Welche(n) Anime guckt ihr im Moment (mit Meinung)?

  • Habe jetzt knapp die Hälfte der 26-teiligen TV-Serie "Die Schatzinsel" - nach dem gleichnamigen Roman von Robert Louis Stevenson - von 1978 durch und konnte bisher gut unterhalten werden, auch wenn viele der Animationen einen nicht mehr vom Sockel hauen. Dabei nimmt die spannende Geschichte Stück für Stück an Fahrt und auf und hält sich bis auf einige kuriose Anime-Only-Ideen strickt an die Roman-Vorlage. Und diese kuriosen Einfälle sind für mich der einzige negative Kritikpunkt an der Serie... Ich packe die markantesten mal in den Spoiler...

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    1. Jim's Leoparden-Junges "Benbow"... Total unnötig!!!

    2. Der von John Silver ermordete Arrows taucht als erhängter Geist samt Geisterschiff auf und wird erneut von Silver besiegt...

    3. Die Folge mit dem Zwischenhalt, in welcher Jim Sklavenjägern in die Hände fällt, von Silver befreit wird und die Mannschaft der Hispaniola noch im Anschluss einen Piratenangriff auf hoher See abwehren muss... Und das sind nicht Silvers Meuterer! - Ziemlich konfus...

    Absolutes Highlight... Die Figur des John Silver...

  • Schaue zur Zeit "Joker Game".

    Einleitung:

    Handlung, Charaktere, Orte, Namen, Fraktionen und Gruppierungen sind reine Fiction und haben nichts mit historischen Ereignissen gemeinsam.

    Dabei muss ich jedes mal schmunzeln. Japan 1937 - die Schatten des Zweiten Weltkrieges sind nicht zu übersehen. Um mit den überlegenen Staaten welche "neutral sind, mithalten zu können wird unter der Leitung von Oberleutnan Yuki die Spionageelieteeinheit D-Gikan gegründet welche weltweit operieren. Ihre Aufgaben: Spionage, Sabotage, inflitration und andere Bereiche der Spionagekünste. Doch als sich Japan mit Hitler-Deutschland verbündet werden die Karten neu gemischt. Wer ist Freund? Wer ist Feind? Was von Anfang an als verwirrendes und gefährliches Spiel begann wird zu einer weiltweiten schierr undurchsichtigen Spielpartie auf Leben und Tod.

    Anime ist so extrem komplex und diese ganzen unvorhersebaren Wendungen, sehenswert.

  • Ich schau zur Zeit Avatar!

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    Wartet! Kleiner Scherz!

    Den schau ich zwar auch, aber aktuell schaue ich zum zweiten Mal Toaru Majutsu no Index.

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    Ich wollte mich nochmal in das Universum einfinden, da ersten ich überhaupt keinen Plan hatte, was in Staffel 3 abgeht und zweitens Railgun Season III demnächst kommt.


    EDIT: Das ist mir wohl in meiner Umnachtung entfallen:
    Das RailDex-Universum find ich sehr gut, da es 2 Dinge verbindet, die ich sehr mag:
    Sci-Fi und Magie.

    Ich muss aber sagen, dass ich mich an den eher langsamen Start von Index erst wieder gewöhnen musste, den hatte ich gar nicht so im Gedächtnis.

    Jetzt, wo ich wieder in der Mitte des Anime bin habe ich mich wieder gut reingefunden.

    Man sollte also mit einer etwas langsameren Erzählung klarkommen können, wenn man diesen Anime anschaut.

    Ansonsten hat der Anime eigentlich alles, was ich haben will. Vorallem kommt eine gewisse schockende Persönlichkeit darin vor. :3

  • Habe heute zum ersten Mal (:!:) den Film "Pokémon 2 - Die Macht des Einzelnen" gesehen und ich muss sagen... WOW! :huh: Der Film war in seiner Art super unterhaltsam wie actionreich und das Bild macht auf der Blu-ray von Polyband eine super Figur. Satte kräftige Farben und scharfe Konturen lassen die Animationen in neuem Licht erstrahlen. Da fühlt man sich gleich mal gute 19 Jahre jünger! :wacko:

  • Rainbow - Die Sieben von Zelle Sechs

    Wow.

    Einfach Wow.

    :rice-large-gasp-big::rice-large-gasp-big::rice-large-gasp-big:

    Eine recht anspruchsvolle Serie, die mit einem schonungslos ehrlichen und brutalen Nachkriegsszenario aufwartet. Es geht um die Geschichte von sieben Jungen, die in einer Erziehungsanstalt landen. Ihre Geschichten handeln von Gewalt, Demütigung und Missbauch - Schicksale, wie es sie in der Realität leider wirklich zu tausenden gab.

