Ich bin der Meinung, dass Berufe und Berufsgruppen, die direkt durch Steuergeld bezahlt werden, von Wahlen ausgeschlossen werden sollten.
Das beträfe vor allem den öffentlichen Dienst und das Beamtentum. Dafür gibts für beide Berufsgruppen eine sehr hohe Jobsicherheit (im ÖD wird ja so gut wie nicht gekündigt).
Begründung: Die Wahlentscheidung ist zu sehr vom Arbeitgeber beeinflusst und verhindert echte Reformen oder auch mal Orientierung an Leistung.
Ist doch nichts demokratischer, als Personengruppen das demokratische Wahlrecht zu entziehen. Wie war das mit Unrechtsregimen? ![]()
Ich kann dir versichern, und das trifft meiner Erfahrung nach auf hoffentlich die Allermeisten zu, dass der ÖD nicht blind der Regierung nachrennt. Was ist denn das für eine Logik? Müssen wir damit rechnen, dass uns die nächste Partei auf die Straße setzt? Bullshit. Würde so etwas überhaupt im Raum stehen, dann würde ja der ganze Staatsapparat ausgetauscht. Das traue ich aktuell nur einer bedeutsamen Partei zu. Dass die nicht von Mitarbeitern des ÖD gewählt wird, hat nichts mit dem ÖD, sondern gesundem Menschenverstand zu tun.
Regelmäßige und gerne unabhängige Leistungskontrollen halte ich aber für angebracht. Etwas ausmisten schadet mit Sicherheit nicht. Kann da natürlich nicht für alle sprechen, aber die Qualitätsanalyse ist durchaus in meinem Unterricht und schaut mir auf die Finger ![]()
