Kontroverse Meinungen

  • Und warum soll es nicht möglich sein, innerhalb eines Bezugssystems trotzdem neutral zu konsumieren?

    Da jeder Punkt im Bezugssytem einen Wert besitzt, in Beziehung zu anderen Werten. Das ist jetzt natürlich metaphorisch, aber man kann eben nicht nicht kommunizieren, wenn es um das Politische geht. Ich sag nur, dass jede Handlung das politische Klima mitverursacht. Ob jetzt jeder deswegen aktiv und bewusst steuern muss, ist eine andere Frage.

    Es ging aber nicht um das politische Klima, sondern darum, dass sich aus dem Konsum inkl bestimmter (nicht vorhandenen) Präferenzen eines Individuums, sofort ein politisches Statement aus dem Arsch gezogen wird.

  • Es ging aber nicht um das politische Klima, sondern darum, dass sich aus dem Konsum inkl bestimmter (nicht vorhandenen) Präferenzen eines Individuums, sofort ein politisches Statement aus dem Arsch gezogen wird.

    Uff, dieser Umgangston. Naja gut. Kontrovers scheint das ja auf jeden Fall zu sein, auch wenn ich nicht sicher bin, wie man das anders sehen kann.

  • Es ging aber nicht um das politische Klima, sondern darum, dass sich aus dem Konsum inkl bestimmter (nicht vorhandenen) Präferenzen eines Individuums, sofort ein politisches Statement aus dem Arsch gezogen wird.

    Uff, dieser Umgangston. Naja gut. Kontrovers scheint das ja auf jeden Fall zu sein, auch wenn ich nicht sicher bin, wie man das anders sehen kann.

    Gehören denn absurde Argumentationen zu einem guten Umgangston?

  • Beitrag von Erika (20. Januar 2026 um 13:25)

    Dieser Beitrag wurde von Ex4mp1e aus folgendem Grund gelöscht: Unnötig. Aber wenn du schon darum bittest. :) (20. Januar 2026 um 15:59).
  • Meine Kontroverse Meinung ist, dass das hier gerade nur noch ein gegenseitiges Sticheln ist und mit dem ursprünglich aufgebrachten Thema nichts mehr zu tun. Anscheinend kam es ja zu keiner Einigung, wer nun das größte Ego hat.


    Um zurück zum ursprünglichen Beitrag zu kommen, finde ich mittlerweile die Diskussion über die vorhandene (ob nun "forced" oder sinnvoll eingebundene) Diversität eher mühselig. Inzwischen geht es doch nur noch darum sich über z.B. Netflix lustig zu machen, weil mal wieder ein Charakter in einer Serie komisch besetzt wurde, eine andere Hautfarbe oder eine andere Orientierung hat als "man" für die Rolle sehen will. Das hat sich über die Jahre doch schon so hochgeschaukelt, dass es nur noch um das "drüber lustig machen" geht und nicht mehr um die Filme, Serien und co.

    Im Animebereich hab ich selbst ehrlicherweise nie so viele Gedanken darum gemacht. Bin selbst aber auch nicht der Menschen dem es wichtig ist ob ein Charakter nun z.B. südländisch aussieht. Entweder der Charakter ist cool, hat gutes writing, eine interessante Hintergrundgeschichte etc. Oder eben nicht. Aber da ist mir ja nun wirklich egal (ob RL oder Anime) wie der Char aussieht.

  • Für mich ist es auch ein Unterschied, ob jemand sagt

    "Ich habe mir über das Thema Diversität (in Anime) nie Gedanken gemacht und bin cool damit ('es ist mir egal'), schließlich will ich nur ansprechende/interessante Charaktere, egal welchen Hautton oder ähnliches sie nun haben"

    oder

    "Ich habe soviel Diversität im Alltag, dass ich froh darüber bin, wenn es in Animes nicht so darstellt wird".


