Hast du sehr schön zusammengefasst. Ich war vor allem enttäuscht, dass Erased den Spannungsbogen der ersten Folgen nicht mehr halten konnte. Die Ungereimtheiten gegen Ende waren für mich auch eher so ein lala Erlebnis. Die Figur des Mörders fand ich in der Animeserie wirklich schwach geschrieben. Dadurch das man dessen Motive nicht wirklich nachvollziehen konnte war er einfach nur ein nerviger Psychopath. Eigentlich hätte die Serie etwas mehr Zeit gebraucht, um das alles adäquat aufarbeiten zu können. Es wurden ja auch ein paar Dinge vom Manga ausgelassen.
Auf jeden Fall eine Serie, die beweist, dass ein guter Anfang oftmals nicht viel bringt, wenn das Ende dafür weniger gelungen ist. Denn wenn das Ende irgendwie nicht so gut ist bzw. der Weg dorthin überschattet das immer auch den guten Start. Insofern ist Erased für mich eine Serie mit einem durchaus überragenden Vorlauf, die aber auch einen leicht bitteren Nachgeschmack hat.
