Das wird wohl jeder so unterschreiben, auch ich. Aber wie willst du das bewerten?
Geistig gesunde Menschen haben einen niedrigeren Blutdruck, eine niedrigere Amplitude der Hirnwellen und ein entspanntes Nervensystem, welches im Ruhezustand tatsächlich Oxytocin (Liebeshormon) produziert. Zudem ist bei solchen Menschen die Spaltung nicht mehr vorhanden, die dazu führt, dass Geist und Körper nicht miteinander harmonieren.
Leider gibt es solche Menschen kaum, denn unsere Gesellschaft ist sehr krank und unsere Institutionen entsprechend lieblos und traumatisierend. Ein Teufelskreis.
Man müsste zuerst einmal alle möglichen Traumatisierungsursachen beseitigen und die Bevölkerung heilen. Utopisch und idealistisch.
Das Verhältnis aller Straftaten besteht zu 80% bei Männern und zu 20% bei Frauen.
Das klingt ja nun mal sehr verallgemeinernd. Tatverdächtig != schuldig.
Nach der gleichen Logik müsste man Frauen besonders kritisch betrachten, weil Kindswohlgefährdung und Kindsmord hauptsächlich von Frauen ausgehen, genauso wie Betrug und Korruption.
Das Problem ist, dass die Menschheit nicht geistig gesund ist. Beide Geschlechter.
Würde man dieses Problem (vor allem frühkindliche Traumata, an die man sich praktischerweise nicht erinnert, dank des Abwehrmechnismuses des Neokortex) lösen, dann hätten wir bessere Menschen (empathisch, nicht mehr gespalten, locker und umgänglich, verständnisvoll, gesünder etc.) und daraus resultierend eine bessere Gesellschaft. Angeblich war das schon mal möglich, wenn man David Graeber und David Wengrow Glauben schenken darf, die das Buch "Anfänge: eine neue Geschichte der Menschheit" geschrieben haben.