Ghost of Tsushima

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    Titel Ghost of Tsushima
    Studio/Publisher Sucker Punch Productions / Sony Interactive Entertainment
    Release 17. Juli 2020
    Genre Action, RPG, Abenteuer, Open World
    FSK 18
    Plattform PS4

    Story:

    Im späten 13. Jahrhundert verwüsteten Krieger des Mongolischen Reichs auf ihrem Feldzug zur Eroberung des Ostens ganze Nationen. Die Insel Tsushima ist alles, was sich noch zwischen dem japanischen Festland und einer riesigen mongolischen Invasionsflotte befindet, die von dem skrupellosen und grausamen General Khotun Khan geleitet wird.

    Die erste Welle des Mongolenangriffs hinterlässt die Insel in Flammen und der Samurai-Krieger Jin Sakai überlebt als eines der letzten noch existierenden Mitglieder seines Klans. Er ist fest entschlossen, alles zu tun, was nötig ist, um die Bevölkerung um jeden Preis zu schützen und sein Zuhause zurückzuerobern. Er muss seine Traditionen ablegen, die ihn zum Krieger machten, um einen neuen Weg zu gehen – den Weg des Geistes – und einen unkonventionellen Krieg führen, um die Freiheit von Tsushima zurückzuerlangen. [Quelle]

    Trailer:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Eigene Meinung:

    Bei Ghost of Tsushima denkt man vielleicht in erster Linie an einen Assassins Creed-Klon, der jetzt endlich mal in Japan spielt. Wer die Reihe, genau wie ich, schon seit Jahren nicht mehr sehen kann, für den könnte der Titel trotzdem interessant sein. Um den Elefanten im Raum anzusprechen: Es handelt sich mal wieder um eines dieser Open World Spiele und davon gab es in der letzten Zeit eher wenig Gute. Das "Abarbeiten" von Punkten auf der Karte, wenig sinnvolle Belohnungen und gähnende leere zwischen besagten Points of Interest, um die Spielzeit zu strecken, bis nichts mehr geht. Das Gefühl hatte ich mit Ghost of Tushima bisher nicht. Mal abgesehen von den Inari-Schreinen - auf Tsushima gibt es mehr Füchse als Mongolen. Jedenfalls gibt es abwechslungsreiche und sich lohnende Aktivitäten neben der eigentlichen Story.

    Was die Story selbst angeht, kann ich noch nicht zu viel sagen, der Einstieg ist aber durchaus gelungen. Die ersten Hauptmissionen stellen gut ausgearbeitete Nebencharaktere vor und drücken dem Spieler die ersten Werkzeuge in die Hand. Das wirkt dabei überhaupt nicht gekünstelt und greift herrlich ineinander über. Dabei kommt auch das gute Samurai-Kino Feeling auf, mit dem ja schließlich geworben wurde.

    Das Kampfsystem erfindet das Rad nicht neu, es ist zu großen Teilen das bekannte Kontern/Ausweichen. Da man hier aber unterschiedliche Kampfhaltungen und (bisher) stark variierende Gegnertypen an die Hand bekommt, fühlt sich der Kampf nicht repetitiv an. Und dabei benutze ich die Ghost-Tools noch praktisch überhaupt nicht. Was für mich die Kämpfe aber besser macht als viele Genrevertreter ist zu großen Teilen die Optik, denn sie sehen einfach grandios aus. Eine etwas übertriebene, aber trotzdem glaubwürdige Gewaltdarstellung zusammen mit den Samurai-Moves, bei den jedem Dreizehnjährigen die Augen tränen. Passt einfach.

    Zuletzt zur Optik. Das Spiel ist einfach nur wunderschön. Von den Steilklippen, Wasserfällen, Onsen, Graslandschaften bis hin zu vernebelten Wäldern sieht alles wie gemalt aus. Besagte "Lücken" in der Welt gibt es schlicht nicht, weil jeder freie Moment fürs Sightseeing genutzt wird. Man könnte aus jedem Frame ein Wallpaper machen und es sähe gut aus.

    Bisher kann ich das Spiel also uneingeschränkt empfehlen. Es könnte sogar ein Titel werden, bei dem ich mich seit Jahren wieder für Trophäen begeistern könnte :)

  • So, gestern Abend bin ich mit dem Spiel fertig geworden und möchte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben ^^

    Auf dieses Spiel wurde ich erst spät - und nur dank der lieben Seife :lovex: - aufmerksam, als ich nach etwas mit "Samurai-Setting" suchte; nach dem Trailer hab ich das Spiel auch direkt vorbestellt und damit die drei letzten Wochen zugebracht.

    Die Story war spannend und emotional und ab einem gewissen Punkt vielleicht etwas vorhersehbar, aber das schmälerte es nicht. Grafisch gefällt es mir auch super gut und der Soundtrack ist erstrecht ein Ohrenschmaus (den hab ich auch direkt vorbestellt :<3:)

    Detailliertere Meinung inklusive Spoiler (wer hätt's gedacht!)

