Orange is the New Black

Community Update 6
Die Community hat überlebt und erstrahlt in neuem Glanz. Mehr Informationen
Solltest du Fehler finden, verwende bitte den Feedback und Hilfe Bereich.
  • lag9576q.png


    Genre


    Comedy, Drama


    Episoden


    Insg. 26 Episoden via 2 Staffeln


    Länge


    51–60 Minuten


    Releasedaten (DE/EN)


    11. Juli 2013 (USA)


    16. September 2014 (D)


    Inhalt

    Ein Comedy-Drama über die kriminelle Piper Chapman, die wegen Drogenschmuggels eine Haftstrafe von 15 Monaten in einem New Yorker Gefängnis absitzen muss. Dabei macht sie grundlegende persönliche Veränderungen durch.


    Trailer

    Spoiler anzeigen

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.



    Eigene Meinung

    Diese Serie bereitet mir im Moment einiges an Spaß, in ihrer Situationskomik wirkt sie recht einzigartig und rückt das Leben der Insassinnen immer wieder in ein Licht, welches einen doch schon das ein oder andere mal zum nachdenken bewegt. Für jeden empfehlenswert, der sich mal an einer ausgefallenen Serie versuchen möchte. Jedoch sollte man kein 'Homophob' sein, da diese Serie einige lesbische Szenen enthält.

  • Wundert mich, dass hierzu noch sonst niemand was geschrieben hat.

    Gut, hierbei handelt es sich jedenfalls um eine exzellente Serie, die eine super Balance zwischen Drama und Comedy hat! Im Gefängnis treffen natürlich unterschiedliche Arten von Menschen aufeinander und dementsprechend kommt es auch zu einigen skurrilen Situationen. Darüber hinaus ist sehr interessant zu sehen, wie das Leben im Knast aussieht und wie die einzelnen Charaktere miteinander zu interagieren, um sich das Leben zu erleichtern. Was mir außerdem gut gefällt ist, dass man vieles über die Menschen dort mithilfe von Flashbacks erhält, um zu verstehen warum sie so sind wie sie sind. Mir persönlich gefallen Flashbacks gut als Mittel um Geschichten zu erzählen, solange sie nicht so übermäßig benutzt werden wie bei einigen Animes *hust* Naruto.
    Jedoch muss ich zugeben, dass ich die Protagonistin Piper Chapman nicht wirklich leiden kann x'D Ich werde aus ihrem Verhalten teilweise echt nicht schlau und irgendwie scheint ihre Laune doch ein wenig wechselhaft zu sein :')

    Spoiler anzeigen


    Die dritte Staffel sieht auf jeden Fall auch schon sehr viel versprechend aus und in einem Monat ist es dann auch endlich so weit :D Bin gespannt wie es mit den Knastfrauen weitergeht und ich hoffe, dass wir noch viele tolle Hintergrundstories sehen werden, besonders freue ich mich dabei auf mehr Infos bezüglich Nicky und die weitere Entwicklung der Beziehung zwischen Daya und John. [:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Also ein Blick lohnt sich echt, kanns nur weiterempfehlen. Für mich ist es die beste Entdeckung, die ich dieses Jahr hatte bisher :')
    Und hey Netflix hat doch erst neulich Oitnb eine 4. Staffel spendiert [:

    ★ Meine Zeichnungen kann man hier finden --- > Instagram

    ★ Meine Freunde haben eine Band, checkt sie doch mal aus :3 -> Long Goblin

  • Super Serie, hab noch ein paar Folgen der dritten Staffel übrig und ich lechze nach mehr dieser genialen Dialoge :D Errinert mich manchmal ein bisschen an Quentin Tarantino der ebenfalls sehr geniale aber auch irgendwie verquere Alltagsdialoge schreiben konnte ( Erföffnungszene von Reservoir Dogs zB oder bei Pulp Fiction ). Außerdem entwickelt sicher Piper durchaus spürbar weiter, wird abgebrühter ohne aber dieses wehleidige hin und her mit den Gefühlen zu verlieren. Eigentlich hatte ich bisher immer Verständnis für sie muss aber sagen das jetzt in den letzten Folgen sie mir auch etwas unsymphatischer geworden ist.. was ich mal als gut ansehe.

  • Habe beide Staffeln gesehen und war begeistert. Muss mir bald mal die Zeit für die dritte nehmen.


    Jedoch muss ich zugeben, dass ich die Protagonistin Piper Chapman nicht wirklich leiden kann x'D Ich werde aus ihrem Verhalten teilweise echt nicht schlau und irgendwie scheint ihre Laune doch ein wenig wechselhaft zu sein :')

    Weiß nicht, wie es mir da gehen würde - aber so ein Knastleben verändert einen Menschen wohl in jeder Hinsicht. Und am Anfang hatte sie ja auch noch die Hoffnung gehabt, dass sie ihr altes Leben wieder kriegt.
    Ich bin ganz besonders von Crazy Eyes angetan. Weil sie intelligenter ist, als sie aussieht.

  • Ich bin ganz besonders von Crazy Eyes angetan. Weil sie intelligenter ist, als sie aussieht.

