• Chojin

    Dazu müsste ich Daten von Privatpersonen veröffentlichen, was gegen den deutschen Datenschutz verstoßen könnte. Halte es außerdem für moralisch fragwürdig Namen von Privatpersonen oder gar Namenslisten zu teilen, selbst wenn das legal wäre.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

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    Möchte hier auch gleich mal loswerden das Spiegel TV sowohl über Rechtsradikale als auch über Linksextremisten berichtet. Ansonsten sei noch angemerkt das Sellner schon seit Jahren in der rechtsradikalen Szene eine Größe ist.

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  • Man hat sich anscheinend einen Kompromiss bei den Reformen gefunden

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  • Lustige Doku. Ich frage mich gerade: Wenn jetzt Neo-Nazis Shirts mit Donald, Mickey und Goofy tragen, sich die Disney-Figuren in der rechten Mode festigen, marschieren dann die "Antifaschisten" nach Disneyland Paris ein und vermöbeln jeden in nem Donald-, Mickey- und Goofy-Kostüm? Zutrauen würde ich es ihnen definitiv. Und da wäre noch der Donald Duck Cartoon "The Fuehrer's Face" von 1943. Uiuiui... Na wenn das kein schlagendes Argument wäre. :scared:

    Was ist das denn für ein Argument? Vorhin erst habe ich wieder gelesen wie jemand den Begriff "Passdeutsche" verwendet. Glaubst Du das ich dieser Person deswegen etwas böses wünsche? Wer meint er müsse politische Gegner mit Gewalt bekämpfen ist der Definition nach Faschist, das gilt auch für gewaltbereite Antifaschisten. Solange man mit seinem Gegenüber jedoch noch den Kontext suchen kann ist es nicht hilfreich auf Gewalt zurückgreifen, eher das Gegenteil ist der Fall. Finde auch den Spruch "Mit Nazis redet man nicht" problematisch, da mit Höcke mindestens ein Nazi in der AfD sitzt. Der Kontext war schon immer die Lösung, auch wenn man am Ende keinen gemeinsamen Nenner findet. Gewalt dagegen ist die Sprache der geistig Schwachen.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Lustige Doku. Ich frage mich gerade: Wenn jetzt Neo-Nazis Shirts mit Donald, Mickey und Goofy tragen, sich die Disney-Figuren in der rechten Mode festigen, marschieren dann die "Antifaschisten" nach Disneyland Paris ein und vermöbeln jeden in nem Donald-, Mickey- und Goofy-Kostüm? Zutrauen würde ich es ihnen definitiv. Und da wäre noch der Donald Duck Cartoon "The Fuehrer's Face" von 1943. Uiuiui... Na wenn das kein schlagendes Argument wäre. :scared:

    Was ist das denn für ein Argument? Vorhin erst habe ich wieder gelesen wie jemand den Begriff "Passdeutsche" verwendet. Glaubst Du das ich dieser Person deswegen etwas böses wünsche? Wer meint er müsse politische Gegner mit Gewalt bekämpfen ist der Definition nach Faschist, das gilt auch für gewaltbereite Antifaschisten. Solange man mit seinem Gegenüber jedoch noch den Kontext suchen kann ist es nicht hilfreich auf Gewalt zurückgreifen, eher das Gegenteil ist der Fall. Finde auch den Spruch "Mit Nazis redet man nicht" problematisch, da mit Höcke mindestens ein Nazi in der AfD sitzt. Der Kontext war schon immer die Lösung, auch wenn man am Ende keinen gemeinsamen Nenner findet. Gewalt dagegen ist die Sprache der geistig Schwachen.

