Kontroverse Meinungen

Das ganze ACG Team wünscht dir ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2026!
  • @Stormaier

    Das würde ich nicht so interpretieren wie Du es getan hast. Eigentlich ist es ziemlich einfach zu erklären: Für Vegetarier/Veganer zählt jedes Tierleben, nicht nur die Leben von Haustieren. Ich kann diese Lebenseinstellung gut nachvollziehen, jedoch würde mir als Fleischesser in der geschmacklichen Komponente auf Dauer sehr wahrscheinlich etwas fehlen. Habe zwar mal zwei Wochen auf Fleisch verzichtet, bin dann aber Rückfällig geworden.

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    Um einen anderen Punkt anzusprechen: Es wäre vielleicht gut wenn Du zukünftig mal darüber nachdenken würdest wie deine Meinungen - dein Geschriebenes beim Gegenüber ankommt, es sei denn dir ist es gleichgültig was man von dir denkt.

  • Das genau kann man eben hinterfragen. (Zudem gibt es wohl offensichtlich auch Leute, die sich vegan/vegetarisch aus andern Gründen - Gesundheit, etc. ernähren. Aber auch wenn man annimmt, dass das sehr wenige seien, kann man beim Rest die Motivation hinterfragen.)

    Wie Meinungen/Geschriebenes auf andere wirken - da sollte eher der große Rest des Forums (zumindest im Unterforum "Stammtisch") darüber nachdenken. Abseits der Admins (Admins und Moderatoren scheinen noch recht gut mit den Dingen umzugehen, auch moderativ, aber auch in den normalen Posts) und mir selber sehe ich bei den normalen Usern sehr viele, die problematisch wirken.

    Wenn sowieso die Tendenz zu eher (ggf. auch bewusster) Falschinterpretation da ist, macht es dann vielleicht nicht Sinn, überhaupt gar nicht mehr zu hinterfragen, wie etwas wirkt (auf Posts bezogen)? (Erst gucken, wie es tatsächlich wirkt. Und dann danach darauf eingehen.) Sonst denkt man sich vorher zig verschiedene Möglichkeiten aus, wie das auf andere wirken kann - liegt doch wieder falsch und es wird anders ausgelegt. Und man ärgert sich dann nur auf die Zeit, die man sich unnötig darauf Gedanken machte.

    Zurückkommend auf den Punkt mit Veganern/Vegetariern - ich denke zumindest bei Veganern (weil das mehr streng ist), dass vom Wirken nach außen (vielleicht gibt es ja andere, aber die nimmt man nicht so wahr dann) die eher so wirken ... dass es meiner Interpretation entspricht. (Man möchte sich aufwerten, um moralisch besser dazustehen und auf die andern zeigen zu können.) So nehme ich zumindest subjektiv die Posts wahr von Leuten hier im Forum, die die vegane Seite vertreten. Das könnte auch falsch ausgelegt sein - natürlich. Aber es kommt halt so rüber.

    Es scheint also beiderseitig aufzutreten - manche Menschen sind untereinander schwer kompatibel. (Ich merke oft, dass ich die Leute die linksgrün stark ideologisierend auftreten und ihren Standpunkt als irgendwie etwas empfinden von dem sie denken es wäre für alle allgemeingültig gut, diesen zu übernehmen - dass die problematisch sind.

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    Am besten ist, wenn man einfach irgendwas macht - aber einfach selber so ist - nicht an andere Anforderungen stellt. (Gegen die AfD sein, aber kein Verbot zu fordern - damit andern nicht die Möglichkeit zu nehmen - finde ich z. B. da angenehmer. Das Verbotsthema war ja auch mal relevant in nem andern Thread. Ich wähle sie ja selber nicht, hatte dann den Eindruck, dass ich - weil ich gegen das Verbot war - absichtlich und obwhl mehrfach erwähnt, dass ich die nicht wähle - als Anhänger der Partei interpretiert wurde. :D)

    Ich kenne den Comedian nicht - aber hier hat scheinbar auch einer ein bisschen ein Problem mit der "Kultur" (des Umgangs, etc. heut zu Tage) - und hört auf:

    Vince Ebert: „Es liegt nicht an den Irren“ – Kabarettist wirft Teilen seines Publikums vor, sich nur wegzuducken - WELT
    Der 54-jährige Comedian Ebert spricht detailliert über seinen Ausstieg. Er fühle sich zunehmend missverstanden und warnt vor Selbstzensur. In einem Interview…
    www.welt.de

    Fand ich interessant - kann das auch nachvollziehen.

