Beiträge von Dennis

    Das was du behauptest ist wenn dann eher ein Problem für das persönliche Empfinden und beschreibt das immer weitere Streben nach einer Vollkaskomentalität. Früher war das recht einfach geregelt: Wenn man etwas nicht aushalten kann, dann sollte man sich davon fernhalten. Wie bereits gesagt ist das Internet nicht für jeden geeignet.

    Im übrigen ist deine Definition von Hatespeech bzw. Hetze viel zu schwammig um für Straftatbestände herzuhalten. Es hat schon Gründe, warum in der Justiz keine Gefühlsthemen verfolgt werden. Jeder empfindet das anders und das macht es zu einem Problem wenn man es bestrafen möchte.

    Da irrst du dich leider sehr, auch wenn du hier Daumen hoch bekommst. Es gibt sehr wohl eine klare strafrechtliche Linie und offizielle Partner*innen des BKA zur Meldung. Das ist ziemlich ernst - ich würde dir nicht empfehlen, es auszutesten. Außerdem: Wo habe ich denn eine Definition gegeben? Schau doch dafür bei Gelegenheit in das Strafgesetzbuch.

    Darüber hinaus: Wenn man "etwas nicht aushalten kann", kann man auch, sofern die Bedingungen erfüllt sind, einfach eine Behörde einschalten, statt das Gesetz des Dschungels zu aktzeptieren. Das halte ich für einen zivilisatorischen Gewinn.

    Naja wie soll ich es dir beibringen, nur weil es Behörden gibt, die Informationen sammeln bzw. wo man entsprechend melden kann heißt das noch lange nicht, dass es hier eine Strafbarkeit gibt. Im Endeffekt gibt es keine Paragraphen im StGB für Hatespeech oder Hetze. Es werden maximal Hilfsparagraphen benutzt wie Beleidigung oder ggf. Nötigungsparagraphen. Diese werden aber gerne auf den Zivilklageweg verwiesen weil dort ggf. das öffentliche Interesse verneint wird. Kannst ja mal gucken was dabei rauskommt wenn du deinen Nachbarn wegen Beleidigung oder Nötigung anzeigst.

    Unabhängig davon gibt es ja diese "Aktionstage gegen Hass und Hetze", an denen Hausdurchsuchungen bei Beschuldigten zu entsprechenden Delikten vorgenommen werden. Bei diesen Delikten handelt es sich meistens um zulässige Meinungsäußerungen oder ggf. Beleidigungen gegen Personen des öffentlichen Lebens (Majestätsbeleidigungsparagraph, siehe Habeck Schwachkopf-Fall). Die meisten Fälle, wenn nicht sogar alle, werden vor Gericht dann spätestens in zweiter Instanz kassiert. Allerdings geht es hier darum die Beschuldigten vorab mit einer Hausdurchsuchung und der Beschlagnahme der Tatwerkzeuge (Handy, Laptops, Speichermedien) zu bestrafen. Dies ist eine direkte Aushebelung des Rechtsstaatsprinzips und ist ein Zeichen für totalitäre Strukturen.

    Im Grundsatz heißt das einfach, dass du mit diesen (Straßen)Kampfbegriffen totalitäre Strukturen forderst, förderst und befürwortest.

    Was du allerdings nicht auf dem Schirm haben wirst (wie so viele Forderungen die aus linkslastigen Lagern kommen) ist, dass man diese Strukturen auch gegen sie einsetzen kann (wie bereits passiert im "Pimmelgate"-Fall mit dem Hamburger Innensenator Andreas Grote. Dies kann auch dir entsprechend drohen, wenn sich der Wind politisch dreht.

    Was du hier als "Gesetz des Dschungels" bezeichnest ist die Lächerlichmachung von Eigenverantwortung und Konsequenzen für das eigene Handeln. Die Fragen die hierbei im Raum stehen sind: "Bin ich bereit für mein Handeln die Verantwortung zu übernehmen?" "Bin ich bereit die möglichen negativen Konsequenzen für mein Handeln zu tragen?".
    Es ist natürlich leichter im sinne der Vollkaskomentalität zu hoffen, dass jemand anderes sich darum kümmert.

    Weiterhin steht hier auch die Frage der Diskriminierung im Raum. Es gibt nunmal Menschen die kognitiv nicht in der Lage sind ihre Kritik eloquent oder ggf. nicht Strafrechtsrelevant zu formulieren. Diese Menschen werden durch die Hatespeech-Strukturen gegebenenfalls systematisch diskriminiert und verfolgt. Es gibt ja vorher keine Prüfung, ob der IQ niedrig genug ist um ggf. die Konsequenzen des Handelns abschätzen zu können. Und das ist doch etwas, was man nicht möchte.

