Leidenschaft

  • Ganz gleich ob es die Musik ist, der Sport oder ein spezieller Beruf - fast jeder Mensch besitzt mindestens eine Leidenschaft. Eine große Liebe zu einem Tun, für das er fast alles opfern würde, dem er sich diszipliniert und mit vollem Ehrgeiz hingibt. Etwas, dass ihn mit Stolz und Glück erfüllt und dass er niemals aus seinem Leben verbannen wollen würde. Etwas, dass ihm so unglaublich wichtig ist und ihm das Gefühl gibt: "Hier bist du Zuhause. Hier gehörst du hin."


    Nun, wo gehört ihr hin? Was ist eure Leidenschaft, dass euch zwar manchmal Unmengen an Schweiß und Tränen kostet, aber euch trotzdem unsagbar glücklich macht? Und, auch wenn das natürlich ein wenig frech klingen mag: Warum ausgerechnet eine Leidenschaft zu diesem bestimmten Thema? Was fasziniert euch so sehr daran, dass ihr eure Zeit und eure Energie in dieses Hobby oder diesen Beruf steckt?


    Ich bin gespannt auf eure Antworten. :)

  • Anderseits ist Leidenschaftslosigkeit nur was für Zombies oder verfluchte Roboter. Wobei, für Zombies nichtmal - deren Leidenschaft sind ja Gehirne - aber eben für Scheintote. xD

    Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass selbst eine Obsession vielleicht nicht gesünder ist als Apathie - aber bestimmt in vielerlei Hinsicht um Längen interessanter. Und seis nur deshalb, weils ne gute Geschichte abgibt.



    Was mich zu einer meiner Leidenschaften bringt: Ich interessiere mich für alles Interessante; Was auch ein Laster ist, denn da ich immer wieder Interessantes entdecke schleicht sich auch Oberflächlichkeit ein, leider. Eben weil ich mich nicht in alles vertiefen kann.

    Allerdings gibts wenigstens doch auch das eine oder andere Steckenpferd, dem ich länger nachgehe, und dann bereitet es mir leidenschaftliche Freude zu sehen, wie weit ich auf diesem Weg gekommen bin, wenn ich auf die Anfänge zurückblicke :3

  • Bei diesen Wort Leidenschaft kommt mir leider immer als erstes in den Sinn: "Leidenschaft - ist immer etwas was auch Leiden schafft"

    Ist das nicht nur ein "halbes" Zitat von Franz Grillparzer? "Eifersucht ist eine Leidenschaft, Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."


    Warum ausgerechnet eine Leidenschaft zu diesem bestimmten Thema? Was fasziniert euch so sehr daran, dass ihr eure Zeit und eure Energie in dieses Hobby oder diesen Beruf steckt?

    Ich brenne Quasi für neue (IT)Technik und den ganzen mist drumrum. Warum? Keine Ahnung, ich könnte Tagelang Artikel lesen, Videos dazu schaun und dann den ganzen Krempel kaufen und selbst ausprobieren. Ist das immer Sinnvoll? Nein. Ist das billig? Nein! Macht es mir unsagbar viel Spaß? Ja verdammt!


    Warum? Keine Ahnung. Mich fasziniert die Entwicklung dieser Technik, die Art wie unser Leben dadurch verändert wird (siehe 10 Jahre Smartphones) und was noch so alles passieren wird. Das ist zumindest einer meiner Leidenschaften ^^


    Was ist denn mit deiner Floof ? :)

  • Was ist denn mit deiner Floof ? :)

    Hach, gute Frage... Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht weiß ob ich es als Leidenschaft bezeichnen kann. Nachdem mir aber letztens erst gesagt wurde, dass ich viel zu viel darüber quatsche und nicht mal ein anderes Thema auf Lager hätte, muss ich mir wohl eingestehen, dass daraus eine kleine Obsession geworden ist.

    Ich interessiere mich extrem für die Medien und Trends der 30er bis 60er Jahre. Musik, Filme, Mode, bekannte Stars, die Lebensumstände... All das fasziniert mich so sehr, dass ich mich täglich fast stundenlang damit beschäftige. Inzwischen haben sich bei mir schon einige Bildbände und andere Bücher angesammelt, mein Schrank ist voll von Schallplatten und CD's und klamottenmäßig bin ich inzwischen auch gut dabei, in die Rockabilly-Richtung zu gehen.