    Dann wird dir Staffel 3 sehr gefallen, da bekommt man ein wenig mehr zu sehen was so in ihrem Kopf vor geht.. auf ganz besondere Weise ;D

    Mein Lieblingscharakter, ganz vergessen zu erwähnen, Red. Zum einen weil ich Captain Janeway von Raumschiff Voyager immer noch Respekt zolle und mich freue die Frau nochmal in einer größeren Rolle zu sehen, das sie jetzt von weit entfernten Galaxien als russische Köchin im Frauenknast gelandet ist hängt sicher nur mit irgendwelchen Zeitdimensionsananomalien zusammen die man in Star Trek sofort erklären könnte. Und weil ich diese borstige alte Löwin die ab und zu auch eine Spur Verletzlichkeit zeigt, der sofort wieder im Keim von ihrem Stolz verschluckt wird, einfach liebe :>

  • Ich habe mich in den letzten paar Wochen durch alle, bisher auf Netflix verfügbaren, Staffeln geschlagen und muss sagen, die Serie gefällt mir! :)

    Angefangen mit dem persönlichen Drama um Piper, ihre Inhaftierung und ihre Beziehung mit Larry spinnt sich die Serie wunderbar weiter und man bekommt die verschiedensten Charaktere zu sehen - Piper wird da, meiner Meinung nach, schnell ein öder Charakter, aber sie ist nun mal der Hauptchara :D Ich finde da Red, Sophia oder Nicky viel sympathischer und auch interessanter, oder auch Ms. Claudette, Poussey, Gloria, Taystee - ach es gibt so viele tolle Charaktere in dieser Serie! :)
    Die Story selber entwickelt sich von der anfänglich eher um Piper gehenden Inhaftierung und ihr Delikt, sowie die Beziehung mit Alex, sehr schnell weiter und wird ein größeres Rad, in dem viele Charaktere mal in den Mittelpunkt gerückt werden - me likes, denn würde es nur um Piper gehen, wäre die Serie schnell öde und beendet gewesen.
    Die Mischung aus Drama und Comedy gefällt mir sehr gut und sorgt dafür, dass manche doch sehr herbe Schläge immer mal wieder aufgelockert werden - auch wenn sehr krasse Situationen dadurch nicht ausgebügelt werden können.

    Spoiler zu Staffel 4

    z.B. der Tod von Poussey - das hat mich doch etwas mitgenommen. Ich mochte sie und empfand sie als sympathischen Charakter, dessen Tod überflüssig war...


    Den Einblick in ein solches Gefängnis - wie wahr er auch sein mag - finde ich hier auch nicht zu verachten und durchaus interessant.

    Das Intro finde ich sehr catchy und mag es einfach gern ^^

    Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und hoffe auf neue gute Folgen :)

    So als Trivia: Das ganze basiert ja auf dem Buch "Orange is the new Black: Mein Jahr im Frauenknast" von Piper Kerman. Aus Interesse wollte ich mir ursprünglich das Buch mal zulegen, hatte aber Rezensionen gelesen, die mich etwas "abgeschreckt" haben - offenbar hat sich die Autorin im Gefängnis wohl selbst sehr gern glorifiziert und als unschuldig dargestellt, so dass ich mich frage in wie weit die Serie mit dem Buch überhaupt noch deckungsgleich ist, denn es passiert ja doch recht viel - und das kann sie nie in 13 Monaten Knast erlebt haben. Zumal ihre "Freundin" Alex (der Name wurde natürlich geändert) jegliche sexuelle Beziehung mit Piper zurückweist - es wurde in der Serie also viel frei erfunden, was mir das Lesen des Buches irgendwie überflüssig machte :keineahnung:

  • Die 5. Staffel ist inzwischen verfügbar, ich habe bisher bis Folge 4 gesehen und bin wieder begeistert :)
    Eine super Serie und das Ende der 4. Staffel wird konsequent fortgesetzt.

    Spoiler anzeigen

    Pousseys Tod und ein bekloppter Wärter, der eine Waffe einschleust, setzen einen riesigen Aufstand in Gang, sehr gut umgesetzt und nachvollziehbar dargestellt.
    Ich bin wirklich gespannt, wie dieser Aufstand endet. Momentan sieht es ja immer mehr nach einer riesigen Katastrophe aus. Ein Wärter wurde "unschädlich" gemacht und sitzt im Rollstuhl, die Polizei schaut einfach nur zu und im Gefängnis bekriegen sie sich untereinander. Das kann noch sehr spannend werden^^

    Auch gefällt mir, dass Piper nicht mehr so stark im Mittelpunkt steht, auch wenn sich dies bestimmt bald wieder ändern wird.


    Ich kann Orange is the New Black nur jedem empfehlen, der auf Drama, menschliche Einzelschicksale und verquere Komik steht^^


    Ich habe mich in den letzten paar Wochen durch alle, bisher auf Netflix verfügbaren, Staffeln geschlagen und muss sagen, die Serie gefällt mir!

    Ein Serienmarathon, das hab ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht. Jetzt weiß ich auch, was mir fehlt :D

  • Wow. Ich habe gestern die letzte Folge der 5. Staffel gesehen und bin begeistert :)

    Mich hat diese Staffel von Anfang an in ihren Bann gezogen, genauso wie die letzten auch.
    Wieder einmal werden die "Einzelschicksale" der Gefangenen vortrefflich dargestellt, man fühlt mit diesen und will sie ihre Ziele erreichen lassen, aber das Schicksal/das Leben/das System/die Person selbst hat immer etwas dagegen.

