Introvertiert oder extrovertiert?

  • Seid ihr introvertiert oder extrovertiert? 38

    1. Eine Mischung aus beidem (20) 53%
    2. Introvertiert (18) 47%
    3. Extrovertiert (0) 0%

    Sicherlich kennt ihr auch dieses Klischee: "Personen, die Animes schauen, Mangas/Comics/Bücher lesen und/oder zocken sind introvertiert und schüchtern!" Doch ist das wirklich so? Sind augenscheinlich "nerdige" Hobbys wirklich ein Indikator dafür, dass jemand introvertiert ist? Oder ist das eben nur ein albernes Klischee?


    Darum meine Frage: Seid ihr eher introvertiert oder extrovertiert? Oder vielleicht sogar eine Mischung aus beidem? Erzählt doch mal, wie ihr so drauf seid. :v



    Ich selbst habe eine lange Zeit geglaubt, ein absolut introvertierter Mensch zu sein. Interaktionen mit anderen Personen erscheinen mir manchmal sehr anstrengend. Das merke ich besonders, wenn an einem Arbeitstag viele Meetings anstehen: Danach bin ich immer wesentlich müder als wenn ich still an einem Projekt gearbeitet habe, bei dem ich mit niemandem sprechen muss. Auch bin ich niemand, der gerne im Mittelpunkt steht. Mir ist es eher unangenehm wenn alle Augen auf mich gerichtet sind und man irgendetwas von mir erwartet, sei es eine tolle Rede oder eine spannende Vorführung.
    Im Gegensatz zu vielen anderen introvertierten Menschen bin ich jedoch ganz gewiss niemand, der "Allein"-Zeit braucht. Ganz im Gegenteil! Ich hasse es in vollkommener Stille im Raum zu sitzen und niemandem zum Sprechen zu haben. Auch habe ich kein Problem damit über belanglose Themen zu sprechen. Klar, das Wetter ist jetzt nicht sonderlich spannend oder tiefgründig, aber ab und an ist es schon ganz nett sich über Belanglosigkeiten zu unterhalten - das Leben ist an sich schon ernst und tiefgründig genug.


    Im Grunde genommen würde ich also sagen, dass ich eine Mischung aus beidem bin. Ich bin kein Partytier, das auf jeder Veranstaltung der Mittelpunkt schlechthin sein muss, vornehmlich nur mit mir selbst zu sein und darauf Kraft zu schöpfen liegt mir allerdings auch nicht.

  • Ich bin eine eher introvertierte Person. Zeit mit anderen Leuten zu verbringen empfinde ich oft als anstrengend und ich habe nicht wirklich ein Problem damit, allein in meinem Zimmer zu sein und z.B. zu zeichnen.
    Jedoch habe ich tatsächlich kein sonderlich großes Problem damit, vor anderen zu stehen uns etwas vorzutragen. Trotz dieser Tatsache würde ich mich jedoch als introvertiert bezeichnen.

  • Ich bin ambivertiert.
    Ich mags unter Freunden und Gesellschaft zu sein. Genauso liebe ich es manchmal einfach im Freien Musik zu hören.
    Ich tendiere eher mehr zum extrovertierten. Aber die meisten Menschen sind eher Ambivertiert.

  • Ich bin eher Introvertiert.. Ich liebe es alleine zu sein, eher in meinen Zimmer alleine meine Ruhe zu haben... Ich bin sowieso mit mir selber meist beschäftigt, sprich nachdenken, renovieren und sonstiges halt... Also ich mag schon Kontakt zur die anderen Menschen, aber ich liebe es alleine zu sein ^^

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    ``Kunst macht sichtbar. – Dieser Gedanke steht hinter meinem Schaffen. Unsichtbares sichtbar zu machen. Vergessenes aus der Phantasie hervorzubringen und in eine Welt einzutauchen, wie sie nur die Kunst hervorbringen kann. ``



    - Heinz Rupp

  • Ich war mal extrem introvertiert, da meine Sozialphobie damals noch wesentlich schlimmer war wie heute.
    Durch die Behandlung und die Reha wurde das alles wesentlich besser, ich bin wesentlich öfter und länger unter Menschen als damals, dennoch würde ich sagen ich bin und bleibe introvertiert.
    Nicht dass ich heute noch so extrem große Probleme habe mit anderen Menschen, über die Jahre habe ich es mir dennoch angewöhnt, dass ich mich besser fühle, wenn ich ich in Ruhe bin, sei es in meinen vier Wänden oder wenn ich einfach bei uns aufm Berg liege im Sommer und in der Nacht in die Sterne gucke.


