(Hype) positives und negatives rundum das Coronavirus?

  • Home-Office-Angebote durch den Arbeitgeber anzunehmen ist jetzt Pflicht geworden.

    We did it boys, Corona is no more.


    Jetzt mal im Ernst, hab ich da ne gänzlich falsche Wahrnehmung, oder ist das komplett lächerlich?

    Ich mein, es hapert doch im Normalfall an der Führung, die kein Home-Office anbieten. Aber welcher Arbeitnehmer geht denn nicht gerne ins Home-Office, wenn es ihm angeboten wird?

  • Ich arbeite lieber in meinem Büro, weil ich da mehr Platz (und mehr Ruhe) habe. Aber in meiner Gruppe kann jeder Home Office machen, wer will. Bzw. es ist die Ausnahme, im Büro zu arbeiten.

    Per aspera ad astra

  • Home-Office-Angebote durch den Arbeitgeber anzunehmen ist jetzt Pflicht geworden.

    We did it boys, Corona is no more.


    Jetzt mal im Ernst, hab ich da ne gänzlich falsche Wahrnehmung, oder ist das komplett lächerlich?

    Ich mein, es hapert doch im Normalfall an der Führung, die kein Home-Office anbieten. Aber welcher Arbeitnehmer geht denn nicht gerne ins Home-Office, wenn es ihm angeboten wird?

    Das ist einfach die räumliche Distanz, das höre ich btw. halt auch von vielen, dass die eigene Wohnung = Freizeit ist und das Büro = Arbeit.

    Ich arbeite zwar auch im Büro, aber bei unserer Arbeit wäre Home-Office halt auch nicht möglich, aber auch so bin ich froh, dass ich kein Home-Office machen muss, ich hab's nämlich auch lieber, wenn eine räumliche Distanz zwischen meinem Rückzugsort und der Arbeit ist.😅

  • Bei uns im Kreis sind die Neuinfektionen gestern recht hoch gewesen, es wird natürlich auch mehr getestet, z.B in Schulen und Kindertagesstätten, leider gab es gestern 100 Neuinfektionen zu vermelden, zum Kreis Bergestraße gehören aber keine Städte mit über 40.000 Einwohnern, dafür muss liegen direkt daneben auch größere Städte wie Mannheim, Heidelberg und nur ein klein wenig weitert entfernt kommt dann auch schon Ludwigshafen.


    In Mannheim gab es gestern 105 und im Heidelberger - Kreis gab es 125- Neuinfektionen zu vermelden, alles liegt dich beisammen, wenn man überlegt das man auch Langzeitfolgen davontragen kann und auch da noch nicht vollständig alles erforscht ist, komme ich eben immer wieder zum Schluss, dass ich mich am Riemen reißen muss bis viele Menschen geimpft und auch dauerhaft geimpft werden können, eine gewisse Routine einkehrt, wie z.B ein immer wieder angepasster Impfstoff.

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    Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein allen Völkern; alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden; denn es werden sich alle Heiden auf Erden wider sie versammeln. Sacharja 12:3

    Israel - Weltärgernis oder "Zeichen der Endzeit"?

  • Home-Office-Angebote durch den Arbeitgeber anzunehmen ist jetzt Pflicht geworden.

    Firmen müssen den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit anbieten, diese in der eigenen Wohnung auszuführen, "wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen". Die Beschäftigten müssen dieses Angebot annehmen, "soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen".


    Das ist halt mal wieder schwammig ohne Ende. Seitens der Arbeitgeber ist es soweit klar: wenn es Betriebsbedingt nicht geht, ok. Allerdings ginge es vielerorts trotzdem, wird nur eben nicht angeboten. Von Seiten der Arbeitnehmer ist es dann eben schwammig gehalten. Im Prinzip reicht so jeder Grund um nicht zu Hause arbeiten zu müssen. Wirklich geändert hat sich somit nichts.


    Aber ich glaube die Büros sind auch weniger das Problem, ebenso wie der normale Einzelhändler ein Problem darstellt (gibt natürlich auch Ausnahmen). Problematischer sind die größeren Betriebe wo sich täglich Zig oder gar hunderte Menschen über den Weg laufen, ebenso die Schulen. Für Schulen gilt jetzt übrigens:


    "Schüler und Lehrer müssen sich für die Teilnahme am Präsenzunterricht zweimal pro Woche testen lassen. Ab einer Inzidenz von 100 ist Wechselunterricht vorgeschrieben, ab einem Wert von 165 nur noch Distanzunterricht erlaubt."