    Spoiler anzeigen

    Ich hatte in den letzten Folgen richtig Angst um Suzanne, zum Glück hat sie trotz Cindy überlebt.
    Taystee ist ihrem Credo bis zum Schluss treu geblieben, auf der einen Seite bewundere ich sie dafür, allerdings hat sie damit den Raid heraufbeschworen. Hätte sie einfach ein wenig nachgegeben, würde es den Damen im Gefängnis nun sicherlich besser gehen.
    Reds Drogenrausch war lustig anzusehen, am Ende besann sie sich aber, befreite Piscatella und hat dann doch bekommen, was sie sich eigentlich gewünscht hat...

    Wenn nur dieser verdammte Cliffhanger nicht wäre. Wieder ein ganzes Jahr auf die nächste Staffel zu warten ist grausam...
    Übrigens ist danach noch nicht Schluss, Staffel 7 ist auch schon bestätigt^^

  • @madara Echt? Ich muss gestehen ich fand die Stafel nur mäßig... Mir ging der Aufstand zu lang und es wurde in manchen Fällem extrem übertrieben reagiert

    Spoiler anzeigen

    Z.B. als Suzanne und die anderen was zu Ehren von Poussey machen und Taystee das eigentlich nur in den Dreck zieht, aber ihr Kreuzzug ist okay? Ich kann verstehen, dass sie sauer und traurig ist, nach dem Tod ihrer besten Freundin (ich fand den Tod auch sinnlos), aber im Prinzip verkackt sie es für die anderen.


    Ansonsten muss ich zu der Staffel noch sagen:

    Spoiler anzeigen

    Piscatella ist ja mal ein derber Psycho-Arsch Oo Nicht nur wegen seiner Vergangenheit - da könnte ich ihn ja sogar noch verstehen - aber was er mit Red gemacht hat fand ich einfach nur heavy.
    Daya ist ja wohl komplett durchgedreht, als sie die Waffe hat - dämlicher geht's ja wohl nicht mehr :wand:
    Die beiden Junkie-Tussies waren diese Staffel dümmer und nerviger denn je - da brauch man nicht mehr dazu sagen, denke ich.
    Im Prinzip ist meine Meinung über folgende Personen gleich geblieben: Red und Gloria - sie sind meine Favoriten und werden es wohl auch bleiben, wenn sie weiter so handeln wie bisher. Die sind fast die einzig normalen da drin.
    Frida finde ich noch ganz cool - zumal die Aktionen in dieser Staffel echt cool waren :D


    Mehr kann ich nicht dazu sagen, weil ich das Gefühl hab, dass mir der Rest der Leute auf die Nerven geht - besonders Piper und Alex :sweatdrop:

    Ich bin mal gespannt wie weit sie die Serie noch treiben wollen - wenn mir die sechste Staffel wieder so wenig zu sagt, dann droppe ich die Serie wohl. Schade, am Anfang war sie gut und hatte was.

  • Die 5. Staffel finde ich, ragt ziemlich von den anderen heraus, grade wegen dem Aufstand.
    Wobei ich auch finde, dass ne ganze Staffel über den Aufstand .. echt übertrieben ist.
    An manchen Stellen finde ich Dinge auch irgendwie komisch.
    Was mich echt extrem gestört hat, dass die Staffel gewalttätiger war als andere. Man hat ständig Blut und Wunden gesehen und das ist mir nur dadurch aufgefallen, weil ich solche Stellen echt hasse -__-
    z.B. die eine, die mit dem geschwollenen Gesicht. Mussten die das echt die ganze Zeit zeigen? Widerlich.

    Auf der anderen Seite fand ich die Staffel aber auch lustig und hatte ein paar gute Lacher^^

    Piper ging mir bzw im Verlauf der Serie schon recht schnell auf die Nerven :s
    und dabei war sie doch mehr so eine Hauptprotagonistin? Die ist doch total durchgeknallt

    [club='9'][/club]

    ಠ_ಠ ಥ_ಥ ( ͡° ͜ʖ ͡°) (┛ಠ_ಠ)┛彡┻━┻ (╯°□°)╯︵ ┻━┻ ¯\_(ツ)_/¯

  • Bin auch endlich dazu gekommen die 5. Staffel zu Ende zu schauen. Ich fand sie richtig gut. Die Staffel hat sehr schön die Stärken der Serie ausgespielt. Viele komplexe Charaktere mit ihren eigenen Motivationen und Zielen, die sich ständig gegenseitig beeinflussen und dadurch ganz natürlich die Geschichte aufbauen. Durch den Aufstand war die Staffel insgesamt dramatischer, aber die Comedy ist trotzdem nicht zu kurz gekommen.


    Spoiler anzeigen

    Ich hatte in den letzten Folgen richtig Angst um Suzanne, zum Glück hat sie trotz Cindy überlebt.
    Taystee ist ihrem Credo bis zum Schluss treu geblieben, auf der einen Seite bewundere ich sie dafür, allerdings hat sie damit den Raid heraufbeschworen. Hätte sie einfach ein wenig nachgegeben, würde es den Damen im Gefängnis nun sicherlich besser gehen.
    Reds Drogenrausch war lustig anzusehen, am Ende besann sie sich aber, befreite Piscatella und hat dann doch bekommen, was sie sich eigentlich gewünscht hat...

    Ja, und Suzanne musste diese Staffel sowieso schon übel leiden.

