B: The Beginning

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  • Titel B: The Beginning
    Studio Production I.G.
    Network Netflix
    Staffeln 1-
    Genre Sci-Fi


    Plot

    Zitat

    Der Anime spielt in einer Zukunft, in welcher die Wissenschaftler versuchen den „perfekten Menschen“ zu züchten (Transhumanismus). Daraus erhoffen sie sich die Aufrechterhaltung des Friedens im Universum. Kurz vor ihrem Ziel wollen sie die „besseren und neuen Menschen“ noch ein weiteres Training unterziehen. Allerdings werden diese dabei von einer bösen Vereinigung entführt, die damit ihre eigenen Vorstellungen von einer neuen Weltordnung, auch unter dem Einsatz von Gewalt, durchzusetzen will.


    Trailer

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    Fazit
    Mir wurde dieser Anime von jemanden vorgeschlagen und hatte überhaupt noch nix von ihm gehört. Alle Folgen wurden anfang März auf Netflix hochgeladen und der Trailer hat mir gut gefallen. Der Animationstil schaut ziemlich gut aus und wieder kein Anime der komplett CGI ist wie es scheint, was mir auch gut gefällt. Die Story und Charaktere wirken vielversprechend, weshalb ich mir wohl mindestens die Hälfte an einen dieser Tage reinbinge xD

  • Ich persönlich kann dir diesen Anime nur empfehlen.
    Ich finde ihn Klasse, sowohl von den Charakteren, als auch von den Story Strängen.
    Wenn man sogar ein wenig mitdenkt und nicht nur stumpf schaut wie ein Roboter, dann kann man den einen oder anderen Hinweis selber finden ;)

    Wie gesagt, ich empfehle den Anime jedem, der eine tiefe Story mag, nicht nur stumpfes Gelaber und Geballer und vor allem selber mitdenken kann und möchte.
    Allerdings aufgrund der Gewaltdarstellung wohl nicht zwingend für zu junge Zuschauer :)

  • Gestern Abend begonnen und heute um zwei Uhr früh beendet.
    Mein Fazit; eine einfach coole; atmosphärisch schwarze geniale Serie.
    Von Anfang an faszinierend und fesselnd bis zum Ende.
    Mögliche Punkte von mir. ganze elf von zehn möglichen Punkten...selten hat mich ein Anime so umgehauen wie dieser; hoffentlich bestellt Netflix eine zweite Staffel.

    „Melvin Udall: ‘Some of us have great stories… pretty stories that take place at lakes with boats and friends and noodle salad. Just not anybody in this car. But lots of people – that’s their story – good times and noodle salad. And that’s what makes it hard. Not that you had it bad but being that pissed that so many had it good.’“

  • Nachdem mich die ersten zwei Folgen noch nicht so ganz begeistert hatten, weil ich, als ich diese sah vielleicht einfach zu müde war, um mich richtig drauf einzulassen, habe ich nun heute die restliichen Folgen geschaut und muss sagen, dass mir die Serie doch sehr gut gefallen hat. Schön düstere Atmosphäre und eine echt spannende und durchaus etwas komplexere Story, was ich ja sehr gerne mag.
    Eine zweite Staffel halte ich persönlich aber für unnötig, da die Story für mich eigentlich so ziemlich abgeschloßen ist und ich eigentlich kein Fan von unnötigen Verlängerungen bin.

  • Ich hab den Anime heute beendet und bin mir nicht ganz sicher, was ich von ihm halte. Einerseits hat er mich top unterhalten und ich bin auch generell ein großer Fan dieser Supergenie-Anime, bei dem sich die Strategen gegenseitig ausspielen müssen. Optik, Musik und die Atmosphäre haben mir generell auch sehr gut gefallen, aber irgendwas war mir ein Dorn im Auge. Ich finde, dass die beiden Handlungsstränge mit der "Polizeiarbeit" und dem Übernatürlichen einfach nicht so ganz zusammen kommen. Es wirkt alles durch den ganzen Anime hinweg sehr getrennt, sehr viele Charaktere begegnen sich nicht einmal und das Zusammentreffen der beiden Welten hat für mich einfach nicht so wirklich gepasst. Trotzdem ein toller Anime, den ich definitiv weiterempfehlen würde :)

  • Ich hab den Anime heute beendet und bin mir nicht ganz sicher, was ich von ihm halte. Einerseits hat er mich top unterhalten und ich bin auch generell ein großer Fan dieser Supergenie-Anime, bei dem sich die Strategen gegenseitig ausspielen müssen. Optik, Musik und die Atmosphäre haben mir generell auch sehr gut gefallen, aber irgendwas war mir ein Dorn im Auge. Ich finde, dass die beiden Handlungsstränge mit der "Polizeiarbeit" und dem Übernatürlichen einfach nicht so ganz zusammen kommen. Es wirkt alles durch den ganzen Anime hinweg sehr getrennt, sehr viele Charaktere begegnen sich nicht einmal und das Zusammentreffen der beiden Welten hat für mich einfach nicht so wirklich gepasst. Trotzdem ein toller Anime, den ich definitiv weiterempfehlen würde :)

    da stimme ich dir zu. Allerdings habe ich es auch eher getrennt betrachtet :)

  • Eine zweite Staffel halte ich persönlich aber für unnötig

    Ich eigentlich auch....aber nach dem Abspann kam noch was wo das wohl ermöglicht....