  • Ich finde es eher Rage-Bait zu behaupten, es geht um "echtes Leid" - wenns hier in erster Linie ums Essen geht.

    Es geht also nicht um echtes Leid?
    Als Beispiel nehme ich jetzt mal Schweine.
    Diese Tiere fühlen, sie sind gesellig, sensibel und sogar in der Lage mit anderen Tieren Freundschaften zu schließen. Die Massentierhaltung von Schweinen ist einfach nur schrecklich. Sie zwingen die Tiere in ein Leben, das von Angst, Enge und dauerhaftem Stress geprägt ist. Schon bei den Ferkeln beginnt das Leid. Ihnen werden die Zähne abgeschliffen, sie werden bei vollem Bewusstsein kastriert, das ist ein Eingriff, der ohne Betäubung enorme Schmerzen verursacht. Sie werden im Akkord „produziert“, als würde es nur um Ware gehen und nicht um Lebewesen. Wenn man sich das mal bewusst macht, ist es doch kaum abzustreiten: Natürlich ist das echtes Leid.

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    𝓛𝓮𝓽 𝓽𝓱𝓮 𝓵𝓲𝓽𝓽𝓵𝓮 𝓽𝓱𝓲𝓷𝓰𝓼 𝓲𝓷 𝔂𝓸𝓾𝓻 𝓵𝓲𝓯𝓮 𝓯𝓲𝓵𝓵 𝔂𝓸𝓾𝓻 𝓱𝓮𝓪𝓻𝓽 𝔀𝓲𝓽𝓱 𝓳𝓸𝔂.

  • Es geht also nicht um echtes Leid?

    Das "es geht" war auch für mich eher der relevante Punkt. (Nicht darüber, sich Gedanken zu machen, welches Leid bei Tieren jetzt tatsächlich vorliegt und in welcher Frequenz/Intensität.) Ich sehe wie gesagt eher andere Hintergründe, beim Veganismus. Bzw. zumindest bei Forderungen nach irgendwelchen Hinweisblidern.

    (Da könnten sich die Veganer noch besser "aufwerten", wenn Fleischprodukte dann "schlimmer" wirken, durch die Bilder drauf.)

    Zumindest Zoos und Zirkus (was ist der Plural - Zirkuse klingt komisch, werde es gleich mal googlen noch) gibt es weiterhin auch und das wird scheinbar viel weniger angegangen. (Auch wenn im Fleischthread jemand auch Zoos kritisierte und anbrachte, dass manche Veganer diese auch nicht gut finden. Oder auch dass man sich Tiere rein als Haustier hält, was ja eigentlich ursprünglich nicht mal deren normale Lebensweise war.) An Weihnachten gehört dann bestimmt wieder für viele eine Art "Weihnachtszirkus" dazu. (Wobei auf sowas ja eigentlich viell leichter zu verzichten ist, als auf Gewohnheiten bei alltäglichen Sachen wie der Ernährung, die man nicht einfach per Schalter umschalten kann.)

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    Edit: Lt. Duden tatsächlich Zirkusse - mit zwei 2. Hätte gedacht da kommt ne andere Variante, ähnl. wie Pizza etwas wie Pizzen hat. Pizzas glaub aber auch erlaubt. Und im andern Threadn gings nur um Haustiere. (Kaufen ausm Tierheim okay, wenn extra für die Haltung gezüchtet nicht so - meinte Ivy. Zoos waren nicht angesprochen.)


    Edit2: Es gibt scheinbar Zirkusse ohne Tiere (habe mich eben auch nochmal extra informiert). Aber find das auch teilweise kurios, weil ich meine, mich auch mal an Spenden zu erinnern - für Zirkusse (mit Tieren) wo es nicht so gut liefe und man mit Tieren war. Ist aber etwas her und verschwommen, die Erinnerung. Da wirt man auf der einen Seite mit den "armen Tieren" aber wer dann da für die Tiere im Zirkus spenden würde, würd dann quasi grad damit das Modell aufrecht erhalten (was die Tiere da gefangen hält). Wobei es ja auf dieselbe emotionale Schiene geht, vom Mechanismus her.

    Zum Fleisch im Supermarkt/Discounter: Ich habe den Eindruck, dass aber auch schon die Tierhaltung ein Thema ist, sonst würden viele nicht freiwillig damit werben und auf irgendwie von 1-4 (jetzt wohl auch 5 existierend) bei den Haltungsformen auf 1 verzichten (teils auch 2 reduzieren stark). Auch wenn das für Veganer trotzdem ja kritisch ist und die wahrscheinlich 4 noch schlecht finden wenn anderen (sie selber essen ja gar nix mit Fleisch bzw. geben es zumindest vor). Ich denke aber schon, dass Leute Sachen auch ohne Hinweis wissen.

