Plastikfrei / Zero Waste

  • hallihallo :)


    Plastik - ein heikles Thema.


    Was haltet ihr von dem Trend "Zero waste"? Super oder nur Quatsch?


    Ich achte derzeitig darauf, meinen Plastikmüll zu reduzieren oder gar aus meinen Haushalt zu verbannen. Weil meine gelben Säcke überquellen, arrrgh. Das nervt mich so. Daher habe ich mich jetzt über einen längeren Zeitraum schlau gemacht und versuche Plastikzeugs nach und nach zu verbannen.
    Zum Beispiel muss man ja beim Einkauf nicht jedes mal ne neue Plastiktüte holen! Kostet Geld und baut sich erst nach ewigeeeeer Zeit ab. Nen schicker Jutebüggel und dann wars das :) Oder gleiches für die Gemüseabteilung - wieso Plastiktüten nehmen, wenn man doch auch einen Bauwollbeutel nehmen kann.


    Bin mal gespannt auf eure Antworten. Und auf gute Tipps, falls es hier Zero Waster gibt :)


    Liebeee Grüße :)
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    Vorweg ich habe mich schon Monaten damit beschäftigt und jetzt erst im Haushalt damit angefangen.
    Setze mal paar Hilfreiche Seiten als Spoiler :)


    Tipps und Tricks:

    • Kokosöl - Alles-Könner, für Körper und Kochen
    • Edelstahl Produkte ( hauptsächlich ohne Plastik)
    • Immer einen Beutel dabei haben oder zwei, drei :D
    • Loses Obst und Gemüse kaufen
    • Sodastream ( kaum noch Plastikflaschen wuhu)
    • "Limonade " selber machen ( Infused Water)
    • Haarseifen, Körperseife etc
    • Putzzeug: Citronensäure, Natron, Essigessenz, Kernseife und Reinesoda (damit ist fast alles im Haushalt abgedeckt)
    • Upcycling: Z.B alte Kirschgläser oder Gurkengläser
    • Wiederverwendbare Abschminkpads, Schwämmchen etc
    • Holzhaarbürste, Bambuszahnbürste.


    Das ist jedoch nur ein kleiner Anfang - doch man tut schon richtig viel :D

  • Ich persönlich bin keiner der auf wirklich darauf achtet möglichst wenig schwer abbaubaren Abfall zu sammeln. Allerdings regt es mich immer auf wenn ich sehe wie schnell der Eimer mit Plastemüll und ähnlichen Sachen schnell voll ist, was etwa alle 2 bis 3 Tage passiert. Hinzu kommt, dass die Müllsäcke selber auch noch aus Plaste sind. Ich persönlich hole mir auch keine neuen Plastetaschen beim Einkaufen mehr, vorrangig weil es mittlerweile etwas kostet und ich oftmals entweder wenig einkaufe oder eh eine Tasche/Beutel dabei habe. Dass soll nicht heißen, dass mir die Verschmutzung egal ist. Eine andere Sache ist, dass man zum Teil nicht weiß wie sehr die Phalate oder andere Stoffe im Plaste in die Nahrung eindringt und wir die Stoffe damit selber aufnehmen. Es gibt zum Plaste auf Erdölbasis verschiedene Alternativen die ich bevorzugen würde, so z.B. auf Maisbasis was sogar genau so durchsichtig aussehen kann wie Schalen oder Folie für Obst und Gemüse, oder Plaste auf Algenbasis, der Vorteil ist, es ist vermutlich einwandfrei biologisch abbaubar. So finde ich den Vorstoß von Rewe auch gut, größere Nahrungsmittel (bei denen man die Schale nicht mitisst) via Laser zu beschriften.
    Aber selber darauf zu achten an Müll zu sparen, tu ich nicht absichtlich.

  • Schönes Thema.


    Ich achte ebenfalls in einem gewissen Maße darauf, wenig Plastikmüll anfallen zu lassen.
    Die kleinen Plastikbeutel in der Gemüse- und Obstabteilung finde ich ebenfalls völlig überflüssig. Der Aufkleber kann einfach direkt draufgeklebt werden. Vor allem wenn Leute Einkaufswägen nehmen, sind die Tüten mehr als nur schwachsinnig.
    Btw finde ich es ironisch, dass im Supermarkt gerade Biosachen meist in Plastik verpackt sind. Ein Aufkleber reicht auf z.B. einer Biogurke, um diese von den herkömmlichen zu unterscheiden.


