Death Note (2017)

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  • Titel: Death Note
    Produktionsland: USA
    Erscheinungsjahr: 2017
    Laufzeit: 100 min
    Basierend auf: Death Note (Manga)
    Trailer

    Handlung:
    Dem Highschool-Schüler Light Turner, ein Außenseiter, der sich sein Taschengeld damit verdient, die Hausaufgaben für andere Leute zu machen, fällt eines Tages ein mysteriöses Notizbuch vor die Füße. Im sogenannten "Death Note" stehen detaillierte Regeln zu seiner Benutzung: Jeder Mensch, dessen Name darin geschrieben wird, stirbt. Zusätzlich zum Namen, muss der Schreibende das Gesicht des Menschen kennen, den er/sie töten will. Kurze Zeit, nachdem er das Notizbuch gefunden hat, erscheint der monsterhafte Todesgott Ryuk vor Light und stachelt ihn dazu an, das Death Note zu benutzen. Zusammen mit der Cheerleaderin Mia Sutton erschafft Light die Persona von "Kira", indem er mit dem Death Note Kriminelle auf der ganzen Welt umbringt. Auch wenn viele Menschen Kira als Retter begrüßen, gibt es auch jene, die sich gegen ihn wehren wollen. Schon bald fängt der mysteriöse Meisterdetektiv L an, gegen Kira zu ermitteln...

    Meinung:
    Dass der Film nicht an den Manga oder den Anime rankommen würde, war mir schon vorher klar, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass er so miserabel schlecht wird. Ich hasse die Story und alle Charaktere. Bis auf die Prämisse hat dieser Film absolut nichts mit dem Original Death Note zu tun. Detailliertere Beschwerden im Spoiler:

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    Erstmal zu den Charakteren:
    - Film-Light ist eine Weichling, der weder die Intelligenz, noch den Idealismus, noch das Charisma, noch die soziopathischen Tendenzen des Anime-Light hat. Er ist einfach nur irgendein Loser mit einer toten Mutter und einer verkorksten Beziehung zu seinem Vater. Film-Light ist vielleicht gut darin, Hausaufgaben zu machen, aber ansonsten ist er ein Vollidiot. Er unternimmt keinerlei Maßnahmen sich selbst und das Death Note zu schützen. Schlaue Tricks, wie die explodierende Schublade mit dem doppelten Boden, sucht man vergeblich. Im Film wird er zweimal deswegen konfrontiert, einmal von Mia, einmal von L, und beide Male gibt er quasi zu, dass er Kira ist. Noch schlimmer ist der fehlende Idealismus. Film-Light hat zwar eine positive Einstellung zu Selbstjustiz, aber Ryuk und Mia müssen ihn immer wieder anstoßen, damit er das Death Note benutzt. Weiter verwässert wird das Ideal der Gerechtigkeit dadurch, dass das Benutzen des Death Note am Anfang immer dazu führt, dass Film-Light belohnt wird, durch Anerkennung von seinem Vater, und durch romantische Aufmerksamkeit durch Mia. Ryuk selbst kommentiert mehrmals im Verlauf des Films, dass Film-Light keineswegs der perfekte Nutzer für das Death Note ist.
    - Film-Ryuk hat nichts von dem Charme des Anime-Ryuk. Er ist einfach nur ein Monster und wird aktiv als Bösewicht des Films behandelt.
    - Film-Mia ist die größte Verschwendung von Potential im ganzen Film. Im Gegensatz zu Misa ist Mia deutlich intelligenter und willensstärker. Die Rollen in ihrer Beziehung zu Light sind quasi vertauscht zum Manga. All das ist durchaus begrüßenswert, denn Misa war nicht gerade der interessanteste Charakter, sondern eher ein menschliches Hindernis für Light. Aber Mia wird dadurch uninteressant, dass man rein gar nichts über ihren Hintergrund oder Beweggründe erfährt. Von ihren Aktionen scheint sie mir näher an Anime-Light als an Misa Amane. Als Cheerleaderin verkörpert sie schon ein amerikanisches Ideal. Gleichzeitig setzt sie sich mutig gegen Mobbing ein und hat, wie man u.a. vom Mathebuch her schließen kann, mehr im Kopf, als der Cheerleader-Stereotyp vermuten lässt. Mia ist diejenige, die sich für die Sicherheit von Kira und Death Note vor der Polizei einsetzt. Sie ist die diejenige, die Light romantisch manipuliert, statt andersherum. Im Finale will sie sogar die Rolle von Kira von Light stehlen und erpresst ihn, ihr das Death Note zu geben. Da man aber so wenig über ihren Hintergrund erfährt, kann man aber kaum von Charakterentwicklung sprechen. Letzten Endes erscheint sie einfach nur als manipulative Psycho-Bitch.
    - Film-L ist viel zu emotional und unvorsichtig. Am Anfang erscheint er noch als der gefühlskalte, rationale Charakter, der er auch im Anime ist, aber quasi die ganze zweite Hälfte verbringt er in einem Zustand kaum kontrollierter Wut und Trauer. Das geht so weit, dass er all seine Prinzipien verrät und Light mit einer Pistole jagt, um ihn zu erschießen, ohne dass er irgendwelche Beweise gegen ihn hat. Auch gibt er sich schon früh öffentlich und vor Light zu erkennen, ohne dass dies der Ermittlung nutzen würde.