    Dieser Hinweis-Kram hat was "Belehrendes" an sich (wo ich gerade auch Gegenreaktion wie ich sie beispielhaft im ersten Post zum Thema im Thread hier auf Vorseite brachte - eben normal finde). Weil indirekt ja auch mitschwingt, dass die meisten Leute nicht aufgeklärt seien, etc. (Ist genauso wie wenn Leute bei Parteien und polit. Theman da mit irgendwelchem Kram kommen und "aufklären" wollen.)

    Man könnte einfach mal anerkennen, dass ganz viele Leute gern Fleisch essen. Sich nicht belehren lassen wollen - den Hinweis sich "schönreden". (Incubus hat ja neuerdings die kognitive Dissonanz für sich entdeckt und erwähnt sie gern öfter mal erwähnt. Ich finde das nicht schlimm und zum Teil auch normal - wenn die genutzt wird. Dann kauft man eine Haltungsstufe höher oder sagt sich, dass LIDL und Co. eh schon nicht mehr 1 anbieten und dass es okay ist, auch wenn der Hinweis drauf ist. Das im Bild wäre dann nur Stufe 1 eie eh keiner mehr verkauft. Oder so ähnlich.) So funktionieren Menschen halt. Auch wenn viele glauben ein Hinweis brächte sehr viel.

    (Wie schon gesagt: Was anderes als Tabak wo auf Risiken an einem selbst hingewiesen wird.)


    Edit3: Die Sache mit der Dissonanz war einfach nur ein Hinweis - weil es mir auffiel und hier auch passte. (Suche ergab auch von entspr. User einige Nutzungne, allerdings doch mehr in der Vergangenheit. Eine Nutzung aber auch im Ernährungs/Veganismus-Thread aus 2023, später aber nochmal erwähnt. Ich habe vermutlich dann im Thread zurückgelesen gehabt und die mehrfache Nutzung erinnert, ohne zu erinnern, dass vorher schon genutzt. "neuerdings [...] für sich entdeckt" im Sinne von erst kürzlich darauf aufmerksam geworden - das ziehe ich also als falsch zurück. Rest war neutral gemeint.)

    2 Mal editiert, zuletzt von Stormaier (8. Dezember 2025 um 15:01)

  • Ich finde es eher Rage-Bait zu behaupten, es geht um "echtes Leid" - wenns hier in erster Linie ums Essen geht.

    Habe ja die Definition des Begriffs 'Rage Bait' gleich mitgeliefert, vielleicht noch einmal nachlesen bei Zeiten.

    Incubus hat ja neuerdings die kognitive Dissonanz für sich entdeckt und erwähnt sie gern öfter.

    Ist das noch respektvoll? Das muss wohl ein Admin entscheiden.

  • (Da könnten sich die Veganer noch besser "aufwerten", wenn Fleischprodukte dann "schlimmer" wirken, durch die Bilder drauf.)

    Zumindest Zoos und Zirkus (was ist der Plural - Zirkuse klingt komisch, werde es gleich mal googlen noch) gibt es weiterhin auch und das wird scheinbar viel weniger angegangen. (Auch wenn im Fleischthread jemand auch Zoos kritisierte und anbrachte, dass manche Veganer diese auch nicht gut finden. Oder auch dass man sich Tiere rein als Haustier hält, was ja eigentlich ursprünglich nicht mal deren normale Lebensweise war.)

    Hat imo nichts mit sich "aufwerten" zu tun. Man wertet sich ja bspw. auch nicht damit auf, wenn man sich bspw. gegen Queerfeindlichkeit äußert; nur weil andere die "Meinung" haben, dass queer sein nicht okay sei.

    Und tatsächlich stehen Zoos und Zirkusse, gerade in der Tierschutz-Bubble, sogar stark in der Kritik. Mal als Beispiel die "FCKZOO"-Bewegung rund um Marc-Robert Lehmann, die dieses Jahr spontan einen Kundgebung gegen den Wuppertaler Zoo mit rund 500 Teilnehmern auf die Beine gestellt hatten.