    Woher die Faszination kommt kann ich noch nicht einmal recht sagen, irgendwann fing einfach das Interesse an und nun bin ich ganz verrückt danach stundenlang das Internet zu durchforsten und nach Geschichten aus der Zeit vom alten Hollywood zu suchen, die ich noch nicht kenne. :)

  • Ich habe gleich mehrere Leidenschaften, anscheinend habe ich zu viel Zeit :eo-sweat:


    Da wäre zum einen die Soester EG, ein Eishockey-Verein aus meinem Heimatort. Angefangen hat das Ursprünglich, weil mein Onkel mich im Alter von 8 Jahren mal zu einem Heimspiel in unsere Eishalle (Eissportzentrum Möhnesee) mitgenommen hat. In meiner Jugend war ich dann selber oft in der Eishalle, sei es zum Schlittschuhlaufen oder zur Eisdisco :eo-beer:

    Als ich 16 war, wurde die Soester EG gegründet und ein Mitschüler und guter Freund von mir hat mir für die Heimspiele öfters Freikarten besorgt, mein Interesse war ja eh schon da. Mit dem Führerschein kamen dann auch regelmäßige Auswärtstouren mit ein paar anderen "Ultras" :eo-sne: Aber wir haben immer schön Stimmung gemacht :eo-party2:


    Im Jahr 2003 habe ich ehrenamtlich die Pflege der Website der Soester EG übernommen. Wer mal schauen will: https://www.soester-eg.de

    Damals noch mit html und dubiosen Scripten selbst gebastelt, seit dem Jahr 2008 (ebenso wie die ACG) aber mit einem Woltlab Burning Board und vielen Plugins. Da steckt schon viel Arbeit drin. Ich entwerfe ebenfalls die Spielankündigungsgrafiken, betreibe die Social Media Kanäle und Live-Ticker bei Auswärtsspielen in Zusammenarbeit mit FrauPixelbrei , wir haben schon Fanschals und andere Merchandising-Artikel herstellen lassen, ich mache DJ bei den Heimspielen und bin Stadionsprecher. Manchmal werde ich auch von den Eltern der Jugendspieler gefragt ob ich nicht auch mal Samstagmorgens bei Nachwuchsspielen Musik machen könnte. Mache ich gerne und ich bekomme dann immer Kaffee :eo-coffee:8o


    Man kann sagen, dass ich jeweils von Mitte September bis Ende März voll im Soester Eishockey eingespannt bin, ich freue mich immer wenn ich in der Sommerpause wieder am Wochenende chillen kann, aber es geht auch nichts darüber im Herbst wieder Eishallenluft mit den Bördeindianern zu schnuppern. :indianer:



    Zum anderen wäre da die Anime Community Germany, eine Website zum Thema Anime, Manga, Japan & Games :ugly:

    Angefangen hat ja alles mit den Mainchats damals im Jahr 2000. Zuerst hatte ich Sebbi beim Turtokspokechat geholfen, dann haben wir den Anime-Chat-Germany daraus gemacht. Es folgten das Anime Forum Germany und diverse Community-Pages. Im Laufe der Jahre hat Sebbi sich dann immer mehr zurückgezogen, seit 2003 liegt die Verantwortung für die Community bei mir. Damals sah die ACG übrigens mal so aus:

    Mittlerweile ist die Community mehr als nur ein Hobby, es sind unzählige Anime-Websites/Chats/Foren von der Bildfläche verschwunden, es ist mir ein großes Anliegen, die ACG als feste Konstante im Internet zu verankern. Das ist natürlich nur durch die unersetzbare Hilfe des Teams möglich, ohne die entsprechende Leidenschaft würden wir uns nun aber wohl nicht hier schreiben :)

  • Joa, in meinen bisherigen Jahren auf der Welt hatte ich so einige Leidenschaften. Aber kommen wir erstmal zu der Leidenschaft überhaupt. Zumindest, scheint es, längst eine zu sein.