    Ich hab heute einfach immer noch nicht so das Bedürfnis um viel Trubel und viele Leute um mich, nicht weil ich denke wie damals, dass SIe schlecht über mich reden, sondern der Krach und wenn sich wieder Leute in die Haare bekommen, darauf das Geschreie und und und.
    Habe ich ja auch bei meinem alten Job (wo ich ja leider in die Zeitarbeit gerutscht bin) bemerkt, permanent Vorgesetzte die blöder als man selbst waren haben einem vorgeschrieben was man macht, haben andere lautstark zusammen geschrien und und und.
    Deshalb bin ich jetzt lieber Verbundzusteller, zwar sehe ich da auch noch die Leute, es bleibt aber bei kurzen Begegnungen und Smalltalk, alles im grünen Bereich, aber ansonsten hat man beim arbeiten einfach seine Ruhe. :P

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    Schade, dass du unter dem falschen Einfluss der anderen vergessen hast, wer in schweren Zeiten immer für dich da war.

    Das waren nicht sie, sondern ich.

  • Auch ich bin sehr introvertiert. Höchstwahrscheinlich ist mein Selbstbewusstsein während der Pubertät aus Versehen im Gehirn gelöscht worden, weshalb ich beim Wechsel auf eine weiterführende Schule keinen Anschluss zu neuen Freunden fand und mich von meinem Umfeld abgrenzte. Für mich waren andere Leute in der Schule oder beim Sport nur Kumpels. In meiner Freizeit hatte ich keinen Kontakt zu Gleichaltrigen. Und jetzt habe ich es immer noch nicht. Aber ich bin trotzdem zufrieden damit. Es stört mich nicht, keine Freunde zu haben. Ich bin oft allein, ob in der Natur oder in meinem Zimmer. Nur in die Stadt fahre ich äußerst ungerne. Die Massen an Menschen sorgen bei mir für Stress. Und auf Menschen zugehen und mit ihnen zu reden ist bei mir immer noch eine Herausforderung. Ob ich einfach nur ein Eis kaufe, oder meinen netten Chef um einen Gefallen bitte. Es ist nicht einfach. Am schlimmsten sind Telefonanrufe, die ich von meiner Seite aus tätigen muss. In manchen Situationen ist es wirklich so, dass ich merke, wie ich stottere und mich nicht richtig in Worte fassen kann. Das ist aber nur selten. Im Gegensatz dazu steht die Tatsache, dass ich rhetorisch eigentlich ganz gut begabt bin. Aber nur, wenn ich mich vorbereite. In der Schule konnte ich der Klasse die besten und längsten Präsentationen halten und die Schüler waren erstaunt, dass der ach so schweigsame Freigeist sicher, laut und deutlich zu ihnen gesprochen hat.


    Ich habe mich damit abgefunden, introvertiert zu sein. Ich bin nachdenklich und hasse es, ungewollt in den Fokus anderer Menschen zu geraten. Ich bin ein richtiger Einzelgänger. Aber Freundschaften bin auch ich nicht abgeneigt. Es hat sich halt nur noch nicht ergeben, einen Busenfreund zu finden. Daher bin ich oft allein.


    Aber allein sein heißt nicht gleich einsam zu sein.

  • Freigeist

    Erstmal vorweg: ich finde es immer angenehm, wenn sich jemand so gut selbst reflektieren kann. Bei manchen ist es wie eine wilde Achterbahnfahrt, wenn sie von sich erzählen. Bei anderen klingt es eher sachlich und nüchtern. In deinem Fall empfinde ich eine gewisse melancholische Grundstimmung. So oder so, ich höre da immer sehr gerne zu. Auch, weil ich einige Charakterzüge von dir bei mir wiederfinde, wenn auch nicht in dem gleichen Ausmaß.