    Man hätte durchaus auch eine spannende, interessante Story mit diesen Charakteren erzählen können, aber die Stärken von Death Note werden komplett verschwendet:
    - Intelligentes Katz-und-Maus-Spiel? Fehlanzeige. Alle Charaktere sind zu dumm dafür. Film-Light hat im Finale seinen intelligentesten Plan, aber an dem Punkt fühlt sich das schon out of character an.
    - Ideologischer Konflikt um Gerechtigkeit und Selbstjustiz? Wird kaum angekratzt. In dem Moment, als L Light zum ersten Mal konfrontiert, hat Light schon so die Hosen voll, dass er quasi um einen Kronzeugen-Deal bettelt. Gerade im amerikanischen Setting, wo es ja auch die Todesstrafe gibt, wäre so viel Potential gewesen, das Thema Selbstjustiz zu beleuchten, aber das passiert einfach nicht.
    - Gottkomplex und psychologischer Verfall? Fehlt einfach. Film-Light wird mehr von äußeren Faktoren an das Death Note gefesselt, als dadurch, dass er irgendein Ideal verfolgt.
    - Charmante Charaktere und Humor? Ich glaube ich habe den ganzen Film kein einziges Mal gelacht. Es ist alles nur ernst und düster. Das finde ich langweilig.

    Was gibt es stattdessen? Übermäßig brutale und blutige Todesszenen. Die waren ganz okay, kommen aber alle nicht an die legendären Extremschreib-Montagen im Anime ran. Ein amerikanisches Highschool-Setting, das kaum eine Rolle spielt. Randkommentare zur amerikanischen Polizei. Und mehr fällt mir gerade nicht ein. Dieser Film ist schlecht und ich hasse ihn.

  • Hier meine Bewertung:

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    So, nachdem ich jetzt die Mangaverfilmung zu Death Note gesehen habe, möchte ich ein paar Worte dazu schreiben. Die Netflixverfilmung ist anders, deutlich anders als ich es aus dem Manga kenne. Die Namen der Charaktere, das Todesbuch selbst und Ryuk der Todesgott sind aber ähnlich geblieben. Eingeenglischt sage ich mal. Anders als wir es kennen, spielt Death Note (Netflix) nicht in Japan, sondern in den USA. Es sind aber ein paar Paralellen zu Japan im Film zu sehen. Der Anfang erinnert mich an einen Teenie-School-Horrorfilm von den 2010er. Aber das muss nicht schlecht sein. Es hat seinen eigenen Charme. Jedoch wie Light Mia kennen lernt und wie sie im Film miteinander auskommen ist sehr ungewohnt, anders als im Death Note (Manga) und missfällt mir. In den ersten 30 Min. wird sehr viel von der Handlung voran gebracht. Also wie Light (Kira) als Gott der Gerechten bekannt wird. L, der Ermittler gegen Light tritt schnell auf die Bühne und ist auch komplett neu gestaltet. Es ist ungewohnt für mich so große Änderungen zum Original zu sehen. Die anschließende Hetzjagd auf Light ist wiederum gut umgesetzt, aber leider etwas zu schnell. Die geniale Stelle im Manga in der Light für eine gewisse Zeit in Haftung ist und für ihn jemand mit den Morden weiter macht fehlt komplett. Das ist sehr schade, da gerade das für mich der Schlüsselmoment in Death Note ist. Auch ist L zu sehr emotional und tempramentvoll und will Light umbringen am Ende. Gut, Süßigkeiten liebt er nach wie vor. Aber das er so ausrastet ist so viel anders als im Manga und würde L selbst zum Täter machen und dann das offene Ende. Also ich versuche ja immer Vorlage und Umsetzung getrennt zu bewerten, aber bei diesem Film stößt zu viel negativ auf und die Erzählweise ist verstörend. Auch als Standalonefilm wäre er mir zu einfallslos. Leider muss ich sagen, denn ich habe auf einen ähnlichen Effekt wie bei Ghost in the Shell gehofft. Denn diese Mangaumsetzung war wirklich gut. Naja, als Film kann ich Death Note durchgehen lassen, aber im direkten Vergleich zum Manga verliert er.

    Leider bin ich, anders als erwartet, entäuscht von Death Note, aber man kann ihn sich mal ansehen.

  • Ich habe den Film schon gesehen und fand ihn ganz gut natürlich weicht er vom Manga & Anime schon sehr ab und das habe ich mir anders vorgestellt.
    Er war dennoch unterhaltsam.
    Fand nur das der weibliche Protagonist ist sehr anders als im Manga & Anime und das finde ich schade mochte Misa sehr.
    L mochte ich überhaupt nicht

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    zeigt sich zu früh und hat ne doofe Entwicklung. Er unterscheidet sich sehr stark vom Anime L

    Die meisten Namen sind an westlichen Normen an gebracht z.b Light Tanner nicht mehr Yagami.
    Die Tode waren besser oder eher gesagt anders und ganz gut wenn man das mit dem Anime vergleicht. Aber der Anime ist besser von der Atmosphäre.


    Fazit
    Möchte ihn schon aber hatte andere Vorstellungen und war so lala.
    Das Finale war aber sehr gut.

  • Ich hab mir den Film gestern angeschaut und wurde auch ziemlich enttäuscht.

    Vom Original "Death Note" ist nicht mehr als ein paar Namen übrig geblieben und selbst die noch bekannten Charaktere wurden derart verändert, dass sie mit dem Original eigentlich nichts mehr zu tun haben.
    Für mich wäre es sogar OK gewesen einfach eine neue Story um das Death Note zu erschaffen. Dann hätte man aber auch neue Charaktere verwenden müssen.
    Wäre ja ok, da es mehrere Shinigamis und viele Death Notes gibt.

    Selbst grundlegende Regeln des Death Note wurde verändert, was für mich der allergrößte Minuspunkt ist.

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    Diese Regel mit der verbrannten Seite einzuführen und diese am Schluss auch noch als Plottwist zu verwenden... sehr schlechte Umsetzung wie ich finde und zu früh vorhersehbar

    der Charakter "L" wurde einfach absolut verschandelt, hierüber könnte ich einen Roman schreiben.