    Und zu guter Letzt: Haustier-Haltung muss man differenziert betrachten. "Neue" Tiere, die extra als Haustier gezüchtet werden, stehen (ebenfalls wieder vor allem in der Tierschutz-Bubble) in der Kritik; allerdings gibt es eben bereits viele Tiere die, dank Zucht und Domestizierung, eben nicht mehr alleine in dieser Welt lebensfähig sind. Diese Tiere zu retten, indem man sie als Haustier hält, ist etwas völlig anderes. Aber das hattest du ja auch schon erwähnt bzw. auf Ivys Beitrag dazu verwiesen.


    Zugegeben sind alle drei angesprochenen Punkte leider als kontroverse Meinung zu werten, da es eben immer noch einen Großteil der Bevölkerung gibt, deren "Meinung" es ist, dass manche Lebewesen, selbst innerhalb der eigenen Spezies, weniger wert sein.

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    Jack of all trades, master of none.

    2 Mal editiert, zuletzt von Ex4mp1e (8. Dezember 2025 um 14:37)

  • Hat imo nichts mit sich "aufwerten" zu tun. Man wertet sich ja bspw. auch nicht damit auf, wenn man sich bspw. gegen Queerfeindlichkeit äußert; nur weil andere die "Meinung" haben, dass queer sein nicht okay sei.

    Das Problem ist trotzdem - meiner Meinung nach - die Motivation. Klar aus Sicht derer denen da geholfen wird bzw. beigestanden wird (Tiere oder Mitglieder unterdrückter Menschengruppen) kann es egal sein, aus welchem Grund jemand hilft. (Es wäre z. B. ja auch schön blöd, wenn jemand spenden nicht annimmt, nur weil befürchtet wird, dass ggf. eine unliebesame Person - wenn jemand dem man eher abgeneigt ist - das nutzt, um die eigene Person zu promoten. Zum Beispiel Prominente, deren Ansichten man nicht teilt.)

    Man muss aber -im Beispiel mit der Queerfeindlichkeit - schon hinterfragen, ob das jetzt ein "guter Mensch" ist, oder er das aus andern Gründen tut. Ich erinnere mich noch an einen Post von neulich (aus einem andern Forum) - wo eine queere und politisch engagierte (geht nach eigenen Angaben auf Demos gelegentlich) Person sich darüber aufregte, dass in ihren Kontakten in den sozialen Medien viele gern teilen/liken, etc. - weils bequem ist (linker gerichtete Inhalte). Aber wenn sie Leute in ihrem Umfeld dann fragt, ob diese mit auf Demo kommen - die dann generell immer ablehnen oder Ausreden "erfinden". Mir ist klar, dass es nicht zwingend erfunden sein muss - die Ausreden. Viele haben tatsächlich keine Zeit und Social Media ist bequem. Hinterfragen kann man die Sachen aber trotzdem.

    Vor allem weils halt bequem ist, Likes zu fangen, mit bestimmten Themen, etc. Da ist vielleicht das Internet und Social Media auch nochmal etwas anders als die Offline-Welt. (Da reden sicher die wenigsten ständig über die Ernährung oder Politik - viele vermutlich gar nich. Aber wenn dann manche nachm Feierabend vorm Rechner hocken ist sowas leicht verfügbar. Und dann auch alle möglichen Trigger worüber sich aufgeregt werden kann und wo man sich abgrenzen/positionieren muss, etc.)

    ---

    Wenn jemand gegen Queerfeindlichkeit ist und irgendwo einschreitet bei einer Straftat (real) - das ist halt was anders als wenn jemand ständig bei jeder Gelegenheit erwähnen muss, dass gegen Querfeindlichkeit ist und welche Autoren man lesen darf und welche nicht, etc. (Gibt es ja bei Rowling und Harry Potter - und dass da wegen Transfeindlichkeit die Thema mal war und manche wahrscheinlich bei jedem Buch von ihr das in ne Rezension gern reingeschrieben hätten usw.)

    Zur Ernährung und Tieren an sich sage ich jetzt nichts mehr. Wurde im andern Thread ja auch schon genug abgehandelt. Diese "übergeordnete" Ebene finde ich aber generell interessant - da man sowas ja auf viele Themen beziehen kann. Manches wirkt dann mal - ich nenns "aufdringlich". Ist natürlich subjektiv, wies wahrgenommen wird. Aber bestimmte Sachen triggern wohl oft. (Gaming ist auch so ne Sache - und wenn irgendwo queere Charaktere eingebaut werden und Leute sich sinnlos - da stört mich die andere Richtung - dann aufregen, dass das Game deswegen "politisch" sei, was natürlich Quatsch ist, imo. Entweder man spielts und mag die Charaktere. Oder man mag die Charaktere nicht. Fertig.)

