Dinge, die euch in Animes nerven

  • Hey zusammen! ʕ •ᴥ•ʔ


    In diesem Beitrag geht es um Dinge, die euch in Animes schlichtweg nerven. Sei es ein bestimmter Typ von Charakter oder vielleicht ein bestimmtes Prinzip, das viele Animes verfolgen.



    Mich persönlich stört in vielen Animes, dass man die Frauen dort nicht ernst nehmen kann. Die meisten weiblichen Charaktere sind zu nichts fähig und können sich gefühlt nicht mal selbst die Schuhe zubinden. Selbst die als „stark“ deklarierten weiblichen Figuren sind meistens nur irgendwelche Stereotypen.


    Eine zweite Sache wäre, dass es selten eine vergleichbare Charakterentwicklung wie in echten Serien gibt. Oftmals vergessen Charaktere den Tod einer Person wenige Minuten später oder reagieren darauf viel zu gefasst. Übernatürliche Dinge werden oftmals einfach hingenommen und kaum hinterfragt. Zudem fallen die Reaktionen darauf sehr spärlich aus. Ich ereignete mich auch besonders an Detektiv Conan, in denen Angehörige oft nicht mal weinen, wenn sie hören, dass ihre liebste Person tot ist. Nein, sie helfen Conan sogar noch völlig ruhig.


    Als weiteres Beispiel nehme ich hier Jujutsu Kaisen.

    Obwohl es kein großer Spoiler ist, werde ich es im Spoiler-Bereich schreiben.

    Leider kommen diese unnatürlichen Reaktionen in vielen Animes vor, was mich immer sehr stört




    Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr etwas, das ihr so gar nicht ausstehen könnt?


    Liebe Grüße



    Feelinara

  • Guten Tag,


    ich möchte mich diesem Beitrag anschließen.

    Zwar mag es nur eine persönliche Empfindung sein, aber die weiblichen Charaktere, egal wie stark sie doch sein mögen,

    sind trotzdem nichts im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen.


    Das Beispiel findet sich in vielerlei Hinsicht in Naruto. Und da ist es leider egal, welcher weibliche Charakter es ist.

    Die erfüllen leider alle das typische Klischee.


    Besonders schlimm - so sehr ich den Manga/Anime - auch liebe, empfand ich das bei Bleach.

    Ja, es gibt starke Frauen, aber auch die erweisen sich letztlich als schwach und waren mit einem Pusten direkt weg vom Fenster.

    Da erinnere ich mich speziell an Halibel und ihre Fracctión.

    Die Weibchen haben es ordentlich drauf - so wie ihre "Anführerin" und doch liefern sie ein erbärmliches Bild ab.

    Ein Auge hatte ich für Neliel Tu Oderschvank, denn obwohl sie einen Schaden davon getragen hat, weil man ihr übel mitgespielt hatte,

    so fand sie doch die Kraft zurück und konnte im richtigen Moment den Hauptcharakter schützen und gegen ihren Rivalen antreten.

    Diese Stärke hat mich absolut fasziniert und schwer beeindruckt.

    Doch im entschiedenen Moment war all die Kraft und all das Feuer dahin.

    Sie verlor ihre Kräfte, mit denen sie den Gegner vermutlich locker hätte platt machen können (der fürchtete sich immerhin selbst vor genau dieser

    Kraft) und hier musste dann leider wieder Ichigo eingreifen, damit Neliel nicht von ihrem Gegenüber zerfetzt würde.

    Ehrlich gesagt etwas frustrierend, auch wenn ich Nel's Rivalen ebenfalls cool finde.


    Das gleiche passiert leider auch mit Mikasa - wie ich finde.

    Sie ist eine so starke Person, hat außergewöhnliches Talent und könnte locker mit mehr Erfahrung jeden anderen in den Schatten stellen.

    Aber doch erfüllt sie das Klischee vieler weiblicher Charaktere, die dicht am Hauptcharakter dran sind.

    Das hat mich gelegentlich etwas genervt, auch wenn ich nach dem 3. Mal Attack on Titan gucken, sie zur Belustigung nach geäfft habe. *räusper*

    Entschuldige, Mikasa. <.<


    Leider kann ich das Gleiche auch bei Tokyo Ghoul nur wieder sehen.

    Dort ist es zwar nicht so auffällig und extrem wie bei den anderen bisher aufgezählten, aber auch hier finde ich keinen

    weiblichen Charakter, der alle überflügelt und bis zum Schluss am leben bleibt.

