• Guten Morgen Community,


    da bereits in einem anderen Forum dieses Thema angestoßen wurde würde ich gerne eure Sichtweise/n zum Them Mobbing hören.


    Ich will hier einfach mal hören, was eure Erfahrungen in diesem Thema so zeigen.
    Wie ihr es gehandhabt hattet oder ob ihr Leute die das Problem immer noch haben Tipps geben könntet.


    Wichtig in dem Thema ist, bleibt sachlich, wenn jemand mal Täter war soll nicht auf ihn eingehackt werden, ich bitte darum wenn möglich dass die Admins unzumutbare Posts löschen oder wenn es eskalieren sollte, das Thema ganz zu schließen. Danke



    Ich selbst hatte damals große Probleme mit dem Mobbing gehabt, ich sage mal ich wurde einfach aus puem Sadimus gemobbt, weil die anderen sich stärker, geiler und cooler fühlten, meist war es ja dann eine Gruppe, denen es eal war ob es verbal oder einfach körperlich passierte.
    Für mich ist aus diesem Grund Mobbing kein Kavaliersdelikt mehr und gehört strenger gehandet.
    Die Frage warum eine Person gemobbt wird lässt sich hierbei leicht erklären: Der Mob sucht sich einfach den physisch/psyschich schwächsten und geht auf ihn los.


    Solche Sachen wie ich versteck dir mal die Schultasche habe ich damals schon nicht als Angriff gesehen, jedoch wenn von einem ein Fakeprofil erstellt wird, die Schulsachen bekritzelt werden, zerstört oder einfach aus dem Fenster geworfen werden geht das weit aus der Norm. (Um mal so den Unterschied zwischen kleiner Streich oder Mobbing zu zeigen)


    Heute wird zumindestens von den "reifen Erwachsenen" meine Probleme toleriert, gut andere wiederum die in meinem Alter sind oder sogar schon Älter meinen sich immer noch einen Spaß daraus zu machen.
    Grundlegend gehe ich aber dazwischen sobald ich sehe wie "Mobber" auf ein "Opfer" gehen, klar dass sojemand nicht immer da sein kann, jedoch wo man es sieht sollte man einschreiten.


    Im anderen Forum hatte ich eine lange Disskusion (die jetzt immer noch läuft lol xD), hierbei ging es darum es immer 2 Seiten gibt.
    Einmal das Opfer dass was gegen seine Probleme machen sollte und einmal der Mobber, dem man seine Fäden ziehen sollte.


    Genau da liegt mein Problem, ich kann so eine Aussage nicht einfach so stehen lassen, es kann nicht die Lösung sein dass man als Opfer seine Persönlichkeit ändern muss und das zwanghaft damit man "überleben" kann, ich persönlich finde, dass die Persönlichkeit grade einen Menschen ausmacht. Es müsste grundlegend erstmal was gegen die "Mobber" gemacht werden, damit sich "Opfer" überhaupt erstmal trauen was zu sagen oder iregendwelche neuen Schritte zu gehen.
    Für ein Opfer wäre es ein kräftiger Schlag ins Gesicht, wenn jetzt eine Lehrpersonsagen würde: "Tja, kindchen ändere dich mal, damit du nicht mehr so eine Angriffsfläche bietest".
    Das könnte man zwar im nachhinein klären, aber nicht wenn vor 30Minuten jemand gemobbt wurde, man geht zu Lehrer und kriegt so eine antwort gegen den Kopf geworfen.


    Im anderen wurde das so platt getreten, dass nachher die Aussage war: "Wenn du keinen anreitz hast dich (als Opfer) zu ändern, hast du einfach Pech gehabt".
    Diese Aussage zu tätigen war natürlich für den Herren wie ein Sprung ins kalte Grab :D .
    Aber mit so einer Denkweise werden in dem Sinne die Opfer die Arschlöcher bleiben, den in dem Gespräch wurden zwar auch die "Mobber" als deppen dargestellt, aber die "Opfer" waren dei weit größeren Deppen.(Entschuldigung für das A-Wort, ich denke mal aber wir werden mit dem Wort klarkommen)


    Heute ist es auch schwer mit "Mobbern" mal so zu sprechen, weil viele (nicht alle) dann einfach den "Opfern" nur einen Spruch reindrücken und gehen. (Ja das trifft nicht nur auf die Jugend zu sondern auch auf Erwachsene)
    Ich persönlich hab aus meinem Willen, nicht aus dem Willen der Gesellschaft mich zu ändern, an Muskeln zugelegt und generell einen breiteren Körperbau, das hilft in vielen Fällen, gut andere verdienen dann den Spruch "Wer nicht hört muss fühlen", was ich aber nicht wirklich als gut heißen mag, klar der ein oder andere hat hinund wieder mal eine Ohrfeige verdient (so z.B. mein Arbeitskollege, weil er immer Mangaporno zu mir sagt und es einfach nicht lassen kann), aber dass kann keine dauerhafte Lösung sein.


