Blog-Artikel mit dem Tag „Things I never said“

    Und ich rannte. Die Nacht schien in dem Moment mein Schleier zu sein, welcher von tanzenden Regentropfen begleitet wurde. Ich war glücklich, dass es regnete. Die schweren Regentropfen, welche ihren Tanz auf meiner Haut vollendeten, versteckten die Tränen, die doch nur mit tanzen wollten.



    Es war so viel zwischen ihm und mir passiert. Ich erinnere mich noch ganz genau, an den Tag, als ich ihn kennen gelernt habe. Ich weiß, es klingt doof, aber es war im Internet. Wir redeten und ich durfte in dieses Gesicht schauen. Gott, ich glaube es gibt nichts schöneres. Ich wüsste nicht, wie man sowas bezauberndes beschreiben sollte; dafür gibt es einfach keine Worte. Diese stundenlangen Gespräche fühlten sich nur noch an wie wenige Minuten. Es war so komisch, dass ich über solche Witze wie seine lachen konnte. Oder hab ich nur gelacht, weil er es auch getan hat? Ich weiß nicht mehr.



    Seine Liebe zu mir war eine kleine Unendlichkeit für mich, denn jeder Moment ließ mich unsterblich fühlen. Als wäre

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    Die Uhr auf meinem Nachttisch zeigt 04:00 Uhr an und ich liege im Bett, starre ermüdet an die weiße Decke über mir und mal mir so viele Szenarien aus, dass man daraus ein Film erstellen könnte. Der Gedanke, dass du weg bist in und wir keinen Kontakt haben werden, bringt mich jeden Tag nur noch mehr um. Ja, ich weiß, es musste sein und ich weiß auch, dass es das Richtige war.


    Aber deine Nähe ist mittlerweile eine Droge für mich geworden und ohne dich bin ich auf kaltem Entzug. Langsam setze ich mich auf und mach das Licht an. Mein Zimmer sieht trotz Licht trist und düster aus, vollkommen verlassen. Was du wohl gerade machst? Ob du wohl an mich denkst? Ich weiß es nicht.


    Barfuß geh ich durch meine kleine Wohnung die so hässlich ist, wenn du nicht hier bist. In der Küche steht immer noch deine Tasse von deinem letzten Kaffe. Du mochtest meinen Kaffee so sehr, nahezu jeden Morgen hast du mich gebeten, dir einen zu kochen. Es ist komisch, darüber nach zu denken.


    Ich kannte dich noch

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    Unsere Schatten, welche von einem kleinen Licht projiziert wurden, fielen auf den Boden. Seine Fingerspitzen waren so rau, doch dieses Kratzen auf meiner Haut fühlte sich beschwingend an.


    Alles mit ihm fühlte sich so an, als ob es nichts besseres geben würde. Als ob unsere Zeit nie vergehen würde und dieser Moment für ewig war. Als ob wir unsterblich wären und füreinander geschaffen. Doch trügt mich meine Wahrnehmung, denn irgendwann würde dieser Moment nur zu einer Erinnerung werden. Ein kleiner Bruchteil meines Lebens, der später keinen Wert mehr haben wird. Weder für mich, noch für meine zukünftige Familie oder für die Geschichten, die ich erzählen werden. Spätestens wenn seine Medikamente nicht mehr ansetzen und er seine Augen schließt, wusste ich, dass selbst das hellste Licht dunkel für mich erscheinen würde und nach einer gewissen Zeit würde es komplett erlöschen.


    Tja, so war das nun mal mit der Liebe. Kaum verliebte man sich, musste es ein bitteres und schmerzvolles Ende

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