    Und voran machst Du fest das dass Internet früher - zumindest laut deiner Auffassung - besser war?

    Das Internet war individueller und vielfältiger. Das Internet bestand größtenteils aus Seiten, die von Inhabern liebevoll gepflegt wurden. Heute gibt es diese Seiten so gut wie nicht mehr. Dazu gab es meistens auf jeder Seite Linklisten, wodurch man mehr entdecken konnte ohne die Steuerung durch Suchmaschinen wie sie heute Stattfindet. SEO gab es nicht. Communitys wie wer-kennt-wen sind verschwunden und somit hat man einen Platz verloren der sich an deutsche Datenschutzgesetze halten musste im Gegensatz zu den Großkonzernen wie Meta, Google oder X. Das sind jetzt nur kleine Beispiele, die Liste der verlorenen Dinge ist noch viel Länger.

    Ich frage mich übrigens wie Du dich als Frau fühlen würdest wenn notgeile Männer dich mit ihren Blicken förmlich ausziehen würden.

    Ich für meinen Teil wäre mir der Konsequenzen meines Handelns bewusst. Also wäre ich in deinem Beispiel damit einverstanden bzw. könnte damit leben, dass das passiert. Anfang der 2000er waren Frauen im Internet tatsächlich äußerst Vorsichtig mit dem Austausch und verteilen von Bildern, weil man quasi überall gewarnt wurde, welche Konsequenzen das haben kann. Heute will man diese Konsequenzen nicht mehr wahrnehmen bzw. schiebt die Schuld und die Verantwortung an andere ab.

    Im übrigen ist das Internet ein grenzenloser Ort. Was bedeutet: Selbst wenn man hier in Gesetz mit drakonischen Strafen gegossen hätte, dass sowas strafbar ist, heißt das nicht, dass dies grenzenlos gilt. Es gibt ja länder außerhalb der EU, die für diese Belästigungen bekannt sind, dem wird man trotzdem nicht beikommen, egal wie drakonisch man hier bestrafen will. Also hängt es letztendlich wieder an der Eigenverantwortung, die so außer Mode gekommen ist.


    80% sind deine Schätzung, aber hast du reale Zahlen? Schon hier fängt es an dass deine Aussagen rein auf deine persönliche Vermutung und Schätzungen beruhen und leider nicht auf realistische Zahlen und Werte. )':

    Ich hatte nie etwas anderes behauptet, außer dass es meine Schätzung ist. Ich sehe dies trotzdem so, dass es ca. 80% sind die nicht mit dem Internet umgehen können.

    Wer war den "Früher" im Internet? Das waren in erste Linie Wissenschaftler, Universitäten und Firmen. Private Anschlüsse waren noch eher selten und noch am Ausbau.

    Die weltweite Internetnutzung war deutlich höher wie in Deutschland. 2003 (auf das Jahr beziehe ich mich) waren private Internetanschlüsse bei weitem keine Seltenheit. In jedem Laden konnte man sich die AOL-CD holen und hatte mit einem PC mit Modem selbst an einem normalen analogen Festnetzanschluss Internet. Die PCs die damals z.B. bei Aldi verkauft wurden, hatten sogar von vorneherein ein Modem eingebaut. Selbst davor ende der 90er Jahre wurden Modems in Fertigcomputer eingebaut. Dies sieht man noch an alter "Vobis" Werbung. Die massive Verbreitung von Modems fand nach der Privatisierung der Bundepost (Telekom) statt, da die PTZ-Zulassung von Modems entfiel, davor war die eigentlich billige Hardware eine scheissteure Extrawurst. Hier kann ich die Lektüre der "Datenschleuder" des Chaos Computer Clubs aus der Zeit empfehlen (online verfügbar)

    Deine Zahlen vom statistischen Bundesamt unterstützen sogar meine Aussage, dass 80% der Menschen nicht fürs Internet geeignet sind. Ich bezweifle allerdings die brauchbarkeit der Statistik, da die Smartphone-Peaks aus 2008 nicht so deutlich vorkommen.


    Die Menschen, die du hier als Rülpser und Denkpechvögel beleidigst, denken das Gleiche über sich und würden das Gleiche über sich sagen. Man könnte also sagen: Du unterscheidest dich gar nicht so sehr von Ihnen wie du gerade denkst.

    Ach ja, der Klassiker wenn man sonst inhaltlich nichts findet 🤡 Ich weiß du kannst das besser.