    Taystee war echt gut diese Season. Ihre Wut ist gerechtfertigt und Caputo, so sehr ich ihn auch mag, hat in seiner Ansprache Ende der 4. Staffel wirklich hart verkackt. Trotzdem ist ihre Forderung, dass Bailey direkt in den Knast wandern soll, vorbei an der Justiz, unvernünftig. Vor allem, weil man ja gesehen hat, dass es kein Mord war, sondern schlimmstenfalls fahrlässige Tötung (aus moralischer Sicht, von den gesetzlichen Definitionen weiß ich da nicht genug). Taystee hätte das letzte Angebot von Fig wirklich annehmen sollen. Aber das macht OITNB eben allgemein sehr gut, zu zeigen, wie gute Menschen ganz furchtbare Fehler machen.

    Red ist sowieso immer die beste, da stimme ich @Fenrir absolut zu. Gloria ist mir diese Season auf jeden Fall mehr aufgefallen als bisher. Ich will sie und Maria nicht zu sehr verurteilen, aber die Geiseln zu befreien war schon ziemlich hart asozial.

    Die beiden Junkie-Tussies waren diese Staffel dümmer und nerviger denn je - da brauch man nicht mehr dazu sagen, denke ich.

    Amen! Die einzige Ausnahme dazu ist der Talentwettbewerb, der war richtig witzig. Aber im Allgemeinen sind Flaritza viel bessere Clowns.

    Piper und Alex waren schon ziemlich nervig mit ihrem ständigen hin und her.

    Nicky durfte mal die Vernünftige spielen, sowohl für Red, als auch für die ebenfalls ziemlich nervige Lorna. Schön zu sehen, dass sie zur Abwechslung nicht so selbstzerstörerisch agiert.

    Die MCC-Tussie ist minimal sympathischer geworden, aber auch nur minimal. Fände es echt lustig, wenn die jetzt noch länger unter den Gefangenen bleiben muss.

    Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten (mindestens) 2 Staffeln, auch wenn sie sich den Cliffhanger mal wieder nicht verkneifen konnten.

  • Habe nun die neueste Staffel gesehen und muss sagen.... eine typische Serie die man besser eher beendet hätte. Mir hat die letzte Staffel schon nicht mehr soo gut gefallen, diese hat finde ich richtig gut angefangen und das aber nicht bis zum Ende durchgezogen. Als Comedy ist Orange is the New Black ganz gut, aber storymäßig war es für mich beendet als man von allen "Hauptcharakteren" die Gründe für ihre Einbuchtung bekommen hat :p

  • Vielen Leuten hat die neuste Staffel nicht zugesagt, ich hingegen hab mich gut unterhalten gefühlt. Klar ich muss dazu sagen mit OITNB ist es nicht mehr wie früher bei mir, wenn da ne neue Staffel rauskam, hab ich die direkt geguckt und mir dann den Tag auch frei genommen. Aber mittlerweile hab ichs damit nicht mehr so eilig, wobei das bei mir bei Serien zur Zeit generell der Fall ist.

    Jedenfalls um zur Staffel 6 zurückzukommen, im Großen und Ganzen fand ich sie recht gut. Ich brauchte jetzt nicht unbedingt nen Umzug in der Serie, da mich die neuen Charaktere nicht so interessieren. Mir hat sie besser gefallen, da mir die 5. Staffel einfach viel zu brutal war und diese Staffel gings dann wieder finde ich. So wie jede Staffel hat mich dabei jedoch Pipers ganze Story am wenigsten interessiert, ich mochte sie einfach noch nie :'D Am interessantesten finde ich immer was so bei den Latinas abgeht und beim Suzanne, Taystee & Black Cindy Squad.

    Spoiler anzeigen

    Ein paar Gedanken von mir:

    Ich finde es schade, dass Red sich dafür entschieden hat Frida zu drohen und anzugreifen, anstelle ihre eigenen Enkelkinder zu sehen, das fand ich echt unglaublich schade und blöd von ihr. Sie hat mir aber auch diese Staffel nicht so gut gefallen, weil sie so sehr auf die Rache an Frida fixiert war. :/

    Die Wärter mit ihrem Fantasy Häftling waren einfach unglaublich ekelhaft. Umso beschissener finde ich es, dass Gloria in der Iso gelandet ist :(

    Ich bin froh, dass Carol und Barb tot sind, die waren mir ein bisschen zu gruselig und abgedreht. Ich wünschte Badison wäre auch gestorben, ich verspüre so einen abgrundtiefen Hass auf sie x)

    Der C Block vs. D Block Konflikt war einfach so bescheuert, vor allem wenn man dann noch betrachtet, wie die Wärter sich dabei nur um ihre Punkte geschert haben.

    Schön für Piper, dass sie raus ist, ich hoffe dass sie jetzt weniger Screentime kriegt :'D Auch schön finde ich es, dass Sophia raus ist, jedoch hätte ich mir bei ihr wiederum mehr Screentime gewünscht, weil ich ihren Charakter so cool fand :/

    Taystee und Blanca taten mir so unglaublich leid diese Staffel. Wie dann noch Diablo auf Blanca gewartet hat mit dem Strauß Blumen und sie kam einfach nicht ;-( Es gab einfach wieder so viele unfaire Dinge diese Staffel, aber gut, so ist es nun mal, schließlich wollen sie ja irgendwo realitätsnah bleiben.

