Akuma no Riddle

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  • English: Riddle Story of Devil
    Produktionsjahr: 2014
    Episoden: 13
    Produzenten: Diomedea
    Genre: Action, School, Yuri
    Adaption: Manga

    Umriss der Handlung:
    An der privaten Mädchenschule Myoujou Akademie weist die Kurogumi-Klasse der zehnten Schulstufe eine Besonderheit auf: Alle Schüler der Klasse sind Auftragsmörderinnen und haben das gleiche Ziel, Haruka Ichinose. Mit der neu hinzustoßenden Tokaku Azuma verhält es sich ebenso, allerdings entwickelt diese mit der Zeit Gefühle für ihre Zielperson.
    Quelle: anisearch.de

    Eigene Meinung:
    Das ganze Setup ist zwar ein wenig seltsam, sieht bisher aber ganz gut aus. Der Anime hat meiner Meinung nach Potential spannend zu werden und es wird hoffentlich auch einige gute Action-Scenen geben, immerhin haben wir hier 12 Assasinen. :D
    Naja, war ja nur die erste Episode, aber fürs Erste werd ich ihn weiter verfolgen.

  • Also ich werde ihn mir sicher nicht angucken, als ich mir das erste mal die Handlung durchgelesen haben dachte ich schon so: "Ohh nee". Das hat bei mir gar keine Interesse geweckt. Das ist eindeutig kein Anime für mich.

    :lovex:

  • einfach toll und cool hat alles was wir männer brauchen die mädels sind so wohl süß als auch cool und die verschiedenen persönlichkeiten der charakter sind realistig dagestelt

  • Hab mir den Anime mal angesehen, weil die Beschreibung vielversprechend wirkte und ich total auf Auftragskiller abfahre!
    An sich eine nette Story mit verschiedenen Charakteren, die auch ihre eigene Hintergründe haben.
    Aber da der Anime nur 12 Folgen hat (bzw. ne extra 13. Folge, die ich nicht gesehen habe), konnte man ja nicht allzu viel aus den einzelnen Charakteren rausholen.

    Einige Figuren haben mir recht gut gefallen, andere wiederum nicht so.
    Opening und Ending waren nicht schlecht, wurden von mir jedoch übersprungen.
    Die Geschichte war zwar nichts Besonderes, aber die Action-Szenen machen alles wieder gut, also kann man sich den Anime ruhig mal für zwischendurch geben : )

    Trotzdem war vieles vorhersehbar, man sieht einen Charakter und weiß sofort welchen Rang und/oder Abstammung dieser hat...
    Und dann noch diese Liebes-Andeutungen zwischen den Mädels ;D

    Das Ende aber hat mir überhaupt nicht gefallen!

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    Wieso ist niemand gestorben?

    Meine persönliche Bewertung: 6/10

  • SelY, ich kann dir nur zustimmen

    Der Anime ansich Story, Zeichenstil, Charakter... DAT PASST SO ^^ aber das ende ist wirklich... :wand:

    Spoiler anzeigen

    als ob da jemand gesessen ist und gesagt hat "oh, oh, oh ne wir dürfen nicht einfach die halbe mannschaft sterben lassen" also echt mal... xD ich meine hallo? auftragsKILLER <--- ?

    also bis auf das Ende kann ich den Anime nur empfehlen :D

  • Ok, ich versuche mich gerade so gut es geht an den Anime zu erinnern. Ist schon eine Weile her.

    Im Grunde ist es ein Überlebensspiel. Jede Episode eine neue Gegnerin. An Action mangelt es daher nicht und diese wurden in den Animationen auch schön umgesetzt. Bei dem Ende kann ich mich anschließen. Das wurde mir dann doch etwas zu absurd. Ansonsten sorgt er für spannende Unterhaltung.

  • Das "Problem" an diesem Anime ist wohl, dass alles, was man so darüber liest, das Cover der Bluray-Box sowie das OP eine völlig andere Erwartungshaltung schürt und nicht ganz zu dem passen will, was einem letztendlich geboten wird. Es gibt zwar durchaus actionreichere Passagen, besonders in den Folgen 8-12, zumeist wird jedoch mehr Wert auf die Charaktere und die immer wieder angedeuteten Hintergründe des Geschehens gelegt. Ich glaube, bei diesem Anime ist es wichtig, dass von Anfang an der Funke überspringt und man sich darauf einlassen kann. Bei mir war das der Fall, bei vielen anderen wohl nicht.

    Nochmal kurz zur Handlung, obwohl die hier schon beschrieben wurde. Zwölf Assassinen und ein angeblich normales Mädchen bilden die diesjährige Schwarze Klasse an der Myojo-Akademie. Dabei findet eine Art Wettbewerb statt: Derjenigen, die es schafft, das Mädchen, Haru Ichinose, als Erstes zu töten, wird ein Wunsch erfüllt. Um Haru töten zu dürfen, müssen sie ihr eine Karte überreichen. Von da an haben sie 48 Stunden Zeit, den Mord auszuführen.