    Auch gut finde ich, dass in den meisten Geschäften keine kostenlosen Plastiktüten mehr angeboten werden. Früher wurden direkt alles, wenn man nicht schnell genug war, eingepackt, auch wenn man nen großen Rucksack dabei und extra bereits auf gemacht hatte, um das Gekaufte darin zu verstauen. Für mehr als nen Müllbeutel habe ich die Tüten für gewöhnlich dann nicht mehr verwendet.


    Bei Seife kaufe ich auch lediglich Nachfüllbeutel. Zwar bestehen auch sie noch aus Plastik, allerdings wird ja extra auf ihnen geworben, dass Abfall gespart wird.
    Auch bei Ohrstöbchen kaufe ich nur die mit Pappstiel.
    Da ich möglichst wenig Pflegeprodukte verwende, spare ich natürlich auch dort viel am Plastik. Wenn ich dann mal zum Beispiel ne Wundcreme kaufe, kaufe ich welche in Metalltübchen.


    Ein (fast) komplett plastikfreies Leben könnte ich mir noch nicht leisten und ich müsste mich noch weiter umstellen. Allerdings tendiere ich zur plastikfreieren Alternative, wenn eine angeboten wird. Wenn irgendwo "recyclebar" drauf steht, hat man mich schon zur Häfte vom Produkt überzeugt. xD



    Btw sammelt (unter anderem?) die NGO Rotary Club Plastikdeckel von Flaschen. Der Erlös wird zur Finanzierung für Impfungen gegen Kinderlähmung verwendet. Zumindest an Unis werden Sammelbehälter öfter aufgestellt.

  • Eine andere Sache ist, dass man zum Teil nicht weiß wie sehr die Phalate oder andere Stoffe im Plaste in die Nahrung eindringt und wir die Stoffe damit selber aufnehmen. Es gibt zum Plaste auf Erdölbasis verschiedene Alternativen die ich bevorzugen würde, so z.B. auf Maisbasis

    Das finde ich ehrlich gesagt auch sehr erschreckend. Hab auch schon viel darüber gelesen, dass es enorm den Körper schaden soll. Aber zum Beispiel bei Kindern muss das ja schon arg extrem sein. Orale Phase - Kinder stecken alles in den Mund lutschen, kauen,beißen daran, schlucken es eventuell runter. Wer weiß wie sehr das nu schadet?
    Das find ich auch echt scheiße . Es gibt so viele Alternativen, die einfach nicht genutzt werden und dann benutzt man Plastik - weil schnell und günstig. Einfach behämmert.




    Das mit Obst und Gemüse, vorallem Bio, find ich so schwachsinnig . Ich hasse es ja so bei Aldi. Klar günstig. Aber wenn ich nen Kilo Mandarinen hole, esse ich maximal 500 gramm und der Rest verschimmelt. Toll, Geld rausgeworfen und das wars. Dann lieber einzeln kaufen und bisschen mehr ausgeben. Bei Edeka ist das meißte ja auch Regional. Dann tut man den Bauern auch nochmal was gutes..


    Jep. Das mit der Seife kenn ich. Finde Seife am Stück aber auch irgendwie ekelig xD




    Ein (fast) komplett plastikfreies Leben könnte ich mir noch nicht leisten und ich müsste mich noch weiter umstellen. Allerdings tendiere ich zur plastikfreieren Alternative, wenn eine angeboten wird. Wenn irgendwo "recyclebar" drauf steht, hat man mich schon zur Häfte vom Produkt überzeugt. xD

    Das stimmt leider. Letztens 60 Euro für Edelstahlbehälter hingeblättert. Aber dafür hat man halt etwas Länger was davon, also mit so Plastikdosen -_-

  • Hinzu kommt, dass die Müllsäcke selber auch noch aus Plaste sind

    Deswegen finde ich es immer gut, wenn es gelbe Tonnen gibt. Da spart man sich immerhin den Sack.