    Ich fand den Anfang in der Hinsicht cool, dass man nicht erst ein Tutorial bekommt, sondern direkt ins Kampfgeschehen geworfen wird - natürlich sind die Mongolen, den Anfängerskills entsprechend, hier nicht schwer zu besiegen, aber man bekommt so eben direkt einen Einblick in die Geschichte. Das eigentliche Tutorial kommt ja dann erst bei den Rückblicken in Jin's Jugend, so sein Onkel mit ihm trainiert. So lernt man auch den Onkel direkt kennen und auch Yuna bekommt man fix zu Gesicht.

    Mit fortschreitender Geschichte bekommt man dann immer mehr Verbündete an seine Seite, wobei jeder seine eigene tragische Story mitbringt. Am meisten mochte ich hier Masako - sie ist eine toughe Frau mit starken Rachegefühlen, die später sogar mit Jin kollidieren, aber sie ist mir sofort sympathisch gewesen (lag mitunter auch an ihrer deutschen Synchronstimme - Claudia Urbschat-Mingues, bekannt u.A. für Bulma aus DBZ).

    Japp, ich habe das Spiel auf Deutsch gestartet, weil die meisten Spiele in der Größenordnung super synchronisiert werden und auch hier hat sich das bewahrheitet. Beim zwoten Run werde ich wohl auf Japanisch umschalten um es dann mal richtig passend zum Flair zu genießen.

    Mit Yuna wurde ich nur mäßig warm, ich mochte ihren Bruder, aber sie... na ja, nicht dass ich sie nicht mochte, aber irgendwie war sie nicht mein Typ Charakter. Norio und Ishikawa fand ich noch ganz cool und ihre Stories waren recht interessant.

    Mir hat übrigens auch sehr gefallen, dass man sich so ein bisschen durch die Insel arbeitet - erst den südlichen Teil, dann den südlichen Zipfel des nördlichen Teils und dann noch den eisigen Norden. Überall gab es Mongolen-Nester auszuheben, Bürger zu retten und zu schützen und spannende Dinge zu entdecken. Die Onsen, Bambusstände, Haikus, Inari-Schreine und Säulen der Ehre waren gut verteilt und dank der Vögel auch immer schön zu finden (oder dank des Windes, wenn man ihn verwendet hat). Die Sashimoto-Banner waren noch etwas more tricky, aber auch hier hilft einem ja der Wind :D

    Ich mochte auch sehr die Artefakte der Mongolen, weil man doch einiges über sie lernen konnte, und die Aufzeichnungen der Bürger oder Schreiberlinge; so blieb man immer etwas im Bilde was der Khan gerade machte *gg*

    Ein paar Szenen, die mich traurig gestimmt haben (sonst war ich ganz in meinem Schnetzelglück :ugly:):

    - Masakos Söhne zu finden

    - Der Kampf gegen Masako, der zum Glück nicht so endete wie ich es erst befürchtet hatte

    - Takas Tod

    - Nobus Tod (also das Pferd, wie ich es nannte)

    - die Auseinandersetzung mit dem Onkel und das spätere Duell

    Btw. wie habt ihr euch am Schluss entschieden? Habt ihr den Onkel ehrenhaft getötet, oder habt ihr ihn leben lassen?

    Ich entschied mich für Ersteres, denn er wollte meinen Kopf auch dem Shogun übergeben, und dann glaube ich noch, dass sich die beiden nie wieder versöhnt hätten; ich hatte es tatsächlich noch gehofft, nachdem der Onkel beim final fight gegen den Khan ja sogar wirklich kam, aber na ja, bei solchen Spielen kann man nicht auf Happy Ends in der Form hoffen ;-(

    Gut, also wie oben geschrieben: sehr emotional und spannend, und ich werde es definitiv noch mal spielen - ganz viel Liebe für dieses Spiel, das endlich mal wieder was im japanischen Setting für mich war :<3:

  • Bin noch lange nicht fertig mit Ghost of Tsushima. Will alle Artefakte, Banner, Fertigkeiten, Rüstungsfarben/Waffenfarben ... freischalten/sammeln. Aber mal zu dem was ich schon bewerten kann: Zwar lege ich nie großen Wert auf die Grafik da mir die Story immer wichtiger ist aber hola die Waldfee, es hagelt sogar im Game. Und wie die Schwertklingen im Mondlicht schimmern. Und der Sonnenaufgang. Mit der Flöte kann man netterweise das aktueller Wetter ändern. Leider nur nutzbar, wenn man das Pferd rufen kann.

    Die Kämpfe sind unterschiedlich schwer. Es gibt Feinde welche leicht zu besiegen sind und eben echte Mongolen Krieger. Wobei man selbst die einfachen Banditen nicht unterschätzen sollte. Einfaches Button Mashing kann schnell zum In Game Tode führen, sollte man in einer brenzligen Situation den Kopf verlieren. Was aber im Grunde genommen eher selten vorkommt. Mein größter feind sind bis jetzt tatsächlich die Felswände.