    Ich finde, dass die beiden Handlungsstränge mit der "Polizeiarbeit" und dem Übernatürlichen einfach nicht so ganz zusammen kommen.

    Genau das hat mir sehr gefallen....nur Polizeianime ala Conan oder so sind nicht soo meins und Animes mit übernatürlichen Kräften (hat mich hier an Seraph of the End erinnert) gibts wie Sand am Meer. Diese Kombi hat mich auch an der Stange gehalten, weil ich wissen wollte wie das ganze zusammenspielt.

    Was mich auch noch überrascht hat, ich hatte von den Anime das erste Mal auf Netflix gehört und nicht auf einer meiner Animestreamingseiten :p. Wenn weiter solche guten Anime bei Netflix rauskommen habe ich nix dagegen, gibt schon 1-2 auf die ich mich freue.

  • Ich eigentlich auch....aber nach dem Abspann kam noch was wo das wohl ermöglicht....

    Gut zu wissen. Ich habe den Abspann gar nicht mehr ganz geschaut, weil Netflix mir schon die nächste Serie angeboten hatte, was ja eigentlich sonst nur passiert, wenn nach dem Abspann nichts mehr folgt. Dann muss ich das wohl noch mal schauen^^

  • weil Netflix mir schon die nächste Serie angeboten hatte, was ja eigentlich sonst nur passiert, wenn nach dem Abspann nichts mehr folgt.

    Ja, fande den Endsong sogut und dachte jetzt schau ich mal den Abspann....Manchmal nervt mich das schon mit dem schnellen weiterschalten bzw. anzeigen von Netflix. Nachdem die Folge rum war bzw. Abspann anfing gleich in 10 Sekunden oder so der Trailer von irgendwas das ich schon gesehen hatte :p

  • Habe alles an einem Tag geschaut wenn ich ehrlich bin. Was mir besonders gefällt ist das die Serie so character-driven ist und dadurch auch auf verschiedenen Ebenen spielt- Es dauert ein bisschen bis man alle Zusammenhänge voll versteht, das baut Spannung auf und macht die Serie so "binge-worthy" ha. Der Soundtrack hat mir weniger gefallen, da hätte man mehr machen können. Hoffe es geht irgendwie weiter - das Ende ist ja recht süß ;)

  • Ich habe die ersten 3 Folgen vor ein paar Monaten gesehen und gestern Nacht endlich den Rest gebinged. Es war insgesamt ganz gut. Spannend, mit cool animierter Action zwischendurch. Ich habe aber auch einige Probleme mit der Serie, die ich im Spoiler erläutern möchte.

    Spoiler anzeigen

    Die Story ist sehr vielschichtig, vielleicht ein bisschen zu viel. Sie zieht alle Register, um die Motivationen der Bösewichte möglichst kompliziert und undurchsichtig zu machen. Gehirnwäsche, Drogen, geheime Regierungsorganisationen, eine uralte Prophezeiung, gezüchtete übermenschliche Waffen und innerhalb dieses Chaos sind fast alle Antagonisten klinisch wahnsinnig. Der Großteil davon dient allerdings nur zur Ablenkung. Letztlich lässt sich die Story auf zwei Hauptkonflikte reduzieren. Minatsuki will Koku töten, um Gott zu werden, oder so etwas in der Art, und Gilbert will Keith seinen zwanghaften Morddrang erklären, indem er ihn dazu bringt, ihn selbst umzubringen. Und das bringt uns zu einem der größten Schwachpunkte der Serie: die Charaktere.

    Die Charaktere mit übernatürlichen Kräften sind allesamt nahezu vollkommen uninteressant. Sie existieren nur für das Spektakel ihrer Kämpfe und haben kaum Persönlichkeit. Koku ist zumindest noch soweit nachvollziehbar, dass er nach seiner Kindheitsfreundin Yuna sucht, zu der man in den Rückblicken einen Bezug bekommt, aber die Gruppe um Minatsuki ist im Prinzip nur ein Haufen psychopathischer Mörder-Clowns. Keith ist der weitaus interessantere der Hauptcharaktere, insbesondere in seinen Beziehungen zu Lily und Gilbert. Hier ist so etwas wie ein Charakter-Arc zu erkennen. Passend dazu ist Gilbert auch der interessantere der Bösewichte. Man bekommt zumindest ein paar Einblicke darein, wie er tickt. Er weist starke Ähnlichkeiten zu Yoshikage Kira aus JoJo's Bizarre Adventure auf. Ein zurückhaltender Mann, der zwanghaft attraktive Frauen ermordet, ohne von seinem Umfeld bemerkt zu werden. Die beiden haben sogar dieselbe Frisur und denselben Voice Actor! Freilich kommt Gilbert in diesem Vergleich nicht gut weg. Kira ist einer der besten Anime-Bösewichte aller Zeiten. Gilbert ist einfach nicht so exzentrisch oder furchteinflößend.

