Kontroverse Meinungen

  • In absoluten Zahlen gesprochen will ich auch gar nicht widersprechen. Es gibt mehr männliche Kriminelle als weibliche.

    Genau darum ging es mir auch. Dann sind wir uns ja einig.

    Interessanterweise ist die Gewaltbereitschaft bei Männern höher aber dafür "Betrug und Untreue" sowie "Diebstahl und Unterschlagung" bei den Frauen.

    Diesen Satz von dir habe ich nämlich so verstanden, dass du sagen möchtest, dass es mehr Frauen gibt die wegen Diebstahl und Betrug verurteilt wurden als Männer.

    Ich schicke dir noch eine PN, wenn du darauf nicht antworten willst, ist das auch okay.

    Edit: Habe gerade gesehen, dass man dir keine Nachrichten schicken kann. Wollte dir nur sagen, dass wenn du weiter darüber sprechen möchtest, ich per PN bereit dazu wäre und hier im Thread erstmal raus bin, da sich aus meiner Sicht alles geklärt hat. Aber das hat sich dann ohnehin erledigt.

  • Was die absoluten Zahlen angeht ja.
    Nein, hab ich nicht gemeint. Deswegen hab ich das auch Bereitschaft genannt und nicht Delikt oder Anzahl oder ... >> . Abgeleitet von den Daten welche mir zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung gestanden sind. Hab es ja selbst Gestöber genannt. Eclipse muss ich hier rechtgeben. Das könnte auch weitere Gründe haben. Gilt allerdings auch zu den anderen Zahlen (schließlich sollte das auch aufeinander aufbauen - theoretisch)

    Ich glaube du hast auch meine Kritik mit dem "schnell googlen" aufgefasst.
    Schließlich hast du ja selbst gemeint, dass du es umsetzen möchtest. Ich mein ich hab's jetzt auch gemacht, hab es allerdings auch gleich als das bezeichnet (deswegen auch keine Links kopiert richtig zitiert etc.). Mir gings nur darum, dass es hier aber auch außerhalb des Forums of zu so etwas kommt. In dem Fall hatte ich einfach den Wunsch was zu sagen. Ich kann dir den Artikel, noch schicken. Ich muss die DM aufmachen, da ich alles soweit für jeden außerhalb meiner follow Liste geblockt habe. Ich möchte gerne auch zeigen, wie ich an sowas rangehe. Warum ich nicht jeder Studie oder Statistik im Netz glaube, die Quellen prüfe usw.. Ich kann ja nicht einmal mehr unserm ARD, wofür ich Gebühren zahle trauen.



    Life is like a pencil that will surely run out, but left the beautiful writing in the life.

  • Denke mal man kann auch relativ zügig googlen und dabei problemlos auf mehrere Quellen stoßen, die den gesuchten Begriff und seine Erklärung unabhängig voneinander begreiflich machen. Ist ja schön und gut erklärte Fakten selbst prüfen zu wollen, aber dadurch ist man auch nicht per se von Fehlinformationen oder Manipulation geschützt. Letztendlich (meine Meinung) glaubt man das was den eigenen Standpunkt unterstützt. Wobei auch erwähnt werden sollte das es sich durchaus lohnt die eigenen Ansichten (jeh nach Kontext) zu hinterfragen.

    Algorithmen würde ich persönlich nicht ausschließen als was negatives abtun. Schließlich unterstützten diese Kunstschafende im Netz. Aber trotzdem ist die andere Seite der Medaille nicht zu unterschätzen. Wie von rabe angesprochen besteht hat die Gefahr schnell in eine Bubble abzurutschen. Bin davon natürlich nicht ausgenommen.

  • Denke mal man kann auch relativ zügig googlen und dabei problemlos auf mehrere Quellen stoßen, die den gesuchten Begriff und seine Erklärung unabhängig voneinander begreiflich machen. Ist ja schön und gut erklärte Fakten selbst prüfen zu wollen, aber dadurch ist man auch nicht per se von Fehlinformationen oder Manipulation geschützt. Letztendlich (meine Meinung) glaubt man das was den eigenen Standpunkt unterstützt. Wobei auch erwähnt werden sollte das es sich durchaus lohnt die eigenen Ansichten (jeh nach Kontext) zu hinterfragen.