    Das Problem mit den Tests ist einerseits das es nicht ausreichend gibt - das hörte ich kürzlich von einem Lehrer meiner ehemaligen Schule. Die haben Probleme die Testkits zu bekommen. Andererseits haben diese Schnelltests nach wie vor eine hohe Fehlerquote von 40 - 60% ( je nach Quelle / Infizierte werden nicht immer als solche erkannt bzw. nicht infizierte sind positiv) und sind damit auch nicht wirklich zuverlässig. Für Schüler und Lehrer stelle ich mir das dann stressig vor wenn der Betrieb aufgrund falscher Testergebnisse heruntergefahren werden muss.


    Ab Ende Mai soll dann die Impfpriorisierung entfallen, dann könnte sich theoretisch jeder impfen lassen. Das ist ja soweit schonmal gut. Problematisch ist eine neue Mutation aus Indien, bei der die derzeitigen Impfstoffe wohl nicht mehr so gut wirken sollen. Diese Mutation wurde nun auch schon mehrfach in Europa nachgewiesen.

  • Ich bin es echt Leid immer von Homeoffice zu hören. Wenn man der Politik, den Medien und auch hier zuhört, dann könnte man meinen es sei das Allheilmittel und jeder arbeitsfähige Mensch würde in einem Büro arbeiten. Hallo???

    Ob man es glaubt oder nicht, es gibt noch Menschen, welche NICHT einer Bürotätigkeit nachgehen und ob man es glaubt oder nicht, dass ist sogar die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung! Das sind die Menschen, welche mit ihren Händen arbeiten. Oft verächtlich als Handwerker oder als das "Arbeitsvolk" bezeichnet. So werden wir in unserer Firma von den Drehstuhlpiloten in ihren Büros bezeichnet!


    Es kann eben nicht jeder in Homeoffice arbeiten. Das sind z.B. sämtliche Handwerker wie Bäcker, Zimmerleute, Dachdecker, Installateure, Elektriker, Mechaniker genauso wenig wie LKW Fahrer die sämtliche Waren für den persönlichen Einkauf transportieren sowie all die Waren, die ihr alle im Homeoffice online bestellt. Oder wie soll die Homofficevariante für die Müllleute aussehen, die Euren Müll entsorgen, den ihr im Homeoffice durch Eure Bestellungen produziert. Oder die Verkäufer und Lagerarbeiter in den Supermärkten welche dafür sorgen, dass wir alle weiterhin einkaufen können. Was ist mit all den Ärzten, Pfleger, Betreuer, Hilfsdiensten, Polizisten die können sich auch nicht ins Homeoffice verabschieden. Genauso wenig können Bauarbeiter oder Straßendienstler ihre Arbeit von zu Hause aus machen. Und da gibt es noch viel mehr Berufe, die gar nicht alle aufzählen kann.


    Ja, Homeoffice ist schön und gut für diejenigen die es betrifft, aber es klingt dabei immer als sei es das Allheilmittel und jeder arbeitende Mensch müsste einfach nur von zu Hause aus arbeiten. Das betrifft aber, wie schon gesagt, nur die Leute, welche einen Bürojob haben. Das trifft aber nicht auf die große Masse der arbeitenden Bevölkerung zu und langsam geht mir die Hutschnur hoch, wenn man diese große Mehrheit weder in Betracht zieht noch sie überhaupt erwähnt.


    Es ist total richtig, dass alle, welche die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten haben, dass auch wahrnehmen sollten. Je weniger Kontakte umso besser. Aber was mich aufregt ist der Umstand, dass bei diesen Diskussionen nie davon die Rede ist, dass dies eben nur einen Teil der arbeiteten Menschen betrifft und dass es da eine ebenso große, bzw. sogar größere Menge an Menschen gibt, die das einfach nicht wahrnehmen können, selbst wenn sie es wollten.


    Sorry für die Wortwahl, aber ich musste mich einfach mal auskotzen.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Albert Einstein

  • Ich werde aus den ganzen Hin und Her nicht schlau, ich werde einfach mich an den Basismaßnahmen einhalten.