    Da ich zu den alten Menschen gehöre die schon vor dem Internet (in Deutschland) schon seit Ende der 80er im Fidonet unterwegs waren, und die Anfänge des Internet miterlebt haben, kann ich deinen "Früher war alles Besser" Ausführungen sowieso nicht zustimmen. Beleidigungen und dumme Aussagen gab es von Anfang an. Das Internet war auch von Anfang an ein Hort von Verschwörungstheoretikern. Wenn man es genau nimmt, wurde es sogar von Ihnen erschaffen.

    Ich interpretiere anhand deiner Aussage, dass du nur einen Teil des Internets gesehen hast. Was ist denn mit den Mailboxen? Sind die auch an dir vorbei gegangen? Ich war damals natürlich zu jung und kann nur aus Berichten von dieser Zeit erkenntnisse gewinnen. Gerade die Mailboxen waren vor den Zeiten der Internetforen der wichtigste Austauschpunkt. Dass das Internet auch damals schon ein Hort für zweifelhafte Dinge war, habe ich nie bezweifelt oder bestritten. Aber damals wusste man schon, dass man nichts glauben sollte was so im Internet steht. Wenn du allerdings nur auf solche Seiten gestoßen bist, dann bist du möglicherweise über die falschen Linkseiten gefallen. Es lag natürlich an einem selbst, welchen Links man folgt und welchen nicht. Je nachdem war das Erlebnis natürlich individueller, ganz im Gegensatz zu heute.

    Außerdem: Wie man von Freiheit reden kann und gleichzeitig fordert, Menschen diese Freiheit zu nehmen, weil sie beim Ausleben ihrer Freiheit angeblich die Freiheit anderer einschränken ist mir unverständlich. Klingt nach der gleichen Argumentation die Autokraten verwenden wenn sie alle, die nicht für sie sind, ausweisen oder wegsperren wollen.

    Ich hatte nie gesagt, dass man den Leuten das Internet wegnehmen sollte sondern nur die Zugriffshürde erhöhen um von vorneherein die auszufiltern die nicht den nötigen Aufwand für die zu erlangende Freiheit aufbringen wollen. Darunter fallen natürlich auch die Vollkaskomentalitätsanhänger.


    Wenn wir es aus gesundheitlichen Aspekten betrachten, dann kann es aber durchaus sinn machen manchen Menschen das Internet "wegzunehmen".

    Drogen (außer Kaffee) sind auch nicht Frei verfügbar weil sie nachweislich Schaden. Dopaminfördernde Benutzungsmuster (Instagram, Tiktok etc) kann man durchaus als eine Art Droge sehen, da sie messbar den Dopaminhaushalt schädigen, mal abgesehen von den psychischen Konsequenzen

    Dein Autokratieargument ist leider im hinblick auf unter anderem deplattformingbestrebungen relativ hinfällig. Ein digitales Beispiel ist hierfür Reddit.

    Passt meiner Meinung nach nicht ganz zusammen.

    Warum passen diese Dinge für dich nicht zusammen?

    Du bist wrsl einer von denen die sachlich diskutieren, oder?

    Ich versuche stets sachlich zu bleiben, gelingt natürlich nicht immer. und du?

    Was stört dich daran?

    Die Gefährlichkeit wird massiv unterschätzt.

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    Mit entsprechenden Folgen für die mentale Gesundheit wie z.B. Depressionen. Das Thema ist recht komplex, aber vereinfacht gesagt sind die sozialen Medien eine der Hauptursachen für die deutlich sichtbaren wachsenden psychischen Probleme der Gen Y, Gen Z und Gen Alpha. (Aufsteigende Intensität in der Reihenfolge)


    Ich find es fast schon peinlich, dass du in frühen Sätzen von Respekt redest, andere aber als Denkpechvögel betitelst.


    Mehr hab ich und muss ich mir von dem nicht durchlesen.

    Damit bestätigst du ja ein paar meiner Aussagen. War es das oder kommt da noch mehr?

    Klingt wie die Miniaturausgabe des Märchens vom goldenen Zeitalter, auch bekannt als 'früher war alles besser'. Ob das wirklich stimmt?

    Es war tatsächlich so.


    Aber, auch wenn du genau darüber merkwürdigerweise kein Wort verlierst: Hate Speech ist ein Problem, besonders (nicht ausschließlich) gegenüber Frauen. Hetze muss unbedingt strafrechtlich verfolgt werden. Insofern fehlt in der Tat der Respekt und es existieren zu wenig Konsequenzen. Komisch , dass diese reale Problematik bei dir fehlt.

    Das was du behauptest ist wenn dann eher ein Problem für das persönliche Empfinden und beschreibt das immer weitere Streben nach einer Vollkaskomentalität. Früher war das recht einfach geregelt: Wenn man etwas nicht aushalten kann, dann sollte man sich davon fernhalten. Wie bereits gesagt ist das Internet nicht für jeden geeignet.