    Ich schreibe von Musik. Und zwar nicht Pop, nicht Hip Hop oder Rock. Es ist Hardstyle. Den ein oder anderen Leuten bin ich mit diesem 08/15 Elektro-Schrott hier im Forum schon auf die Nerven gegangen. Jedoch 08/15 ist es keineswegs. Hardstyle schlummert immer noch im Schatten von Trap, House und Dubstep. Die Fangemeinde ist eine der familiärsten und loyalsten, die es in der elektronischen Musik gibt. Bisher hatte ich noch keinen Kontakt zu anderen "Verrückten", da ich (gefühlt) der einzige in meiner Stadt bin, der sich so etwas anhört. Deshalb ist es mein Traum, die Defqon.1 zu besuchen. Das Mekka unter den Hardstyle-Festivals. Dabei ist mein Interesse für diese Musik noch nicht so alt. 2015 bin ich zufällig über ein Video von einem bekannten Indoor-Festival gestoßen und eines der Lieder hat mich in den Bann gezogen. Von da an, hat sich das immer mehr aufgebaut und ich habe weitere Richtungen wie Rawstyle und Hardcore Techno kennen gelernt. Hardstyle höre ich im Prinzip jeden Tag. Zumindest auf dem Arbeitsweg und Abends nach der Arbeit. Besonders Freitag Abend gebe ich mir die volle Dröhnung. Unter allen Musikrichtungen, die ich höre, ist Hardstyle zu einem festen Bestandteil meines musikalischen Alltags geworden.


    Desweiteren liegt mir die Fotografie am Herzen. Auch diese betreibe ich erst seit ein paar Jahren. Damals habe ich noch mit einem hart erspartem Camcorder alles festgehalten. Den Blick für gute Motive entwickelte ich schon früh. Man könnte zwar meinen, dass ich schon relativ professionell arbeite, doch eigentlich bin ich in diesem Handwerk immer noch ein Anfänger. Im Bilder knipsen, wie in der Nachbearbeitung. Doch wenn ich könnte, dann würde ich mein Leben damit verbringen, die ganze Welt in Bilder festzuhalten. Denn mein Fernweh ist ebenfalls unersättlich.


    Und dann gibt es die "verschollenen" Leidenschaften. Die, denen ich damals nachging, heute jedoch nur noch Interesse oder Sympathie entgegen bringen kann, da Zeit und Motivation große Hindernisse darstellen. Ich trauere deshalb meiner Leidenschaft für Dinosaurier ziemlich nach. Als ich noch in der Grundschule war, hatte ich zum Glück einen Freund, der mein Interesse teilte. Wir sind zusammen Fossilien suchen gegangen und haben uns Jurassic-Park angeguckt, obwohl wir noch zu jung waren. Ich weiß noch, wie wir uns kennen lernten. Damals im Hort der Grundschule fiel mir ein Junge auf, der an einem Tisch einen Dino zeichnete. Ich war so dreist und setzte mich neben ihn und versuchte einen viel schöneren Dino zu malen. Der Beginn einer Freundschaft und die Entfaltung einer Leidenschaft. Doch mit dem Schulwechsel ging sie zu Bruch.


    Eine weitere sterbende Leidenschaft ist das Planespotting. Fotografie und Flugzeuge. Die perfekte Kombination. Auch da traf ich einen Schulkameraden, mit dem ich sogar einen Klub für dieses Interesse gründete. An meinem Geburtstag ging es nach Tegel, um Flugzeuge zu beobachten. Ich weiß noch, wie aufgeregt ich war, als der erste Dreamliner von All Nippon Airways auf dem Flughafen landete. Da drängte ich mich auf der vollen Besucherterrasse zwischen die ganzen anderen Freaks. Eines heißen Sommertages, traf ich auch einen älteren Gleichgesinnten, der mir eine Seite zeigte, welche für Flugzeug-Fans gold wert ist: https://www.flightradar24.com/ Nun ja. Auch dieser Leidenschaft gehe ich nicht mehr nach. Aber sie ruht noch in mir. Ich weiß es.


    Das soll's erstmal gewesen sein.

  • Also, wenn wir mal den nicht jugendfreien Kram außer acht lassen, dann kommt mir da eindeutig das Angeln in den Sinn.


