Früher war alles besser?

  • Neija ich finde nicht das früher alles besser war Warum auch ich weiß Animes über Internet zu schauen dass ist heute viel einfacher aber Anime Fan sein war früher viel besonderer irgendwie früher konte man sagen man ist Anime Fan und alle hä und wie stoltz ich damals irgendwie war ich weiß heute nichtmal mehr auf was einfach den coolsten Anime zu kenen der Zauber ist ferflogen leider

  • Bringen wir es doch einfach auf den Punkt: Das meiste nach "Secret of Mana" war schlecht!

    Aber packen wir den Ulk mal auf die Seite.

    Mehr Freiheiten und vor allem weniger Zeit- und Gelddruck sind wohl die wichtigsten Punkten, die dafür sprechen, dass frühere Spiele gehaltvoller waren. Grafisch war man wegen der begrenzten Speicherkapazität sowieso eingeschränkt, also musste man auf das kleine Medium wenigstens eine gute Story packen. Meiner Ansicht nach gab es die höchste Dichte an erstklassigen Rollenspielen - bei denen die Story ja besonders im Vordergrund steht - auf der SNES, gefolgt von PS1 und N64.

    Heutzutage sind die meisten Rollenspiele nur noch billige Aufgüsse von schon Dagewesenem und auch andere Genres spielen sich häufig recht generisch. Ja, natürlich gibt es auch heute großartige Ausnahmen, aber gemessen am Output ist die Qualität durchaus gesunken. Viele gute Entwicklerstudios wurden von großen Firmen wie EA oder Activision aufgekauft, verhunzt und am Ende oft plattgemacht. Unter dem Banner dieser Big Player entsteht dann ein Triple-A-Titel nach dem anderen, der ob des Zeitdrucks beim Release oft komplett verbugged (Battlefield) oder einfach nur ein Aufguss des Vorgängers ist (Fifa). Selbst Blizzard ist seit dem Aufkauf durch Activision einfach nur noch eine Enttäuschung (wobei sie sich mit D4 wenigstens etwas gerettet haben).

    Es mag ein nostalgisches Gefühl sein, das ich versuche fundiert zu beschreiben, doch am Ende haben mich die Spiele früher einfach glücklicher gemacht.

  • Gameplay mit Herz

    Da sagst du was.

    Letztendlich ist es komplett individuell, die Präferenzen sind unterschiedlich. Beispielsweise sind einigen eine möglichst realitätsnahe Grafik am wichtigsten, andere legen Wert auf eine gute Story. Ich komme mit verpixelter Grafik besser klar und leide dann nicht so unter motion sickness. Das alleine macht für mich einige moderne Spiele nicht so genießbar. Hinzukommt dein genannter Punkt. Die Produktionen sind immer schneller, die Konkurrenz schläft nicht sozusagen und das kriegt man deutlich zu spüren. Verglichen mit damaligen Spielen sieht man das dort einfach nicht so wie heute.

    Für mich ist deutlich das in vielen älteren Spielen alles gegeben und hineingesteckt wurde damit Menschen wirklich in andere Welten abtauchen können, Dialoge wurden fein ausgearbeitet, Secrets eingebaut, man hatte das Bedürfnis das Spiel nicht nur einmal durchzuspielen. Das hat bei mir nicht bloß mit reiner Nostalgie zu tun, weil ich auch alte Spiele spiele die ich vorher nicht kannte. Aber natürlich macht es ein Spiel besonderer wenn man damit mehr verbindet und es gibt einen gewissen Bonus, aber es basiert in meiner Beobachtung nicht alleine darauf.

    Und dem Sterne gleich, der erlischt, ist jedes Werk eurer Tugend: immer ist sein Licht noch unterwegs und wandert.

  • Ich bin generell so ein Mensch, der vieles von damals liebt, ob es Spiele, Filme, Serien, Musik usw. ist. Das heißt natürlich nicht, dass vieles von heute Schrott ist, ich kann einfach nur nichts damit anfangen. Wie Sou schon geschrieben hat, war das Herzblut deutlich mehr involviert gewesen im Vergleich zu heute. So etwas sehe ich eher in Indie Games und ganz selten mal in AAA Titeln.
    Die Diskussion mit der Nostalgie habe ich auch schon sehr oft geführt und ja die Gegenseite kam oft mit dem lamen Argument, dass man die Spiele ja nur durch die rosarote Brille sieht. Natürlich gibt es diese Leute, die dann oftmals aber so ehrlich sind und sagen, dass Sie es wieder angespielt haben, aber nach kurzer Zeit die Lust verloren haben, weil es nicht mehr das ist, was Sie von früher kennen.

    Games sind heutzutage objektiv größer, bieten mehr Gameplay, haben deutlich bessere Grafik und laufen auch flüssiger (in der Regel). Aber all das ist für mich persönlich kein Argument zu sagen, dass alte Spiele Müll oder schlecht gealtert sind. Ich bevorzuge es, wenn die Grafik kantig und pixelig ist, ganz besonders wenn ich an Pokemon denke, wenn anstatt orchestralischen Klängen 8/16 Bit Sounds laufen und vor allem wenn das Spiel nicht gerade ein Open World Sandbox Spiel ist, einen Grind für die 100% erfordert wo man ne Millionen Sammelstücke suchen muss und dadurch dann eine angenehme Länge hat.