    Ich bin weder wirklich in- noch extrovertiert. Ich habe einfach eine ruhige Art, brauche aber auch eine gewisse Auslastung.

    Ich habe mich damit abgefunden, introvertiert zu sein.

    Für mich persönlich hat das Wort "abgefunden" so eine negative Note und ich hoffe, dass bei dir eher das Wort "akzeptiert" zutrifft.

    Mein bester Freund und etliche andere reden sehr gerne und sehr viel. Und was jeder von ihnen an mir schätzt ist die simple Tatsache, dass ich halt sehr gut zuhören kann. Will sagen, dass man sich damit nicht abfinden sollte, sondern sich viel mehr auch glücklich schätzen kann. Es braucht jede Art von Charakter auf der Welt und man findet schon die Menschen, zu denen man damit passt. ;)


    "I slew your king. I slew your country. Do these deeds not demand vengeance?

    Yes. Good! Find your wrath! Take up your sword! Fight, and serve those who died before you!"

  • Habe ich ja auch bei meinem alten Job (wo ich ja leider in die Zeitarbeit gerutscht bin) bemerkt, permanent Vorgesetzte die blöder als man selbst waren haben einem vorgeschrieben was man macht, haben andere lautstark zusammen geschrien und und und.
    Deshalb bin ich jetzt lieber Verbundzusteller, zwar sehe ich da auch noch die Leute, es bleibt aber bei kurzen Begegnungen und Smalltalk, alles im grünen Bereich, aber ansonsten hat man beim arbeiten einfach seine Ruhe. :P

    So zu meinem alten Statment, es ist doch wesentlich schlimmer gewesen mit dem Zustellerjob als man dachte, allem voran, wenn man andere Gebiete übernimmt die zum eigentlichen gigantisch erscheinen, man unter extremen Zeitdruck ist und die Kunden dann extrem mürisch werden können. (die einen nehmen es so hin und verstehen einen, die anderen würden noch auf einem rumtreten, selbst wenn man Blut spuckend am Boden liegt)


    8 Stunden arbeiten und Kontakt mit Menschen ist für mich persönlich mehr als genug, nur der Punkt zehrt enorm an meinen Nerven und das wiederum an meiner Kraft, auch so versuche ich so wenig wie möglich mit Leuten zu reden und gebe eher ein Zeichen anstatt große Reden zu schwingen, es ist auf Dauer, wenn man die Leute kennt einfach nur ein weiter kraftraubender Punkt, wenn man von 0815 Arbeitern belehrt wird, was man falsch macht (eigentlich richtig, aber daher auch 0815) und seine eigenen Erfahrungswerte eh nichts wert sind.

    Also warum reden, wenn man sich eh nur dumm und dusselig redet und es am Ende nichts bringt.


    Ein Punkt der sich aber extrem trotz Introvertiertheit ausgeprägt hat ist der Moment, wenn ich dann mal den Mund aufmache, dass ich in allem sehr direkt bin und damit den Leuten auch oftmals verbal eine Klatsche, da die meisten mit so einer direkten Art anscheinend nicht umgehen können.

    (In der Regel denke ich mir meist mein Teil bis halt der Faden reißt^^)


    Mein sozialer Aspekt ist sozusagen schon fast verkorkst, ich weise immer mehr soziopathische Züge auf (was ebenfalls mein Therapeut bestätigt, aber hey man bemerkt es wenigstens noch, das ist schonmal ein Ansatz).

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    Schade, dass du unter dem falschen Einfluss der anderen vergessen hast, wer in schweren Zeiten immer für dich da war.

    Das waren nicht sie, sondern ich.

  • Ich würde mich selber als eine introvertierte Person beschreiben.