    Dann bist du den selbsternannten "Antifaschisten" aus der Doku weit voraus. :thumbup:

    Mein Beispiel ist so sinnfrei, wie das Bestreben gewaltbereiter Antifaschisten, den Faschismus dahingehend zu bekämpfen, indem man jemanden aufgrund eines Kleidungsstück angreift, nur weil die Basecap von einem rechten Label oder von einem in der rechten Szene beliebten Label entstammt. Um das ganze aus dieser Sicht noch etwas überspitzer ad absurdum zu führen, könnten die gleich jeden mit einem Hugo Boss Shirt ins Visier nehmen. Da hätte man zumindest noch einen geschichtlichen Bezug zur NSDAP. :wacko:

  • Faschismus = Wenn sich Staat und Konzerne verschwören, um die Bevölkerung zu unterdrücken
    Symbol: fasces, ein Bündel Getreideähren (Das Symbol wird von den USA offen verwendet)

    Wer meint er müsse politische Gegner mit Gewalt bekämpfen ist der Definition nach Faschist

    Ich glaube, es gibt auch genug Nicht-Faschisten, denen die geistigen Waffen ausgegangen sind, weswegen sie zur Faust greifen müssen. Das hat eher was mit Frustration/Verzweiflung, Verhetzung durch die faschistischen (sozialen) Medien und einer gestörten Amygdala (Alarmanlage des Gehirns) zu tun.

    "Wenn dir das Leben einen Arschtritt verpasst, nutze den Schwung um vorwärts zu kommen."

  • Wer meint er müsse politische Gegner mit Gewalt bekämpfen ist der Definition nach Faschist

    Kannst du mir diese Definition von Faschismus mal zeigen? Das interessiert mich sehr.

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    Faschismus = Wenn sich Staat und Konzerne verschwören, um die Bevölkerung zu unterdrücken
    Symbol: fasces, ein Bündel Getreideähren (Das Symbol wird von den USA offen verwendet)

    Wer meint er müsse politische Gegner mit Gewalt bekämpfen ist der Definition nach Faschist

    Ich glaube, es gibt auch genug Nicht-Faschisten, denen die geistigen Waffen ausgegangen sind, weswegen sie zur Faust greifen müssen. Das hat eher was mit Frustration/Verzweiflung, Verhetzung durch die faschistischen (sozialen) Medien und einer gestörten Amygdala (Alarmanlage des Gehirns) zu tun.

    Ich wüsste nicht behauptet zu haben das jeder der zur Gewalt greift automatisch Faschist ist. Das wäre auch irgendwie lächerlich, denn es geht ja um Mittel und Ziele (politische Unterdrückung.)

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Ich wüsste nicht behauptet zu haben das jeder der zur Gewalt greift automatisch Faschist ist.

    Wer meint er müsse politische Gegner mit Gewalt bekämpfen ist der Definition nach Faschist, das gilt auch für gewaltbereite Antifaschisten.

    Naja. Du hast das schon behauptet. Aber offenbar hast du es nicht so gemeint. Zu den von dir geposteten Merkmalen des Faschismus, die die KI zusammengestellt hat, gehören aber ohnehin diverse weitere, die sehr viele linkspolitische Gruppen nicht aufweisen, von daher.

  • Ich wüsste nicht behauptet zu haben das jeder der zur Gewalt greift automatisch Faschist ist.

    Wer meint er müsse politische Gegner mit Gewalt bekämpfen ist der Definition nach Faschist, das gilt auch für gewaltbereite Antifaschisten.

    Naja. Du hast das schon behauptet. Aber offenbar hast du es nicht so gemeint. Zu den von dir geposteten Merkmalen des Faschismus, die die KI zusammengestellt hat, gehören aber ohnehin diverse weitere, die sehr viele linkspolitische Gruppen nicht aufweisen, von daher.

    Nein, ich habe behauptet das jene die zu Gewalt greifen um politische Gegner zu verfolgen etc. Faschisten sind. Genau so wie es oben steht. Würdest Du sagen das man sich als Antifaschist bezeichnen kann und zugleich Jagd auf Neonazis machen kann?

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Nein, ich habe behauptet das jene die zu Gewalt greifen um politische Gegner zu verfolgen etc. Faschisten sind. Genau so wie es oben steht. Würdest Du sagen das man sich als Antifaschist bezeichnen kann und zugleich Jagd auf Neonazis machen kann?

    Etwas weniger suggestiv umformuliert: Ja, Gewalt gegenüber politischen Gegner*innen auszuüben allein macht noch keine Faschist*innen. Das wäre eine absolut untaugliche Definition, die das Konzept 'Faschismus' völlig entgrenzt.