  • @Lazy Der Grund steht in der Löschmeldung.

    Nicht im Detail, denn wir wollen den Verstoß ja eben nicht mehr für alle lesbar hier stehen haben.

    Wer es genauer wissen möchte, kann aber immer per PN nachfragen.

    Thou shalt not follow the NULL pointer, for chaos and madness await thee at its end.

    (aus: "The Ten Commandments for C Programmers" von Henry Spencer)

  • Beitrag von Nefarious Maniac (8. Dezember 2025 um 18:13)

    Dieser Beitrag wurde von Kruadon aus folgendem Grund gelöscht: Spielplatzstreit bitte per Konversation und nicht hier (8. Dezember 2025 um 18:33).
  • Avatar und Dune sind unfassbar langweilige Filme, voller Tropes und vorhersehbarer Twists. Beide werden vor allem durch ihr Marketing glorifiziert, nicht durch den Film selbst. Avatar 1 profitierte damals vom 3D-Hype und versucht seitdem, mit mittelmäßigen Geschichten weiterzureiten. Dune wiederum wurde zum „nächsten großen Ding“, nachdem Star Wars an Relevanz verloren hatte. Und Timothée Chalamet kann nicht schauspielern. Es sind visuell beeindruckende Filme, aber am Ende nur Eyecandy, sonst nichts.

    Die Dune-Bücher lese ich lieber, weil ich die Story dort auf einer ganz anderen Ebene bewerten kann. Im Film selbst hat mich aber kein Charakter emotional abgeholt. Avatar kann ich schauen, wenn ich was im Hintergrund laufen haben möchte, während ich aufräume. Dune 2 habe ich mir nicht angesehen und werde es wohl auch nur tun, wenn sich jemand mit mir dahinsetzt und das unbedingt schauen will. Dann kann ich das von meiner Watchlist abhaken.

    Ach und Jason Momoa ist der neue The Rock.

  • Avatar und Dune sind unfassbar langweilige Filme [...]
    Avatar 1 profitierte damals vom 3D-Hype und versucht seitdem, mit mittelmäßigen Geschichten weiterzureiten. Dune wiederum wurde zum „nächsten großen Ding“, nachdem Star Wars an Relevanz verloren hatte. Und Timothée Chalamet kann nicht schauspielern. [...]

    Ach und Jason Momoa ist der neue The Rock.

    tl;dr: Hollywood ist tot. Allein, dass ein Streaming-Anbieter mal eben so mit WB eins der namhaftesten Hollywood-Studios aufkauft spricht Bände.

    Aber: Sind selber Schuld. Haben jahrelang am eigenen Ast gesägt und wundern sich, dann warum der Boden plötzlich näher kommt.

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    Jack of all trades, master of none.

  • Allein, dass ein Streaming-Anbieter mal eben so mit WB eins der namhaftesten Hollywood-Studios aufkauft spricht Bände.

    Netflix war wohl ernsthaft am Überlegen, Disney, Fox und EA zu kaufen und hat sich dann am Ende für WB entschieden. Ich habe erst vor kurzem gelernt, was FAANG überhaupt ist, und da wurde mir erst klar, in welcher Dimension Netflix inzwischen unterwegs ist. Ich hätte die vorher nie in die gleiche Riege wie Disney gestellt, aber wow lag ich falsch.

    Zum einen sind wir in einem goldenen Zeitalter für Filme und Serien, weil Dinge, die vorher als sehr unwahrscheinlich galten, nun verfilmt werden, in der Hoffnung, dass es das nächste große Ding wird. Gleichzeitig wird aber so immens viel Slop produziert, und Hollywood ist unfassbar übersättigt.

    Ich empfehle jedem, in der eigenen Stadt zu Kurzfilmfestivals zu gehen. Die sind meistens nicht teuer, haben oft sehr persönliche Themen und sind filmisch wirklich oft große Klasse. Dazu kommt eine riesige Variation an Filmen und das Ganze kostet nicht viel.

    Mein Film des Jahres ist ein totaler Zufallsfund gewesen, nämlich DiDi. Ein Film darüber, wie es war, 2008 als Kleinkind aufzuwachsen und wie sich das anfühlt, wenn man in einer taiwanesisch amerikanischen Familie groß wird. Super schöner Film und nur etwa eine Stunde und dreißig Minuten lang. Gibt es auf Wow und Sky Go.

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    Trailer

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