    Der Aufbau der Serie ist gut gelungen. Zwar gibt es einen Handlungsstrang, der sich von Folge 1 bis 26 durchzieht - aber trotzdem wird sich die Zeit genommen auf die einzelnen Schicksale der Jungs einzugehen. Auch bekommen alle eine Chance sich weiterzuentwickeln oder an Prüfungen des Lebens zu wachsen.

    Die schonungslose Brutalität wird zusätzlich durch Intrigen angeheizt, sodass die FSK 16 - Auszeichnung durchaus ihre Berechtigung hat.

    Spoiler anzeigen

    Über die Beweggründe der beiden "Hauptschurken" Dr. Sasaki und Aufseher Ishihara ist zunächst nichts bekannt, erst im mittleren Teil der Serie werden die ersten Details bekannt.

    Gezielter Missbrauch der Anstaltsinsassen und Korruption, vertuschter Mord und Selbstmord - das Strafregister wird immer länger.

    Einen Lichtblick bietet da die Krankenschwester Setsuko, die sich hingebungsvoll um die (oft) verletzten Jungs kümmert.

    Spoiler anzeigen

    Auch nach deren Ausbruchsversuch unterstützt sie ihre Zöglinge, wobei klar wird, dass sie Gefühle für Sakuragi ("Bruder") hat.

    Spätestens da hatte ich die Hoffnung, dass sich doch noch alles zum Guten wendet :shy:

    Falsch gedacht.

    :ohnoes::ohnoes::ohnoes::ohnoes::ohnoes:

    WARUM?!

    WARUM ZUM TEUFEL STIRBT DER TYP EINFACH SO?! Sakuragi hat die ganze Scheiße in der Anstalt überlebt, nur um sich dann einfach so abknallen zu lassen?! Okay, Ishihara hat ihm vorher noch ein Messer in den Bauch gerammt - ABER TROTZDEM!!!!!!

    An dem Punkt war für mich klar, in welche Richtung die weitere Handlung geht: ein Racheepos.

    Puh... Da hab ich dann erstmal eine Woche Pause gemacht, bis ich die zweite Hälfte der Serie geschaut hab :kreise:

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    Mario wird "Bruder" immer ähnlicher und wird sich seiner Gefühle für Setsuko immer mehr bewusst. Da hätten wir die nächste tragische Liebesgeschichte - Setsuko heiratet nämlich einen Anderen! :facepalm:

    Immerhin schaffen es die 6 Überlebenden Dr. Sasaki und Ishihara zur Rechenschaft zu ziehen - mit mehr oder weniger legalen Mitteln. Ishihara hat sich mit Drogen selbst zu Grunde gerichtet, aber bei dem Dr. leistet die Gruppe ganze Arbeit - Respekt für diese Lösung!

    Ich hatte schon fast erwartet, dass es hier schlicht um die Ermordung ihrer Peiniger gehen würde... :unsure:

    An sich thematisiert die zweite Hälfte der Serie die Frage nach dem Platz im Leben.

    Welche Richtung soll man beruflich einschlagen?

    Wie steht es mit Frauen/der Liebe?

    Es werden Erfahrungen gemacht und am Ende steht immer die Freundschaft der Knastbrüder über Allem. Diese verändert nicht nur das Leben der Sechs, sondern auch ihr Umfeld. Auch, wenn die Freunde teilweise getrennte Wege gehen, halten sie zusammen - diese wahre Freundschaft lässt sie diese (nicht ganz leichten) Zeiten überstehen.

    Fazit: Diese Serie hat mich fertiggemacht. Jedes Mal, wenn ich dachte es geht bergauf kam der nächste Schlag in die Fresse.

    Schonungslos, Ehrlich und (leider) Realitätsnah erzählen diese 26 Folgen von den Nachwirkungen des Krieges.

    Einfach nur zu Empfehlen! :up1:

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    1. Der Ausbruch gelingt, "Bruder" ist gerettet :up1: Ishihara spürt sie auf, sticht auf "Bruder" ein, der daraufhin erschossen wird :ohnoes::desperate:

    2. Mario gesteht Setsuko seine Liebe, sie verbringen eine Nacht zusammen :verliebt::hanaji: Und am nächsten Morgen geht sie um einen ANDEREN zu heiraten :hole::ohnoes: (und taucht NIE WIEDER in der Handlung auf)

    Tja Leute: Wir sind hier eben nicht in einem verdammten Shojo-Anime!

    (Wobei es schon schön gewesen wäre...)

