Beiträge von Kruadon

    Ich bin der Meinung, dass Berufe und Berufsgruppen, die direkt durch Steuergeld bezahlt werden, von Wahlen ausgeschlossen werden sollten.

    Das beträfe vor allem den öffentlichen Dienst und das Beamtentum. Dafür gibts für beide Berufsgruppen eine sehr hohe Jobsicherheit (im ÖD wird ja so gut wie nicht gekündigt).

    Begründung: Die Wahlentscheidung ist zu sehr vom Arbeitgeber beeinflusst und verhindert echte Reformen oder auch mal Orientierung an Leistung.

    Ist doch nichts demokratischer, als Personengruppen das demokratische Wahlrecht zu entziehen. Wie war das mit Unrechtsregimen? :-D

    Ich kann dir versichern, und das trifft meiner Erfahrung nach auf hoffentlich die Allermeisten zu, dass der ÖD nicht blind der Regierung nachrennt. Was ist denn das für eine Logik? Müssen wir damit rechnen, dass uns die nächste Partei auf die Straße setzt? Bullshit. Würde so etwas überhaupt im Raum stehen, dann würde ja der ganze Staatsapparat ausgetauscht. Das traue ich aktuell nur einer bedeutsamen Partei zu. Dass die nicht von Mitarbeitern des ÖD gewählt wird, hat nichts mit dem ÖD, sondern gesundem Menschenverstand zu tun.

    Regelmäßige und gerne unabhängige Leistungskontrollen halte ich aber für angebracht. Etwas ausmisten schadet mit Sicherheit nicht. Kann da natürlich nicht für alle sprechen, aber die Qualitätsanalyse ist durchaus in meinem Unterricht und schaut mir auf die Finger :-D

    Da denkst du schon viel zu kompliziert, aber gehen wir das mal durch.

    Verschärfen würde ich die Theorie (ja, mir ist bewusst, dass aktuell schon eine hohe Prozentzahl durchfällt). Warum? Weil zumindest die Basics sitzen müssen, wenn man 1000kg mit 130+km/h durch die Welt fahren will. Konkret würde ich die Anzahl der zulässigen Fehlerpunkte reduzieren, gleichzeitig aber auch Nischenfragen rausnehmen (ich erinnere mich an etwas von Belastungsgrenzen des Fahrbahnrandes und dergleichen?) und das ganze System von Grundauf mehrsprachig verfügbar machen, vielleicht gleich mit kostenfrei verfügbarer und regelmäßig aktualisierter Software zum Lernen auf diversen Plattformen. Zumindest das müsste man dann aber natürlich irgendwie gegenfinanzieren.

    Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wäre ich durchaus rigoros. Nicht ab 1 km/h und vielleicht auch nicht ab 5, ab 10 kann es aber ruhig langsam wehtun. Man muss von der deutschen Mentalität weg, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen Kavaliersdelikte sind. Ist man aufs Auto angewiesen, dann kann durchaus erwartet werden, dass man damit ordentlich umgeht. Verliert dann der Familienvater nach dem 3. mal mit 30km/h zu viel den Lappen und damit sein Einkommen? Selbstgewähltes Schicksal. Wichtig dabei ist mir aber vor allem auch, dass Gutverdiener sowas nicht mehr weglächeln können. Der bisherige Punkteverkauf ist dabei die Spitze des Eisbergs.

    Das mich diese Strafen auch selbst treffen können, hoffe ich doch stark! Unrecht ist es, wenn aufgrund meines Fehlverhaltens beim Autofahren Existenzen anderer vernichtet werden. Eigenverantwortung ist hier das Thema. Wenn ich mein Leben basierend auf meinen Fehlern zerstöre, dann halte ich das für absolut gerechtfertigt. Wenn ich das Leben Dritter zerstöre, dann haben wir ein gewaltiges Problem, vor allem wenn es an Konsequenzen mangelt.

    Bevor ich aber noch weiter aushole, sollte das vielleicht in einen neuen Thread gepackt werden :-D

    Ich vermute du arbeitest in einem staatsalimentierten Beruf und nicht in der freien Wirtschaft und damit erklärt sich auch der scheinbar holprige Kontakt zur Lebenswirklichkeit außerhalb der alimentierten Blase.