    Im übrigen ist deine Definition von Hatespeech bzw. Hetze viel zu schwammig um für Straftatbestände herzuhalten. Es hat schon Gründe, warum in der Justiz keine Gefühlsthemen verfolgt werden. Jeder empfindet das anders und das macht es zu einem Problem wenn man es bestrafen möchte. Dazu kommt, dass es hier gigantisches Missbrauchspotential gibt. Ich verweise dahingehend auf die eskalierende Feminismusbewegung wie man sie in den USA beobachten kann, wo gefordert wurde, andere wegen "Stare Rape" (Also Vergewaltigung durch anstarren) oder "Fart Rape" zu verknacken. Letzteres war hierbei Thema in der New Yorker U-Bahn.

    Natürlich zuckt da gleich der Fake-Reflex der ja gerne von linksorientierter Seite benutzt wird. Die Realität ist da teilweise noch schlimmer und man bekommt oft nur die Spitze des Eisbergs mit.

    Es gibt einfach zu viele Leute, denen der Aufenthalt im Internet nicht gut tut, da sie den Kontakt zur Realität verlieren.
    Meiner Schätzung nach wären dies so ca. 80% der Bevölkerung, eher mehr.

    Eigentlich sollte es ausreichen die Zugriffshürde für das Internet auf das Niveau von 2003 zu erhöhen um dem ganzen Einhalt zu gebeten.

    Das Internet der frühen Zeit war ein freier Ort der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts. Heute ist das nicht mehr so und daran Schuld sind Menschen, die einfach nicht mit Freiheit und den da hergehenden Konsequenzen umgehen können.

    Früher habe ich Diskussionen in Foren geführt, die heute nicht mal ansatzweise denkbar sind, weil überall sofort jemand Arschverletzt ist und "scroll weiter wenn's dir nicht schmeckt" einfach den feinmotorischen Horizont an der Maus bzw. am Handy überfordert.


    Früher gab es Orte an denen sich Leute versammelt haben und es auch keine Scheu gab miteinander zu interagieren. Hat man Müll geschrieben, wurde man ignoriert, es gab also bereits einen gesellschaftlichen Zwang des Hirn einschaltens.


    Früher hatte das Internet auch deutliche und nachvollziehbarere Konsequenzen. Hat man in einem Channel herumgepöbelt, dann wurde man daraus verbannt und keinen haben da irgendwelche Gefühle interessiert.
    Ein Bann in einem Channel kam vor, aber es gab ja noch tausende andere Channel. Für einen Serverweiten Bann musste man sich wirklich anstrengen.

    Und wie ist es heute?

    Heute Rülpst jeder irgendetwas ins Internet und denkt dabei er hätte eine Meinung. Wenn man dann noch von gleichgesinnten Denkpechvögeln umgeben ist, dann ist man sogar noch davon überzeugt. Aber hier ist es leider nicht wie in der Mathematik, wo Minus mal Minus ein Plus ergibt.

    Wenn heute in fast allen Foren eine Diskussion mal eskaliert oder hitzig wird, dann wird diese gerne recht schnell abgewürgt, damit die instabilen keinen Schaden erleiden oder es ist die Angst vor schlechter Stimmung.
    Heute werden Konflikte nicht mehr ausgetragen sondern einer Fantasie von einem "Frieden" geopfert.
    Heute hat sich eine Konsequenzlosigkeit breit gemacht, die seinesgleichen suchen. Die die sachlich Diskutieren werden mit Konsequenzen überzogen, die die nicht dazu in der Lage sind bleiben unbehelligt. Leider ist es mittlerweile Mode geworden, dass man seine "personal Army" hinter sich versammelt und diese dann ebenfalls auf die Gegenseite hetzt. Man sieht dies vor allem auf Facebook oder X oder auch in größeren Foren.

    Heute dienen die letzten verbliebenen Machtpositionen im Internet den Egotrips der Personen die sie Ausfüllen. Leider ist es nicht mehr "Chique" in diesen Positionen selbstkritisch zu denken und ggf. hinzuwerfen wenn man zu dem Schluss kommt, dass man das vielleicht nicht machen sollte. Parameter sind dabei heute nicht mehr Fairness und Sachlichkeit sondern Emotionen. Ein aktuelles Beispiel ist der rausgeworfene Reddit-Moderator von r/LivestreamFails- (Videos dazu gibts auf Youtube). Hier werden Machtpositionen ganz offen ausgenutzt.