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    ich dachte bis zu dem Moment, als Mia fällt und die Seite aus dem Buch zieht, dass nun beide sterben und der Film vorbei ist :D das was dann aber noch kam gab mir absolut den Rest XD man hatte ja den ganzen Film über vergessen, dass Light ein Genie ist und so musste noch schnell ein ausgefeilter Plan her... aus dem nichts...
    War doch sowas von vorhersehbar, dass die gelöste Seite nur die mit Light's Namen sein kann und gleich aus irgendeinem Grund verbrennen wird ;)

    Mein Fazit: wenn Death Note Realverfilmung, dann lieber die aus Japan. Die sind auch nicht perfekt, aber die Charaktere wurden wenigstens beibehalten.

  • Death Note - Netflix. SPOILER

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    Was soll ich dazu sagen, bis auf: Ich war froh, als es vorbei war. Ich habe mich noch nie über einen langen Abspann gefreut... Hier meine Kritikpunkte:
    Anders als wohl erwartet, bin ich damit einverstanden, was die Schauspieler betrifft. Es ist mir egal, ob Mia blond oder schwarze Haare hat, es ist mir egal, wie weinerlich Light drein schaut und es ist mir egal, dass L ein Farbiger ist. Das kann man alles machen, ob man es muss, ist die nächste Frage.
    Zu der Story.
    Es kommt mir so vor, als hätten die Autoren einen Trailer von Deathnote irgendwo mal gesehen und das muss auch schon laaange her sein. Es wird weder damit gespielt, wie sehr L und Kira sich jagen und verspotten, es wird nicht damit gespielt, wie man mit dem Deathnote welche Regel umschippert und es fehlen ganz wichtige Regeln, mit denen der film so gar nicht funktioniert hätte (Die Augen des Shinigamis zum Beispiel - L wäre spätestens da gestorben, wenn Kira seinen Namen über ihm GESEHEN hätte. ) Da die Regel so nicht vermerkt ist - wird es einfach nur zum langweiligen.. ja, was..? Film. Einfach nur Film. Keine großen Special Effects, kein "Oh- Moment" im Gegenteil...
    Der Schluss ist sowas von überzogen lächerlich und die Zeitlupenfunktion wurde ja wunderbar genutzt... Dazu noch ein wenig Funken im Hintergrund, etwas lautes schreien hier und da und dann lächerliche Musikeinspielung um dem ganzen etwas Komik.. *hust* ich meine dramatik zu verleihen.
    Vom Ende möchten wir gar nicht erst anfangen. Hier wird angedeutet, dass der Rachsüchtige (seit wann?) L (der mehr als dumm dargestellt wird, sorry.. aber mehr als die Körperhaltung und dem bisschen Süßigkeiten gab es nicht...)Lights Namen auf eine vergessene DeathNoteseite schreibt... tjoa.. prima. Schonmal das original gelesen? (Manga) oder den schon verfilmten Film geschaut? (Japanisch und weit aus besser!!!)
    Allgemein habe ich mehr darauf geachtet, wie verkrüppelt ein Mensch auf einem kurzen Sprint rennen kann, wie oft wer über seine eigenen Füße zu stolpern scheint und , ja, wieviel geknutsche und sex hier drin vorkam. Jedes bisschen an "Ami" wurde hier bedient.. nur eben die eigentliche Story vergessen.
    Ein Mensch, der Deathnote so zum ersten mal sieht, wird den Hype um das clevere und wirklich durchdachte Manga niemals verstehen.
    Ich bin da echt ohne Erwartungen ran.. hätte zumindest die Story gestimmt.. dann wäre das alles okay gewesen...
    So habe ich mich lediglich an Heroes erinnert.. an was oder wem das wohl liegt? -.-
    ... und wo war Rem? Hatte sie Drehpausen oder was ist da los? *kopfschüttel*


    Tief enttäuscht und erstmal bedient, danke.

  • Stimmt :D die Musik... XD
    was dieser 80er Jahre Soundtrack sollte ist mir ein großes Rätsel.
    Die Musik war weniger passend, dafür aber umso lustiger.

    Also versteht mich nicht falsch, die Musik ist ok,aber passt eben einfach null (0!) zu Death Note.