  • ^KuroNeko^

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Eine wahrlich herausragende Serie, die leider völlig untergegangen ist, sowohl in Japan als auch hierzulande. Nun ja. Mit süßen und Sexy Waifus kann die Serie leider nicht dienen. :rolleyes:

    Ich hatte die Serie vor ein paar Monaten abgeschlossen und hatte sie recht schnell verschlungen. Für mich persönlich teilt sich die Serie jedoch in zwei Hälften auf, wobei ich die erste fokussierter fand als die zweite.

    Spoiler anzeigen

    Das liegt daran, dass die erste Hälfte mit dem großen Main-Char Sakuragi und den beiden Antagonisten Ishihara und Sasaki eine klare Linie verfolgt. Es gibt ein Ziel, es gibt von Anfang bis zum Ende die klaren Übeltäter, die sich genauso wie die Jugendlichen stetig weiterentwickeln und es knüllt sich alles immer mehr zu einem großen Ball bis er schließlich platzt.

    Als dann dieser Abschnitt zu Ende ging mit dem großartigen Finale, wo die ganze Geschichte sich in wohl gefallen auflöst wäre es auch das perfekte Ende für die Animeserie gewesen. War dann auch überrascht als es dann doch noch weiterging.

    Das was danach kam wurde dann recht episodisch. So als ob "Breaking Bad" eine gänzlich andere Entwicklung genommen hätte und man stattdessen zum Ende hin Walter White und Jesse Pinkman bei ihren "Drug-Stories-of-the-Week" begleitet und nur noch nebenbei die Charakterentwicklung von statten geht. Ich fand es nicht so schlimm, zumal nun auch die Geschichten der anderen Jugendlichen behandelt werden (abgesehen die von Soldat, was ich sehr schade finde und wodurch er in der Serie ziemlich blass blieb). Es gab kein großes Ganzes mehr, sondern mehrere einzelne Stückwerke. Mit gutem Willen könnte man dies als bewusste Entscheidung auslegen gehen die Jugendliche schließlich nach der Sasaki Geschichte ihre eigenen Wege.

    Insgesamt hatte mich jedenfalls die zweite Hälfte bei weitem nicht so sehr umgehauen wie die erste. Die Folgen da waren für sich gesehen aber weiterhin gut gemacht.

  • Aldnoah.Zero


    Die Entdeckung eines Hypergates außerirdischen Ursprungs auf dem Mond im Jahre 1972 ermöglichte es der Menschheit den Mars zu kolonisieren. Dort stieß man auf weitere außerirdische Technologie, doch wandten sich die Kolonialisten von ihrem Heimatplaneten Erde ab und gründeten das Vers Imperium. Gestützt auf die überlegene Technologie begann man einen Krieg gegen die Erde, der 1999 in der Zerstörung des Hypergates samt des ganzen Monds seinen Höhepunkt fand. Ein Waffenstillstand wurde ausgerufen, doch wuchsen die Spannungen durch die in der Folge vom Vers Imperium in der Erdumlaufbahn errichteten Raumstationen stetig an. Nun, 2014, liegt wieder Krieg in der Luft. Zurückgehalten vom seitens der Königsfamilie unterstützten Waffenstillstand, hat die Ungeduld der Adeligen des Vers Imperiums sich die Erde einzuverleiben ihren Höhepunkt erreicht, während sich die seit 15 Jahren in ständiger Bedrohung lebende Erdbevölkerung zunehmend militarisiert und bestmöglich auf einen Angriff vorbereitet hat. Es reicht nur noch ein Funke um die angespannte Lage eskalieren und den Kampf um die Erde wieder beginnen zu lassen.

    Quelle:AniSearch

    Fazit: Eigentlich sind etwas weichere Animes nichts für mich aber Aldnoah.Zero hat mich doch zum umdenken gebracht. Eine echt tolle Mischung

    aus Drama, Action & Thriller. Slaine hat mich irgendwie an Lelouch erinnert. Und dann noch die Sache mit der Prinzessin von Vers ... einfach richtig

    gut gemacht. 69% von 100%.

  • Habe zwar davor ACCA-13 und Aldeamerin on the Sky geschaut aber sehe im Moment die OVA`s von Girl und Panzer

    Geht auf jeden Fall sehr stark um Freundschaft und ist richtig gut umgesetzt wie sich das alles entwickelt. Musste nur voll of lachen. Nicht nur wegen den Panzern. Dazu komme ich gleich noch sondern auch wegen den Panzerzubehörteilen-Shop`s und wie sich die Panzerbesatzungen zusammengefunden/entwickelt haben. Auch ein cooler Spruch: "In meinen Leben führe Ich selbst Regie!" xDD Ja jetzt mal zu den Panzern. Klaro, wie schnell alle (egal ob deutsche, britische, amerikanische oder russische) nachladen konnten. Auch das die deutschen Panzer (Episode weiß ich nicht mehr aus dem Kopf) so schnell am einfrieren waren.) Ebenso das alle Panzer gleichschnell waren. Aber die beste Stelle war die mit der Maus ... konnte nicht mehr vor lachen. Ganz schön flott für so`nen Riesen und auch ganz schön flink beim Nachladen. Alles im allem ist Girls und Panzer zwar unlogisch aber das ist natürlich egal da die Panzer an sich Orginalmodelle waren.