    Heute verlieren durch das Internet immer mehr Menschen den Kontakt zur Lebensrealität. Jeder aus den Anfangszeiten des Internets wusste, dass man im Internet absolut nichts glauben sollte und Misstrauen überall angebracht war. Heute stellen Menschen freiwillig Bilder von sich ins Internet um ihren Dopaminhaushalt weiter zu schädigen, weil die Verankerung des Tuns und Denkens immer weiter von der Lebenswirklichkeit wegdriftet.


    Warum?

    Es wurde und wird unterschätzt wieviele Menschen schlecht für die Freiheit, die das Internet bot, sind und damit nicht umgehen können.
    Die Enshittification schreitet damit voran um es auch dem letzten irgendwie recht zu machen.

    Kann mir jemand in einfach Worten erklären was Unreal engine ist?😄

    Die unreal engine ist das Programm, das ein Spiel erst ermöglicht. (stark vereinfacht)

    Es wird mit Modellen, Texturen und Karten (Welten) gefüttert und sagt dann der Grafikkarte, was sie "erzeugen" und auf dem Bildschirm darstellen soll. Ein Entwickler passt die unreal engine soweit an, dass sie seinem Spielkonzept entspricht.

    Es gibt neben der unreal engine noch die cryengine (vom Spiel crysis), unity, die source engine (half-life und Co) und noch andere "kleinere" engines, die alle den Unterbau von Spielen stellen können.

    Die Inkompetenz der Deutschen Bahn. Erst fällt der RE aus, dann noch die SBB. Hab an einem Freitagnachmittag ja nichts Besseres zu tun, als mir an Bahnsteigen die Beine in den Bauch zu stehen.

    Die Bahn ist eben die beste Werbung für den Individualverkehr :biggrin: Fährst du zwangsweise oder freiwillig Sozialschlauch?

    @Topic

    Chef kann nicht nein sagen und jetzt landet wieder irgendwelche Drittanbieter-Scheiße vom Kunden bei uns. Ist ja nicht so, dass wir nicht eh schon völlig überlastet sind.

    Ich habe das Spiel damals 2019 ahnungslos gekauft, hatte gar keine Ahnung von Soulslike Games. Ich bin kläglich gescheitert und habe dann auch schnell das Interesse an dem Spiel verloren unds verkauft. Aber mittlerweile mag ich das Genre ziemlich gerne und Sekiro wird immer an erster Stelle genannt, wenn es darum geht welches Soulslike am Schwersten ist

    Das verstehe ich jetzt aber auch nicht, wieso Sekiro ein Souls Game sein soll. Nur weil ein Spiel von FromSoftware stammt und oder mal ein bisschen anspruchsvoller ist, ist es noch längst kein Souls Game


    @topic

    Derzeit wird Clair Obscur: Expedition 33 gezockt und die Demo von Stellarblade (PC-Release) steht noch in der Pipeline.
    Clair Obscur zeigt eben wirklich, was dabei rauskommen kann, wenn man Leidenschaft einbringt und die Unternehmensstruktur nicht mit Geld-/Zeit-/Kreativitätsfressern verdreckt oder auf ahnungslose Cucks ala Gamestar hört.

    Offtopic Rant:
    Die Qualität von Gamestar ist sowieso seit ca. 10 Jahren auf dem Weg zum Niveau von Abfall und mit der beleidigten Leberwurstkritik zu Clair Obscur: Expedition 33 die dann nur noch aus "mimimi Protagonisten sind zu hübsch" (weil sie nicht verstehen können, dass die Gamer sich nicht mit Concord oder dem neusten AC-Teil weiter cucken lassen) bestand haben sie endgültig bewiesen, dass sie das Internet nur mit Gülle vollkacken.

    Generell sollte man die Cuckeria der Game"Redaktionen" hinterfragen, wie sehr sie im Rektum der Publisher stecken oder wie absolut Ahnungslos sie bei der Kategorisierung von Games sind.

    2 Liter Wasser am Tag trinken zu "müssen", ist ein Mythos. Es ist individuell unterschiedlich und hängt an vielen Faktoren.

    Korrekt. Es kann sogar sein, dass zu viel Wasser zu Mineralienmangel führt, weil alles ausgeschwemmt wird. Aber sich immer 2 Liter reinzupressen ist halt auch einfach nicht besonders sinnstiftend.

    Gerade kam meine neue Menstruationstasse an. An sich schon Grund genug sich zu freuen, weil die alte schon über 10 Jahre aufm Buckel hat, schon echt nicht mehr schön aussieht und es damals noch hieß für halten so 5-7 Jahre(mittlerweile sind wohl 10, also mal schauen wie lange die mit macht.). Aber als ich gerade das Paket aufgemacht hab hat mich erstmal ein Gratistäschen angelacht und ich musste schmunzeln.