    Vertreten waren Hits wie:

    Spoiler anzeigen


    Berlin - Take My Breath Away
    Air Supply - The Power Of Love
    Australian Crawl - Reckless
    Chicago - I don't wanna live without your love

  • Ich kann mich den meisten Punkten von euch anschließen.

    - Musik unpassend.
    - Charaktere im Vergleich zum Anime nicht wiederzuerkennen, finde ich generell in Ordnung, aber hier hat es nicht funktioniert (Wo ist das Genie von Light und die Ruhe von L?).
    - Handlung noch unterhaltsam, hätte mir aber mehr erhofft (Siehe Spoiler).
    - Die Dramaturgie und dieser epische Ansatz des Animes hat mir gefehlt.

    Spoiler anzeigen

    Die Handlung fand ich wie gesagt noch unterhaltsam, bewegte sich aber immer am Rand zu "Was für ein Blödsinn!". Die Phase von "Light entscheidet sich, böse Menschen zu töten" und "Die ganze Welt verehrt Kira" ging mir einfach zu schnell. Das Ende war kitschig, vor allem dieser Song...


    Dass die Verfilmung kein Meisterwerk ist, geht in Ordnung, aber von Netflix hätte ich doch mehr erwartet.

  • Also ich habe mir jetzt einige Kritiken durchgelesen und auch die Trailer zur Netflix Version angeschaut.

    Ich muss sagen das ich anfangs als ich hörte Netflix bringt Death Note als Realverfilmung echt gespannt war. Bisher fand ich die Netflix Serien echt gut. Aber nachdem ich den Trailer gesehen hatte und sah was aus Light, L usw weiter gemacht wurde, war meine Motivation schon hinüber ... was sich durch das Lesen von Kritiken auch noch bestätigte :( Leider!

    Wie kann man eine Serie produzieren die sich im Rahmen des Animes bewegen soll aber dann die Charaktere komplett anders machen? So rassistisch es klingen mag aber ein schwarzer L? Wo er im Anime doch der komische Kauz mit Kellerbräune ist? Finde ich geht nicht. Das Light blond war statt brünett is dagegen voll egal :D Auch das sie amerikanisierte Namen bekommen fand ich bescheiden :/ Wenn es an den Anime angelehnt sein soll dann doch bitte auch daran halten!

    Ich habe auch die japanische Realverfilmung von Death Note gesehen und dachte da schon "oh ne is nich so geil" - aber entgegen der Netflix Version is das ja Oscar verdächtig! :DDD

    Fazit:
    Death Note so zu verunstalten hat Netflix sicher einiges an Spott & Hohn eingebracht. Damit haben sie sich echt nix gutes getan :/ Leider. War anfangs echt begeistert als es angekündigt wurde. Wenn schon so fern des original Animes dann doch bitte eine komplett neue Story die keinen Bezug zum Anime hat.

    I'm a blue eyes white dragon, while you're just dark magician

  • Wenn schon so fern des original Animes dann doch bitte eine komplett neue Story die keinen Bezug zum Anime hat.

    Das wäre aus meiner Sicht der Schlüssel zum Erfolg gewesen.

    Ryuk hätte man durch einen anderen Shinigami ersetzen können.
    L hätte man durch ein anderes Kind aus dem Waisenhaus ersetzen können.
    ...
    und diese Liste kann man für jeden einzelnen Charakter aus Death Note so weiterführen.

    So wird man aufgrund der gleichen Namen immer Vergleiche zum Anime anstellen und hier zieht der Film dann den Kürzeren.

    Für eine gute Death Note Geschichte braucht es ein Death Note und ein Shinigami, alle anderen sind doch austauschbar...

  • Das wäre aus meiner Sicht der Schlüssel zum Erfolg gewesen.
    Ryuk hätte man durch einen anderen Shinigami ersetzen können.
    L hätte man durch ein anderes Kind aus dem Waisenhaus ersetzen können.
    ...
    und diese Liste kann man für jeden einzelnen Charakter aus Death Note so weiterführen.