    Fazit: Funfaktor/Immens gigantisch und selbst mir kammen (ohjje) vor rührseeligkeit hier und da die Tränen.

    Einmal editiert, zuletzt von Alter Schelm (16. Dezember 2019 um 21:54)

  • B: The Beginning

    Sehr dichte Story, wo ich aber noch etwas im Dunkeln tappe um was es genau geht. Gefällt mir aber sehr, sehr gut, meiner Meinung nach eine Perle im typischen Seinen Thriller Dschungel. Bin noch nicht mal an der Hälfte und es gefällt mir schon mal richtig gut! :thumbup::biggrin:

    Kann ich jedem Mystery/Seinen/Thriller/Action Fan nur wärmstens ans Herz legen. Top! (';

  • Jetzt ist Weihnachtszeit und ich habe endlich Gelegenheit ordentlich zu backen und zu kochen. Naja, hauptsächlich backen. Aber der jetzige Anime spielt sich auch in der Küche ab. Shokugeki no Soma Staffel 3 habe ich heute begonnen. Es ist schon eine Ewigkeit her, dass ich The Second Plate gesehen habe. Und ob ich die OVA's noch mitgenommen habe, weiß ich auch nicht mehr. Aber nach einiger Zeit habe ich mich wieder reingefuchst. Die Szenen sind wie immer überspitzt und Souma ist wie immer lässig gut drauf. Ich denke, der Anime wird mich auch weiterhin gut unterhalten.

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    Kizumonogatari Trilogi Filmreihe (2016-17)

    Bin ich tatsächlich der erste hier im Forum, der auf diese Filme zu sprechen kommt? Laut Suchfunktion scheinbar schon. Von daher werde ich mal den Anfang machen. Zunächst einmal habe ich null Ahnung vom ganzen Monogatari Universum. Ganz unbekümmert und unbefleckt habe ich mir diese Filme letzte Nacht spontan einfach mal angesehen.

    Die Handlung ist einfach und schnell erklärt: Es geht um Koyomi Araragi. Ein eher sonderbarer Eigenbrötler und an sich ein ganz normaler Schüler bis er eines Tages in einer U-Bahn Station der Vampirin Kiss-shot Acerola-orion Heart-under-blade begegnet, der man sämtliche Gliedmaßen weggenommen hat und sterbend daliegt. Völlig verstört und voller Angst läuft Koyomi zunächst davon und lässt die am Boden liegende und um ihr Leben bettelnde Kiss-shot alleine zurück, überlegt es sich dann doch anders und hilft ihr indem er ihr sein ganzes Blut zur Verfügung stellt damit sie sich wieder regenerieren kann. Das Ergebnis dieser selbstopfernden Entscheidung ist, dass er nun selber ein Vampir geworden ist. Kiss-shot erklärt sich aber bereit ihn wieder in einen Menschen zurückzuverwandeln. Hierzu muss er ihr jedoch dabei helfen die ihre Gliedmaßen von den Vampirjägern, die sie ihr gestohlen haben zurückzuerlangen, damit sie wieder ihre volle Stärke erlangt und damit auch die Kraft hat Koyomi wieder zurückzuverwandeln. Dabei ist Koyomi gar nicht bewusst mit was für eine Vampirin er sich eingelassen hat, die mehr zu verbergen hat als es der Anschein macht.

    Viel schwieriger ist zu beschreiben was für einen Stil diese Filme haben. Das muss man erst mal selber gesehen haben. Am ehesten könnte man dazu expressionistisch sagen mit gewissen LSD-Halluzinationen gepaart mit einem Fiebertraum. Gewöhnlich ist daran jedenfalls nichts. In jeder Sekunde wird man mit der abgedrehten Erzählweise, Inszenierung und Gestaltung der Welt konfrontiert. Das macht das ganze um einiges besonders, wirkt mit der Zeit wie ich finde aber auch überfrachtet. An sich finde ich diesen ungewöhnlichen Stil in Ordnung, der in seiner eigenen Liga spielt. An einigen Stellen wäre weniger jedoch mehr gewesen, vor allem an den Punkten, wo die ganze Aufmachung, Schnitte, Inszenierung mehr Selbstzweck sind als das sie zur Erzählung der Geschichte beitragen. Stellenweise kann es sein, dass Neueinsteiger sich zu Beginn so mit den Filmen etwas schwer tun und erst mal orientierungslos sind. Ich selber habe 30 Minuten vom ersten Film gebraucht um einigermaßen in der Welt drin zu sein.