  • Nein, ich habe behauptet das jene die zu Gewalt greifen um politische Gegner zu verfolgen etc. Faschisten sind. Genau so wie es oben steht. Würdest Du sagen das man sich als Antifaschist bezeichnen kann und zugleich Jagd auf Neonazis machen kann?

    Etwas weniger suggestiv umformuliert: Ja, Gewalt gegenüber politischen Gegner*innen auszuüben allein macht noch keine Faschist*innen. Das wäre eine absolut untaugliche Definition, die das Konzept 'Faschismus' völlig entgrenzt.

    Dann haben wir wohl in dieser Hinsicht unterschiedliche Ansichten. Für mich genügt es wenn nur eines der Merkmale zutreffend ist.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Nein, ich habe behauptet das jene die zu Gewalt greifen um politische Gegner zu verfolgen etc. Faschisten sind. Genau so wie es oben steht. Würdest Du sagen das man sich als Antifaschist bezeichnen kann und zugleich Jagd auf Neonazis machen kann?

    Etwas weniger suggestiv umformuliert: Ja, Gewalt gegenüber politischen Gegner*innen auszuüben allein macht noch keine Faschist*innen. Das wäre eine absolut untaugliche Definition, die das Konzept 'Faschismus' völlig entgrenzt.

    Dann haben wir wohl in dieser Hinsicht unterschiedliche Ansichten. Für mich genügt es wenn nur eines der Merkmale zutreffend ist.

    Dann schreib beim nächstes mal doch bitte, dass das deine persönliche Definition davon ist. Weil so, wie dein ursprünglicher Kommentar formuliert war, klang das schon sehr nach einer allgemeingültigen Definition. Was halt problematisch ist, weil Leute, die mit dem Begriff nicht so vertraut sind, dann deine (falsche / zu stark vereinfachte) Definition übernehmen könnten.

    Soweit ich es verstehe, zeichnet sich Faschismus vor allem durch autoritäre Strukturen, Nationalismus, Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen (z.B. Antisemitismus) sowie die Ablehnung der liberalen Demokratie aus. Gewalt wird von Faschisten zwar häufig als legitimes Mittel eingesetzt und ist strukturell wohl auch mit der Ideologie verknüpft, aber nicht alle Faschisten sind zwangsläufig auch gewaltbereit. Ich bin kein Politikwissenschaftler, aber von dem, was ich darüber gelesen habe, wäre Faschismus selbst ohne Gewalt immer noch Faschismus. (Lasse mich hier aber gerne korrigieren)

    "We are born colorless. It's the people we meet who give us color."

    2 Mal editiert, zuletzt von Moogle (13. Juli 2026 um 13:57) aus folgendem Grund: War unfreundlicher formuliert als ich es gemeint hab :')

  • Soweit ich es verstehe, zeichnet sich Faschismus vor allem durch autoritäre Strukturen, Nationalismus, Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen (z.B. Antisemitismus) sowie die Ablehnung der liberalen Demokratie aus. Gewalt wird von Faschisten zwar häufig als legitimes Mittel eingesetzt und ist strukturell wohl auch mit der Ideologie verknüpft, aber nicht alle Faschisten sind zwangsläufig auch gewaltbereit. Ich bin kein Politikwissenschaftler, aber von dem, was ich darüber gelesen habe, wäre Faschismus selbst ohne Gewalt immer noch Faschismus. (Lasse mich hier aber gerne korrigieren)

    Und vor allem: Menschen, die Gewalt als legitimes politisches Mittel betrachten, müssen wiederum selbsterklärend nicht zwingend nationalistisch oder rassistisch sein, oder einen starken Führer wollen.

  • Nein, ich habe behauptet das jene die zu Gewalt greifen um politische Gegner zu verfolgen etc. Faschisten sind. Genau so wie es oben steht. Würdest Du sagen das man sich als Antifaschist bezeichnen kann und zugleich Jagd auf Neonazis machen kann?

