Ich persönlich möchte keine Kinder, weil ich mich einfach nicht als eine gute Mutter sehe. Ich wäre komplett überfordert mit dieser Situation...
Hier kann man sehr deutlich die Angst herauslesen, die eigentlich alle werdenden Eltern haben. Nicht gut genug zu sein. Aber es zeigt auch, dass hier der Wunsch vorhanden ist, dass einem Kind das Bestmögliche zukommen soll, damit es ein gutes Leben und ein guter Mensch wird. Soweit zeigen solche bedenken doch, das jede Person mit solchen Gedanken es nie auf die leichte Schulter nehmen würde und das spricht doch für sie?
Ich fühle mich solch einer Verantwortung nicht gewachsen...
Niemand ist von Beginn an, vor allem wenn es um eine völlig neue Situation geht, auf so etwas vorbereitet. Aber die Verantwortung für die Erziehung eines Kindes muss niemand völlig alleine tragen! Als erstes ist da mal der zweite Part, der bei der Zeugung dabei war und dann auch die Familie. Auch Freunde, Verwandte und später auch die Schule tragen einen kleinen Teil der Verantwortung mit, somit ist nie wirklich jemand völlig alleine, wenn man es zulässt die Verantwortung zu teilen.
mir gefällt mein Leben, so wie es im Moment ist. Ich mag es, meine freie Zeit mir selbst und meinen Hobbys zu widmen.
Kinder kosten eine Menge Geld und erfordern viel Geduld und Zeit, komplett meine Freiheit aufzuopfern für ein Kind will ich einfach nicht.
Jedoch wenn die diese beiden Aussagen lese, so ist das einfach Egoismus, man möchte einfach nicht auf die eigene Freiheit und die Bequemlichkeit verzichten. Das ist ok, aber man sollte es offen und ehrlich zugeben, dass dies der Hauptgrund ist und nicht schöner klingende Argumente wie "fühle mich nicht gewachsen" oder das man einem Kind das nicht zumuten möchte, weil man nicht gut genug sei.
Das man Angst vor der Verantwortung hat, Angst davor zu versagen, das sind Dinge die sicherlich jedem durch den Kopf gehen, wenn sie sich darüber Gedanken machen, ob man ein Kind haben möchte. Davor ist niemand gefeit. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, zeigt das nur, dass man sich der Verantwortung bewusst ist und das nicht leichtfertig abtut. Denn gerade aus diesen Gedanken heraus wird man dann versuchen, genau diese Fehler zu vermeiden und alles mögliche zu tun, um eben ein guter Elternteil zu sein. Eine 100%ige Garantie wird es eben nie geben, aber so ist das Leben. Wichtig ist doch, dass man selbst alles mögliche tut, was einem möglich ist, mehr kann niemanden von einem erwarten. Wer das von sich sagen kann, hat doch alles richtig gemacht und wenn man ehrlich ist, die "perfekten" Eltern gab es nie und wird es nie geben. Man kann nur sein Bestes geben und das ist doch das, auf was es ankommt. ![]()
Wenn man also wirklich keine Kinder will, dann ist es ok und sollte jeder respektieren, aber dann bitte auch so ehrlich, dass einem die eigenen Belange wichtiger sind und man diese nicht für ein Kind aufgeben möchte, anstatt scheinheilig führsorgliche Argumente vorschieben. Das ist meine persönliche Meinung dazu.
Ich selbst werde nie ein eigenes Kind / Kinder haben, das hat gesundheitliche Gründe und damit habe ich mich auch schon lange abgefunden. Des weiteren ist ein weiteres Problem das gleiche wie bei rabe
Ja aber dafür fehlt die Frau
Darum ist die mögliche Alternative einer Adoption keine echte Alternative. Darum sollte sich jeder wirklich gut überlegen, ob er sich wirklich gegen ein Kind entscheidet. Ein Kind fordert sicherlich, dass man auf einige Dinge und Annehmlichkeiten verzichtet, aber es kommen auch neue und schöne Dinge hinzu, die man als Single nie haben wird.
Man sollte also nie einzig auf die Punkte achten, die man aufgeben müsste oder verlieren würde, sondern man sollte vielleicht auch die Dinge gegenüberstellen, die man davon dazugewinnen würde. Wäre zumindest eine Überlegung wert. Aber letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist dabei nur, dass man sich seiner Entscheidung sicher ist und es nicht nach 10, 20 oder 30 Jahren bitter bereut, denn dann ist sowas meist nicht mehr rückgängig zu machen und man muss mit seiner Entscheidung für den Rest seines Leben zurecht kommen.
Kameras mit Wechselobjektiven (das wirst du wohl damit meinen) fangen die Einsteigermodelle bei 600 Euro aufwärts an und da sind die Objektive noch nicht mal mit dabei. Das nur mal so am Rande erwähnt. 