    Die Charaktere lassen sich wie ich finde nur schwer erfassen. Jeder von ihnen scheint im inneren etwas zu verbergen, was sich einem als Zuschauer nur schwer oder gar nicht erschließen mag. Vor allem aus der sehr neugierigen und vollbusigen Klassenkameradin von Koyomi Tsubasa wurde ich nicht schlau. Sie und der mysteriöse Meme Oshino haben jedoch einen Charakter an sich der sich nicht wirklich in irgendeine Schublade einordnen lässt. Man neigt dazu diese und auch Koyomi in irgendwelche Schubladen einzusortieren. Dies muss jedoch ständig immer wieder verworfen werden, weil die Charaktere am Ende doch noch mit etwas aufwarten womit man nicht gerechnet hat.

    Diese Filme bilden die Vorgeschichte zu der 2009 herausgekommenen Animeserie "Bakemonogatari". Diese Serie kenne ich noch nicht und auch nicht die anderen Sachen aus dem Monogatari Universum. Da diese Filme der absolute Anfang sind kann auch ein Neueinsteiger gut sich darin zurecht finden. Zudem funktionieren die Filme auch fast als komplett eigenständiges Werk. Fast, weil ich in den Filmen eine genauere Erläuterung dieser Welt vermisst habe. Als unbedarfter Neueinsteiger wird man recht schnell reingeworfen. Erst im zweiten Film hab ich in etwa den Kern des ganzen erfasst, wobei mir die ganze Welt immer noch etwas verschlossen war. Kenner von "Bakemonogatari" werden sich in den "Kizumonogatari" sicherlich schneller einfinden können. Es klappt aber mit gewissen Abstrichen auch bei Neulingen, die die frühere Serie, die zeitlich nach den Filmen spielt nicht kennen.

    Kurz zur deutschen Synchro (falls es irgendwen hier interessiert): Die wartet mit Sprechern wie David Turba (deutsche Feststimme von Shia LaBeouf; Edward Elric aus Fullmetall Alchemist u.a.), Ulrike Stürzbecher (deutsche Feststimme von Jennifer Aniston, Kate Winslet u.a.), Klaus-Dieter Klebsch (deutsche Feststimme von Hugh Laurie, Alec Baldwin u.a.), Tobias Nath (deutsche Stimme von Ben Whishaw, Wyane Rigsby von The Mentalist u.a.), Peter Flechtner (deutsche Feststimme von Ben Affleck, Lupin III. u.a.) und Oliver Siebeck (Vegeta aus Dragon Ball Z u.a.) sehr hochkarätig auf und leisten auch alle Top Arbeit, sind zudem im Animebereich noch recht unverbraucht. Da kommt auch richtiges Hollywood Blockbusterfeeling auf, was den "Kizumonogatari" Filmen mehr als gerecht wird.

    Fazit: Die "Kizumonogateri" Filme kann man am besten als ein sehr ungewöhnliches und surreales Erlebnis beschreiben. Dabei warten die Filme an einigen Stellen mit einer dermaßen unglaublichen Härte auf mit der ich nicht gerechnet habe. Klar ist das alles FSK 16. Dennoch gab vereinzelt ein paar Szenen, die ich so bisher nur bei "The Walking Dead" (FSK 18) gesehen habe und bei einer Szene sogar noch darüber hinaus. Dementsprechend ist das ganze natürlich nichts für zartbesaitete, aber die haben schon spätestens bei der ersten Szene mit Kiss-shot in der U-Bahn abgeschaltet. Sicherlich gehören diese Filme zu der Kategorie, die man erst mal auf sich einwirken lassen muss. Und erst dann wenn man sich das ganze noch ein zweites, gar ein drittes mal nochmal angesehen hat lernt man diese Filme erst so richtig zu schätzen und vielleicht auch zu lieben. Sei es wegen den ungewöhnlichen Charakteren, die einem zum Ende hin doch näher gehen als gedacht, dem kaum zu erfassenden Stil und Design der Welt oder der Cinematographie, die von Anfang bis Ende eine klare Linie verfolgt, auch wenn es zunächst so aussieht als wäre alles völlig wirr inszeniert. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch, die ich als Zugeständnis an die Anime-Otakus auffasse: Der diverse Fanservice um Tsubasas großer Oberweite und Koyomis verschämte, aber doch notgeile Reaktion darauf. Zugegeben, das wurde stylistisch schon sehr ungewöhnlich und eigen verpackt. Hatte mich jedoch nicht angesprochen und war eher zum Fremdschämen, vor allem im dritten Film, wo sich eine gefühlte Ewigkeit damit herumgeplagt wurde. Mit viel gutem Willen könnte man diese Szenen als komödiantische "Comic-Relief"-Momente betrachten, die die ansonsten ziemlich ernste Handlung ein wenig lockern, wobei ich dafür die Interaktionen zwischen Koyomi und der geschwächten Kiss-shot besser fand, die auch wirklich lustig waren und nicht eben zum fremdschämen peinlich. Wie gesagt. Dadurch, dass die entsprechenden Szenen künstlerisch und stylistisch sehr ungewöhnlich und kreativ in Szene gesetzt werden, wodurch es nicht völlig deplatziert wird kann man damit leben.