    Ich auch nicht.... Aber die ZEIT hat sich da was ausgedacht (wenn es denn zuverlässig funktioniert), was einem tagesaktuell die Maßnahmen für den eigenen Kreis/Stadt anzeigt: Klick mich


    Ansonsten schadet es defintiv nicht, einfach das Hirn einzuschalten und sich an die herkömmichen Basismaßnahmen zu halten. Viel kann man damit ja nicht falsch machen.

    跪け 豚共が


  • Mein bisheriges, gefühltes Fazit zum Corona, es hält der Weltgemeinschaft und auch in Ländern wie unsereins einen Spiegel vor.


    Impfneid und übertriebene Unzufriedenheit wegen der Impfgeschwindigkeit usw., während in Indien menschliche Leichen auf Plätzen verbrannt werden, wegen Überfüllung und Überlastung, dadurch das ich mich auch richtig informiere und mir die tragische Lage und Situationen weltweit immer wieder bewusst mache, bin ich für meine Lebenssituation immer wieder sehr dankbar und so auch trotz aller Fehler die hier gemacht wurden und in Zukunft noch gemacht werden.


    Die Frisur scheint einen schon fast absurd hohen Stellenwert einzunehmen, ein aus meiner Sicht übertrieben hohes Maß an Eitelkeit, auch ich habe gerne meine Friseur gemacht und gepflegt, nur wenn es zu Zank, Streitereien wegen Friseur Termine oder Neid und es zu überlangen Schlangen kommt, sogar Friseure wurden von Stammkunden mit Weggang gedroht wenn man nicht einen zeitnahen Termin bekomme, das zeigt für mich eine großer Ungeduld und schon extreme Eitelkeit, auch ich mag einen guten Schnitt, aber das fand ich echt ein wenig übertrieben.


    Auch das Bedürfnis nach reisen kann ich nachvollziehen, aber wenn es mal ein oder maximal zwei Jahre mal nicht geht, ist das kein Weltuntergang, noch in meiner Kindheit war das Reisen alle paar Jahr schon viel und das ist noch nicht sehr lange her, klar, wenn man Verwandte, seine Liebsten oder engste Familienangehörige besuchen möchte und es geht nicht, kann ich die Trauer und Frustration echt komplett nachvollziehen, aber wenn man z.B mal nicht nach "Malle" an den Ballermann gehen kann und man dadurch Krankenhäuser und Intensivstationen, bez. das Gesundheitssystem entlastet, sollte doch mal das generelle Aussetzen der eigenen Feierwut für eine Weile möglich sein und als Ersatz für Entdeckungen und Abenteuern kann auch die Erkundung der eigene Region als Ersatz herhalten, so wird auch mal die Umwelt und die gut bereisten Urlaubsregionen der Erde umwelttechnisch für einige Zeit weniger stark belastet, z.B wenn Touristen ihren Müll im Urlaub hinterlassen usw.




    Was hat für mich der Coronavirus insgesamt an unsere Gesellschaft ein wenig deutlicher aufgezeigt? Ungeduld, zu wenig Disziplin & Respekt im öffentlichen Raum / gemeinsamen Leben, zu viel Eitelkeit auf Kleinigkeiten wie z.B mit den Haaren, Verschwörungstheorien sind auch bei vormals normalen Menschen anscheinend ein Ankerpunkt geworden, zu wenig Wertschätzung für unseren privilegierten Lebensstil, auf Katastrophenfälle geistig als auch im organisatorischen Bereich kaum vorbereitet gewesen sind, unser Gesundheitssystem wieder dauerhaft mehr Beachtung finden muss und auch z.B der Bereich der Pflegekräfte und all die anderen wichtigen Berufszweige.


    Corona hat wie einige sagen wie ein Brennglas funktioniert, was hat euch den die Coronakrise auf der Welt aufgezeigt?

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    Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein allen Völkern; alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden; denn es werden sich alle Heiden auf Erden wider sie versammeln. Sacharja 12:3

    Israel - Weltärgernis oder "Zeichen der Endzeit"?