    Algorithmen würde ich persönlich nicht ausschließen als was negatives abtun. Schließlich unterstützten diese Kunstschafende im Netz. Aber trotzdem ist die andere Seite der Medaille nicht zu unterschätzen. Wie von rabe angesprochen besteht hat die Gefahr schnell in eine Bubble abzurutschen. Bin davon natürlich nicht ausgenommen.

    Glaube jeder lebt in seiner Bubble. Jeder von uns ist anders geprägt vom Leben. Algorithmen, welche für Konsum optimiert sind (da gehört google search dazu) haben so ein präzises Bild von dir, wollen dich anziehen. Wem gefällt es schon Widerspruch zu bekommen. Kontra ist für viele gleichgesetzt mit Ablehnung. Also werden dir zuerst Themen gezeigt, welche kompatibel sind mit deiner Bubble. Ich weiß leider nicht mehr von welchem Kopf folgender Satz stammt, aber er hat sich bei mir eingebrannt. Dies ist im Zusammenhang mit Google gefallen.

    Wenn das Produkt nichts kostet bist du das Produkt.

    So verhält es sich bei vielem. Manipulation funktioniert nur wenn du mitmachst.


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  • Ich würde dir nur im punkto "Kritik/Wiederspruch" widersprechen. Logischerweise gibt es absichtlich negative Kritik die eine Sache oder Person gezielt schlecht macht, ohne dabei inhaltlich etwas auszusagen. Sich mit sowas auseinandersetzen - sofern es sich gegen einen selbst richtet - führt meistens zu Missmut. Aber trotzdem kann man (wie bereits erwähnt) durch neutrale Kritik zu neuen Erkenntnissen gelangen. Liegt halt immer am eigenen Charakter ob man grundlegend in der Lage ist daraus zu lernen. Meinungsaustausch ist nunmal ein wichtiges Mittel um den eigenen Horizont zu erweitern.

  • Ich würde dir nur im punkto "Kritik/Wiederspruch" widersprechen. Logischerweise gibt es absichtlich negative Kritik die eine Sache oder Person gezielt schlecht macht, ohne dabei inhaltlich etwas auszusagen. Sich mit sowas auseinandersetzen - sofern es sich gegen einen selbst richtet - führt meistens zu Missmut. Aber trotzdem kann man (wie bereits erwähnt) durch neutrale Kritik zu neuen Erkenntnissen gelangen. Liegt halt immer am eigenen Charakter ob man grundlegend in der Lage ist daraus zu lernen. Meinungsaustausch ist nunmal ein wichtiges Mittel um den eigenen Horizont zu erweitern.

    Ja. Konstruktive Kritik führt immer zur Weiterentwickelung. Leider sehe ich das nicht mehr bei den meisten Menschen, diese Fähigkeit der Selbstreflektion. Das ist nur ein Gefühl.


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  • Finde Rückblickend betrachtet wird A.o.T leicht überbewertet. Bevo es weitergeht: Das ist nur meine ganz persönliche Meinung und ich möchte keinen Fan damit verletzen. Keine Frage, ein wirklich guter Anime. Aber reicht das für ein Meisterwerk? Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Nur habe ich einige Kritikpunkte: Eren verhielt sich fast die gesamte Serie über Mikasa gegenüber ziemlich distanziert oder sogar abweisend. Levi dagegen hat sich in der Gesamtheit aller Episoden nicht sonderlich verändert. Story und Action sollen wahrscheinlich ein breites Publikum ansprechen, ebenso wie das vorhanden sein von Kräften. Aber ab einem bestimmten Zeitpunkt wird dadurch die Handlung etwas vorhersehbar. Eren verliert als Beispiel häufiger die Fassung, woraus man schließen kann das mal wieder eine Rettungsaktion gestartet werden muss bei der viele ihr Leben verlieren. Für Liebhaber des Genre Action Drama eventuell schon ein Meisterwerk - keine Ahnung. Aber (und das stört mich schon im Rückblick) gefühlt haben sich die wenigsten Charaktere in ihrem Wesenszug geändert. Natürlich wurden manche vom Mut verlassen oder gaben sich der Melancholie hin, es passte halt zur Story. Nur hätte einfach etwas mehr Tiefe im emotionalen Sinn A.o.T nicht schlecht getan.