    Und so cool und stark Touka auch ist - letztlich steht sie allen Männern in der Stärke sehr nach.
    Was auch an ihrem Alter liegen mag.


    Versteht mich nicht falsch, die Anime/Manga sind trotzdem der absolute Hammer, aber ich wünsche mir gelegentlich doch

    Weibchen, die mal richtig auf die Kacke hauen und ihren männlichen Kollegen in nichts Nachstehen, oder sie sogar überflügeln, bis zum Schluss.


    Liebe Grüße

    HySy

    あたしヴァンパイア

    いいの?吸っちゃっていいの?


    **************************


    Warum schreiben Menschen?


    Weil sie in ihren Geschichten jenen Menschen begegnen, die sie (wieder-)treffen wollen.

  • Uff, wo fange ich da nur an...


    Rückblicke

    Ich hasse Rückblicke einfach wie die Pest. Besonders wenn nochmal Szenen kurz als Rückblick eingeblendet werden, die erst wenige Folgen her sind oder sogar in der selben Folge passiert ist. Da komme ich mir immer wie ein Vollidiot vor. Ja, ich vergesse viel, aber so viel geistige Kompetenz besitze ich noch, dass ich mir die Szenen allein durch den Kontext zurück ins Gedächtnis rufe.


    Openings und Endings

    Dafür würden mich zwar die meisten Anime Fans hassen, aber mich nerven Opening und Endings einfach. Vor allem, weil die immer so unnötig lang sind. Wenn man eine Folge schaut, dann geht es vielleicht noch. Aber gerade wenn man mehrere Folgen am Stück schaut, dann hab ich kein Bock jedes mal ewig das anschauen zu müssen, weshalb es halt sein muss vorzuspulen, wodurch das entspannte zurücklehnen und einfach schauen kaputt gemacht wird. Zudem sind oft die Lieder, die da benutzt werden, einfach so generisch, dass ich die nicht einmal hören will.


    Etwas, was gerade bei Shounen Anime gerne vorkommt ist, wenn die Charaktere besonders bei Angriffen wie die Bekloppten schreien. Furchtbar, ich hasse das.

    Was auch oft in solchen Anime dann vorkommt ist, wenn die Charaktere manchmal anfangen solche pseudo epischen Reden zu halten. Das empfinde ich dann manchmal sogar regelrecht als Cringe.


    Etwas was sich auf Detektiv Conan spezifiziert und mich auch weniger nervt, aber es als eher seltsam empfinde...findet es denn niemand seltsam, dass ständig Verbrechen geschehen, wenn zufällig Conan, Ran und Kogoro anwesend sind? Oder spielt das wirklich in so einer kranken Welt, in der an jeder Ecke Morde usw. geschehen?


    Aber wo ich mich auch anschließe ist die Sache mit den Charakteren, die einfach nur stereotypen sind. Da ist es auch egal, ob es männliche oder weibliche Charaktere sind, es gibt einfach viel zu oft zu viele Charaktere, die austauschbar sind. Die sich dann einfach nur in Design und Synchronsprecher voneinander unterscheiden. Das ist auch der Grund, warum es kaum weibliche Charaktere gibt, die ich mag. Es tauchen dann einfach zu selten welche auf, die herausstechen und mir dann von ihrer Persönlichkeit zusagen. Bei männlichen Charakteren ist wenigstens noch der Vorteil da, dass ich dann eventuell deren Design gut finde.


    Und zu guter Letzt etwas, was mich extrem stört, aber scheinbar ein immer häufigerer Trend wird: Anime, die einfach total gerushed sind. Die in einer geringen Folgenzahl versuchen so viel vom Manga umzusetzen, wie nur möglich, wodurch die Anime oft nicht mehr sind, als eine Aneinanderreihung von kurzen Szenen. Extrembeispiel war da ja wirklich die zweite Staffel von Promised Neverland, bei der das so schlimm war, dass das für mich als einer der schlechtesten Anime zählt, die ich je gesehen habe. Zusammen mit der letzten Staffel von Tokyo Ghoul. Oder aktuellere Beispiele wären da der Reboot von Shaman King, bei dem einfach bei allem irgendwie die Tiefe fehlt, weil alles zu schnell geht. Oder Blue Period, da hab ich zwar noch keine wirkliche Bestätigung, ob die Anime-Umsetzung auch gerushed ist, aber anfühlen tut es sich so.