    Da kann ich mich unglaublich fokussieren, besonders auf dem Meer, welche Fisch hält sich bei welchen Bedingungen wohl gerade wo auf, mit welchem Köder hat man die größten Chancen auf einen guten Fang, da bin ich unglaublich zielstrebig.


    Ansonsten bin ich seit frühster Kindheit großer Formel 1 Fan, egal um welche Uhrzeit, Formel 1 wird geschaut, dieses Jahr bin ich in Monza live dabei (ordentliche Anreise aus Hamburg).

  • Ich gehe einigem nach, aber letztendlich habe ich nur eine richtige Leidenschaft für Anime, dem gehe ich jede freie Minute in meiner Freizeit nach, sei es die Musik/Soundtrack, Bilder, mich mit diversen Animes genau befassen, Theorien aufstellen/haben whatever und natürlich Anime an sich gucken und hier und da mal lesen (je nachdem wie mich der Anime interessiert, da der Manga oftmals etwas mehr her gibt :P ).


    Es ist wirklich eine Leidenschaft, die mich Tränen kostet, aber auch gleichzeitig erfreut, ja ich gehe sogar soweit, dass es für mich mein Nerventabletten ersatz ist, letztendlich nehme ich diese dann, wenn es mir richtig richtig scheiße geht, ansonsten Anime an und die Depri-Phase löst sich langsam auf, je nach dem wie es mir geht gucke ich verschiedenste Anime, wenn ich mal heulen will, gibts so Sachen wie Koe no Katachi, Clannad, Anohana usw., gleiches fürs lachen, drüber nachdenken und und und.

    Hätte ich die Anime nicht, ich glaube ich wäre wirklich schon abgestürtzt und das sage ich defintiv nicht im übertriebenen Sinne, das meine ich ernst.

    Ah, außerdem hat mich meine Leidenschaft bis jetzt schon über 20.000€ (im gesamten) gekostet, verdammt damit hätte ich mir schon meinen SJV kaufen können, aber scheiß drauf, meien Leidenschaft geht vor alles andere und da hau ich auch gerne Geld raus.




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    Schade, dass du unter dem falschen Einfluss der anderen vergessen hast, wer in schweren Zeiten immer für dich da war.

    Das waren nicht sie, sondern ich.

  • Ich glaub, ich bin tatsächlich irgendwie leidenschaftslos.. :( Zumindest gibt es glaube ich nichts, von dem ich behaupten würde dass ich es gut kann.

    This.
    Eventuell habe ich höchstens eine Leidenschaft für gefährliche Dinge die cool aussehen.
    Aber gut können tu ich das auch nur mäßig.

    Hat Leidenschaft nicht eher was damit zu tun, wie gerne man etwas macht und wie sehr man es verfolgt, als damit, wie gut man in dieser Sache ist?


    Meine Leidenschaften sind vielleicht das Zeichnen/Malen und mein Studium; wenngleich ich Ersteres wegen Letzterem im Moment fast komplett aufs Eis gelegt habe. Wenn ich Zeit habe, zeichne ich aber oft stundenlang.

    Und mein Studium bringt mich zwar in letzter Zeit immer wieder zum Verzweifeln und ich bereue es teilweise, dass ich mich zu diesem entschied, aber grundsätzlich mag ich es echt gerne; was ich vor allem in den letzten Wochen immer wieder gemerkt habe.

  • Momentan ist wohl meine größte Leidenschaft das Singen und der Chor. Die Leute sind für mich wie Familie geworden.

    Das Zeichnen und Illustrieren ist eine weitere Leidenschaft von mir, weil ich da ganz ich selbst sein kann. Auch wenn ich Phasen habe, in denen es mir schwer fällt, frei aus mir heraus zu zeichnen – manchmal ist es eine Hassliebe.