  • Die Frisur scheint einen schon fast absurd hohen Stellenwert einzunehmen, ein aus meiner Sicht übertrieben hohes Maß an Eitelkeit, auch ich habe gerne meine Friseur gemacht und gepflegt, nur wenn es zu Zank, Streitereien wegen Friseur Termine oder Neid und es zu überlangen Schlangen kommt, sogar Friseure wurden von Stammkunden mit Weggang gedroht wenn man nicht einen zeitnahen Termin bekomme, das zeigt für mich eine großer Ungeduld und schon extreme Eitelkeit, auch ich mag einen guten Schnitt, aber das fand ich echt ein wenig übertrieben.

    Wobei das sich durch die derzeitige Testpflicht nun völlig umgekehrt hat. Da wurden schon massig Termine abgesagt oder gar nicht erst in Anspruch genommen. Von diversen Friseuren gab es schon ziemlich verzweifelte Apelle und Hilfeschreie.


    Zum Teil kann ich den Ärger mit der Testpflicht nachvollziehen. Je nach Region ist es ziemlich umständlich erst mal zum Testzentrum hinzufahren und das nur für einen Friseurbesuch. Das Testergebnis darf auch nur maximal 24 Stunden zurückliegen. Vor allem ist es für viele nicht mehr nachvollziehbar, weil zuletzt in der Politik noch kommuniziert wurde das bei einem Friseurbesuch es nahezu kaum Ansteckungen kommt mit den derzeitigen Maßnahmen.


    Ach ja. Auf das Fazit das die aktuelle Pandemie allen Gesellschaften den Spiegel vorhält war ich schon letztes Jahr gekommen und war da schon ganz gut sichtbar. Die letzten Monate sind noch ein paar weitere Dinge hinzu gekommen.

  • Nyan-Kun


    Es war wie gesagt schon ein Brennglas, klar kann ich das mit der Testpflicht verstehen und die Friseure und ihre Nöte, aber dafür hätten die Hilfen viel schneller für die hilfsbedürftigen Berufsgruppen ausgezahlt werden müssen, die Bürokratie entschlackt und weniger kompliziert, die Fristen für die Rückzahlungen viel großzügiger ausfallen sollten usw.


    Die Liste kann man wohl beliebig erweitern. ^^

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    Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein allen Völkern; alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden; denn es werden sich alle Heiden auf Erden wider sie versammeln. Sacharja 12:3

    Israel - Weltärgernis oder "Zeichen der Endzeit"?

  • Ich wollte hier mal meine Geschichte von letzter Woche erzählen, zum Thema Testen.

    Zunächst mal, ich arbeite in einer Klinik, habe allerdings keinerlei Kontakt zu Patienten und anderen Stationen. Seit Dezember wird dem gesamten Personal einmal die Woche ein Schnelltest "angeboten". Das Angebot sieht so aus: Du bekommst von deinem Vorgesetzten einmal die Woche einen Termin gemacht, einen Zettel in die Hand gedrückt und hast dann gefälligst zum Kleinhirn-raus-bohren zu gehen. Habe ich 5 Monate lang gemacht und mich dann dazu entschieden, einen Random Termin einmal die Woche nicht mehr anzunehmen, sondern mich nur noch testen zu lassen, wenn und wann ich das für richtig halte ( was mein Recht ist, es gibt keine Testpflicht für Mitarbeiter in Kliniken).

    Mein Chef hatte das zur Kenntnis genommen, aber durchblicken lassen, das ich laut seinem Kenntnisstand eigentlich gehen muss und das zur Klärung daher weiter leitet. Seine Stellvertreterin hat einen riesen Aufstand gemacht, nach dem Motto: wie ich denn überhaupt in Frage stellen kann, mich testen zu lassen zu MÜSSEN. Funfact am Rande, sie hat sich bisher nicht impfen lassen, obwohl sie es längst hätte können ;)

    Wenig später wurde mir von der Corona Beauftragten und dem Personalchef in schriftlicher Form mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht, falls ich darauf bestehen sollte nicht mehr jede Woche zum Testen zu gehen. Erst nachdem der Betriebsrat dann mit scharfen Worten zurückgefeuert hat, hat sich das Thema jetzt wohl erledigt. Ich bin anscheinend auch bei weitem nicht der Einzige, der sich nicht mehr Random und aus Prinzip testen lassen möchte. Und bei allen anderen wurde ebenso unrechtmäßig Druck ausgeübt.

    Und nur um das klarzustellen. Ich bin weder Querdenker noch Corona Leugner. Wollte einfach nur gerne mein Recht auf ein Nein wahrnehmen