    Ich bin eine ruhige und zurückhaltende Persönlichkeit und mag es nicht im Mittelpunkt zu stehen. Ich bin schnell erschöpft, wenn ich unter vielen Leuten bin und auch mit Fremden fällt es mir schwer ein Gespräch aufzubauen. Natürlich gehe ich auch raus und unternehme ab und zu etwas mit Freunden, aber nach einem Tag, den ich mit meinen Freunden verbracht habe, brauche ich wieder etwas Abstand und Zeit für mich selber und genieße es auch einfach mal alleine zu sein. In einer großen Gruppe bin ich eher die Person, die gerne zuhört und nicht so viel redet.


    Früher hat es mich extrem belastet, dass ich so bin wie ich bin und ich habe mich oft mit anderen verglichen, die viel offener sind als ich und wollte auch so sein. Mittlerweile habe ich es jedoch akzeptiert und es ist auch okay so. Ich besitze nämlich auch Charaktereigenschaften, auf die ich stolz sein kann. Natürlich ist es nicht verkehrt an seinen Schwächen zu arbeiten und seine Stärken auszubauen, aber trotzdem sollte man nicht versuchen jemand zu sein, der man nicht ist oder sich zu etwas zwingen, was man nicht besonders mag.

    “My silence doesn't mean that I quit, it simply means that I don't want to arguewith people who just don't want to understand.” - Yato.

  • Erst das eine dann das andere
    Am Anfang bin ich eher etwas beobachtend um festzustellen ob mich mit dem gegenüber oder mit einer Gruppe auf der selben Wellenlänge bin.

    Und meistens dauerts auch nicht lange bis ich dann aus mich raus komm. Wenn ich ein Interesse an Leuten habe durch das Verhalten was ich von

    denen so wahrnehme bin auch nicht besonders schüchtern und kann mich da relativ gut anfreunden und selbst wenn nicht so viele Gemeinsamkeiten

    vorhanden sind kommt man am Ende doch meistens auf einen gemeinsamen Nenner.

    Wirklich extrovertiert bin ich eigentlich nur durch Alkohol von 0 auf 100 mit Leuten in Sekunden. Da kann ich auch in der Regel den Mund nicht mehr halten wenn

    man ein Thema gefunden hat über das man sich unterhalten kann.

    Nur bei engeren Freundschaften lass ich mir da wirklich Zeit und zeig vorher auch nicht alles was so in meinem Kopf vorgeht was ja eigentlich der Normalfall

    sein sollte.

    Joa Ende

  • Naja, ich bin irgendwie eine Mischung aus beidem. Individuen gegenüber, die mir fremd sind, brauche ich ziemlich lange um mich so zu verhalten, wie ich mich Individuen gegenüber verhalte, die mir vertraut sind. Fremden gegenüber wirke ich zumeist eher abweisend, verschlossen, schweigsam und im Großen und Ganzen kühl und wenig freundlich. (Muss auch daran liegen, dass ich so ein Asperger-Mensch bin XD)... Engen Freunden gegenüber wirke ich hingegen eher quirlig und relativ crazy, mein Humor ist aber irgendwie ziemlich eigenartig... Wenn ich mich allerdings mit Freunden in einer Sushibar oder anderen öffentlichen Orten befinde, verhalte ich mich, wie ich mich nun einmal verhalte, infolgedessen treten desöfteren Mal verärgerte Reaktionen von Tischnachbarn oder anderen beteiligten Personen (musste mich grade zusammenreißen, nicht schon wieder die Bezeichnung Individuen zu benutzen), was mich allerdings absolut gar nicht beeindruckt. Eher kommt da von mir eine Reaktion, nach Art von: "Sie kümmern sich um Ihren Kram, ich mich um den Meinigen, ja? Also, halten Sie die gefälligst Klappe!" :D:D


    PS: Ich muss dazu sagen, dass es immer irgendwo Leute gibt, die sich wegen kleinster Auffälligkeiten beschweren. Es ist mit Nichten so, dass wir in einer öffentlichen Lokalität jetzt beispielsweise einen Mordskrach machen, oder so.^^

  • Floof

    bin auch eine Mischung aus beidem. Bin auch kein Partytier aber wenn ich unter Menschen bin fühl ich mich auch meistens wohl. Außer wenn mein gegenüber mir unsympathisch ist. Was ich absolut nicht mag sind Fragen wo ich arbeite obwohl ich die Person gradmal getroffen hab oder auf der Arbeit wie viel man verdient und welches Auto man fährt, weil mir das total egal ist wie viel andere verdienen und welche Autos sie fahren, weil Autos für mich nur ein Fortbewegungsmittel sind und kein Statussymbol. Ist auch etwas schwierig wenn man eine Freundin hatte und dann wieder allein ist ^^


    Streuner

    krasser Typ ;) Asperger ist doch irgendwas psychisches wieder oder? immer diese seltsamen Namen für alles und jeden.


