Euer Lieblings-Mangaka?

  • Joah, die Frage ist klar, oder? Dann legt mal los ^^



    Hm~ früher hätte ich ohne zu zögern "Akira Toriyamaaaa!" geschrieen, aber inzwischen haben sich so viele gute Zeichner in mein Herz geschlichen, dass es nicht nur bei Toriyama-Sensei bleibt ;) Nichts desto trotz nenne ich seinen Namen als erstes. Warum? DragonBall war mein erster Manga, ist heute noch meine längste Serie (42 ist heute nicht mehr so viel, wenn man auf die Ultra-Serien wie One-Piece, Detective Conan und Inu-Yasha schaut...) und hat mich sowohl vom Stil, als auch der Story vollstens überzeugt! Klar gehen die Kämpfe oft bändelang und ich finde, dass man einen Manga in dem es 100 Seiten lang nur "Puff", "Bäng" und "Klopp" gibt nicht zwingend genießen kann - er ist zu schnell durchgelesen ^^" Dennoch hat die Story in meinen Augen was spannendes Gehabt (ich glaube ich habe keinen Manga so oft gelesen wie DB) und wie ich schon sagte ist der Stil von Toriyama klar und - ich nenne es mal - simpel. Keine Massen an Rasterfolie, oder auch Schraffuren (nicht falsch verstehen, Schraffuren finde ich echt gut, aber Rasterfolie empfinde ich schnell als übertrieben >.O) - klare Linien und dennoch auf seine simple Art detaillierte Hintergründe. Ein ganz großer Punkt ist auch sein Humor - bei DB kommt das zwar uach rüber, aber noch mehr merkt man es bei Dr. Slump X'D Wenn man da zwar 18 Bände am Stück ließt, kann man bekloppt werden, aber ich mag seinen Humor dennoch ;)


    Masakazu Katsura gehört auch zu meinen Favouriten. Mein erster Manga von ihm war Video Girl Ai und in meinen Augen ist das immer noch sein bestes Werk (weder DNA², noch I's kommt da ran) Seine Stories sind zwar oft sehr schräg verkitscht und der Hauptchara ist meist eine Flasche in Liebes-Dingen, dafür aber haben seine Mädels es faustdick hinter den Ohren, kommen charmant und auch oft natürlich rüber. Sein Stil ist weich und irgendwie harmonisch und auch bei ihm wird Rasterfolie eher dezent eingesetzt ;) Bei seinen Geschichten zieht sich der rote Faden relativ klar durch und bringt es auf den Punkt (bei I's war es mir etwas zu langwierig, aber okay ^^)


    Reiko Momochi mag ich auch sehr gerne - ich kenne zwar nur Confidential Confessions und Suspicious Secrets von ihr, aber die zwei Werke haben mich sehr angesprochen. Mir gefällt dass sie das Thema "Slice of Life" so gut aufgreift (das tun viele andere auch, ich weiß) und vorallem rüberbringt. Ihr Stil ist "mädchenhafter" (detailliertere Augen, Haare, etc.) aber dennoch hübsch und die Rasterfolie wird gut verwendet (ich merke das immer so an, weil ich so Raster-überladene Mangas, wie die von Arina Tanemura nicht so mag - da kann ich mich nicht auf das wesentliche der Geschichte und der Zeichnungen konzentrieren, sondern muss die Charas fast schon im Bild "suchen" >.O) Ihr Erzählstil ist meist recht knapp, aber klar - vorallem wenn man bedenkt, dass bei CC in jedem Band zwischen einer und drei Kurzgeschichten stecken ;)


    Yoshiyuki Sadamoto gehört nicht nur wegen NGE zu meinen Favouriten, er hat ja auch viele Chara-Designs für Spiele, oder andere Anime gemacht (Nadia, .hack, ...), aber ich muss zugeben, dass ich ihn natürlich genau deswegen mag ;) Die Story ist zwar von Anno vorgegeben, aber das juckt ja nicht *gg* Wie bei den vorherigen Zeichnern auch, lobe ich mir den sparsamen Einsatz von Rasterfolie und den klaren Stil - gerade bei NGE merkt man total, wie sehr sich sein Stil verändert hat =) Was ich aber eigentlich beeindruckender finde sind seine Artworks, die sind einfach gigantisch! =)


    Joah und dann wären da noch Nobuhiro Watsuki und Hiroyuki Takei - ich packe die mal bewusst in einen Absatz (immerhin war Takei, zusammen mit Oda, Assistent bei Watsuki, was man durchaus am Stil erkennen kann, finde ich ^^) Tja und eigentlich widerhole ich mich nur zum X-ten Mal, wenn ich sage warum ich ihren Stil mag, aber auch bei den Stories ist es so, dass der Faden (meist) recht klar beibehalten wird und stets die Spannung behält (das trifft vorallem auf Kenshin und Shaman King zu)