    So wird man aufgrund der gleichen Namen immer Vergleiche zum Anime anstellen und hier zieht der Film dann den Kürzeren.

    Für eine gute Death Note Geschichte braucht es ein Death Note und ein Shinigami, alle anderen sind doch austauschbar...

    seh ich auch so - wird ja wohl mehr als 2-3 Shinigami geben :D Dann hätte es halt zusätzlich zu Kira in Japan noch einen Death Note Besitzer in den USA gegeben der Kira nacheifert oder so - dann hat man auch noch n bisschen Bezug zum Anime

    I'm a blue eyes white dragon, while you're just dark magician

  • Ich vergleiche den Film mal ganz bewusst nicht mit dem Manga oder dem Anime, denn das einzige, was den Film in meinem Augen mit beiden verbindet ist der Titel und irgendwie die Grundstory, es geht um einen Jungen, der ein Death Note benutzt und dann hört es auch schon auf. Zumindest sehe ich das so.

    Ohne Verbindung zum Original ist der Film dennoch kein Highlight. Er ist ganz nett gemacht und für nen Sofa Abend bei Chips und Bierchen auch ganz brauchbar....mehr aber auch nicht. Ich habe den Film mit zwei Kumpels gesehen, die beide sehr gerne Hollywood - Produktionen sehen und sich nahezu alles reinziehen, was es so gibt. Beide lesen weder Manga, noch schauen sie Anime. Ihre Kommentare nach dem Film:
    - Joa ganz nett
    - Warum ist Death Note jetzt unter Mensch, die Manga lesen und Anime schauen so richtig beliebt?
    - Für den Hauptdarsteller hätte ich jetzt einen anderen Schauspieler ausgesucht
    etc.
    Ich denke, das sagt dann auch schon alles...

  • Fand den Film ganz ganz schrecklich. Mir waren einige Todesszenen zu überflüssig brutal, brutaler als ich den Anime/Manga von Death Note in Erinnerung haben. Hatte das Gefühl, dass da ständig etwas "zersplattern" musste.
    Darüber hinaus fand ich Ls Verhalten an vielen Stellen sehr out of character, dass er zum Beispiel Light verfolgt und später mit ner Knarre bedroht oder...

    Spoiler anzeigen


    ... Lights Namen am Ende ins Death Note schreibt, auch wenn es nur angedeutet wurde.

    Mia war super nervig, creepy und ich musste mich ständig für sie (und ihre Beziehung mit Light) fremdschämen. Zudem finde ich es auch etwas komisch, dass Light gerade zu von Ryuk und Mia dazu man könnte fast sagen "manipuliert" worden ist das Death Note zu nutzen?
    Und obwohl Netflix-Light eine Backstory gegeben wurde, warum er so denkt wie denkt (sprich der Tod seiner Mutter), so sympatisiere ich dennoch mehr mit dem Anime/Manga Light?

    Der Soundtrack war irgendwie auch nicht so geil und war häufig deplatziert?

    Spoiler anzeigen


    Beispielsweise bei der Riesenradszene am Ende, wo Mia und dann auch Light runterstürzen.

    Mir ist bewusst, dass das natürlich eine Interpretation eines anderen Menschen des Originalwerks ist und dementsprechend nicht alles sein muss wie im Original, so finde ich dennoch ganz viel an diesem Film sehr schlecht und würde es auch ohne das Originalwerk zu kennen bestimmt auch ganz schlecht finden.

    Ich würde den Film nicht empfehlen, wenn man Death Note nicht kennt, sollte man lieber den Anime schauen oder den Manga lesen. Wenn man beides eh schon kennt, kann man es ja trotzdem auschecken, um sich ein Bild davon zu verschaffen.
    Vielleicht schafft es die Verfilmung ja, dass sich einige weitere Leute mit dem Originalwerk beschäftigen, die vorher noch nicht so den Kontakt zu Anime/Manga hatten... das wäre zumindest was Positives.