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    Also ich bin mir da nicht so ganz sicher ob diese Informationen etwas für die Öffentlichkeit sind aber da du sie mit uns teilst, ergeben sich ein paar Fragen/Anmerkungen:

    Wieso benutzt man einen Hygieneartikel so weit über seine vorgesehene Lebensdauer hinaus?

    Ich gehe davon aus, dass das aus einem Kunststoff hergestellt wird und die werden mit der Zeit porös und da sammeln sich jede Menge Bakterien in den feinsten rissen ab. Das muss doch abartig unhygienisch sein. Vor allem wenn die Weichmacher raus sind eskaliert das Problem ja noch weiter. Zusätzlich kommt ja noch hinzu, dass Kunststoffe keine unendliche Resistenz gegen das leicht saure Milieu haben, was dann ebenfalls zu einem starken Verschleiß führt.

    Wenn du dann noch anmerkst, dass es nicht mehr schön anzusehen ist, dann gehe ich davon aus, dass diese Ablagerungen so tief drin sind, dass die nicht mehr durch normale Reinigung rausgehen.

    Bei so einer langen Benutzungszeit würde ich mir zusätzlich noch Gedanken machen in wiefern der Kunststoff der dann zwangsläufig absorbiert wird hormonelle Auswirkungen bzw. Belastungen erzeugt.


    Ich würde hier an dieser Stelle gerade andere davor warnen soetwas nachzuahmen. Es gibt ja durchaus Menschen die sich an sowas ein schlechte Beispiel nehmen können und dann ggf. schwere Folgen davontragen.


    @Topic

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    Wann ist es ok geworden, in öffentlichen Verkehrsmitteln aufm Smartphone Serien oder Musik oder was auch immer laut ohne Kopfhörer laufen zu lassen? Seh ich immer häufiger.

    :onion-wut: oar bin ich genervt.


    ich will natürlich zu nichts aufrufen oder anstiften aber:

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    :ugly:


    Was mich ärgert: Vorgesetzter hat heute noch Frei aber geht mir trotzdem schon auf den Sack. Die letzte Woche Urlaub (von ihm) war echt gut zu arbeiten.

    Zimti

    Ich möchte das Ganze hier nicht ausarten lassen aber selbst deine Erklärungen enthalten einfach viel Material, das in der Summe der Zufälle zu gewissen zweifeln aufruft.
    Selbst wenn sich in Tokio gerade außerordentlich viele deutsche Touristen aufhalten, dann muss ich sowas in einer so großen Stadt wie Tokio recht gut verteilen.
    Und ausgerechnet dann laufen dir in 5 Tagen eben noch zusätzlich viele deutsche Touristen, die sich daneben benehmen über den weg. Dazu kommt noch, dass ausgerechnet zwei Frauen die sich gerade daneben benehmen (und aus meiner Sicht damit grundsätzlich zu einer Minderheit unter den Touristen gehören)
    auch noch zusätzlich auf die selbe Toilette verirren auf der du gerade versuchst ein, im Vergleich zum allgemeinen Bevölkerungsdurchschnitt eher selteneres, Problem zu beheben.
    Das ist schon sehr abenteuerlich, wieviele Dinge da auf einen Schlag zusammenkommen und wenn man bedenkt, dass bei den ganzen Parametern nur eine geringfügige Abweichung bewirkt hätte, dass die Situation nie entstanden wäre.

    Auch zum Thema Kimono-Schule konnte ich auf Google nichts dazu finden. In der heutigen Zeit ist es dann doch sehr schwer, dass etwas keine brauchbaren Spuren im Netz hinterlässt, vor allem bei einem Thema (Japan), das eine gewisse Community hat. Die Dead Internet Theory ist da jetzt eher außen vor.

    Dann hattest du weiter oben geschrieben, dass du einen Touristen, der sich daneben benommen hat zurechtgewiesen hast und sich ein Japaner (möglicherweise) bei dir dafür bedankt hat. Du konntest ihn jedoch nicht verstehen, was in mir wieder die Frage aufkommen lässt, wieviel Integrität darin zu finden ist.
    Auf der einen Seite beanspruchst du eine gewisse moralische Erhöhung, aber auf der anderen Seite scheinst du kein japanisch zu können. Wenn ich so die Japan-Interessierten die ich kenne heranziehe, dann geht dort keiner rüber
    ohne zumindest ein gewisses rudimentäres Verständnis mitzubringen. Auch wenn es nicht konversationsfest ist, könnte man da doch zumindest ein gewisses kontextuelles verstehen ermöglichen.
    Dein Handeln spiegelt aus meiner Sicht nicht den beanspruchten "moralischen highground" wider, den du versuchst zu vermitteln.