  • Filler-Episoden und unnötig lange Diskussionen in Kämpfen.


    Wenn der Anime nicht fertig ist, soll man sich doch bitte einfach den Release verkneifen und lieber komplette, inhaltsreiche Episoden bieten, statt nur lange um den heißen Brei zu reden.


    Ebenso nerven Animes, in denen in Kämpfen einer der beiden Beteiligten erstmal eine Vorlesung über seine Fähigkeiten hält, warum er jetzt unbesiegbar ist und warum der Kampf jetzt vorbei ist, nur, damit 5 Episoden später all das für nichts war und der Mist von vorne beginnt.

  • Schlimm finde ich Episoden die 25 min damit verschwenden zu zeigen was bisher geschah, für mich absolut unnötig.


    Was auch irgenwann nervig wird sind ewig lange in und outros, bei aller Liebe ich muss nich in jeder Folge 3 min Intro und 3 min outro sehen.

  • Schlimm finde ich Episoden die 25 min damit verschwenden zu zeigen was bisher geschah, für mich absolut unnötig.

    So wie One Piece? Wo man anfangs immer 7:30 Minuten skippen kann bevor die Folge anfängt? xD


    Was mich extrem nervt sind endlos lange Diskussionen in spannenden Momenten. Ich verstehe das man irgendwie die 20 Minuten voll kriegen will aber es nervt einfach nur wen gerade ein spannender Kampf ansteht und erst mal stunden lang geredet wird und dann endet die Folge meistens und man wird mit nem Cliffhanger stehen gelassen..


    Was mich auch nervt sind diese Typischen Klischees wie zufällig umfallen und ner Frau an die Brüste fassen usw.

    Genau so schlimm sind die überzogenen Reaktionen von Frauen, "Oh nein er hat mich in Unterwäsche gesehen, jetzt muss ich erst mal stunden lang schreien, ihn beleidigen, schlagen und ihn dann ignorieren obwohl ich ihn doch eigentlich liebe."

    Es wäre echt schön wenn sich mehr Anime(eher auf Romance bezogen) ein Beispiel an Clannad oder Horimiya nehmen würden, wobei man einfach entspannen kann, man zum lachen gebracht wird ohne Cringy Klischees und unnötige Missverständnisse..


    Filler-Episoden

    Das kommt finde ich immer ganz auf den Anime an.

    Die Filler Arcs in Fairy Tail sind nämlich verdammt gut und knöpfen sogar teils an die Story an.

  • Gute Frage, was mich an Anime im allgemeinen stört?


    Vielleicht der immer wiederkehrende Einheitsbrei. Ecchi-Titel A trifft den Nerv der Zeit, Ecchi-Titel B bis Z folgen unweigerlich und kopieren mehr oder weniger Ecchi-Titel A. Isekai-Titel A trifft den Nerv der Zeit, Isekai-Titel B bis Z folgen unweigerlich blablabla... Wo sind die experimentierfreudigen innovativen Anime wie "Genius Party", "Genius Party Beyond" oder "Mind Game"?


    Hinzu käme noch der neumodische hochpolierte Anime-Look. Wo sind die dunklen dreckigen Animationen meiner Kindheit hin?


    Und zu guter Letzt: "Shinji Ikari"...

  • Es gibt zwei Dinge, die mich an Animes stören.


    1) Wenn Ecchi-Momente absolut unpassend vorkommen nur um Full-Service zu bieten.


    2) Filler-Folgen. Es gibt auch ein paar Ausnahmen, aber größtenteils nerven solche Folgen mich.


    Gruß Amun-Khan

  • Ja, es ist wirklich richtig nervig, wenn in Kämpfen dauernd erzählt wird. Eigentlich möchte man nur sehen, ob die Figur nun den Gegner besiegen kann oder nicht, und plötzlich tauchen etliche Rückblicke auf, die man sowieso schon zehnmal gesehen hat. 😂



    Nahobino


    Da ich The Promised Neverland gelesen habe, muss ich auch was dazu schreiben! 😂


    Die erste Staffel fand ich wirklich mega gut. Nicht nur durch das einzigartige Charakter Design sondern auch durch das für Anime sehr untypische Setting stach dieser Titel letztes Jahr hervor. Als ich von der zweiten Staffel hörte, war ich schon ganz aufgeregt. Sie begann sogar recht gut.

    Also ja: Animes die geruhst wurden, sind wirklich schrecklich. Dann sollte man lieber sagen, dass man die Produktion abbricht und auf ein unbekanntes Datum verschiebt.