    Echt krass war dann auch die Szene im Gericht bei Taystees Verhandlung, wo dann die Jury mitgeteilt hat, dass sie sie schuldig sprechen. Das war schon beeindruckend, wie heftig die Szene war, obwohl sie stumm war.

    Es steht noch die 7. Staffel aus, an sich brauche ich nicht unbedingt danach noch ne Staffel, wäre aber auch nicht komplett abgeneigt, da ich mich immer noch recht gut unterhalten fühle. Ich weiß nicht wie die anderen das hier sehen? Denke Bluealf wahrscheinlich eher nicht so ne? :'D Dir reichts bestimmt wenns mit der nächsten Staffel endet, oder? Ich kann das aber ganz gut nachvollziehen, so viele Serien überschreiten ihren Zenit irgendwann und laufen sich tot bzw. sind nur noch "Zombies" ihrer Selbst und nicht mehr das, was sie früher mal waren e_e

    ★ Meine Zeichnungen kann man hier finden --- > Instagram

    ★ Meine Freunde haben eine Band, checkt sie doch mal aus :3 -> Long Goblin

  • So, heute bin ich mit der sechsten Staffel fertig geworden und ich muss sagen ich war positiv überrascht - mir hatte bereits Staffel 4 nicht mehr so gut gefallen und Staffel 5 war IMO unterirdisch. Deswegen hatte ich wohl auch keine großen Hoffnungen mehr, aber ich muss sagen nach anfänglichem missempfinden über manche der neuen Charactere (Dominga "Daddy" z.B. und Badison) hab ich ich mich mit der neuen Staffel doch angefreundet und habe gerade Dominga als eigentlich recht sympathisch eingestuft.

    Bei den meisten Dingen kann ich mich eigentlich Takuji anschließen, jedoch möchte ich auch noch ein bischen was dazu sagen :)

    Spoiler anzeigen

    Mich hat anfänglich die "Verlegung" in das "andere" Gefängnis total verwirrt, bis ich mal geschnallt hab, dass Caputo, Fig und Lydia die ganze Zeit über Litchfield reden und es sich bei dem anderen Knast schlicht um die Hochsicherheit von Bitch- äh Litchfield handeln muss - am I right? Apropos "Bitch": so oft wie in dieser Staffel ist bisher noch nie das Wort "Schlampe" gefallen, oder? xD C-Block-Schlampen, D-Block-Schlampen, Schlampe hier, Schlampe da xD

    Nun ja, um noch mal zu den neuen Charakteren zu kommen: Badison war mir von Anfang an unsympathisch und holy, ich wär sie gern losgeworden! Dominga mochte ich spätestens nach ihrem Rückblick eigentlich ganz gern und Carol und Barb fand ich anfangs noch interessant, aber dann wurds irgendwie meh und nach ihrem geplanten Attentat auf Frieda - bei dem sie sich lieber gegenseitig abgestochen haben - war ich eh durch mit ihnen. Die Idee von zwei verfeindeten Schwestern in unterschiedlichen Blöcken fand ich eigentlich cool und durchaus ausbaufähig, aber das hat sich damit ja wohl erledigt (zumidnest Barb sah am Ende doch sehr tot aus). Mehr neue interessante Charaktere gab es ja eh nicht, oder? Nun ja, die neuen Wärter, aber die waren fast durchweg unsympathisch - ihr dussliges Fantasy-Häftling war anfänglich noch amüsant, aber spätestens als Ginger ständig versucht hat Kämpfe zu provozieren (z.B. Piper gegen Maria wegen ihres Zahns) fand ich es lächerlich. Tamika war wohl die einzige Neue die ganz cool drauf zu sein scheint. Von den alten mag ich nach wie vor Luschek und McCullough und ich finde Hopper total cool (und dass er sich mit Aleida zusammentut, fand ich irgendwie witzig, auch wenn diese "Wärter-mit-(Ex-)Häftling"-Geschichte langsam langweilig werden).

    Wenn wir schon dabei sind: Doggett hat Größe bewiesen mit ihrer Aktion zurückzugehen. Es tat mir leid für Charlie, aber seien wir ehrlich so geil wär das für die beiden nicht gewesen - leider.

    Was die anderen "alten" Charaktere angeht:

    Piper nervt mich wie eh und eh, Alex fand ich diese Staffel sogar mal wieder etwas erträglich, aber ihre Augenbrauen werden immer schrecklicher :eo-sne: Red hatte mir zu wenig Screentime und ich fand es schade, dass sie sich so auf die Rache an Frieda versteift hat. Mit Gloria hatte ich da etwas mehr Screentime eines meiner Favos und sie boxte sich recht ordentlich durch den ganzen Mist. Mein dritter Favo, Nicky, hat diese Staffel sogar noch mehr gepunktet als bisher - ihre Vermittlungsversuche und dem ganzen gechillt entgegen zu gehen fand ich super! Sie hat einmal mehr bewiesen, dass ihr Verstand in clean super arbeitet.