    Ich empfehle alle drei "Kizumonogatari" Filme mal eine Chance zu geben, auch wenn man mit "Bakemonogatari" nicht vertraut ist. Fans davon werden sich diese Filme ohnehin angucken, weil das so wie ich das sehe wohl notwendig ist, um Koyomis Charakter und Wesen besser verstehen zu können. Auch wenn einem das nicht wirklich anspricht so kommt man nicht umhin zu sagen, dass einem die Filme schon doch ziemlich überrascht haben und einiges doch spannend empfunden hat. Beim zweiten mal gucken könnte ich mir sogar vorstellen wirklich richtig gefallen an den Filmen zu finden.

    Einmal editiert, zuletzt von Nyan-Kun (18. Januar 2020 um 21:57) aus folgendem Grund: gelöschtes Bild ersetzt

  • Ja die Monogatari reihe finde ich Genial, hab Gestern Nacht auch nochmal Kiss-shot geschaut, ...einfach zu gut^^

    Zu Bakemonogatari hab ich auch schon eine review abgegeben (sollte man sich nach Kizumonogatari anschauen)

    mMn auch sehr gut! Was mir aber auch sehr gut gefällt ist: die Dub versionen sehr gut gelungen ist!

  • Was mir aber auch sehr gut gefällt ist: die Dub versionen sehr gut gelungen ist!

    Der Synchronrgisseur bei den Monogateri Sachen ist Christian Zeiger. Spricht im Animebereich auch u.a. Eugeo in "SAO: Alicazation", Armin Arlert in "Attack on Titan" und Nagisa Hazuki in "Free!". Als Sprecher finde ich ihn ganz in Ordnung, aber als Synchronregisseur hatte er immer hervorragend abgeliefert. Als Synchron-Fan fasziniert es mich schon wie ein so junger Mensch so ein gutes Gespür für gute Synchronbesetzungen hat und die Sprecher dann auch noch so hervorragend führen kann. Schade, dass er diese Arbeit als Regisseur nicht mehr macht. Immerhin macht er noch die Sachen weiter für die er zuvor Regie geführt hat.

    Christian Zeiger war so ein Name gewesen, wo ich mich entspannt zurücklehnen konnte, wenn ich irgendwo gelesen habe, dass er die Synchronregie führt. Da ist er für mich sogar noch eine Nummer besser als René Dawn-Claude, der u.a. bei "Attack on Titan" und zuletzt "RE: Zero" und "The Promised Neverland" die Synchronregie geführt hat.

  • Aktuell schaue ich "Alfred J. Kwak" und mit jeder Episode schwelge ich mehr und mehr in nostalgischen Erinnerungen an meine Kindheit. An manche Szene/Episode kann man sich noch sehr gut erinnern, an andere wiederum kaum und dennoch weiß die Serie auf voller Linie zu überzeugen - auch nach all den Jahren. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und lassen sich sehr schnell ins Herz schließen. Auch das niederländiche Flair kommt gut zur Geltung, gerade bei der Gestaltung von Groß Wasserland. Zur Story: Hier werden durchaus ernste Themen und Inhalte kindgerecht erzählt und bieten eine gesunde Mischung aus Humor, Spannung und Dramaturgie. Für mich persönlich eine der großartigsten Anime-Serien der späten 80er/ frühen 90er Jahre... Konnte sogar das japanische Intro auf Youtube ausfindig machen... :<3:

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  • Given (11 Folgen)

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    :verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt::verliebt:

    Ich LIEBE diesen Manga.

