Zufrieden sein mit dem, was man hat

  • durch meine Erkrankung bin ich für mittlerweile für den freien Arbeitsmarkt ungeeignet. Manch einer würde jetzt vielleicht denken: "Ist doch keine große Sache." Oder: "Ha, Der hat es gut, kann faulenzen und beschwert sich auch noch."

    Wer sowas sagt hat keine Ahnung, am besten einfach ignorieren. Diese Leute haben den Luxus nicht zu wissen was für Probleme damit einhergehen können und wie sehr einen sowas prägen kann. Zumal ich der Meinung bin, dass es Faulheit gar nicht gibt.

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    meine langjährige Katze, die ich die Hälfte meines Lebens hatte verstorben

    Mein Beileid!

    Praktikum mal zwischendurch wo anzufangen, mir kam da Elbenwald oder Figuya in den Sinn aber da würde man womöglich auch nur den ganzen Tag eher im Laden rumstehen und nicht zu viel machen können.

    Das kann sein, aber immerhin bist du dann umgeben von coolen Sachen und bestimmt ergibt sich das ein oder andere interessante Gespräch. Und in Stein gemeißelt ist ja auch nichts, man kann auch wieder aufhören wenn man sich absolut unwohl fühlt.

    Habe auch die letzten 1-2 Jahre versucht durch kleinere Anime Events oder auch hier mal über ein Community Treffen Leute kennen zu lernen aber das hat mich leider auch kein bisschen weiter gebracht, manchmal denk ich da schon, das es alles einfach nicht sein soll und ich nie irgendwie mehr es schaffe ein paar mehr Freunde in meinem Leben zu haben.

    Cool dass du das gemacht hast! Bleib dran, irgendwann kommt schon eine Person, mit der du auf einer Wellenlänge bist. Vielleicht wird es nicht gleich die allerbeste Freundschaft, aber einen guten Bekannten zu haben ist auch schon sehr viel wert, so zumindest meine Erfahrung.

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    @topic: Habe das große Glück, dass ich (materiell gesehen) immer alles hatte und habe, das ich möchte, bin also sehr zufrieden und dafür auch sehr dankbar. Muss aber auch dazu sagen dass ich nicht immer das neuste Smartphone oder irgendeine Uhr brauche (weil das im ersten Post erwähnt wurde)

  • Man könnte sagen ich gebe mich mit dem Minimum zufrieden, aber ich denke nach meiner gesundheitlichen Geschichte die letzten Jahre bin ich einfach froh, dass es mir jetzt soweit gut geht, dass ich ein normales Leben leben kann, ohne mir andauernd Sorgen machen zu müssen. Gut letzteres muss ich lernen umzusetzen. xD
    Ebenfalls bin ich dankbar, dass meine Frau gesund ist und wir beide das haben was wir brauchen, es ist nicht viel aber wir hungern nicht, haben ein Dach über dem Kopf und haben trotzdem Unterhaltung im Leben die uns gut tut.
    Ich habe seit einigen Jahren ein Beruf, der mich erfüllt und bin in der Gemeinde aktiv, was mir wichtig ist, da ich gerne aushelfe, bzw. allgemein sehr gerne helfe wo es geht, das erfüllt mich.

    Das Leben ist einfach deutlich lebenswerter geworden, nachdem die Altlasten zum aller größten Teil nicht mehr präsent sind. Ich kann das Leben genießen, Emotionen sind zurückgekehrt und ich habe sehr kleinen aber feinen Freundeskreis und eine Frau. Etwas was ich vor 10 Jahren für komplett unmöglich gehalten habe.
    All das hat dazu geführt, dass mein Körper nicht mal mehr bei großen Belastungen schwächelt. Die Psyche ist schon was interessantes, besonders wenn die alleine dafür sorgt, dass fast zu nem Pflegefall geworden ist.

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