  • ...Desweiteren liegt mir die Fotografie am Herzen. Auch diese betreibe ich erst seit ein paar Jahren. Damals habe ich noch mit einem hart erspartem Camcorder alles festgehalten. Den Blick für gute Motive entwickelte ich schon früh. Man könnte zwar meinen, dass ich schon relativ professionell arbeite, doch eigentlich bin ich in diesem Handwerk immer noch ein Anfänger. Im Bilder knipsen, wie in der Nachbearbeitung. Doch wenn ich könnte, dann würde ich mein Leben damit verbringen, die ganze Welt in Bilder festzuhalten. Denn mein Fernweh ist ebenfalls unersättlich....

    Mir ging es sehr ähnlich, denn auch ich habe einen Faible für die Fotografie. Ich finde es immer wieder sehr überraschend, einfach ein Bild zu betrachten und dann diesen "Wow-Effekt" zu erleben. Oder eben eine Szenerie / Situation / Landschaft zu sehen und dann den Wunsch zu haben, dies in einem Bild festzuhalten. Doch hier stoße ich dann all zu oft an meine Grenzen. Bilder zu "knipsen" ist nicht all zu schwer, aber den Moment genauso in einem Bild festzuhalten wie man ihn empfunden hat aber umso mehr.

    Daher kam der Wunsch auf, mehr über das Thema zu erfahren. Also Bildgestaltung und Bildwirkung und es hat mir gezeigt das dies eine sehr komplexes Welt ist und das man damit sehr viel gestalten kann. Einen Anfänger wie mich hat das dann auch sehr schnell eingeschüchtert aber auch Demut gelehrt vor dem was andere mit ihren Bildern geschafft haben und ich hoffe das ich irgend wann mal auch in der Lage bin, solche Bilder zu gestalten, wie sie mir schon bereits im Kopf existieren.

  • Eigentlich bin ich die Leidenschaftslosigkeit auf zwei Beinen, weshalb damals niemand in meinem Umfeld (und ich am wenigsten) verstanden hat, weshalb ich auf einmal angefangen habe, Borussia Dortmund zu verfolgen. Damals dachte ich, dass es nur eine kurze Phase bleiben würde, um einen weiteren Grund zu haben, mich vorm Lernen zu drücken. Jahre später blocke ich mir immer noch möglichst jeden Samstag Nachmittag, um jedes Spiel von ihnen zu verfolgen.


    Die wenigsten Fußballdesinteressierten verstehen, wie wohltuend es ist, 90 Minuten in der Woche mal vom Alltag abschalten zu können und sich ganz dem Spiel zu widmen, wie großartig es ist, den Emotionen während eines Spiels freien Lauf zu lassen oder wie genial-eklig die Anspannung vor einem großen Spiel ist. Aber genau das macht Fußball für mich aus. Als Bonus schaut man sich an einem schlechten Tag einfach die Bundesliga-Tabelle an, lacht über die Bayern und schon ist wieder alles in Butti. Und wenns schlecht läuft, sagt man sich eben "ist ja nur Fußball".


    Bin froh, dass mich das Fußballfieber damals gecatcht hat.

  • 120gMehl Ich kann genau verstehen, was du meinst. Bei mir hat das jedoch schon mit 5 Jahren angefangen, als mich mein Vater zum ersten mal mit ins Stadion nahm. Ich war sofort gepackt davon. Seit diesem Tag bin ich leidenschaftlicher, zwischenzeitlich sogar fanatischer Fan vom F.C. Hansa Rostock. Seitdem ich eigentlich alleine zum Fußball fahren darf, war ich jedes Wochenende im Stadion. Egal ob Heim oder Auswärts. Stundenlang saß ich in Regionalbahnen um dann doch nur eine grottige 3:0 Klatsche zu sehen. Im Endeffekt war es dann trotzdem Geil. Fußball sind Emotionen. Emotionen die jemand, der damit nichts zu tun hat, nicht nachvollziehen kann. Das Gefühl vor einem Derby. Oder wenn ein Tor für deine Mannschaft fällt. Extase Pur. Der Geruch im Stadion von Kippen, Bier und Bratwurst. All das hat mich Jahre lang gepackt, teilweise sogar süchtig gemacht. Mittlerweile gehe ich wieder etwas ruhiger an die Sache ran. Ich unterstütze meinen Verein mit 100€ Mitgliedsbeitrag im Jahr.


    Fußball ist einfach eine tolle Leidenschaft. Es ist eben mehr als nur ein Sport.