    (Das ist jetzt kein Ranking, ich habe einfach aufgeschrieben, wer mir als erstes eingefallen ist ^^)

  • Naoko Takeuchi und Arina Tanemura. Ich liebe ihr Shojo Zeichenstil, so süß und so irgendwie zarte Striche. Bilder ohne Rahmen und ihre Kommentare so neben an geschrieben. Das hat mir von Anfang an gefallen. :)

  • Mein Vorbild oder Lieblings Mangaka....
    Ich weiß nicht.. aber ich fand damals und heute auch immer noch die Zeichnungen von Rumiko Takahashi (Inu yasha, Ranma 1/2...) ganz toll. Soweit ich weiß ist sie ihrem Zeichenstil treu geblieben den man auf jeden Fall immer wieder erkennen kann. Ihre Geschichte sind immer wieder eine Freude zu lesen und werden nie langweilig. Damals habe ich dank dieser Frau angefangen Manga zu lesen, aber sowohl auch angefangen Manga Figuren zu zeichnen.

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    I might be half-mermaid, half-vampire, but I need more than just blood and water!

    2 Mal editiert, zuletzt von Sayuri ()

  • Ich finde Naoki Urasawa ist in meinem empfinden der beste Mangaka, weil er es schafft eine Story zu erschaffen, die Bodenständig und realitätsnah bleibt, auch, wenn der Antagonist das unvorstellbare Böse ist / die Unmenschlichkeit in Person ist. Seine Storys sind ebenfalls sehr gut durchdacht und entwickeln an den Stellen tiefe, an denen sie es auch benötigen.


    Sein Zeichenstil ist sehr realistisch, was ich sehr begrüße. Obwohl er Augen ziemlich klein zeichnet, empfinde ich sie aussagekräftiger als bei manch anderen Zeichner. :)

  • hiro kiyohara
    ein umglaublicher mangaka!!!
    von ihm/ihr ist another
    ich liebe die atmusphäre in diesem manga
    so düster und schaurig
    ich hab noch nie einen manga gesehen wo der zeichenstil so realistisch aber immer noch comichaft ist
    den anime mag ich nicht so gern aber der manga ist großartig dank der hervorragenden leistung von hiro kiyohara!

  • Wie schön, dass alle so schreibfaul sind... Kann hier keine eine Erklärung in drei Sätzen abliefern WAS er an dem Zeichner gut findet!?
    Das ist doch echt nicht zu viel verlangt, oder? >.>



    Hab es verbessert, ist es ok?


    Ich finde Naoki Urasawa ist in meinem empfinden der beste Mangaka, weil er es schafft eine Story zu erschaffen, die Bodenständig und realitätsnah bleibt, auch, wenn der Antagonist das unvorstellbare Böse ist / die Unmenschlichkeit in Person ist. Seine Storys sind ebenfalls sehr gut durchdacht und entwickeln an den Stellen tiefe, an denen sie es auch benötigen.


    Sein Zeichenstil ist sehr realistisch, was ich sehr begrüße. Obwohl er Augen ziemlich klein zeichnet, empfinde ich sie aussagekräftiger als bei manch anderen Zeichner. :)

  • Wie schön, dass alle so schreibfaul sind... Kann hier keine eine Erklärung in drei Sätzen abliefern WAS er an dem Zeichner gut findet!?
    Das ist doch echt nicht zu viel verlangt, oder? >.>

    Danke DANKE DANKE, endlich sagt mal wer ein Wort. Vorallem ist das nicht nur in diesem Thread so, sondern auch in vielen.
    Und so weg vom Off-Topic



    Ich war früher Yuu Watase-Fan obwohl ihre Zeichnungen sehr gleich aussehen. Fand ich die Stories toll, aber das war 2001 oder so xD


    Mein All-time Favoriten sind zB CLAMP. EIn Zeichnerquartett, das bis heute besteht. Selbst einige Bands haben sich durch Streitereien getrennt. Bei CLAMP blieb bis auf kleine Änderungen immer gleich.
    Die Geschichten sind oft einmalig. Das Charadesign genauso und durch mehrere Zeichnerinnen, sieht man auch nicht immer denselben Zeichenstil.
    Ich bin nur kein Fan von ihrer Crossover-Reihe Tsubasa Reservoir Chronicle.
    Ansonsten mag ich Eichiiro Oda sehr (One Piece), er zeichnet im Akkord und liefert immer TopManga T.T

  • @Katax: Ist in Ordnung, danke ;)


    Marimo : Ich gebe zu, dass ich auch oft schreibfaul bin, aber eine kurze Begründung tut doch nicht weh und wenn doch, sollte man lieber erst gar nicht posten, denn in meinen Augen ist sonst reiner Spam der nur zur Erhöhung der Beiträge dienen soll.