    Das letzte Beispiel in der Anime Szene zu den Thema, was ich mitbekommen habe, war Gachiakuta. Es gab tatsächlich aktiv Leute, die sich darüber aufgeregt haben, dass manche Charaktere... schwarz sind??? Finde es aber wirklich wild, wie der erste Beitrag hierzu doch unerwartet zu einer kontroversen Meinung wurde... lol.

    "Faschisten hören niemals auf, Faschisten zu sein"

    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

  • Inwiefern traurig?

    Ich kann das nachvollziehen hier in Berlin

    Ich lebe selbst in einer Millionenstadt in der gut die Hälfte der Bewohner einen Migrationshintergrund hat und habe das immer als eine Bereicherung für mich selbst erlebt. Wenn ich ein Problem mit jemandem habe, dann mit einer einzelnen Person, niemals mit einer Herkunft oder dem Thema Diversität.

    Du verstehst mich falsch, ich habe nichts dagegen, nur verspüre ich keinen Drang es zum Beispiel in Animes zu sehen, es ist auch nichts was stört wenn es nicht stattfindet.

    Man muss die Diversität auch nicht überall einführen, dafür gibt es keinen Grund, solange es nicht diskriminierend ist, ist doch vollkommen okay

    Nur so am Rande, aber du hast einen Satz Zitiert und verteidigt, in dem basically gesagt wurde, dass jemand "doch sehr froh darüber" ist, dass Diversität in Animes unterräpresentiert ist. Jetzt sagst du aber, dich würde Diversität in Animes nicht stören. Beides passt aber nun mal nicht zusammen. Wenn letzteres tatsächlich deine Meinung ist, musste man dich hier quasi "falsch" versteht.

    Anyways, @Topic
    Ich persönlich fände mehr Diversität in Anime schön! Ich glaube auch, dass es dem Medium generell ganz gut tun würde - vorausgesetzt man nimmt es wirklich ernst. Zum Beispiel mag ich es, wenn soetwas wie gesellschaftliche Diskriminierung in Animes thematisiert wird. Allerdings hab ich auch oft das Gefühl, dass damit leider nur irgendein Heldenepos dramatisiert werden soll, statt mehr Empathie zu schaffen. Entsprechend gibt es in dem Bereich mMn. noch viel ungenutztes Potenzial für interessante Geschichten, auch ganz unabhängig davon, dass es cool wäre, Diversität auch in Animes zu normalisieren.

    "We are born colorless. It's the people we meet who give us color."

    Einmal editiert, zuletzt von Moogle (20. Januar 2026 um 15:53)

  • Far Cry 4 und R.D.R 2 werden nach so vielen Jahren immer noch maßlos überbewertet.

    In Far Cry 4 spielt man einen weinerlichen Protagonisten, der sich in einem absurden Streit hineinziehen lässt. Außerdem ist der Protagonist bereitwillig bereit sich von allem und jedem (auch von Junkies) ausnutzen zu lassen. Das beste an Far Cry 4 ist, dass man es direkt nach dem Spielstart abschließen kann indem man sich einfach nicht vom Fleck bewegt.

    R.D.R 2 war und ist an Frechheit schwer zu überbieten. Dutch lässt geschätzt ein Dutzend mal den Satz: "Ich habe einen Plan!" fallen, selbst nachdem Überfälle sowie Einbrüche fehlschlugen und Mitglieder seiner Bande das zeitliche gesegnet haben. Selten habe ich eine so vorhersehbare und damit langweilige Handlung erlebt.

    Nun zu M.E. Andromeda:

    Was E.A. aus der Trilogie gemacht hat, lässt sich schwer in Worte fassen. Statt E.D.I gibt es eine emotionslose K.I. namens S.A.M. Quarianer, Elcor, Volus, Hanar, Batarianer und Geht wurden entweder aus dem Spiel entfernt oder kommen kaum mehr vor. Stattdessen gibt es die langweilen und nichts sagenden Angarer. Alleine das ist schon eine herbe Beleidigung für die M.E. Saga. Aber es geht noch besser: Die Geschichte der Genophage wurde stark vereinfacht und falsch wiedergeben, Kollektoren wurden durch armselige Kett ersetzt und die Dialoge der Squad Mitglieder untereinander sind an pupartären Geschwafel kaum zu topen. Naja, es ist immerhin auch schon lange her das E.A. mal für qualitativ gescheite Games stand.