    Zu dem Thema Familien/Frauenwagen in Japan gebe ich dir insoweit recht, dass es das gibt und das Thema sexuelle Belästigung von Frauen in den Zügen durchaus ein Problem ist.
    Allerdings interpretiere ich die Verwirrung der Japaner eher nicht darauf bezogen, dass du als Frau im Standardwagen mitfährst. Ich denke die Erwähnung deiner Haarfarbe macht da keinen erheblichen Unterschied.

    Eventuell war es auch dein eigenes Auftreten oder dein Outfit, das entsprechend positive oder negative Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Das kann man jetzt sehen wie man will, aber ich denke nicht, dass Japaner das einem allzu übel nehmen, es sei denn man beleidigt ihre Traditionen als Gaijin.
    Viele überschreiten hier die Linie zwischen "Tradition ehren" und "Kultur beleidigen" recht oft auch unbewusst. Sieht man ja gerne auf Japan-Tagen oder Cons. Bei letzterem sind aber weniger Japaner die sich dafür schämen könnten.
    Nur um das kurz klarzustellen: Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass das bei dir im negativen sinne der fall war. Ich halte aber andere Faktoren für wahrscheinlicher als dieser "Fauxpas" mit dem falschen Wagen.

    Ich verstehe deine These, warum so viele Deutsche nach Japan reisen, aber die kosten von 1,5k sind eher nur durch monatelange Vorbereitung (vor allem Flugbuchung) möglich. Das Klientel das du beschreibst gehört aber nicht
    zu der Sorte, die sich in ein Kapselhotel quetschen würde für die Dauer des Aufenthalts. Gerade die Personengruppe die du beschreibst möchte doch "flexen". Ein Kapselhotel als flex? na also ich weiß nicht....

    Das was du mit den Touristen auf Malle oder in Ägypten beschreibst ist das, was "in der Zeitung steht". Klar wollen die Touristenhochburgen Maßnahmen ergreifen, aber ganz vergraulen können die eben auch nicht alle, da der Tourismus teilweise die einzige Einnahmequelle ist.
    Aber keine Sorge, die deutschen sind bei weitem nicht die schlimmsten Touristen in der Welt. Da kommen ganz vorne dran die Chinesen, dann die Russen und dann schon die Engländer. Das sind so die Top3 der unbeliebtesten Touristen. Über die Reihenfolge lässt sich streiten.
    Der Punkt ist halt, dass zumindest die Russen einfach massiv Geld da lassen und sich die Länder bzw. deren Bewohner dafür dann doch einiges gefallen lassen. Geld macht tolerant. (Aber das ist in Japan eher nicht der Fall)

    Und klar beschäftigt sich der Partytourist nicht mit den Do's and Don'ts, aber wie bereits gesagt ist Japan keine Destination für diese "Party- und Eventszene-Touristen". Ich halte das Ganze weiterhin für einen sehr selektiven Fokus, der gerade zur Sommerloch-Zeit passend kommt.

    Ein Problem das vielleicht keines so wirklich ist.
    Auch glaube ich nicht, dass Japaner die Einreisebestimmungen für Deutsche verschärfen werden ggf. aber auf die "Verschleuderung der Staatsangehörigkeit" reagieren.

    Zimti

    Im allgemeinen gibt es schon hin und wieder Touristen die sich daneben benehmen, aber ich habe irgendwie zweifeln, dass du in 5 Tagen so viele recht erhebliche Störfälle direkt erlebt hast.

    Den ein oder anderen deutschen in Japan zu treffen ist durchaus möglich allerdings ist Japan recht groß und die Menge an deutschen, die du dort getroffen haben möchtest ist recht hoch. Wie kommt das denn?

    Bei der ausführlichen Berichterstattung im Fall 4 auf der Damentoilette stellt sich mir die Frage, weshalb du scheinbar die ganze Zeit anwesend warst während sich das Theater vor deinen Augen abgespielt haben soll?

    Ich habe bei deinen Schilderungen ein wenig vibes aus dem Paulanergarten.

    Üblicherweise ist es in Japan unangebracht jemanden direkt auf Fehlverhalten hinzuweisen bzw. schroff anzufahren. Gilt dies nicht mehr oder ist es in diesen Fällen "Gaijin vs. Gaijin" wieder in Ordnung?