    Das find ich auch echt scheiße . Es gibt so viele Alternativen, die einfach nicht genutzt werden und dann benutzt man Plastik - weil schnell und günstig. Einfach behämmert.

    So sind Menschen eben. Hauptsache einfach, schnell und günstig. Die gesamte Lebensmittel- und Kosmetikindustrie ist davon geprägt.



    Bei Edeka ist das meißte ja auch Regional. Dann tut man den Bauern auch nochmal was gutes..

    Dafür finde ich Wochenmärkte echt klasse. Es ist (relativ) günstig, man bekommt oft so viel man möchte, und es ist kaum bis gar nichts in Plastik verpackt.


    Das mit der Seife kenn ich. Finde Seife am Stück aber auch irgendwie ekelig xD

    Dabei muss man lediglich darauf achten, dass das Seifenstück wieder komplett trocknet.


    Mir ist noch eingefallen, dass bei Reinigungsmitteln unnötig viel Plastik anfällt. Man braucht nicht für den Boden, die Amaturen, die Fliesen, die Rohre, den Türklinken, den Fliesenfugen etc. verschiedene Reinigungsmittel. Wie oft wird etwas gekauft, weil die Leute denken, dass damit direkt der Schmutz an einer bestimmten Stelle wie durch Magie verschwindet, nur um das Produkt dann doch in die Tonne zu kloppen? Wenn man regelmäßig putzt, reicht Essig (+ Backpulver) für fast alles aus, und ist gleichzeitig noch in Glasflaschen erhältlich.

  • Das mit den Wochenmärkten ist ne Klasse Idee :) Das muss ich mir mal merken.
    Bei mir ist der Samstags morgens, aaaah bin ein Spätaufsteher.


    Mir ist noch eingefallen, dass bei Reinigungsmitteln unnötig viel Plastik anfällt. Man braucht nicht für den Boden, die Amaturen, die Fliesen, die Rohre, den Türklinken, den Fliesenfugen etc. verschiedene Reinigungsmittel. Wie oft wird etwas gekauft, weil die Leute denken, dass damit direkt der Schmutz an einer bestimmten Stelle wie durch Magie verschwindet, nur um das Produkt dann doch in die Tonne zu kloppen? Wenn man regelmäßig putzt, reicht Essig (+ Backpulver) für fast alles aus, und ist gleichzeitig noch in Glasflaschen erhältlich.

    Habs vor kurzen auch umgestellt. Zitronensäure und Reinesoda sind ebenfalls in Pappe erhältlich :)

  • Ich versuche seit längerem schon unnötige Plastiksachen zu vermeiden (Gemüse in Plastik, Plastiksäcke fürs Gemüse etc.) allerdings gestaltet sich das in unserer heutigen Zeit wo so viel in Plastik verpackt wird (Gurken!? Das unnötigste der Welt eine Gurke einzuschweißen!) als gar nicht mal so leicht. Ich versuche immer meine alten Plastiktüten wiederzuverwenden und letztendlich als Müllbeutel seinem finalen Zweck zuzuführen. Ansonsten bin ich beim Einkaufen ein Freund von Körben und Stofftaschen (mein Auto ist eine Messihalde an Stofftaschen :D )
    Wasser wird bei uns nur in Glasflaschen gekauft und wenn es mal hin und wieder Saft gibt greife ich auf die regionalen Hersteller und Glasflaschen zurück.


    Bei Zahnbürsten und Co. finde ich es noch schwieriger, weil man das bei uns nicht einfach im Laden bekommt (ja, ja, ich weiß das Internet ist groß und weit), aber bei Reinigungsmitteln halte ich es wie Byvo und kaufe Nachfüllbeutel. Zumal ich noch darauf achte, dass es vegan ist und dann lande ich meistens bei "Frosch", die allgemein eine umweltbewusstere Einstellung haben.


    Sämtliche andere Lebensmittel leiden ja im Prinzip auch darunter - alles was in Dosen ist, Chipstüten, Schokolade, Käse, Wust, ... Da ich in meinem Haushalt nicht alleine lebe gestaltet sich das ganze noch schwieriger. Ich greife auch vermehrt auf Sachen in Gläsern zurück, aber es gibt leider nicht alles im Glas. Durch meine Ernährungsweise bin ich auch immer mehr ins Selbermachen reingerutscht, aber man brauch trotzdem oft noch zusätzliche Sachen - ansonsten bleibt nur der Verzicht.


