Aber hoffentlich ist Deine Kreativität nicht gleich wieder flöten gegangen deswegen :)

    Um ehrlich zu sein kotz mich das gerade sowas von an, dass ich den ganzen Mist am liebsten in die Tonne kloppen würde. Zumindest die Wasserfarben wandern in die Tonne und der verfickte Stift!

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    Originaltitel: Omoide no Marnie 思い出のマーニー

    Produktionsjahr: 2014

    Studio: Studio Ghibli

    Regie: Hiromasa Yonebayashi

    Trailer:

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    Inhalt:

    Das stille, asthmakranke Waisenmädchen Anna wird von ihrer Pflegemutter Yoriko den Sommer über zu Verwandten aufs Land geschickt.

    Beim Erkunden der neuen Umgebung entdeckt Anna ein altes verlassenes Haus, das sie zu kennen scheint und trifft dort die junge Marnie.

    Das mysteriöse blonde Mädchen wird Annas erste richtige Freundin und sie hat seit langem wieder Spaß am Leben.

    Als Marnie eines Tages jedoch spurlos verschwindet und die Familie Lindsay in das leerstehende Haus einzieht, freundet sich Anna mit Sayaka, der Tochter der Familie, an. Sayaka findet Marnies Tagesbuch und Anna muss feststellen, dass Marnie nicht die war, die sie vorgab zu sein.

    Welches Geheimnis umgab Marnie?