    Das Skillsystem ist ganz nett. Hier bevorzuge ich den Weg des Geistes. Natürlich ist das eine Abweichung vom Bushido Kodex. Aber hey, ein Samurai mit Ninja Fertigkeiten? Was gibt es besseres? Außerdem wird in Zwischensequenzen erklärt, wie Jin dazu steht. Die Steuerung sowie das Kampfsystem sind super einfach zu beherrschen, zumindest empfinde ich das so. Liegt eventuell auch daran das ich vorher noch Assassin Creed gespielt hatte.

    Einmal editiert, zuletzt von Alter Schelm (21. August 2020 um 08:15)

  • Seit heute gibt es den kostenlosen DLC Ghost of Tsushima: Legends - mit ihm kommt der Multiplayer-Modus ins Spiel und man kann zu zweit oder zu viert diverse Story- und Horde-Missionen erleben.

    Für mich klingt es mega interessant, hab zwar (noch) kein PS+, würde es mir aber ggf. holen sofern ich jemanden zum Spielen finde :'D

  • Gestern hab ich endlich das Add-On "Die Insel Iki" abgeschlossen - nach einer etwas längeren Pause vom Game (knapp ein Jahr), musste ich erst mal wieder in die Steuerung und die diversen Techniken von Jin reinkommen, und natürlich wurde ich auf Iki dann direkt mit stärkeren Gegnern konfrontiert die mich in Grund und Boden gemetzelt haben; was hab ich viel geflucht bei dem Add-On :ugly:

    Ich hatte, ehrlich gesagt, ein bisschen Probleme das Add-On zeitlich einzuordnen - ich denke mal, es spielt nach dem Sieg über Khotun Khan, allein schon wegen der stärkeren Gegner und weil man ja alle Fähigkeiten des Hauptspiels hat, aber hin und wieder beschlich mich das Gefühl, dass es auch vor der Geschichte, oder irgendwo parallel, spielen könnte.

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    Die Idee mit dem neuen Mongolen-Stamm - bisher hatte man ja das Gefühl, dass die eh alle zusammen gehören - und dessen Anführerin fand ich ganz nice, auch ihre "Medizin" hatte einen neuen Effekt auf Jin, den man nicht beeinflussen konnte (auch wenn es manchmal störend war :sweatdrop:)

    Super fand ich, dass man mehr über Jins Vergangenheit erfährt und wie sein Vater gestorben ist - das passte natürlich gut in den Konflikt zwischen den Bewohnern von Iki und den Samurai von Tsushima. Ich war sogar überrascht, dass Tenzo Jins Vater getötet hatte :scared:

    Fune mochte ich persönlich sehr gern und hätte mir eine größere Rolle für sie gewünscht, aber die Quest am Ende nimmt sie ja noch mal in den Fokus :)

    Die Geschichte an sich war kurz und knackig erzählt, hatte aber ein paar ziemlich gute (wenn auch nervige :sweatdrop:) Kämpfe und wurde nebenbei durch ein paar Side-Quests und Sammelobjekte aufgehübscht. Die neuen Rüstungen und Rüstungs-Farben waren hier mein Highlight, aber auch das Flötespielen hat mir gefallen und dass es Affen, Rehe und Katzen gab :lovex:

    Sehr nice waren ja die drei besonderen Schreine, bei denen man Rüstungen zu anderen Games abgreifen konnte :D

    Die technische Neuerung mit dem Einsatz des Controller-internen Lautsprechers fand ich gelungen, allerdings saugte das Spiel jetzt den Akku in wenigen Stunden leer (ich musste ihn einmal am Tag laden und von etwa 5 Stunden Einsatz am Tag waren im Schnitt nur 3 vom Spiel; das fand ich etwas heftig :sweatdrop:) Vielleicht lag das auch mal an einem Update, aber es fiel mir direkt negativ auf; selbst "AC: Valhalla" schaffte das nicht so schnell 😅

    Alles in allem bin ich direkt wieder der Sucht verfallen und überlege, ob ich gleich wieder mit NG+ anfange :-D

    Das Spiel macht einfach so viel richtig und das Setting und die Grafik sind immer wieder ein Träumchen :lovex:

  • Ghost of Tsushima ist Top.

    Sowohl grafik als auch wie es erzählt ist. Dazu die ganzen Nebenquest die man machen kann die aber nicht stören sondern gut erzählt sind und sich vorallem auch lohnen. Selten habe ich ein Spiel gehabt wo Nebenquest auch wirklich etwas bringen. Aber auch das reine erkunden bringt wirklich viel Spaß.

    Ob das nun jedoch ein Kinofilm braucht denke ich eher weniger.

  • Nice, eben gesehen, dass das Spiel verfilmt werden soll :D

    Dauert zwar noch, aber in zwei, drei Jahren vielleicht ^^

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  • Hab mich gerade wieder in den Norden verirrt (hatte meinen dritten Run im 3. Akt unterbrochen und hab ihn jetzt mal wieder aufgenommen) und möchte einfach ein paar Fotos da lassen, da der Foto-Modus mir auch hier total viel Spaß macht :)

    Heute oder morgen geht es dann dem Khan an den Kragen und danach wieder auf nach Iki ^^

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