    Der Anime ist einfach nur die Krönung dazu.

    Einge Geschichte rund um Musik, Freundschaft und Liebe.

    Zuerstmal sind die Figuren einfach zu goldig, diese Situationskomik ist perfekt getaktet (Gesichtsentgleisungen inklusive) und Freunde - dieser Gesang!

    Diese Musik!

    Hier fass ich mich nun wirklich mal kurz und sage:

    Für Fans von (dezentem) BL und (guter) Musik eine absolute Empfehlung!

    Hoffentlich kommt der nächste Band bald! ;-(

    :rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big::rice-crazy-big:

  • Ich hab in letzter Zeit gesehen:

    Die 3 Kizumonogatari Filme

    Erst war ich skeptisch, weil ich dachte das is die Art von Anime die mich nicht interessiert.

    Aber dann bin ich da doch voll hängengeblieben. Und hab jetzt auch Interesse an Bakemonogatari.

    Die komplette Master of Martial Hearts Serie: Es is und bleibt nach wie vor einer der schlechtesten Anime die ich je gesehen hab.

    Nachdem ich letztes mal abgebrochen hatte.

    Wollte ich sie jetzt doch zu Ende sehen.

    Grausige Story aber überraschender Twist am Ende, Grausige Character die mit jedem beliebigen Austauschbar wären.

    Aber es gibt zerfetzte Klamotten ❤.

    Max Heart Precure Movie 2

    Ich fand den voll süß.

    Precure is wohl das niedlicheste was Anime zu bieten hat.

    Seit ich den gesehen hab. Bin ich ein totaler Shiny Luminous Anhänger.

    Aber nach wie vor sind die Kämpfe das beste im Magical Girl Bereich.

    Intensiv, martial Darts und voll mit Action.

  • Momentan bin ich mit "Perrine" an einer weiteren Serie aus dem "World Masterpiece Theatre" dran und obwohl die Serie zu Anfang sehr ruhig einherkommt, konnte sie mich bisher auf gleicher Höhe unterhalten. Irgendwie sind solche Serien Balsam für die Seele. :wacko: Natürlich bleiben auch dramaturgische Momente nicht aus und hin und wieder gibt es auch spannende Elemente. Lediglich das Design und die Animationen sind sehr spartanisch gehalten und nicht so detailiert wie beispielsweise "Anne mit den roten Haaren"... Die deutsche Synchronisation ist dafür sehr gut gelungen! Bin mal gespannt, wie die Reise der kleinen Perrine weitergeht... :whistling::<3:

  • Fairy Tail: The Movie - Phoenix Priestess

    Eben erst bei 7Maxx zu Ende geschaut. Um es kurz zu fassen: Hat mich nicht vom Hocker gerissen.

    Dafür war der Film einfach viel zu uninspiriert inszeniert. Da hätte man deutlich mehr draus machen können. Fangen wir aber erst einmal mit den positiven Aspekten des Films an:

    - Animationen sind ein Stückchen besser als in der Serie und es gibt soweit ich gesehen habe kein Szenenrecycling und keine Standbilder, abgesehen beim Abspann. Alles andere wäre auch traurig, da bei einem Film ein besseres Budget zur Verfügung steht.

    - Die letzten 30-45 Minuten sind spannend, vor allem der große Kampf. Da blitzte auch der vertraute Fairy Tail Charme aus der Serie auf.

    - 2-3 Szenen zu Eclairs Lebensgeschichte in schlichtem "Storyboard-Stil". Das war stilistisch nett anzusehen und hatte das Storytelling gut unterstützt.

    - Ein paar nette JuviaXGray Momente. :<3:

    Gemessen daran, was ich an dem Film weniger toll finde ist das eindeutig zu wenig, um den Film in guter Erinnerung zu behalten. Dann kommen wir mal zu den negativen Aspekten:

    - Der Film verfolgt keine klare Richtung. Im Idealfall sollte ein Film auf einen bestimmten Klimax hinarbeiten und schon von Anfang an die Richtung klar sein. Das war hier leider nicht der Fall. Stattdessen dümpelte der Film irgendwie vor sich her zwischen vereinzelt typischen Fairy Tail Gags, trockenen Szenenmontagen, etwas Fanservice und irgendwas anderem, was irgendwie zusammenhanglos erschien. Ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass es irgendwie ein großes Ganzes gab und alles ineinander greift. Stattdessen hält sich der Film mit eine mysteriösen, unbekannten Frau namens Eclair auf, wo der Film zunächst nicht weiß was mit ihr anzufangen ist, außer ein paar Erinnerungsfetzen und drumherum passiert dann auch noch irgendwas. Erst nach geschlagenen 75 Minuten (!) kristallisiert sich die eigentliche Handlung und es wird strukturierter durch erzählt. Eine viel zu lange Zeitspanne, wo ich bereits schon zu 80% innerlich abgeschaltet habe.