    Ich lese auch auf einem Blog mit, wo die Bloggerin so gut wie alles selber macht und sämtliches Plastik aus ihrem Leben verbannt hat -> http://leben-ohne-plastik.blogspot.de/
    Dieser Blog brachte mich zum Umdenken und ich bewundere was sie alles macht, allerdings fehlt mir selbst für die radikale Umsetzung einfach der Biss - man macht es sich doch gerne leicht. Zumal es auch geheuchelt ist zu sagen, ich möchte auf Plastik verzichten und sammel aber gerne meine Digimon-Figuren weiter. Aber gut, die stecke ich mir nicht in den Mund und sie haben auch keinen Kontakt zu Lebensmitteln usw. Trotzdem sind sie genauso Plastik und damit eigentlich Umweltverschmutzung.


    Mein Vorsatz ist jedenfalls, es besser zu machen als bisher - vielleicht doch mal Chips selber machen, eine Holzzahnbürste kaufen usw. :) Seit ich vegan lebe habe ich schon angefangen auf vieles zu "verzichten", da spare ich mir den eingeschweißten Käse oder das Duschgel von Nivea usw. - der positive Nebeneffekt ist, dass ich dann auch keinen Müll produziere. Aber wie gesagt, ich lebe nicht allein und meinen Mann zum Umdenken zu bringen ist nicht einfach. Zumal ich niemandem mein Leben aufzwingen will (sonst müsste er auch vegan leben :D ), er soll es selbst wollen und daran muss ich arbeiten :D

  • Ich verwende leider deutlich mehr Plastik, als ich es gerne würde.
    Leider macht es einem die Industrie aber auch nicht wirklich leicht, beim Einkaufen auf Plastik zu verzichten... :/
    Was ich aber cool finde, sind verpackungsfreie Supermärkte. Würde es sowas in meiner Gegend geben, würde ich nur noch dort einkaufen.
    Verpackungsfreier Supermarkt.


    Ansonsten auch ne coole Sache, Einweg-Imbiss-Teller aus Blättern, statt aus Plastik:
    Blätter-Geschirr.

  • Zumal ich noch darauf achte, dass es vegan ist und dann lande ich meistens bei "Frosch", die allgemein eine umweltbewusstere Einstellung haben.

    Yes Frosch find ich auch gut :) Ecover ist noch besser, da sich die Packung komplett abbauen-. Aber gibts leider nicht überall :(

    Sämtliche andere Lebensmittel leiden ja im Prinzip auch darunter - alles was in Dosen ist, Chipstüten, Schokolade, Käse, Wust, ... Da ich in meinem Haushalt nicht alleine lebe gestaltet sich das ganze noch schwieriger. Ich greife auch vermehrt auf Sachen in Gläsern zurück, aber es gibt leider nicht alles im Glas. Durch meine Ernährungsweise bin ich auch immer mehr ins Selbermachen reingerutscht, aber man brauch trotzdem oft noch zusätzliche Sachen - ansonsten bleibt nur der Verzicht.

    Ich bin auch ein Fan von selber machen. Aber manchmal ist das so Mühsam:( Da muss man seinen Schweinehund auch überwinden .

  • Zwar haben wir Plastik noch nicht total verbannen können, aber ich würde sagen das Bewusstsein dafür ist gestiegen. Wenn es keine Einkaufswagen gibt, dann nehmen wir zwar auch schonmal eine Plastiktüte mit (muss mir mal angewöhnen von Zuhause eine in die Tasche zu packen). Wir schmeißen die Platiktüten Zuhause aber nicht weg, sondern sammeln sie und verwenden sie immer und immer wieder. Manche enden auch als Müllbeutel. Diese Frischhaltebeutel, mit denen man auch essen einfrieren kann, verwenden wir auch mehrmals.
    Eine Gelbe Tonne würde ich auch für sehr sinnvoll halten. Die Gelben Säcke können so schnell reißen oder wegfliegen. Ich weis noch einmal nach einer stürmischen Nacht war der Plastikmüll durch die gesamte Ortschaft verteilt, weil die gelben Säcke durch die Gegend geflogen und aufgerissen sind. Das hat mich sowas von geärgert. Sowas muss doch nicht sein. Hinzu kommt, dass der Gelbe Sack selbst auch noch aus Plastik ist. Eigentlich total unnötig. Der andere Müll kommt schließlich auch in Tonnen.
    Was mich auch besonders ärgert, ist wenn irgendwas doppelt und dreifach in Plastik eingepackt ist. Zum Beispiel eine große Packung in der mehrere kleine Sachen nochmal einzeln in Plastik verpackt sind. Find ich auch oft unnötig.