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    Auch wenn es Personen geben mag die behaupten es wäre notwendig sich mit Menschen auszutauschen die idiologisch auf einer anderen Wellenlänge schwimmen dami ein gegenseitiger Austausch stattfinden kann, so halte ich diese Ansicht für etwas vereinfacht dargestellt.

    Jemand der Pro Russich ist, wird sich wohl kaum freundlich mit jemandem unterhalten der Pro Ukrainisch ist. Dieses Beispiel lässt sich auf fast alle vergleichbaren Situationen anwenden.

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  • Auch wenn es Personen geben mag die behaupten es wäre notwendig sich mit Menschen auszutauschen die idiologisch auf einer anderen Wellenlänge schwimmen dami ein gegenseitiger Austausch stattfinden kann, so halte ich diese Ansicht für etwas vereinfacht dargestellt.

    Ein Austausch mit Menschen die ideologisch verblendet sind, ist wahrscheinlich immer Zeitverschwendung. Wenn es rein um verschiedene Sichtweisen geht, sind diese selbst nicht unbedingt das Problem, sofern man sich mit geeigneten Leuten austauscht.

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    Gehören denn absurde Argumentationen zu einem guten Umgangston?

    Daran ist nichts absurd. Dass du das allerdings glaubst, davon bin ich überzeugt. Netter Versuch der Diskreditierung, aber ich habe meine Argumente sachlich und bündig präsentiert, ganz ohne Fäkalsprache.

    Nein, du hast wiederholt über Dinge geschrieben, die nichts mit der Thematik zu tun hatten...
    Btw sehr interessante Auffassung von "sachlich" :D
    Für weiteres Sich-im-Kreis-Drehen kannst du mir ansonsten gerne eine PN schreiben :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Erika (20. Januar 2026 um 16:31)

  • Nein, du hast wiederholt über Dinge geschrieben, die nichts mit der Thematik zu tun hatten...
    Btw sehr interessante Auffassung von "sachlich" :D
    Für weiteres Sich-im-Kreis-Drehen kannst du mir ansonsten gerne eine PN schreiben :)

    Das klingt irgendwie erstaunlich einladend und nett.


    P.S.: Kontroverse Meinung: Aurora Borealis = absolut überbewertetes Standardphänomen.

  • Also ist für dich jetzt jedes zweite Dorf im tiefsten Bayern rassistisch oder diskriminierend?

    Eh.. wenn du mich so fragst, sage ich definitiv lieber ja als nein, sofern du mit 'Dorf' diejenigen Menschen meinst, die das Konzept mit Leben füllen. In der Tat lassen sich daran eine ganze Menge Sozialstrukturen ablesen, würde ich sagen.

    P.S.: Netter Strohmann, der meine Aussage ins Lächerliche ziehen soll. Leider ein Eigentor.

  • Also ist für dich jetzt jedes zweite Dorf im tiefsten Bayern rassistisch oder diskriminierend?

    Eh.. wenn du mich so fragst, sage ich definitiv lieber ja als nein, sofern du mit 'Dorf' diejenigen Menschen meinst, die das Konzept mit Leben füllen. In der Tat lassen sich daran eine ganze Menge Sozialstrukturen ablesen, würde ich sagen.

    P.S.: Netter Strohmann, der meine Aussage ins Lächerliche ziehen soll. Leider ein Eigentor.

    Also ist nur ein Dorf, Stadt whatever dann politisch korrekt oder nicht rassistisch wenn man genug Diversität vorfindet?

    Oder wie muss man das verstehen?


    PS. Ich denke nicht daran i.welche Strohmann Argumente zu schreiben, ich habe dich mir was gefragt 😊

  • Also ist nur ein Dorf, Stadt whatever dann politisch korrekt oder nicht rassistisch wenn man genug Diversität vorfindet?