    Der letzte Charakter über den ich noch reden möchte, ist Lily. Laut MAL ist sie der dritte Hauptcharakter und ich würde gewissermaßen zustimmen. Ihre Rolle in der Story ist sehr interessant. Auf der direkten Ebene bringt sie eine Energie und eine Portion Humor, die den beiden ruhigen, todernsten männlichen Hauptcharakteren Koku und Keith fehlt. Insbesondere fordert sie Keiths eigenbrötlerische Einstellung heraus und treibt damit seinen Charakter-Arc voran. Aber sie leistet auch eigene Beiträge zur Lösung des Falls und die Story legt großen Wert darauf ihre Intelligenz und ihren Mut trotz ihres unseriösen Verhaltens zu betonen. Umso mehr war ich darüber enttäuscht, wie passiv ihre Rolle in den finalen Episoden wurde. Aber sei das, wie es ist.

    Auf einer Meta-Ebene stellt Lily das Verbindungsstück zwischen den beiden Handlungssträngen dar. Sie kennt sowohl Koku als auch Keith, auch wenn ihre Verbindung zu Koku für die Story so irrelevant ist, dass ich mich gar nicht mehr erinnere, was die Verbindung überhaupt ist. Die Zweiteilung der Story is dabei symbolisch für die Produktion der Serie selbst, als Koproduktion zwischen Netflix und Production I.G. Die übernatürliche Handlung um Koku fühlt sich deutlich japanischer an und die Charaktere haben japanische Namen, während die Kriminalhandlung an amerikanische Cop-Dramen erinnert mit eher westlichen Namen. Die Zweiteilung geht sogar bis zur Zahlensymbolik. Die Markierung von Killer B besteht aus einer 13, im Westen als Unglückszahl bekannt, und einer 4, die für Japaner den Tod repräsentiert. Das fand ich ganz nett. (Auch wenn 4/13 mich unweigerlich an Homestuck erinnert hat... AHHH! Ich werde nie frei von Andrew Hussie sein!) Hmm, je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger Vertrauen habe ich in die Theorie, dass Lily das Verbindungsstück sein soll. Keith hat viel mehr mit der ganzen Market Maker Geschichte zu tun. Aber vom Setup her würde Lily mehr Sinn machen. Es fühlt sich so an, als sollte sie noch mehr mit Koku's Geschichte zu tun haben, aber es ist nichts draus geworden. Der Moment, wo sie Koku's Kampfform zum ersten Mal sieht, wirkt wie ein wichtiger Moment, der die Beziehung der beiden nachhaltig verändern sollte, aber danach sieht sie ihn bis zum Ende nicht mehr wieder. Ich glaube da hat irgendetwas nicht mehr ins Skript gepasst.

    Eine letzte Sache, die ich noch seltsam fand, war das Finale mit Keith und Gilbert, wo Keith ihn erschießt. Ich verstehe die prinzipiellen Mechaniken hier. Gilbert will Keith dazu bringen, ihn zu töten, um ihm zu beweisen, dass Mord nicht so unlogisch ist, wie er denkt. Und Keith tut es, um Lily zu retten. Aber die Sache ist, er stand direkt vor ihm, er hätte ihn einfach körperlich angreifen können: Schlag ins Gesicht, Schlag auf die Waffenhand, ein Tackle. Egal wie schwach Keith körperlich ist, das hätte alles locker gereicht, um Gilbert davon abzuhalten mit irgendeiner Genauigkeit zu schießen. Kein Mensch kann zielen, während er aus nächster Nähe angegriffen wird. Wenn Keith 10 Meter weiter weg gestanden hätte, okay, dann vielleicht. Aber so macht es nicht wirklich Sinn. Und selbst wenn man das akzeptiert, würde ich immer noch sagen, dass es wohl kaum als Mord gelten kann einen bekannten Mörder zu erschießen, der akut die Absicht hat jemanden zu töten, wenn das wie die einzige Möglichkeit scheint, diesen Mord zu verhindern. Es ist jedenfalls nichts, was man mit Gilberts Taten vergleichen könnte.

    Insgesamt stimme ich Kruadon zu, dass die beiden Handlungsstränge nicht so wirklich gut zusammengeführt wurden. Darunter leidet besonders Kokus Handlung, die insgesamt deutlich schwächer rüberkommt als Keiths. Trotzdem war die Serie unterhaltsam und ambitioniert, auch wenn sie öfter mal gestolpert ist. Eine solide 6/10.

  • Naja, fing spannend an aber hat mich am Ende nur noch verwirrt, gerade das Ende ist ziemlich unklar...

    Spoiler anzeigen

    und dann wird noch was angeteasert, was ja schon klar war, das es weiter gehen wird...

    ob ich das sehen will, weiß ich nicht... :unsure: