A Silent Voice (Koe no Katachi)

  • Ich habe den Film nun auch gesehen.

    Was mir gefällt, dass beide Seiten beleuchtet werden. Insgesamt fand ich allerdings den Film etwas zu lang. Zusätzlich hätte ich es besser gefunden, wenn die Mobbing Geschichte etwas intensiver erzählt wäre (Also der komplette Weg von beiden). Der Weg der Rückblendungen ist zwar auch ok, aber ich finde die andere Erzählweise besser. Ansonsten muss man glaube ich auch etwas die japanische Kultur verstehen, dann kann man auch die unterwürfigkeit der Protagonistin nachvollziehen und die Entwicklung im Film.

    Es wurde einfach auch ein Thema mit Gebärdensprache gezeigt was ich sonst in diesem Medium nicht kenne. Die Beziehung ist insgesamt gut geschrieben und sehr nachzuvollziehen. Auch finde ich gut, dass manche Charaktere ihrer Linie treu bleiben auch wenn das manchmal negativ ist.

    Ich vergebe sehr gute 8,5 von 10 Punkten.

  • Auf empfehlung hin habe ich mir diesen Anime heute angesehen. Und WOW - einfach gut. Die Story überzeugt, auch wenn es manchmal bisschen verwirrend war. Aber das gesamt Paket stimmt.

    Animation und Charakter sind sind gelungen und passen auch. Er fesselt und die Geschichte die Erzählt wird, ist gut umgesetzt. Nicht zu wenig schaute ich nur mit großen Augen. Wahnsinn. Der Tipp war super, diesen Film zu sehen. Ich kann es nur jedem Empfehlen.

  • Auf empfehlung hin habe ich mir diesen Anime heute angesehen. Und WOW - einfach gut. Die Story überzeugt, auch wenn es manchmal bisschen verwirrend war. Aber das gesamt Paket stimmt.

    Animation und Charakter sind sind gelungen und passen auch. Er fesselt und die Geschichte die Erzählt wird, ist gut umgesetzt. Nicht zu wenig schaute ich nur mit großen Augen. Wahnsinn. Der Tipp war super, diesen Film zu sehen. Ich kann es nur jedem Empfehlen.

    Gern geschehen :up1:

  • A Silent Voice


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    Rezension

    (Meine Rezensionen spiegeln lediglich meine eigene Meinung wieder - KEINE Werbung!)


    Zeichenstil:

    Ist soweit ok.


    Story:

    Ein Thema, welches einige Menschen bewegt. Mobbing. Man wird gemobbt, weil man anders ist. - Oder aus anderen "Gründen". Weitere Themen, über eines die Gesellschaft schweigt sofern es nicht ein Promi ist, oder sich andere lustig über die Betroffenen macht...

    Nun. Jedenfalls ein sentimentales Drama, welches mich sehr bewegt hat. Und die Themen gut mit Gefühl zu mir transportiert hat.

    Man sollte gut drauf sein, wenn man den Anime guckt. Der kann einen je nachdem sonst noch mehr runterziehen.


    Netten Gruß

    Miako

  • Ich mochte den Film ebenfalls, auch wenn er für mich persönlich nicht an den Manga rankommt (der einen weiteren Handlungsstrang hat, der im Anime komplett ausgelassen wurde).

    Durch Shokos Bemühungen, Anschluss in der Klasse zu finden und das Verweigern von Hilfe durch die anderen werden die Themen Inklusion und Schuld intensiv behandelt. Man fragt sich, wer wie wann versagt hat. Die Eltern (wobei die Väter ohnehin nicht im Leben ihrer Kinder präsent sind und dadurch sowieso schon Loser sind), die Lehrer (z. B. der Klassenlehrer, der an einer Stelle selbst über Shoko lacht), die SchülerInnen, der Staat an sich, da er nicht die nötigen Hilfsmaßnahmen bereitstellt? Auch dass der Film aus der Sicht eines ehemaligen, mittlerweile bereuenden Mobbers erzählt wird, fand ich spannend. Dass Shoya rund um die Uhr von seinem schlechten Gewissen begleitet wird, kommt unter anderem durch die Kreuze in den Gesichtern der anderen Charaktere gut rüber. Sowohl Shokos als auch Shoyas Mutter fand ich wunderbar geschrieben, ihre innere Zerrissenheit und Hilflosigkeit wird nachfühlbar dargestellt. Besonders in Erinnerung bleibt mir die Szene, als Shokos Mutter Naoko angreift.

    Gut fand ich außerdem, dass es trotz der ernsten Thematik auch immer wieder auflockernde Szenen gab. Wie Shoya Shokos Schwester zunächst für ihren Freund hält, war zum Beispiel ganz witzig. Insgesamt ein weiteres Werk aus dem Hause KyoAni, das ich immer wieder gern mal schaue und auch öfter weiterempfehle.