    Alles könnte so simpel sein, wenn nicht Tokaku Azuma, eine stoische Messerkämpferin, die Seiten wechseln würde. Vom ersten Moment an entscheidet sie sich dafür, Haru nicht zu töten, sondern zu beschützen ...

    Wie gesagt, die Action steht nicht immer im Vordergrund, die Kämpfe sind auch nicht allzu blutig, dafür erfährt man immer mal hier, mal da etwas aus der Vergangenheit der Assassinen, die nicht alle ein wirkliches Interesse daran haben, Haru zu töten. Speziell kann man da Folge 7 hervorheben, für mich ein Highlight der Serie - ich sage nur "Romeo & Julia".

    Im Fokus steht natürlich vor allem die Entwicklung der Beziehung von Haru und Tokaku, wobei man eigentlich von Anfang an merkt, dass es um

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    Freundschaft und Liebe

    geht. Die Kämpfe sind allesamt spannend inszeniert, das Artwork und die Musik wissen auch zu gefallen. Hierbei möchte ich mal anmerken, dass ich es eine tolle Idee fand, die Sprecherinnen der Assassinen für ihren jeweiligen Charakter ein ED-Lied singen zu lassen, diese Songs waren allesamt klasse.

    Natürlich ist nicht alles perfekt. Manchmal, besonders in der ersten Hälfte der Serie, geraten manche Folgen etwas langatmig und nicht alle Erklärungen zum Hintergrund des Geschehens leuchten wirklich ein.

    Nun zum Ende, das ja wohl auch viele enttäuscht hat. Im ersten Moment hab ich auch gedacht, "wollen die mich verar....", aber mittlerweile stehe ich der ganzen Angelegenheit differenzierter gegenüber.

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    Zunächst einmal war es schon extrem traurig, dass sich Haru tatsächlich von Tokaku erstechen ließ, um zu beweisen, dass sie keine Primer ist und sie nicht irgendwie manipuliert hat - untermalt mit einem inneren Monolog, in dem sie eingesteht, dass sie ihre Zimmerkameradin liebt. Tokaku ist natürlich am Boden zerstört, erhält aber schließlich den Wunsch als Preis, doch sie kann ihn nicht aussprechen, da er "nicht mehr in Erfüllung gehen kann".

    Von da an kann man, finde ich, den Rest der Folge auf zwei Arten interpretieren. Wir erleben, wie die Kirschen erblühen und Haru als einzige das Abschlussfest besucht, um alle Diplome entgegenzunehmen. Dank ihrer Narben und Titanium-Knochen hat sie den Messerstich überlebt, auch Nio (die Schiedsrichterin) und alle anderen Assassinen leben noch, sind glücklich und gehen ihrem alltäglichen Leben nach. Und dass, obwohl einige von ihnen eigentlich hätten tot sein müssen - wenngleich es bereits in früheren Folgen Hinweise darauf gab, dass das nicht stimmt. Beispielsweise hieß in der Folge nach Kirigayas und Chitarus Tod, dass sie beide im Krankenhaus wären, was ich damals als Falschinformation des unwissenden Klassenlehrers interpretierte. Bei allen anderen Charakteren war nie wirklich zu sehen, dass sie tatsächlich gestorben werden. Trotzdem hätte ich dieses Ende als extrem weichgespült empfunden, wenngleich man die Serie - wie von Tokakus Chef mehr oder weniger angedeutet - nicht ganz bierernst nehmen sollte. Ich habs trotzdem getan.

    Die zweite Variante, die ich viel passender finde, wäre, dass alles, was nach Tokakus Zusammenbruch gezeigt wird, nicht der Realität entspricht, sondern eine Darstellung ihres Wunsches ist, der nicht mehr in Erfüllung gehen kann. Das wäre auch eigentlich logisch, da die Vorsitzende ihr ja den Wunsch zugesprochen hat, was wiederum bedeuten würde, dass Haru zu diesem Zeitpunkt schon tot sein muss.

    Da Tokaku zu Anfang keinen Wunsch hatte, würde ihr jetziger sicher Harus Wunsch entsprechen, nämlich, dass die ganze Klasse ihren Abschluss macht und glücklich wird. Ich finde, das wird mit den Blüten, die diese Szenen beginnen und abschließen, auch ein wenig symbolisiert.

    Kann sein, dass ich diese Interpretation exklusiv habe, aber damit kann ich leben. (';

    So, abschließend gebe ich der Serie mal 8/10 Punkte. Trotz (oder wegen?) des Endes.

    Die OVA passt übrigens nicht wirklich in den Serienverlauf und stellt eher eine Parodie der Serie dar. Einige Details sind dabei wirklich gelungen, die Charaktere werden ziemlich passend persifliert und manche Slapstick-Einlagen sind wirklich lustig. Alle Gags wollen allerdings nicht zünden, zudem ist das Artwork-Niveau deutlich niedriger als in der eigentlichen Serie.