  • Ich denke ebenfalls das wir Plastik aus unserem Leben nicht ganz verbannen können, so sehr ich es mir auch wünschte. Aber ich habe mir vor ein paar Jahren vorgenommen weniger Plastik zu verwenden.
    Das gelingt mir natürlich nicht immer, aber ich bemühe mich es in möglichst vielen Lebenssituationen umzusetzen. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen:


    • Obst und Gemüse ohne Tüte oder Verpackung kaufen. Auch wenn ich an der Kasse dann immer gebeten werde mir eine Tüte zu nehmen, weil alles so übers Band rollt. -_-
    • Ich habe generell immer einen Stoffbeutel oder eine Plastiktüte dabei, damit ich nicht neue kaufen muss.
    • Ich kaufe mein Wasser in Glasflaschen.
    • Verzichte auf Lebensmittel die doppelt und dreifach eingepackt sind. Gutes Beispiel dafür die kleinen Gummibärchentütten.
    • Verbannung von Plastik aus der Küche. (z.b. schmeckt ein gekochtes Ei anders, wenn man es mit einem Plastiklöffel ist und wenn man es mit einem Metalllöffel ist)
  • Wäre mir zu stressig. Wobei die EU da auch viel macht - die normalen Plastik-Einkaufstüten sind ja glaub seit 2017 verbannt aus den Supermärkten (nur noch Papier und bei Plastik nur noch die Restbestände). Bio-Tonne ist bei uns im Landkreis auch erstmals dieses oder letztes Jahr Pflicht geworden. Da sortier ich dann schon - weil ich Ordnung mag und wenn die das so wollen mach ich das so. :D


    Wobei Bequemlichkeit auch ein Faktor ist - der da positiv wirken kann: Ne Mehrweg-Tüte kann ich direkt von zu Haus wieder dort hin mitnehmen. Sofern ich zu Fuß und ohne Einkaufswagen dort bin. (Und dann Einkäufe reinräumen und an der Kasse aufs Band und dann wieder rein.) Würd ich ne neue Plastiktüte kaufen müssen dann müsst ich erst an die Kasse. Sind auch stabiler. Preislich (und ich bin schon eher sparsam) wärs mir hingegen egal bezüglich den paar Cent. Wobei die Papiertüten jetzt teurer sind da würd man wohl schon drauf achten.


    Da find ich es viel nerviger dass teils bestimmte Sachen übelst viel verpackt sind. Hat man die Umverpackung und drunter nochmal jedes einzelne Teil (bei bestimmten Süssigkeiten z. B.) einzeln verpackt. Da vergeht einem auch die Lust das alles aufzuüacken.

  • Ich denke mal nicht, dass wir so schnell komplett Plastikfrei leben , außer wir verzichten einfach mal auf ne Menge.
    Jedoch kann jeder einen Anfang machen und sei er noch so klein, der Wille ist meiner Meinung das was zählt.