    Ich gebe dir auch mit den weiblichen und männlichen Charaktere recht. Die Freuen sehen meistens absolut identisch aus. Gleiche Haare, gleiche Kleidung, gleiche Eigenschaften. Die Stereotypen an Männern in Animes haben zumindest oft ein einzigartiges und cooles Design.


    Liebe Grüße



    Feelinara

  • Die Folge beginnt ; dann beginnt erst das Opening (was noch lange ist ) , dann beginnt wieder die Folge und am Ende ein langes Ending

    Da muss ich sagen, dass für mich sowohl Opening als auch Ending eines Animes irgendwie immer das Highlight ist. Ich habe auch nichts dagegen, wenn dieses erst mitten in der Folge kommt. Endings überspringe ich schon eher als Openings, aber meistens höre ich mir beiden an. XD

  • Tatsächlich fallen mir animespezifisch gar nicht mal so viele Dinge ein die mich da nerven. Vieles was mich in diversen Animeserien und -filmen nerven nerven mich auch in Realfilmen/-serien.


    Bei den typischen Mainstream-Shounen-Animes nerven mich schon mal das diverse weibliche Charaktere immer so eine große Oberweite haben. Bei nur 1-2 Figuren stört es mich nicht, aber mir ist das etwa in Serien wie "Fairy Tail" einfach too much. Mir ist bewusst das die entsprechende Zielgruppe sowas gerne sieht, aber mein Fall ist das nicht. Ich mag es auch nicht wenn dabei auch noch so getan wird als wären Frauen mit flacherer Oberweite bzw. kleinen Brüsten irgendwie weniger attraktiv. Einige dieser Charaktere haben da sogar einen Komplex und beneiden ihre dickbusigen Kameradinnen. Abgesehen davon das allzu große Brüste in Kämpfen eher von Nachteil sind, aber sowas wird in entsprechenden Animes ohnehin kaum berücksichtigt.


    Zum Thema Isekai hab ich mich im entsprechenden Thread schon geäußert. Da nervt mich nur die Schwemme an immergleichen Baukasten-Isekais. Immergleiches Grundgerüst, wo nur hier und da an ein paar Zutaten variiert wird. Zeichenstile sind gefühlt auch fast immer ident. Bei MMO-Animes ist es auch so ähnlich.

    Grundsätzlich nervt mich immer pure Kreativlosigkeit und 08/15 Grütze die man so schon dutzendfach gesehen hat, ohne Mut da mal was neues auszuprobieren oder wirklich anders zu machen mit Charakteren die auch eine intressante Hintergrundgeschichte haben und sich fortwährend weiterentwickeln und keine billigen Klischee-Schablonen sind. Dann lieber etwas was richtig schlecht ist, aber wo man dem Werk anmerkt das die Macher wenigstens was versucht haben, aber damit leider ziemlich auf die Schnauze gefallen sind.

  • schwierig^^ also ich schaue seit 15 jahren anime. ich finde das man sich heutzutage nix mehr wirklich traut. man bleibt bei dem was man kennt. vieles läuft nach dem selben schema ab. damals die anime, hatten noch seele. z.b sowas wie texhnolyze,lain usw gibt es heutzutage nicht mehr. vieles heutzutage is austauschbar, es gibt keine wirkliche tiefe. aber vllt liegt es auch einfach daran, das man nach einer gewissen zeit,alles in schubladen steckt.

  • EMIYA

    Das war damals auch nicht so viel anders. Da gab es auch schon genug dürftige und austauschbare Animes. Die sind allerdings in Vergessenheit geraten. An die guten Sachen erinnert man sich natürlich besser. So entsteht auch dieses nostalgische Gefühl das "Früher alles besser" war. Bin mir daher sicher das die ganzen 08/15 Isekais da auch recht schnell in Vergessenheit geraten werden und man sich da nur noch an die wenigen Top Vertreter erinnern wird.


    Was aber stimmt ist das die damaligen guten Animes einen besonderen Touch hatten mit individuellen Animationsstil. Vor allem hatte man sich damals weniger gescheut "dreckiger" auszusehen. Da ist man heutzutage mehr auf Hochglanz poliert in der HD/UHD-Ära. Sogar bei Animes die für heutige Verhältnisse auch einen individuellen Stil haben wie z.B. "Demon Slayer", "Dororo" oder auch "Made in Abyss".