    _Minah_

    das soll kein Anmachspruch sein aber der Name ist ja süß mit diesem Avatar zusammen und der Erklärung. ^^ da hat alles gepasst.


    Freigeist

    Aber Freundschaften bin auch ich nicht abgeneigt. Es hat sich halt nur noch nicht ergeben, einen Busenfreund zu finden.

    besser eine Busenfreundin haben als einen Busenfreund :saint:

  • Ich würde mich eher als eine Mischung aus beidem bezeichnen.

    Kommt immer auf die Umstände an. Wenn ich mit guten Freunden unterwegs bin und

    mich quasi "sicher fühle", dann benehme ich mich auch fremden gegenüber eher extrovertiert.

    Bestes Beispiel als ich mit zwei sehr guten Freundinnen Lasertag spielen war.

    Wir hatten gegen 3 Jungs gespielt, die wir nicht kannten. Und obwohl ich bei fremden

    sonst sehr zurückhaltend und schüchtern bin, habe ich sogar noch während des

    Spielens ein Gespräch mit einen von ihnen angefangen, ohne das es mir unangenehm war.

    Als Vergleich: Wenn ich alleine unterwegs bin, traue ich mich nicht mal eine Verkäuferin

    im Laden anzusprechen und suche lieber alleine stundenlang nach dem, was ich haben

    wollte.

    Ich fühle mich auch in größeren Gruppen wohl, solange ich genug

    Leute um mich herum habe, die mir vertraut sind.

    Allerdings gibt es auch Momente, wo ich Verabredungen absage, weil

    ich lieber alleine zu Hause Zeit verbringe. Da gibt es bei mir irgendwie keine

    "Regel" oder ein "Maßstab". Es ist mal so und dann wieder anders.

  • Eher introvertiert, ich verbringe gerne Zeit alleine. Leider fällt es mir auch schwer auf andere Menschen zu zugehen. Wenn ich neue Leute kennen lerne, bin ich oft sehr zurückhaltend und beobachte erstmal bevor ich dann auf jemanden zugehe. Wenn ich die Leute dann kenne bin ich auch offener weil ich mich dann sicher fühle. Das führt leider manchmal dazu, dass die Leute denken ich wäre arrogant oder wollte nichts mit Ihnen zu tun haben. Ich arbeite daran das dieser Eindruck nicht mehr so oft entsteht. In großen Gruppen fühle ich unwohl, weshalb ich Veranstaltungen mit großen Menschengruppen vermeide wenn es geht. Eine Ausnahme bilden Conventions wenn ich in einer kleinen Gruppe unterwegs bin, mit Leuten die ich kenne oder dort Leute treffe. Alleine macht der Besuch der Convention für mich keinen Sinn. Nach einem Tag auf einer Convention brauche ich dann auch erstmal Zeit für mich selbst, soziale Interaktion verbraucht viel Energie bei mir.


    Wie gesagt dauert es etwas bis ich mich neuen Leuten öffne und es dauert bis ich mit Leuten Freundschaft schließe, was auch nicht so oft vorkommt. Und dieser ganze Text hört sich an wie eine Bedienungsanleitung für mich selbst.


    Wenn ich alleine unterwegs bin, traue ich mich nicht mal eine Verkäuferin

    im Laden anzusprechen und suche lieber alleine stundenlang nach dem, was ich haben

    wollte.

    Ist bei mir ähnlich, die Mitarbeiter im Laden fragen ist nur eine Option wenn ich da was ich haben will nicht finde.

  • Ist bei mir ähnlich, die Mitarbeiter im Laden fragen ist nur eine Option wenn ich da was ich haben will nicht finde.