    BtT: Naoki Urasawa ist inzwischen auch einer meiner Favoriten: Monster und Pluto sind so geniale Geschichten und sein Stil ist einfach toll! Das Realistische gefällt mir bei ihm sehr gut und die Art wie er Schattierungen setzt, oder Rasterfolie benutzt ^^

  • Lieblingsmangaka? ?(
    als ob ich mich da entscheiden könnte...
    Es gibt so viele grandiose Zeichner und sie sind alle so individuell, genauso wie Storyschreiber... :wacko:
    Da kann ich echt keine klare Angabe machen. aber vielleicht ändert sich das ja mit der Zeit noch.
    toll zeichnen kann auf jeden Fall Kaoru Mori, aber das DeathNote Team ergänzt sich gegenseitig auch fantastisch! :beer:

  • Keiko Sueobu


    1. Sie kann Emotionen so beeindruckend wie kein anderer rüberbringen
    2. Sie schafft es keine Mainstream Manga rauszubringen, sie behandelt Themen wie Mobbing
    3. Sie ist die Mangaka von Vitamin A, Life und Limit, bestimmt gibt es noch mehr aber ich kenne nur diese drei :)


    ---> ja ich weiß, dass das dritte kein Argument ist, aber mit zweien sieht es mirkig aus :DD

  • Mhhh, Lieblings-Mangaka *grübel*


    Das muss ich in zwei Kategorien trennen, Zeichnungen und Geschichten. Beides hat für mich starke Auswirkungen darauf ob mir ein Manga gefällt, weswegen die meisten Serien direkt durchfallen (Shonen Jump & co)


    Also, zuerst Geschichten:
    Klarer Gewinner ist hier "Junji Ito", wem der Name nichts sagt, kein Wunder. In Deutschland wurde meines Wissens erst eine seiner Sereien veröffentlicht, und das gerade erst eben: Uzumaki. Kann ich aber jedem nur ans Herz legen zu lesen.
    Was macht seine Geschichten besonders, bzw wodurch unterscheidet er sich von anderen Horror-Mangakas? Die Geschichten, was beim Beispiel von Uzumaki als Anreihung kleiner Horrorgeschichten (kein Splatter Leute, wer sowas will kann direkt weiterklicken) beginnt steigert sich von Band zu Band immer weiter bis man am Ende vor einer Zerstörten Welt, Wahnsinn und alten Göttern steht :D  
    Er bedient sich vieler klassischer Horrorelementen wie Mutationen, Geister, unerklärliche Vorfälle und streut ein bischen lovecraftschen Wahnsinn hinein.


    Zeichnungen:
    Da wird es schwerer, da ich soooo viele gute Zeichner hier gerne würdigen würde....
    Aber ich schieß mich jetzt mal auf einen ein, "Yukito Kishiro". Der sollte zumindest den Cyberpunkern, Sci-Filern und CloseCombat Freunden unter euch was sagen ^ ^ Genau, der Macher von Battle Angel Alita.
    Gut, einige werden jetzt bestimmt sagen: "Hast du nen Schaden? Der kann doch keine Mimik, Gesichter oder Emotionen gescheit zeichnen". Jepp, da habt ihr absolut recht. Aber Leute, schaut euch mal das Aussenherum an. Keiner im Mangastil kann es, wenn es um Cybertech, Waffen, Hintergründe & Details geht, es momentan mit ihm aufnehmen... Und wenn ich an seine Bio-Mech Zeichnungen denke bekomm ich direkt wieder den Sabber in den Mundwinkeln :D
    Er ist auch über die Jahre immer besser geworden, wenn man z.B BAA mit den aktuellen Last Order Bänden vergleicht, fällt es extrem auf


    Also, gebt euch nen Ruck, schaut mal weiter als nur auf Verkaufszahlen und glaubt nicht, dass das was die Masse sich reinzieht, das Nonplusultra wäre ^ ^


    Gruß Hel

  • @Hel: Bei Yukito Kishiro kann ich Dir voll und ganz zustimmen! =) Abgesehen davon finde ich seinen Stil sehr individuell und großartig! Wie Du schon sagtest, schafft er es gigantische Hintergründe zu zeichnen und auch wenn der Stil von Alita am Anfang gewöhnungsbedürftig scheint, so fand ich ihn mit dem weiteren Fortschrit der Serie immer sympatischer ^^ Gerade die Fortsetzung hat sich da noch einen Zacken gesteigert =)


    Ikaros : Hiro Mashima war Assistent bei Eiichirou Oda, da ist es kein Wunder, dass die Stile sich ähnlich sehen ;) Und Oda wiederum war, zusammen mit Hiroyuki Takei (Shaman King) Assistent bei Nobuhiro Watsuki (Kenshin) - wenn Du die alle miteinander vergleichst, siehst Du gewisse Parallelen ^^