    Also ich bin ziemlich enttäuscht von dem Film und das obwohl ich die meisten Netflixproduktionen, die ich so gesehen habe, recht gut fand. :I

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  • Ich vergleiche den Film mal ganz bewusst nicht mit dem Manga oder dem Anime, denn das einzige, was den Film in meinem Augen mit beiden verbindet ist der Titel und irgendwie die Grundstory, es geht um einen Jungen, der ein Death Note benutzt und dann hört es auch schon auf. Zumindest sehe ich das so.

    Dann sind wir schon mal 2 die so denken ;) .
    Auf Light, L und Mia will ich hier gar nicht nochmal eingehen, da ich da die selbe Meinung wie die meisten von euch teile
    Ryuk ist in dem gesamten Film, zusammen mit dem Death Note, der Einzige, der mich an das Original denken lässt. Zwar ist Er eigentlich ein komplett überflüssiger Char aber hat einem glauben lassen, dass der Film wenigstens im selben Universum spielt. So würde ich den Film eher als Spinn-Off, indem Ryuk einfach einen neuen Besitzer für das Death Note gefunden hat, bezeichnen als eine Verfilmung das Animes/Mangas. Aber selbst als Spinn-Off taugt er nicht viel. Da hätte man sich eher eine komplett neue Story ausdenken sollen. Aber genug verglichen.

    Dass der Film viel zu schnelle voran gegangen ist hat @Akela ja schon gesagt und bin mit ihm da auch der gleichen Meinung.
    Auch bei dem Rest der Kritikpunkten, die von schlechten Schauspielern bis zu unlogischen Szenen gehen, kann ich größtenteils nur zustimmen. Besonders finde ich jedoch doof, zumindest habe ich das so empfunden, dass L's Schlussfolgerungen zu flach erläutert werden.
    Der Rest wurde ja schon gesagt.

    Fazit: Bis auf die amüsanten brutalen Todeszenen hat der Film nichts wirklich gutes zu bieten. Würde der Film nicht "Death Note" heißen hätte ich ihn mir auch nicht angeschaut. Da sollte man sich lieber einen X-Beliebigen Final Destination Teil raussuchen und man hat das beste vom Film die ganze Zeit. :D

  • Hatte heute ein bisschen Freizeit und Netflix - und bin auf den Film gestoßen (habe ihn aber noch nicht ganz gesehen, die letzten 25 Minuten fehlen so viel Freizeit war es dann doch nicht :P )

    Also positiv ist: Ryuk ist optisch richtig gut umgesetzt!

    Bei den negativen Punkten stimme ich hier den meisten der Aussagen hier zu.
    Der Light-Schauspieler hat besonders anfangs SO schlecht gespielt, ich hab ihm viele Emotionen nicht abgekauft. Wer hat den gecastet? Das Verhältnis zwischen L und Light hätte besser umgesetzt werden können. Die Beziehung zwischen Light und Mia ging mir zu schnell und war zu viel. Und wieso muss es in den USA spielen?

    Wie hier auch schon geschrieben wurde: in den USA mit neuen Charakteren wäre völlig ok und vielleicht sogar interessant gewesen. Aber so ist der Film leider nicht wirklich gelungen. Ich denke auch nicht, dass es die letzten Minuten noch rausreißen werden...

    Edit: Mittlerweile habe ich das Ende gesehen. Die lächerliche Verfolgungsjagd und alles -> Bäh :thumbdown:

  • Als Neuinterpretation hat mir der Film gefallen, es fehlt aber ein gewisser Charme. Das Franchise hatte ich ursprünglich durch die ersten beiden Realfilme kennengelernt. Diese weckten meine Neugier auf den Manga. Der Netflixfilm ist dagegen nur einer von vielen Filmen, die ich mir einmalig ansah und mir dann doch schon egal sind. So hätte ich jetzt keine Lust zu spekulieren, welche Entscheidung ein bestimmter Charakter kurz vor dem Abspann denn nun trifft.

    Ryuk sah hier bedeutend besser aus als in den japanischen Filmen. L war interessant, der Rest weniger.