  • Ich finde das ehrlich gesagt nicht sonderlich kontrovers.

    Aber reicht das für ein Meisterwerk?

    Für mich ist "Meisterwerk" eine Bezeichnung, die ich nur vergebe, wenn ein Werk als Ganzes stimmig ist.

    Genau daran scheitert Attack on Titan für mich.

    Ich habe AoT vom Tag der Erstausstrahlung (bzw. ersten Fansub-Upload) verfolgt. Die erste Staffel war überragend. Animation, Soundtrack und Atmosphäre haben damals neue Maßstäbe gesetzt und das Genre auf ein höheres Niveau gehoben. Er war zudem schonungslos, roh, brutal und einfach mal etwas ganz Neues. Das kann man dem Anime nicht absprechen.

    Aber technische Brillanz allein reicht meiner Ansicht nach nicht aus. Das Ende ist für mich nicht rund, und insbesondere Erens Charakterentwicklung empfinde ich nicht als schlüssig genug, um das Gesamtwerk als Meisterwerk zu bezeichnen.

    Einflussreich? Definitiv.
    Ein Meisterwerk? Nicht für mich.

  • Levi dagegen hat sich in der Gesamtheit aller Episoden nicht sonderlich verändert.

    Dass Levi keine krasse Veränderung in seinem Wesen durchgemacht hat, dem stimme ich zu. Aber für mich persönlich muss ein Charakter sich nicht unbedingt sehr verändern, um interessant zu bleiben.
    Was ich an Levi so interessant finde, ist, dass seine Fassade im Laufe von Attack on Titan immer mehr Risse bekam. Anfangs wirkt er sehr kalt, distanziert und kontrolliert. Doch mit der Zeit begreift man, dass er im Stillen leidet. Seine Verluste, seine Verantwortung und das, was er alles mit sich herumträgt, werden erst nach und nach wirklich greifbar. Für mich ist ein tiefgründiger Charakter nicht zwingend einer, der sich komplett verändert, sondern einer, dessen verborgene Seiten und innere Konflikte sich langsam offenbaren. Und genau das sehe ich bei Levi. Aber ich bin auch völlig fine damit, wenn andere das anders wahrnehmen. Charaktere wirken ja auf jeden unterschiedlich.

    Vielleicht ist das besser im AoT Thread aufgehoben?

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    𝓛𝓮𝓽 𝓽𝓱𝓮 𝓵𝓲𝓽𝓽𝓵𝓮 𝓽𝓱𝓲𝓷𝓰𝓼 𝓲𝓷 𝔂𝓸𝓾𝓻 𝓵𝓲𝓯𝓮 𝓯𝓲𝓵𝓵 𝔂𝓸𝓾𝓻 𝓱𝓮𝓪𝓻𝓽 𝔀𝓲𝓽𝓱 𝓳𝓸𝔂.

  • Finde Rückblickend betrachtet wird A.o.T leicht überbewertet. Bevo es weitergeht: Das ist nur meine ganz persönliche Meinung und ich möchte keinen Fan damit verletzen. Keine Frage, ein wirklich guter Anime. Aber reicht das für ein Meisterwerk? Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Nur habe ich einige Kritikpunkte: Eren verhielt sich fast die gesamte Serie über Mikasa gegenüber ziemlich distanziert oder sogar abweisend. Levi dagegen hat sich in der Gesamtheit aller Episoden nicht sonderlich verändert. Story und Action sollen wahrscheinlich ein breites Publikum ansprechen, ebenso wie das vorhanden sein von Kräften. Aber ab einem bestimmten Zeitpunkt wird dadurch die Handlung etwas vorhersehbar. Eren verliert als Beispiel häufiger die Fassung, woraus man schließen kann das mal wieder eine Rettungsaktion gestartet werden muss bei der viele ihr Leben verlieren. Für Liebhaber des Genre Action Drama eventuell schon ein Meisterwerk - keine Ahnung. Aber (und das stört mich schon im Rückblick) gefühlt haben sich die wenigsten Charaktere in ihrem Wesenszug geändert. Natürlich wurden manche vom Mut verlassen oder gaben sich der Melancholie hin, es passte halt zur Story. Nur hätte einfach etwas mehr Tiefe im emotionalen Sinn A.o.T nicht schlecht getan.