    Etwas weniger suggestiv umformuliert: Ja, Gewalt gegenüber politischen Gegner*innen auszuüben allein macht noch keine Faschist*innen. Das wäre eine absolut untaugliche Definition, die das Konzept 'Faschismus' völlig entgrenzt.

    Dann haben wir wohl in dieser Hinsicht unterschiedliche Ansichten. Für mich genügt es wenn nur eines der Merkmale zutreffend ist.

    Dann schreib beim nächstes mal doch bitte, dass das deine persönliche Definition davon ist. Weil so, wie dein ursprünglicher Kommentar formuliert war, klang das schon sehr nach einer allgemeingültigen Definition. Was halt problematisch ist, weil Leute, die mit dem Begriff nicht so vertraut sind, dann deine (falsche / zu stark vereinfachte) Definition übernehmen könnten.

    Soweit ich es verstehe, zeichnet sich Faschismus vor allem durch autoritäre Strukturen, Nationalismus, Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen (z.B. Antisemitismus) sowie die Ablehnung der liberalen Demokratie aus. Gewalt wird von Faschisten zwar häufig als legitimes Mittel eingesetzt und ist strukturell wohl auch mit der Ideologie verknüpft, aber nicht alle Faschisten sind zwangsläufig auch gewaltbereit. Ich bin kein Politikwissenschaftler, aber von dem, was ich darüber gelesen habe, wäre Faschismus selbst ohne Gewalt immer noch Faschismus. (Lasse mich hier aber gerne korrigieren)

    Wer Gewalt als politische Waffe einsetzt widerspricht dem Verständnis von Demokratie. Von daher spielt es keine Rolle ob die eigene Ideologie dem Kommunismus, Nationalsozialismus/Nationalismus oder sonstiges zuzuordnen ist. Sollte eigentlich selbsterklärend sein.

    Natürlich wird Faschismus aufgrund seiner anderen Merkmale überwiegend als rechts eingestuft. Darum kann sich auch niemand als links betrachten wenn er eines der Merkmale für sich gebraucht. Auch das sollte selbsterklärend sein. Aber naja ...

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Wer Gewalt als politische Waffe einsetzt widerspricht dem Verständnis von Demokratie. Von daher spielt es keine Rolle ob die eigene Ideologie dem Kommunismus, Nationalsozialismus/Nationalismus oder sonstiges zuzuordnen ist. Sollte eigentlich selbsterklärend sein.

    Wie würde es sich dann mit Sophie Scholl und der Weißen Rose verglichen mit Georg Elser verhalten? Die einen brachten gewaltlos Flugblätter in Umlauf und der andere sprengte den Münchner Bürgerbräukeller gewaltsam in die Luft. Finde deinen Denkansatz durchaus interessant, daher meine Frage.

  • Chojin

    Weiter oben schrieb ich ebenfalls das es durchaus gerechtfertigt ist sich wenn notwendig gewaltsam gegen einen faschistischen Staat zu wehren. Aber an diesem Punkt sind wir heute nicht - oder vielleicht noch nicht. Damals waren die Vorboten eigentlich nicht zu übersehen, was ich dir wahrscheinlich nicht erklären brauche. Aber um mal trotzdem ein paar Punkte aufzuzählen: Zerschlagung von jüdischen Eigentum, gesellschaftlich akzeptierter Hass gegen Juden, staatlich organisierte Verfolgung (welche sich später in Terror verwandelte) etc.

    Natürlich kann man den Wunsch nach Remigration schnell mit Deportation gleichsetzen, (aus meiner Sicht zurecht) aber es bringt halt einfach nichts in jedem AfD Wähler ein Nazi zu sehen und ihn so zu behandeln. Nehmen wir einfach mal an die AfD würde durch das Bundesverfassungsgericht in jeglicher Hinsicht geschlossen als rechtsradikal eingestuft und anschließend verboten werden, wie sollte man dann mit den ehemaligen Wählern umgehen?

    Sophie Scholl und Georg Elser wurden beide von dem NS Staat ermordet, was beweist das ihr Kampf gerechtfertigt war. Ich traue der AfD zwar einiges zu, aber nicht das sie politische Gegner ermorden lassen möchte.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.