    Daya ist total abgerutscht mit diesem Drogen-Mist, das fand ich schade, denn das ist IMO ihr bisheriger Tiefpunkt. Bei Lorna glaubte ich, bis man den Bauch gesehen hat, immer noch, dass sie sich die Schwangerschaft nur einbildet xD Allerdings finde ich sie sieht immer ein bisschen aus als wäre sie im Delirium :sweatdrop:

    Frieda mag ich nach wie vor, aber da bleibt abzuwarten wie sich das entwickelt. Suzanne ist nach wie vor ein schräger, aber netter Vogel :biggrin:

    Interessant ist es noch um Taystee und Cindy gewesen und ich hoffe für Taystee das Beste, auch wenn es schon mies aussah... ebenso für Blanca.

    Caputo rechne ich noch hoch an, dass er sich um Taystee bemüht hat und für Sophia freut es mich, dass sie raus gekommen ist. Fig und Lydia... nun ja, Fig ist mir etwas sympathischer geworden, Lydia unsympathischer xD

    Hab ich wen vergessen?

    Gefallen hat mir ja sehr, dass am Ende aus der Kickball-Schlacht einfach nur Kickball mit glücklichen freilaufenden Häftlingen wurde und dass sie den Mist nicht mitgemacht haben :)

    Da die siebte wohl die letzte Staffel wird, darf man gespannt werden. Ich hoffe auch, dass es keine Endlos-Serie wird, denn hier könnte man mit neuen Charakteren schließlich ewig weiter machen, aber das muss wirklich nicht. Ich freu mich jedenfalls schon drauf :)

  • Ach hat hier noch niemand was zur finalen Staffel geschrieben? :D Dann fang ich mal an

    Spoiler anzeigen

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab keine einzige Folge dieser Serie rewatched und deswegen sind mir manche Zusammenhänge auch einfach nicht mehr so sehr im Kopf, also manche Sachen weiß ich schlichtweg nicht mehr, daher bitte verzeiht mir, wenn ich etwas Falsches schreibe.

    Also:

    Daya - Sie war früher mein Lieblingscharakter, aber in dieser Staffel fand ich sie einfach nur furchtbar. Ich find es echt schrecklich wie sie sich verhält und zu was für einer Person sie sich entwickelt hat. Dabei sag ich jetzt nicht, dass ich wütend auf die Macher bin, was sie aus ihr gemacht haben, weil es ja natürlich ist, dass sich Charaktere weiterentwickeln und das muss nicht immer heißen, dass es sich zum Guten wendet. Ich war auch sehr überrascht, dass Daddy sehr schnell gestorben ist am Anfang und sie daran Schuld war.

    Red - Tat mir so unglaublich leid mit der ganzen Demenzstory, die Krankheit ist einfach so grausam und macht mich traurig, wenn ich einfach nur darüber nachdenke :x Auch wenn schon ein kleines bisschen witzig war am Ende, dass sie Frieda zuerst nicht erkannt hatte und sie nachher dann regelrecht umbringen wollte.

    Nicky - Ich fand ihre Entwicklung großartig! Schön, wie sie sich gekümmert hat (auch um Red) und ihren Platz so'n bisschen eingenommen hat als Knastmutti und die Küche geschmissen hat. Das fand ich echt ne super Storyline.

    Zu Piper - Interessiert mich nach wie vor so gar nicht, da will ich irgendwie nicht großartig was zu ihr schreiben. Die Storyline mit der Fernbeziehung zu Alex war .... naja - ich mochte es nicht so gerne, ist wahrscheinlich ein anderes Thema. Beide haben Mist gebaut, ich find Untreue einfach scheiße und finde, dass man sich da zusammenreißen sollte, wenn man sich wirklich liebt - ist aber ein anderes Thema.

    Muss halt sagen, wie immer hatte ich halt einfach kein Bock auf die ganzen Piper Szenen, ich mochte diese ganze Situation mit ihrem Bruder und seiner Frau so gar nicht. Also irgendwie werd ich bei Pipers Szenen immer sauer und find die einfach bescheuert, aber das ist etwas was schon die ganze Serie so ist.

    Gloria - Gehört mit Nicky und Taystee zu meinen Favoriten. Ich fands gut wie sie sich verhalten hat und versucht hat andern zu helfen auch wenn sie sich wie man im Flashback gesehen hat auch vielleicht nicht immer richtig entschieden hat.

    Taystee hatte die härteste Storyline, das war echt tough mit anzusehen wie sie ihren Lebenswillen verloren hat und Suizid begehen wollte, das war wirklich wirklich hart mit anzusehen und einfach so unfair. Taystee hat die Staffel gecarried meiner Meinung nach

    Fand es sehr schade dass Doggett gestorben ist und sie genauso wie Poussey auch ein Opfer des Systems wurde. Umso trauriger war es dann im Nachhinein, dass Doggett die Prüfung ja doch bestanden hatte.

    Suzanne hatte wie immer für Comic Relief gesorgt und einige schöne Momente gekriegt, ich fand ihr Gespräch mit ihrer Mutter auch sehr schön, als sie von ihr nochmal die Bestätigung gekriegt hat, dass sie ja eigentlich nichts verloren hat im Gefängnis und dass die Art so mit ihr umzugehen einfach falsch ist

    Sonstiges

    - Ich fands schön wie man am Ende einen Kreis geschlossen hat, das alte Litchfield gesehen hat und man gesehen hat wie jemand neues von Yoga Jones die Erklärung zum Mandala gekriegt hat.

    - Generell war es toll Litchfield und alte Gesichter wieder zu sehen! Auch die Credits mit den ganzen Szenen der Schauspielerinnen fand ich sehr cool.