    Bei A.o.T war es bei mir immer so, dass mich das nicht abgeholt hat. Dann erzähl ich das in einer Runde und bekomm liebevoll gesagt: Das wird in folge X viel besser und dann wirst du es lieben.

    Dann bin ich bei Folge X und hab die gleiche Meinung. "Ja warte, vertrau einfach darauf, dass es besser wird "

    Warum? Ich kenn besseres. Schau nicht nur Anime sondern auch andere Serien und mir kommt es einfach so vor als wäre es schon erzählt worden. Mich ödet es an A.o.T zu schauen. Das fühlt sich für mich an wie ein Aufgabe, welche ich zu erledigen habe. Das Gedühl ist so wie in Games festzuhängen weil du deine Charakter nicht aufgeben willst und du einfach nur die täglichen sich wiederholenen Quests erledigst.

    So geht es mir aber mit vielen anime die im hype sind bzw waren. JJK Staffel 2 war meiner nach echt mies.

    Naruto - fand ich schon als Kind langweilig. Ich war Team One Piece. Erinnere mich aber noch an die Streitigkeiten auf dem Schulhof. Was denn besser ist.


    Fazit.

    Mir ist es absolut egal was die anderen darüber sagen. Wenns mich abholt schau ich es. Wenns meine Zeit verschwendet nicht.


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  • Zu AoT kann ich nix sagen, habe ich immer noch nicht geschaut :sweatdrop:

    Aber ich fand die eine oder andere Bemerkung interessant, wann etwas für einen persönlich als Meisterwerk gilt. Ich habe mal darüber nachgedacht, wie sich das bei mir in Bezug auf Videospiele verhält und mir ist aufgefallen, dass für mich die rein "technische Qualität" als Kriterium nicht ausreicht. Um das mal ein bisschen zu veranschaulichen: Ich bezeichne Alan Wake 2, Resident Evil 4 (Original) und Deadly Premonition als Meisterwerke. Spider-Man 2 und Resident Evil 4 (Remake) hingegen nicht. Das liegt daran, dass ich etwas erst dann als Meisterwerk bezeichne, wenn es einzigartig ist, oder eher gesagt, wenn es in seiner Art und Weise nur sehr schwierig (oder eventuell sogar gar nicht) reproduziert werden kann. Resident Evil 4 (Original) ist (bzw war seinerzeit) nicht einfach nur ein technisch sehr gutes Spiel, sondern auch designtechnisch dermaßen "exzellent" (Leveldesign, Über-die-Schulterperspektive, Pacing), dass es wegweisend für das Genre Third-Person-Shooter war. Deadly Premonition hingegen ist technisch gesehen in allen Aspekten schlecht. Aber diese merkwürdige Mischung aus Ernst und Absurdität habe ich in dieser Form kein zweites mal in einem Videospiel gesehen. Alan Wake 2 wiederum ist technisch ziemlich gut, aber es ist der künstlerische Anspruch (die Erzählstruktur, die Art und Weise, wie die verschiedenen Ebenen vermischt werden etc), der das Spiel zu einem Meisterwerk macht. Ich unterscheide also sehr genau zwischen einem "nur technisch einwandfreien Spiel" und einem Meisterwerk. Und so handhabe ich das auch mit anderen Medien. Aber - sollte das aus irgendwelchen mir unerfindlichen Gründen nicht bereits klar geworden sein - es ist meine Meinung. Wie andere irgendwas bewerten ist mir am Ende des Tages egal (auch wenn ich es definitiv interessant finde, welche Kriterien oder Maßstäbe andere Menschen anwenden, egal ob bewusst oder unterbewusst).

    Einmal editiert, zuletzt von Erika (19. Februar 2026 um 09:18)