„Zahlen Sie in Bar oder mit Karte?“ - Oder doch lieber mit dem Handy?

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  • Beitrag von Miako (5. April 2025 um 14:19)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (5. April 2025 um 14:33).
  • Mir fiel im Alltag auf, dass vor allem kleine Kioske für bargeldlose Bezahlung einen Mindestbetrag verlangen (zumeist zwischen 5-10€). Ansonsten gab es noch einen kleinen Asia-Imbiss, wo man im Take-Out-Bereich nur Bar zahlen konnte.

    An sich wäre ich schon gespannt was dann passieren wird, wenn bargeldlose Bezahlung verpflichtend wird. Als ich zuletzt in den USA war war bargeldlose Bezahlung deutlich verbreiteter. Da das für die Verkäufer zusätzliche Gebühren bedeutet bekommen Barzahler einen entsprechenden Rabatt. Fand ich durchaus angemessen. Jedenfalls deutlich mehr als diese aus der Zeit gefallenen verpflichtenden Mindestumsätze.

  • Na super, dann muss sich meine Lieblings-Sushi-Bar wohl langsam ranhalten. Bei denen ist nämlich vor fünf Jahren etwa zwei Wochen nach der Eröffnung das Kartenlesegerät kaputtgegangen. Seitdem hängt draußen ein Schild, das auf den Defekt hinweist.

    Etwas Ähnliches ist mir auch in einem anderen Restaurant in Kaiserslautern passiert. Dort konnte man früher ganz normal mit EC-Karte zahlen. Irgendwann wurde das abgeschafft und übrig blieb nur noch Barzahlung oder eine mysteriöse E-Mail-Adresse, die auf der Rückseite des Kellnerportemonnaies stand. Darüber sollte man dann via PayPal „an Freunde“ zahlen. So lief das zumindest bei meinem letzten Besuch dort. Zugegeben, das ist mittlerweile auch mindestens ein Jahr her, vielleicht war das ja nur eine Übergangsphase und inzwischen ist alles geregelt.

    Ich fände es jedenfalls sehr sinnvoll, wenn Kartenzahlung endlich verpflichtend wäre oder zumindest, dass Betriebe verpflichtet sind, eine bargeldlose Zahlungsmöglichkeit anzubieten (wie im Artikel beschrieben). In der heutigen Zeit sollte das einfach Standard sein.

  • Irgendwann wurde das abgeschafft und übrig blieb nur noch Barzahlung oder eine mysteriöse E-Mail-Adresse, die auf der Rückseite des Kellnerportemonnaies stand. Darüber sollte man dann via PayPal „an Freunde“ zahlen. So lief das zumindest bei meinem letzten Besuch dort. Zugegeben, das ist mittlerweile auch mindestens ein Jahr her, vielleicht war das ja nur eine Übergangsphase und inzwischen ist alles geregelt.

    Klingt für mich eher nach klassischer Steuerhinterziehung. Nur Barzahlung ist die eine Sache, aber dann auch noch über eine nicht richtig nachverfolgbare Mail-Adresse (mindestens der Name des Lokals sollte in der Mail-Adresse drin sein) via Paypal "An Freunde senden". Das ist mehr als shady. Wenn der Betriebsprüfer davon erfährt wird es sehr interessant.

    Ein Asia-Imbiss in der Nähe vom Wohnort einer Kollegin, wo auch nur Barzahlung möglich war wurde zuletzt von der Steuerfahndung richtig hochgenommen. Zusammen mit der Polizei wurde der Laden richtig durchwühlt und alles mögliche mitgenommen. Da versteht man keinen Spaß. Solche Coups gelingen nur leider selten. Deshalb wohl auch die Verpflichtung zur elektronischen Zahlung.