    - Tolle Sache, dass sie den Poussey Washington Fond ins Leben gerufen haben (auch wenns schade ist, dass Taystee keine Gerechtigkeit gekriegt hat und dennoch wahrscheinlich ihr ganzes Leben im Knast verbringen muss?)

    - Super beschissen, dass dieser eine Dreckswärter da (Name ist mir entfallen) am Ende der Direktor geworden ist.

    - Blöd wars halt auch, dass die ganzen Knastprogramme gescheitert sind, die ja eigentlich gutes bewirken sollten

    - Ich fand die Serie echt super von Anfang bis zum Ende, das einzige was mich etwas gestört hat, war dass mir da einige Sachen etwas zu brutal waren, wenn ich mich recht erinnere? Aber sonst war alles soweit in Ordnung für mich. Gute Mischung aus Comedy und Drama, einiges war schon echt düster und dementsprechend auch realitätsnah, das war auch voll okay. Spaß hatte ich auch soweit bei jeder Staffel, ich könnte jetzt gerade auch nicht sagen, welche Staffel mir am besten gefallen hat. Ich weiß nur, dass ich es damals sehr sehr befriedigend fand, als im 2. Staffelfinale Vee überfahren wurde, der Moment war einfach großartig und die Musik auch :D Das ist bei mir am krassesten hängen geblieben. Deswegen würd ich erstmal dahin tendieren, müsste die Serie aber nochmal gucken, um das besser sagen zu können. Werd ich bestimmt auch nochmal irgendwann machen.


    Das ist erstmal alles was mir gerade noch so eingefallen ist, da es jetzt auch schon wieder ein paar Wochen her ist, dass ich die gesehen habe und einfach kein gutes Erinnerungsvermögen hab xD Falls mir noch was einfällt, füg ich es hinzu.

    Mich würde aber auch sehr interessieren wie die anderen jetzt die finale letzte Staffel fanden :D Und was so eure Lieblingsstaffel ist, falls ihr eine habt

    ★ Meine Zeichnungen kann man hier finden --- > Instagram

    ★ Meine Freunde haben eine Band, checkt sie doch mal aus :3 -> Long Goblin

  • Nachdem ich die 6. Staffel nicht so gelungen fand, war ich von der 7. positiv überrascht. Besonders der Plot zu den illigalen Einwanderern und wie bestimmte Personen darauf reagiert haben (da ich das mit der Spoilerfunktion auf meinem Handy nicht hinbekomme, versuche ich es vage zu umschreiben) u.a. geholfen haben, obwohl sie sonst so selbstsuechtig und oberflächlich wirkten. Krass und tolle Charakterentwicklungen für Charaktere, die als Gegenspieler zunächst sehr kalt und berechnend aufgebaut wurden.

    Das System wurde sehr gut dargestellt, unfair und rein am Profit orientiert. Da kann es keine Gewinner geben und die gab es, trotz einiger vordergründiger Happy Ends, nicht. Das ist brutal und wenig versöhnlich, aber leider oft Realität.

    Einige Handlingsstraenge u.a dieser Me too-Part waren sehr arg erzwungen, aber es könnte nicht alles perfekt sein. Was Piper betrifft, stimme ich Takuji zu. Dennoch empfand ich sie in dieser Staffel als nicht so nervig wie in den anderen zuvor.

    Alles in allem für mich ein würdiger Abschluß mit kleinen Schwächen.

  • Puh, nachdem wir gestern Abend die letzte Folge gesehen haben - und davor einen Rewatch der kompletten Serie hingelegt haben - möchte ich auch was zur finalen Staffel schreiben.

    Spoiler anzeigen

    Zuerst mal muss ich loswerden, dass es mich mega gestört hat, dass sie wirklich JEDEM noch ein fettes Drama reinhängen mussten. Lorna und ihr Baby, Red mit ihrer Demenz (dazu weiter unten noch etwas), Taystee und die Abschmetterung ihres neuen Verfahrens, Blanca mit der Ausweisung usw. Als würden sie jedem ihrer Charaktere noch mal fett eins reinwürgen wollen, das fand ich unschön. Ich geb zu, nachdem Staffel 6 wieder besser als Staffel 5 war, hatte ich auf ein seichtes Semi-Happy End gehofft, ja da bin ich etwas sentimental. Ich hatte einfach gehofft jeder kann ein einigermaßen vertretbar gutes Ende bekommen, aber nein.

    Daddys Tod fand ich im Übrigen auch schade, ich mochte sie tatsächlich ganz gern. Dayas Aufstieg zur neuen Queen of the D-Block fand ich teilweise etwas übertrieben - klar, sie hing in dieser Drogen-Sache schon drin und, wie Aleyda später zu ihr sagte, sie war mal so lieb und süß. Dass sie dort nicht mehr hinkonnte war logisch, sie ist einfach versumpft in dem Mist, aber etwas übertrieben haben es hier die Schreiberlinge der Story schon...

    Nicky tat mir leid, dass sie quasi ihre ganze Familie nach und nach verloren hat, aber sie hat - wie Takuji schrieb - eine positive Wandlung hingelegt und damit ein einigermaßen schönes Ende bekommen - me likes.