    Nein. Ich spreche sozialstrukturell. Homogenität ist ein Zeichen für Exklusion, logischer Weise. Anders gesagt: In Dörfern ist die soziale Welt so gleich, weil es aus strukturellen Gründen nicht zu einer Diversität kommt. Diskriminierung ist hier ein großer Faktor. Es ist kein Zufall, dass Subkulturen urbane Phänomene sind. Eine Moschee oder einen buddhistischen Tempel finde ich im tiefsten bayrischen Dorf ebenso wenig wie eine Jazzkneipe. Den Begriff "politisch korrekt" lehne ich als polemischen Kampfbegriff ab.

  • sofort ein politisches Statement aus dem Arsch gezogen wird.

    Ein Austausch mit Menschen die ideologisch verblendet sind,

    Gehören denn absurde Argumentationen zu einem guten Umgangston?

    Was soll all der Terz?

    Ich denke mal das Du dir die dazugehörigen Beiträge nicht komplett durchgelesen hast, da sich der Sinn von mindestens einem der Sätze von selbst erklärt.

  • Ich möchte hier noch etwas loswerden:

    Denke der ganze Thread hier sollte eine Anregung sein, miteinander zu diskutieren. Sich andere Meinungen anzuhören.
    Es sollte ein Austausch sein, gegebenenfalls ein Denkanstoß für den ein oder anderen. Manchmal sieht man auch nicht alle Seiten eines Themas.
    Eben weil man nicht die gleichen Erfahrungen gemacht hat. Das Ziel war doch nicht eine Lösung für alle als eine Wahrheit zu benennen?

    Es ging nicht darum Meinungen zu bewerten und herabzusetzen. Meiner Meinung nach geht es hier oft einfach nur noch darum Kontra zu geben.
    Sich unter falschem Vorsatz über andere auszulassen. Ich mein nicht nur jüngste Ereignisse.

    Dann noch die Frage warum wird hier nicht eingegriffen?
    Es benötigt Moderation welche neutral und sachlich beurteilt ob Beiträge hier tatsächlich noch zur Diskussion beitragen.
    Nicht nur hier fällt mir es auf, dass es immer wieder zu Eskalationen kommt. Anstatt zuvor schon zu deeskalieren. Das geht auch über Tage so, also zählt für mich das Argument nicht, dass man nicht immer Zeit hat, gerade bei dieser Anzahl von Moderatoren.

    Wir sind doch alle wegen gleicher Interessen hier gelandet. Das sollte doch schon einen besserer Voraussetzung für ein Miteinander sein, wenn auch nur minimal.


    Life is like a pencil that will surely run out, but left the beautiful writing in the life.

  • Dann noch die Frage warum wird hier nicht eingegriffen?

    Ich habe den Thread die letzten Tage beobachtet und mich wirklich mehrfach gefragt, was ich hier nun machen kann, was irgendwie halbwegs fair für alle Beteiligten ist. Ab wann ist es eine Eskalation, wo man einschreiten muss? Ist das noch Diskussion? War die Frage/Antwort zu provokant oder noch ok? Nur weil ein Beitrag eine Diskussion nicht direkt weiterbringt, ist das ja noch kein Löschgrund. Sonst sind wir bald bei "Hier darf man gar nichts mehr sagen".

    Ich habe auch bemerkt, dass es wieder in andere Threads geschwappt ist und dachte mir, dass ich das strenggenommen nach neuer Moderationsstrategie löschen müsste... Allerdings ging es um das Geschehen allgemein und nicht gegen einzelne (es sei denn ich hab das zwischen den Zeilen übersehen).

    Ich möchte auch erwähnen, dass es genau eine Meldung zu diesem Thread gab. Und keine zu den Beiträgen im anderen Thread.

    rabe was hättest du dir gewünscht oder wünschst du dir fürs nächste mal? Frühes "einschreiten"? Wie sähe das aus? (Hier oder per PN)

    Thou shalt not follow the NULL pointer, for chaos and madness await thee at its end.

    (aus: "The Ten Commandments for C Programmers" von Henry Spencer)