    - Wenig konsequenter Erzählstil: Man merkt dem Film an, dass er im Vergleich zur Serie etwas ernster sein will. Dann haben die Leute dahinter wohl die Befürchtung gehabt man könnte so die Fairy Tail Fans vergraulen und hatte doch noch hin und wieder etwas Slapstick eingebaut und etwas Fanservice. Passte für mich alles nicht ganz zusammen und wirkte eher wie Flickwerk.

    - Für Neueinsteiger ist der Film absolut ungeeignet bzw. Anfängerunfreundlich. Ich hab die Serie bis Folge hundert geschaut und trotzdem tauchten im Film einige Charaktere auf, die ich nicht kannte und wo ich mich schon fragte in welcher Beziehung diese eigentlich zu den Hauptcharakteren stehen. Dazu noch ein für mich grässlicher Spoiler den man obendrein auch noch als tragende Verbindung zwischen Lucy und Eclair nutzte und dies bis zum erbrechen runter thematisierte.

    - Die Verantwortlichen des Films wollten ernst machen und scheinen keine Ahnung zu haben wie das genau funktioniert. Ernst heißt jedenfalls nicht staubtrocken und nüchtern. Im Film gibt es viele Passagen, wo es ziemlich "Still" ist. Wo bleibt der Original Soundtrack, der die Szenerie begleitet und Emotionen transportieren soll? Wo sind die interessanten Kameraeinstellungen, Kamerafahrten? Vieles wirkte einfach total statisch und sah nach absolutem Standard aus. Da haben die One Piece und Detektiv Conan Filme schon mehr geboten. So in etwa sieht es aus, wenn man eine Serienfolge auf Kinofilmlänge aufbläst. Die dazu angereicherten animationstechnisch interessanten Szenen reichen da nicht aus, um den größtenteils drögen Anblick zu retten. Hintergrundmusik wird, wenn es mal denn eingesetzt wird, komplett aus der Serie wieder verwurstet. Zum Ende hin wird es immerhin besser und emotionaler, aber das kann man in der Serie auch so erleben, wenn nicht sogar ein Stückchen besser, was die Dramaturgie anbelangt. Denn nach dem Kampf wurde für meinen Geschmack dann doch zu dick aufgetragen und es rutschte schon fast ins Kitschige ab.

    - Lucy nervte mich mit der Zeit. Seit wann ist die denn so eine überemotionale Heulboje geworden, die mit allen dick befreundet werden will? Da fand ich sie doch etwas flach. Dafür ist ihr Brustumfang umfangreicher geworden. (Sorry, dass musste sein. Das hat sich das Charakterdesign und wie man das einem aufdrängen will selbst zuzuschreiben. xD). Mir gefiel die Entwicklung der Beziehung zwischen ihr und Eclair, der mysteriösen Frau ohne Erinnerungen, nicht. Die Verbindung zwischen den beiden kam mir zu sehr erzwungen rüber. Es hätte mehr Zeit gebraucht, damit das ganze glaubhafter gewesen wäre. So hatte die Schlussszene am Ende mit Lucy bei mir auch nicht den gewünschten Effekt gehabt.

    Um mal zum Punkt zu kommen: Phoenix Priestess ist ein überaus schwach inszenierter Fairy Tail Film, der bei einem nicht allzu sehr hängen bleibt. Die guten Momente vom Film bekommt man auch so in etwa in der Serie zu sehen und das teils sogar besser, weil für die Handlung mehr Zeit übrig bleibt und da eine konsequentere Linie verfolgt wird. Immerhin. Der Film tut nicht allzu sehr weh. Man kann ihn sich schon angucken, aber da gibt es sicherlich bessere Filme mit denen man seine Zeit verbringen kann. Ich hatte auch den Eindruck als wäre die ganze Geschichte des Films als Story-Arc in der Serie besser aufgehoben gewesen. Zumindest hatte ich stellenweise das Gefühl mir die Serie anzusehen, aber irgendwie fehlte da auch die Zeit dafür ein Stück in die Tiefe zu gehen. Da fehlte mir auch das "filmische" Feeling, wenn ihr versteht was ich meine.

    Bei mir bleibt es jedenfalls bei dem einen mal. Auf den zweiten Film werde ich gleich ganz verzichten. Allein schon um nicht noch mehr gespoilert zu werden im Bezug auf die Serie, die ich irgendwann mal durchaus noch weiter gucken möchte.