    Was ich an diesen ganzen Touristenstorys nicht ganz verstehe ist, dass Japan eigentlich kein Zielland für Assi-Touristen ist (ausgenommen Amerikaner und Engländer, die sind sowieso unbeliebt wegen der Besatzerhistorie und des allgemeinen Benehmens damals und heute). Die "Touri-Stacy ausm Block" neigt doch eher zu Abenteuerurlaub auf Malle oder in einem der Pauschaltouristenhochburgen wie die Türkei oder Ägypten. Klassischerweise suchen die eigentlich "Erholung" bzw. "auf die Faule Haut legen" und das ist eine Japanreise eher nicht. Gerade Japan bedeutet recht viel Selbstorganisation und man wird (eher) nicht bedient wie in einem klassischen Pauschalurlaub.

    Üblicherweise muss man doch eine gewisse Affinität zu Japan haben, wenn man dort Urlaub machen möchte, da dies eben gewisse Anforderungen mit sich bringt. Mir sind jetzt keine Japanreisenden im Freundeskreis oder entfernteren Bekanntschaften bekannt, die sich nicht mit gewissen Grundregeln und eben diesen "Do's and Don'ts" beschäftigt haben.

    Die allgemeinen Aussagen, dass der schwache Yen diese katastrophalen Touristen ins Land spült halt ich eher für unwahrscheinlich, da der Aufenthalt dort trotzdem noch recht teuer ist und hier schnell mal 2-3k€ weg sind, auch wenn der schwache Yen hier und da etwas spart. Der Aufenthalt selbst ist mit Unterkunft und Verpflegung eher nicht mit einem Pauschaltouristenbudget zu machen.


    Ein recht neues "Phänomen" sind natürlich die Influencer/Hatefluencer. Jeder will anscheinend irgendwie groß rauskommen und versucht andere zu übertreffen.

    Soweit ich weiß ist der Trend von einem "Influencer" namens Johnny Somali losgetreten worden. Der reist durch Länder und benimmt sich aktiv daneben. Bekannt geworden ist er wohl durch seinen Japan-Trip, wo er sich auch mit der Yakuza angelegt haben soll. Gefeiert hat es dann das Internet, als er dafür im Stream direkt einen Schlag ins Gesicht bekommen hat.

    Gerade das Geld und die Aufmerksamkeit die die "Hatefluencer" bekommen darf man nicht unterschätzen. Das deutsche Pendant dazu heißt Drachenlord und ist auch eine Figur die vom Hate lebt.

    Gerade diese Figuren sprechen sich eben in Japan schnell herum und sorgt auch für eine gewisse Abneigung gegenüber Touristen. Ich denke aber, dass das Ganze nicht die Dimension hat, die gerade suggeriert wird.

    Mein "Chef".

    Vor ungefähr einem Jahr wurde mein Kollege zu meinem Chef gemacht.
    Ich mag ihn eigentlich und wir verstehen uns gut.

    Allerdings kommt in der letzten Zeit so richtig seine absolute Überforderung mit der Rolle und dem damit verbundenen Aufwand (zusätzlich zur bisherigen Arbeit, von der er ja nicht befreit wurde. Das Chef-Sein kommt obendrauf) zur Geltung.

    Wir ersaufen immer mehr in Arbeit und schieben eine immer größer werdende "Bugwelle" an ungelösten Arbeiten vor uns her und er torpediert diese Arbeit dann noch durch das Chaos das er durch seine Überforderung verursacht.

    Hab es gerade echt satt und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis ich richtig ungehalten werde. :grrr:

    Meinen Führerschein hab ich 2005 gemacht. Damals nur PKW.

    Wir konnten es damals im Freundeskreis kaum erwarten die neu gewonnene Freiheit mit dem Auto zu genießen. Und das obwohl wir in einer Stadt mit relativ gutem ÖPNV wohnten (Mannheim). Meine Freunde hatten zuerst ihren Lappen und da hats schon angefangen mit der herumgurkerei. Wo wir uns überall herumgetrieben haben als wir nicht mehr auf Abfahrtszeiten angewiesen waren :ugly:

    2012 bin ich dann mit dem 50er Roller meines Vaters rumgedüst (geht ja mit dem B) und ne Woche später war ich in der Fahrschule und hab mich für den Motorradführerschein angemeldet :biggrin: Das Freiheitsgefühl auf zwei Rädern war einfach überwältigend.

    Seitdem mit dem PKW ca. 450.000km in Summe zurückgelegt. Mit dem Motorrad ca. 90.000km.

    Ich überlege den Führerschein noch um die Klasse T (selbstfahrende Landmaschinen bis 60kmh) zu erweitern um Traktor fahren zu können :crazy:

    Im Endeffekt ist der Führerschein eine Lebensinvestition, ob man ihn jetzt oder später oder garnicht benutzt ist dabei garnicht mal so relevant. Haben ist besser als irgendwann brauchen und nicht haben.