    Was ich von mir aus schon mache, ich kaufe nur noch Papiertüten, in die ich alles sortiere.
    Kaufe nur noch Nachfüllbehälter und habe nur noch diese riesigen Einkaufstaschen, leider auch aus Plastik, aber dadurch dass Sie so stabil sind nutze ich seit Jahren auch nur noch diese und hole mir keine weiteren Platiktüten ins Haus.
    Falls doch mal eine da sein sollte wird die aber für anderen Plastikmüll verwendet. (Müllentsorgung halt)


    Sollten Anime DVD/BD oder Spiele nicht lieber in Holzverpackungen oder Steelbooks eingebracht werden um auch da was zu reduzieren? xD


    Bei den Lebensmitteln ist es halt schwierig, ich esse sau gerne die Datteltomaten ausm Globus, die befinden sich aber immer in diesen Plastikeimerchen, woch ich dann doch lieber Pappkörbchen oder Holzkörbchen hätte. (wofür ich auch problemlos mehr Geld ausgeben würde)
    Wasser trinke ich im übrigen noch aus der Leitung, bei uns ist das Wasser so sauber (so wird es jedenfalls gesagt), dass ich es nur aus der Leitung trinke, das erspart allgemein einiges. (ggf. mal fahrten die die Umwelt belasten und allgemein einfach den Werdegang vom Rohmaterial zur Flasche)

  • Zugegeben dass ich nicht zu der Sparte gehöre, die Papiertüten generell nicht mag.


    Vom Ding her sind eig Recycelbare (Mehrweg) Plastiktüten am besten.


    Die Herstellung von Papiertüten sind von der Herstellung, Energieintensiv. Um die ''gleiche'' Rissfestigkeit zu haben, müssen die Tüten deutlich dickwandiger sein. D.h. diese Tüte ist deutlich schwerer als eine normale Plastiktüte. Es wird mehr Material eingesetzt = Mehr Energie wird verbraucht!


    Es müssen lange reißfeste Zellstofffasern für die Papiertüte hergestellt werden. Natronlauge, Sulfite und Sulfate werden hier verwendet.
    Im allgemeinen fühlt sich die Papiertüte besser an. Es kommt aus der Natur und gibt einem das Gefühl was gutes getan zu haben.


    Normalerweise sollten auf ''Einwegtüten'' und Papier verzichtet werden.
    Wenn die Sulfide der Papiertüten in die Umwelt gelangen, schadet das unser Ökosystem. Bei Einwegplastiktüten werden diese auf direktem Wege verwendet. Aber später werden die übrig gebliebene Stoffe entsorgt. Schadet uns genauso.
    Das Ding bei den Plastiktüten ist, sie werden oftmals nicht richtig weggeworfen. Sei es im Meer usw. Dann futtern die Tiere irgendwelche Tüten auf. Das ist nicht so von Vorteil.


    Mein Hauptgrund ist dass meine Recycelbare Tüte belasbarer ist. Kann damit an die 10 Kilo Einkauf mit mir rumschleppen. :D


    Wie man es auch von Kartons kennt.. Fühlen sich Silberfische in solchen Materialen wohl >.< Habe ich neulich eine im Geschäft bei den Papiertüten gesehen >.< Find ich ekelig..


    --


    Ich mein man muss nicht für jeden Furz Plastik nehmen oder für 2 - 3 Traubenstücke ne Einwegtüte nehmen xD Find ich auch total übertrieben. Bei manchen Dingen kann man das echt vermeiden. Bei anderen Sachen nicht und das find ich auch in Ordnung!

  • @Reiko Ja da muss ich dir absolut zu stimmen. Glas und Papier ist auch nicht die wahre Lösung. Besonders im Bezug auf Regenwald und co.
    Aber ich finde es ist schonmal ein riesiger Schritt, dass Plastik teilweise abgeschafft wurde. Ich denke, dass es irgendwann mal die ultimative Alternative gegen Plaste gibt mit der, zumindest, die halbe Menschheit zufrieden ist:)

  • So eine gesunde Mischung von allem wäre super.


    Nur doof das vieles ''Missbraucht'' wird ^^" Da Recycelbares Plastik nur dann Top ist, wenn es nicht einfach irgendwo weggeworfen wird und alles Artgerecht getrennt wird. Da sind die Menschen selbst schuld.
    Papier auch Top.. Nur reisst schnell. Da sollte kein Einkauf mit Glas drinne sein :x



    Am besten sind, und bleiben die Jute-beutel :3 Zwar ein wenig teurerer.. Aber man spart sich immer 10 oder 20ct wenn man einkauft.. und die Dinger halten ein Leben lang.