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo du mit diesem unqualifizierten Kommentar hin willst. Ich verdiene weit weniger, als man in der freien Wirtschaft erzielen kann und das nach einer der durchaus längeren Ausbildungsphasen. Bis vor wenigen Jahren habe ich solide unter der Armutsgrenze gelebt, war aufs Auto angewiesen und hätte dir den Bums auch damals unterschrieben.

    Autofahren wäre da so ein Beispiel. Würde ich auch nicht grundsätzlich verbieten wollen, "nur" weil es immer Menschen geben wird, die andere aufgrund von Verantwortungslosigkeit totfahren.

    Wär ich mit Einschränkungen dabei. Voraussetzungen für den Führerschein verschärfen, regelmäßige Auffrischungen spätestens ab 60 Jahren und permanenter Entzug bzw. saftige prozentuale Strafen für (wiederholtes) Fehlverhalten. Sollte auch die Anzahl der Fahrzeuge gut drücken, was der Umwelt zugute käme. Aber erzähl das mal der Lobby :D

    Komplett verbieten ist bei dem Zustand der Öffis halt etwas kompliziert.

    (so lange anderen kein Schaden zugefügt wird)

    Wie soll das denn funktionieren? Ich traue nem substanziellen Teil der Gesellschaft schon nicht zu, dass sie nüchtern ihrem Umfeld keinen Schaden zufügen. Geschweige denn, dass sie Drogen verantwortungsbewusst konsumieren. Freier Wille und Selbstbestimmung sind ne feine Sache, aber das geht gewaltig nach hinten los. Schwarzmärkte wird man damit auch nicht loswerden, im besten Fall werden sie weniger lukrativ und dadurch tendenziell noch gefährlicher, besonders für die untersten Schichten.

    Die Legalisierung von Cannabis unterstütze ich aber weiterhin. Mal abgesehen davon, dass jetzt jede Ecke von größeren Städten danach stinkt, sehe ich nahezu nur Vorteile. Am ehesten überzeugt mich dabei aber weiterhin die Entlastung von Polizei und Justiz ;D

    Man haben wir hier wieder engstirnige Experten. Als würde sich mit der CDU mal irgendwas vorwärts bewegen. Özdemir ist kein Held, aber wenn die CDU nicht leistet, dann lieber eine Periode aufs Maul fallen und im nächsten Anlauf vielleicht daraus lernen. So butthurt wie sich die CDU jetzt gibt ist mMn auch ziemlich erbärmlich :D

    Ich denke auch, man ist bei Schaltwagen "gezwungen", aktiver zu fahren. Bei Automatikwagen läuft das Fahren so automatisch ab, dass ich viel leichter abgelenkt werde. Bei mir wäre es aber auch primär die Preisfrage, Automatik ist in vielen Situationen schon sehr angenehm.

    Wenn sich statistisch zeigt, dass eine bestimmte Gruppe ein deutlich höheres Risiko für Straftaten hat, wäre es dann nicht sinnvoll, diese Gruppe auszuschließen, um die Wahrscheinlichkeit zu senken, dass ungeeignete Personen Verantwortung übernehmen?

    Ist auch schon hart antidemokratisch ^.^ Liest sich auch ziemlich genau wie die halbgaren Reden der AfD, in der die "Remigration" legetimiert werden soll. So engstirniges Denken, bei der die halbe Weltbevölkerung unter Generalverdacht gestellt wird, ist schlichtweg gefährlich und demonstriert gleichzeitig, warum auch nicht jede Frau sich für solche Positionen eignet :ugly:

    Was es braucht ist anständige politische Bildung, damit besagte Verbrecher, Extremisten und Soziopathen nicht ins Amt gewählt werden. Hatte auch anderswo schon erwähnt, dass Politikern nach üblen Fehltritten ein Berufsverbot erteilt werden sollte.

    Die Realität ist leider nicht so, ich du kriegst nicht direkt auf die Schnautze geschlagen, aber bei solchen Äußerungen wie meiner genannten, würde ich sagen ist es keine Seltenheit, dass man mal am Kragen gepackt wird, was willste machen, wenn die Leute das nicht kontern können.