    Für mich ist es nicht mal eine Option (traurigerweise). Ich suche lieber selber und

    wenn ich es nicht finde, lasse ich es einfach. Klingt total bescheuert, aber

    auf andere Leute zugehen ist einfach so garnicht mein Ding.

    Auch wenn es deren Job ist ._.

  • Ist bei mir ähnlich, die Mitarbeiter im Laden fragen ist nur eine Option wenn ich da was ich haben will nicht finde.

    Für mich ist es nicht mal eine Option (traurigerweise). Ich suche lieber selber und

    wenn ich es nicht finde, lasse ich es einfach. Klingt total bescheuert, aber

    auf andere Leute zugehen ist einfach so garnicht mein Ding.

    Auch wenn es deren Job ist ._.

    meistens wissen die doch sowieso nicht wo das ist was man sucht. die sagen einfach nur geh mal in die abteilung vllt. is es da und sonst machen die oft einen genervten eindruck vorallem wenn die sich mal unterhalten gegenseitig. jedenfalls bei uns hier so. ^^

  • Ist bei mir ähnlich, die Mitarbeiter im Laden fragen ist nur eine Option wenn ich da was ich haben will nicht finde.

    Für mich ist es nicht mal eine Option (traurigerweise). Ich suche lieber selber und

    wenn ich es nicht finde, lasse ich es einfach. Klingt total bescheuert, aber

    auf andere Leute zugehen ist einfach so garnicht mein Ding.

    Auch wenn es deren Job ist ._.


    Tatsächlich würde ich das aber nicht unter Introvertiertheit verbuchen, sondern leider wirklich unter Schüchternheit (bzw. im Extremfall eine soziale Phobie). Mir war dieser Unterschied bis vor kurzem auch nicht so bewusst, bis ich einen Kurs zum Thema "Angstbewältigung" gemacht habe. Intro- und Extrovertiertheit sind quasi statisch und lassen sich nicht durch äußere oder eine innere Veränderung beeinflussen/verändern, Dinge wie Schüchternheit oder sogar Angst vor anderen, eigentlich normalen Situationen, glücklicherweise hingegen schon.

    Mir ging es nämlich genauso. Allein schon mit Verkäufern zu sprechen war für mich total gruselig, sodass ich immer dagegen gewehrt habe. Um diese Angst zu überwinden, hilft aber leider nur eines: Augen zu und durch. Versucht einfach euch beim nächsten Mal zu trauen. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, dann beim zweiten Anlauf. Oder eben auch beim dritten. Irgendwann wird das zur Gewohnheit, man muss einfach nur üben, üben, üben. :)

  • meistens wissen die doch sowieso nicht wo das ist was man sucht. die sagen einfach nur geh mal in die abteilung vllt. is es da und sonst machen die oft einen genervten eindruck vorallem wenn die sich mal unterhalten gegenseitig. jedenfalls bei uns hier so. ^^

    Auch wieder wahr. Gerade Verkäufer in Baumärkten, scheinen ihren Arbeitsplatz nicht

    zu kennen. Zumindest ist mir dieses "Phänomen" da besonders aufgefallen. xD


    Tatsächlich würde ich das aber nicht unter Introvertiertheit verbuchen, sondern leider wirklich unter Schüchternheit (bzw. im Extremfall eine soziale Phobie).

    Soziale Phobie würde ich es jetzt nicht nennen, aber Schüchternheit unterschreibe ich so.

    Mir fällt das Sprechen vor und mit fremden Leuten einfach generell schwer.

    Jetzt in der Oberstufe muss ich dieses Problem so oder so angehen, da dort die mündliche

    Mitarbeit 50% mitzählt und man so schon eine 3 fast vergessen kann :rice-undecided:


    Irgendwann wird das zur Gewohnheit, man muss einfach nur üben, üben, üben. :)

    Ich bin schon stolz auf mich, dass ich heute an der Bushaltestelle eine nett aussehende Mutter

    nach einem Bus gefragt habe. Da war die Panik das ich direkt am ersten Tag an einer neuen

    Schule zu spät komme größer, als meine Angst mit fremden zu reden. xD