    Beim Aldi gab es oder gibt es noch? Diese farbigen Stofftaschen. So eine hab ich, wenn ich weiß ich kauf ein bisschen schwereres Zeug ein, dann nehm ich die mit. Nicht SOOO gut wie ein Jutebeutel. Aber Ansatzweise so gut :) Ich hab die seit 3 Jahren oder so, immer noch :)

  • Huhu zuammen,


    auf Plastik verzichten ist finde ich gar nicht so einfach. Allerdings achte ich auch auf einige Sachen um die Umwelt zu schonen.
    - Ich kaufe mir keine Plastiktüten sondern habe immer genug Taschen dabei um meinen Einkauf zu transportieren
    - Obst und Gemüse gerne ohne Verpackung
    - kaufe gerne regionales Obst/Gemüse
    - Kürzere Strecken gehe ich auch mal zu Fuß statt mit dem Auto zu fahren
    - Umweltfreundliche Putzmittel
    - Wiederauffüllbare Seife etc.

  • Boah... Normalerweise ignoriere ich solche Aussagen, aber bei so viel arroganter Ignoranz kommt mir fast das K*tzen! Wenn du schon so offensichtlich nix kapierst, dann behalte diese geistigen Auswürfe doch wenigstens für dich...


    Im Thread wo es um Menschen mit Behinderung geht schrieb ein anderer User zu deinem Post:


    Ich hab mir mal paar Posts von dir angeschaut und glaube das du einfach nur ein schlechter Troll bist.

    Ich stimme dem 100%ig zu.




    Persönlich benutze ich schon lange keine Plastiktüten mehr und der Müll wird bis zum kleinsten Fitzelchen getrennt und recycelt. Das macht im Grunde überhaupt keine Arbeit, man benötigt nur etwas mehr Platz für zusätzliche Behälter... Wenn man ordentlich trennt bleibt so gut wie kein Restmüll übrig; und das ist das Mindeste, das jeder von uns tun sollte.


    (PS an die Mods: entschuldigt meine etwas harsche Ausdrucksweise, abe bei sowas... *kopfschüttel*)

  • Persönlich benutze ich schon lange keine Plastiktüten mehr und der Müll wird bis zum kleinsten Fitzelchen getrennt und recycelt. Das macht im Grunde überhaupt keine Arbeit, man benötigt nur etwas mehr Platz für zusätzliche Behälter... Wenn man ordentlich trennt bleibt so gut wie kein Restmüll übrig; und das ist das Mindeste, das jeder von uns tun sollte.

    Einen zusätzlichen juten Jutebeutel hab ich in meiner Umhängetasche immer dabei. Das liegt aber nicht daran, dass ich Plastik so verabscheue oder es schlecht für die Umwelt ist. Mir geht es ausschließlich um den Geldfaktor dahinter. Der jute Jutebeutel (und ich liebe meinen Jutebeutel) ist nahezu unkaputtbar, hat ne hohe Traglast, sieht teilweise echt toll aus und für mich das wichtigste: Ich bezahl ihn einmal und nutz ihn ewig.


    Solange es keine Alternativen zu Plastik gibt, die die gleichen Kosten verursachen und den gleichen Nutzen haben, wird sich an der Plastiknutzung freiwillig nichts ändern. Einfachstes Beispiel ist Zahnpasta. Die Plasteverpackung ist top. Sie sorgt dafür, dass die Zahnpasta nicht austrocknet, ist wiederverschließbar, ausquetschbar und damit belastbar, transportfähig). Die Zahnpasta darin hat bei einigen Marken Plastekügelchen, die die Rückstände an den Zähnen abschmirgeln sollen, wie Sandpapier im Grunde. Die Verpackung bekommste, wenn der Verbaucher es richtig trennt, super recycled. Das Mikroplastik in der Zahnpasta wird hintergeschluckt und hoffentlich ausgeschieden oder ausgespuckt und landet in der Kanalisation, wird von keinem Klärwerk rausgefiltert und landet in Flüssen und Meeren. Und da die Verbraucher es so haben wollen und der Markt darauf zwangsweise reagiert wird sich auch daran nichts ändern.


    Ich find Plastik auch nicht schlimm. Sollte man es mal richtig entsorgen/recyclen/whatever und nicht wahllos hinschmeißen, wo es einem beliebt, dann hätte wir auch keine Diskussion darum.