    Das mit Doggett tat mir auch so unendlich leid - ich muss aber sagen, dass ich sie nicht so eingeschätzt hätte, dass sie sich direkt ins Nirvana schnupft. Ich kann ihren Frust durchaus verstehen, aber sie müsste doch trotzdem gemerkt haben, dass die Lernerei mit Taystee ihr was gebracht hat und sie hätte den Test ja noch mal machen können (was ja, wie wir im Nachhinein mitbekommen haben, gar nicht nötig gewesen wäre) - ich glaube neben Taystee selbst, tat mir Doggett am meisten leid :/

    Lornas Verlust tat mir natürlich, als Mutter, auch total leid und da sie eh schon eine angeknackste Psyche hatte, war es irgendwie logisch, dass sie das nicht verkraften kann und sich in eine Scheinwelt flüchtet :/

    Als Red plötzlich so verwirrt war, war ich mir lange Zeit sicher, dass sie das nur faked und damit versucht nach Florida zu kommen, da sie ja echt wild drauf war, sich an Frieda zu rächen. Tja, leider wurde meine Hoffnung auch im Keim erstickt und man hat ihr damit ein unschönes Ende zukommen lassen...

    Gloria hatte auch ein mittelschweres Los und ich fand es schön, dass sie trotzdem versucht hat anderen zu helfen, aber glücklicherweise hat sich ja trotzdem alles für sie zum Guten gewendet - einer der Charaktere, denen ich es am meisten gewünscht habe <3

    Piper und Alex... nun ja ich stehe beiden immer noch kritisch gegenüber, da ich sie von Anfang an nicht sonderlich mochte, aber Piper hat wirklich versucht das Beste aus ihrem After-Knast-Life zu machen und auch wenn mich die Szenen mit ihrer Verwandschaft ebenso genervt haben, freut es mich sogar, dass sie die Kurve trotzdem geschafft hat.

    Was das Betrügen angeht Takuji da finde ich das nicht mal so dramatisch, denn Alex hat Piper ja erlaubt dass sie mit anderen rumachen darf - warum sie sich dann so an Zelda gestört hat ist mir schleierhaft. Weil Piper draußen endlich eine Freundin gefunden hat? Anfänglich hat sie sich ja nur gut mit ihr verstanden, während Alex wiederum mit McCullough schon fleißig angebändelt hatte. Das Drama von Alex Seite verstehe ich also nicht so ganz, aber seis drum. Am Ende hat sie IMO das Richtige getan - Piper hätte mit Zelda glücklich werden können, aber da hatte sie offenbar keinen Bock drauf.

    McCullough hat ja auch eine sehr krasse Wandlung durchgemacht nach dem Aufstand und hat in der Staffel noch mal einen drauf gelegt mit ihrem leichten Gothic-Auftreten und ihrem teilweise echt assihaften Verhalten. Klar Hellman war nicht zu überbieten an Arschigkeit, aber dass sie und Alex dann nicht trotzdem versucht haben ihn abzusägen ist mir ein Rätsel. Tamika hätte sicher, nachdem sie ja eigentlich eine echt gute Direktorin war, versucht da einzugreifen und das Richtige zu tun. Dass ausgerechnet Hellman nachher diesen Job gekriegt hat... na vermutlich vögelt der mit Linda *hust* Unter ihm haben die Knastladies jedenfalls nichts zu lachen.

    Luschek, der ja auch irgendwie immer assiger wurde, hat am Ende wenigstens die Eier gehabt und alles klar gestellt mit den Handys - das rechne ich ihm an.

    Ein gutes Ende haben wenigstens auch Joe und Natalie bekommen - das fand ich wirklich putzig :)

    Die eine Frau im Abschiebetrakt, mit den Kindern, tat mir auch total leid, aber wir werden wohl nie erfahren was aus ihr geworden ist. Ebenso mit Shani, Nickys neuer Flamme.

    Wie gesagt, das zu viel künstlich hergeleitete Drama hat mich extrem gestört, aber trotzdem gab es ja für einige ein gutes Ende und das war okay :)

    Schön war tatsächlich, dass man am Ende alle wichtigen Leute noch mal gesehen hat, die ja am Ende von Staffel 5 einfach weg waren - Boo, Jones, sogar Pornstache mit "seinem" Kind <3 Btw. Takuji ich glaube ja, dass die alle in einem anderen Gefängnis saßen und nicht in Litchfield - die wurden ja nach dem Aufstand teilweise in ein anderes Gefängnis transportiert und seitdem nie wieder gesehen. Flaca meinte ja auch, dass Marizza jetzt in einem Gefängnis 2500 Meilen weit weg wäre und da waren die anderen sicher auch alle ^^

    Jedenfalls gabs bei den Schluss- und Abspannszenen etwas Pipi im Augen. Die Serie hat mich so lange begleitet und jetzt ist sie vorbei. Ich mag keine ultralangen Serien, aber oft werden gute Serien einfach nach zwei, drei Staffeln eingestampft (danke Netflix) und bekommen dann nicht mal mehr ein gescheites Ende :( Hier hat man sich zwar - in meinen Augen - nicht besonders Mühe gemacht mit einem richtig schönen Ende, aber immerhin gab es eines und es endete nicht einfach unbefriedigend ohne, dass man weiß was noch passiert sein könnte.

    Tl;dr: Ich hätte mir zwar durchaus eine andere Story für die letzte Staffel gewünscht, aber trotzdem ist es ein recht gelungener Abschluss einer Serie, die ich lange und mit Freude verfolgt habe :)