    Wer auf Aussagen mit physischer Gewalt reagiert, der hat es mental nicht über die 6. Klasse geschafft. Da ist auch jeder Versuch des Diskutierens reine Zeitverschwendung.

    Es geht ja nicht um Diversität im Allgemeinen, sondern die Darstellung von Diversität in Medien. Die Diskussion darüber, ob ein bayrisches Dorf jetzt aus der Perspektive problematisch ist, halte ich generell für absurd. Es gibt ja, ganz abgesehen von der Identität, beinahe keinen Grund, in extrem ländliche Regionen zu ziehen. Rein als Konsequenz versumpft da natürlich der weiße Mann. Ist das ethisch problematisch? Nein. Besteht in diesen Regionen eine gewisse Xenophobie? Bestimmt. Ist sie "Schuld" an der Situation? Nein und damit ziemlich irrelevant.

    In Bezug auf Medien unterstütze ich, dass die Repräsentation von diversen Charakteren wünschenswert ist. Je nach Setting wird es für mich aber dann problematisch, wenn es unrealistisch wird. In einem Kontingent von 20 Charakteren in einem japanischen Dorf sollte man rein statistisch kaum Diversität finden. Wenn jetzt die Hälfte komplett deplatzierte Persönlichkeiten spielt, dann funktioniert es nicht mehr. Auch finde ich die Fokussierung auf diverse Merkmale meist sehr unelegant. Muss der schwarze Charakter rappen? Muss der homosexuelle Charakter unbedingt eine Lovestory als Nebenstrang erleben? Das reduziert sie meiner Meinung nach einfach nur auf diese Merkmale und hilft dem Grundgedanken der Inklusion kein Stück.

    Ich halte es schon für übergriffig, wenn einer persönlichen Präferenz basierend auf gesellschaftlichen Normen und Werten ein ethischer Hintergrund von Dritten unterstellt wird, besonders wenn dieser explizit verneint wird. Wo kommen wir denn da hin; Gaslighting lässt grüßen.

    Der Titel hat sich ganz tief unter die Haut gebrannt. Spielt mir meine Frau gelegentlich auf dem Klavier vor :)

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    Sonst hat mich der Song auch schwer erwischt, besonders im Einsatz in den unfassbar guten Credits nach Ending E.

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    Nostalgie-Nachtrag:

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    Social Media richtet beträchtlich mehr Schaden an, als dass es für irgendwen einen Mehrwert bieten würde, ganz besonders in Bezug auf Kinder. Von daher ist das die wahrscheinlich beste politische Entscheidung, an die ich mich in der jüngeren Vergangenheit erinnern kann.

    Für mich in Verbindung gehört da auch Kinder in Resilienz(Widerstandsfähigkeit) & Lebenskompetensen sowie Mobbingprävenzion zu trainieren. Damit sie gerade in der Social Mediawelt sowie im real live Grenzen setzen können, sich n Schutzschild aufbauen können und Dinge nicht an sich ranzulassen.

    Gerade das ist so wichtig, aber nicht primär in Bezug auf Social Media. Die zunehmende Onlinekultur drängt vor allem Kinder so weit aus dem tatsächlichen Leben, dass eben diese Skills "offline" einfach überhaupt nicht mehr (passiv) trainiert werden. In meiner Arbeitsumgebung ist es ein kleines Wunder, wenn die Kinder sich neben der Schule mal physisch treffen. Die soziale Interaktion ist unfassbar weit verkümmert, weil sie auf natürlichem Weg kaum noch stattfindet. Zwischenmenschliche Probleme können praktisch nicht mehr ohne Hilfe gelöst werden.

    Nach Möglichkeit würde ich auch die Verfügbarkeit von tragbaren onlinefähigen Geräten einschränken und die jüngeren Kinder mit alten Nokias ausstatten :-D

    Die betreffende Diskussion wurde, basierend auf dem gelöschten Startbeitrag, ebenfalls gelöscht. Wenn ihr Probleme mit bestimmten Beiträgen habt, dann nutzt bitte die dafür vorgesehene Meldefunktion. So stellt ihr auch sicher, dass bei Entscheidungen zu Aussagen auch das gesamte Team einbezogen wird.