    Bei solchen Aussagen wie beschrieben frage ich mich dann natürlich immer, ob eder jenige immer schon mit einer Rosaroten Brille durchs Leben gegangen ist und meint "Opfer" müssen sich rechtfertigen, weil sie dann mal eine austeilen oder, weil sie Probleme haben? :crazy:


    Im anderen Forum wurde auch immer der die-anderne sind-Schuld-Trip angesprochen, was ich auch nicht ganz so stehen lassen kann, klar es gibt Leute die sind total verbittert und geben wirklich jedem die Schuld (aber auch da sage ich, die Ursachen müssen gefunden werden), aber es gibt auch Sachen wo man einfach nur sagen kann die anderen sind Schuld und grade bei diesem Thema, kann ich es nicht fassen, dass ein anderer in dem anderne Forum schreibt, dass "Opfer" muss die Schuld auch bei sich suchen nicht nur beim "Mobber".
    Also darf ich mir in der Hinsicht dann die Frage stellen wenn einer mit ner Knarre im Geschäft rumrennt und ich zufällig da stehe, er mir ins Bein schießt, wo genau bei mir die Schuld liegt, weil er grade mir ins Bein schießt? :crazy:
    Total sinnfrei meiner Meinung nach.
    Es geht darum, dass die Gesellschaft diese "Schwächeren" schützen soll (im besten Falle) und nicht noch Aussagen trifft wie wenn du deine Persönlichkeit nicht änderst wirste niemals anerkannt.
    Therapieren kann man die Probleme des "Opfers" schon, aber dass sollte in dem Moment einwenig zurück stehen, da der "Mobber" erstmal beseitigt wird.



    So jetzt sind eure Meinungen gefragt! :D




    Mfg
    Trevor

  • Ein interessantes Thema und ein schöner Beitrag deinerseits, zurecht mal jemand der dieses doch recht sensible Thema ins Leben ruft, um für eine anregende Diskussion zu sorgen, die aber definitiv respektvoll ablaufen sollte.


    Meine persönliche Meinung ist da ziemlich ''linear''. Ich verachte Menschen, die jemanden herum schubsen der angeblich schwach wäre und sich daran dann ergötzen. Für mich kam es nie infrage jemanden, aufgrund seiner Persönlichkeit in den Dreck zu ziehen, noch verbal in den Abgrund zu stürzen. Desweiteren bin ich immer, wenn sich eine Konfrontation anbahnte, dazwischen gegangen. Auch so verurteile ich sehr schnell jemanden, der meint er müsse sich jemanden zur Brust nehmen, der evtl. gerade nur sein Mittag zu sich nehmen wollte, u.a. Heutzutage hat sich das dennoch schon ein wenig gewandelt. Menschen sprechen freier über Mobbing, früher war das nämlich eher ein Tabuthema. Doch meiner Ansicht nach, passiert da einfach noch zu wenig. Es müssten mehr Lehrer ein Auge auf ihre Schüler haben und die Courage besitzen, sich den Täter außen vorzunehmen & ihm ''einzutrichtern'', dass er mit harten Maßnahmen rechnen müsse, wenn er es nicht auf der Stelle unterlässt. ^^


    Als kleines Fazit meinerseits: Jeder hat das Recht seine Persönlichkeit zu entfalten, niemand sollte sich verbiegen, nur weil es andere eben gerne so hätten. Denn wir ALLE sind einzigartig!

  • Für die, die sich gerne mit sozialpsychologischen Themen beschäftigen, können sich ja das hier mal reinziehen. Ist ganz nett.





    Ich mache extrem viel an Sprüchen und Witzen mit, die zum ersten gegen mich sind und dazu auch noch lustig, Das ist an dem Punkt, aber noch kein Mobbing. Man merkt wiederum relativ schnell, wie die Leute merken, dass man sich nicht wehrt und dadurch wird es sehr schnell exzessiver und aggressiver.
    Da ich weiß, wie man den ein oder anderen Spruch raushaut, hat es die Grenze zum Mobbing nie überschritten, da gewisse Dominanz ausgestrahlt wird durch sowas. Das sollte auch auf lustiger Basis und nicht aggressiv, weil sonst begibt man sich in einen Kampf der zum mobbing führen könnte.


    Kenne allerdings sehr viele, die gemobbt wurden und viele sind einfach weggegangen und nur 1-ner wurde wegen seiner sozial inkompetenten Art doch mal akzeptiert.

  • Ich finds nich gut andere zu mobben, auch wenn ich selbst ml so einer war der nich wirklich auf die gefühle anderer geachtet hat, ich versuch in letzter zeit viel daruaf z achten das ich niemanden verletze und nicht zu weit gehe. Leider ist das gar nich immer so leicht und es ist einem gar nicht bewust das man jemand anderen damit kränkt

  • Ich finds nich gut andere zu mobben, auch wenn ich selbst ml so einer war der nich wirklich auf die gefühle anderer geachtet hat, ich versuch in letzter zeit viel daruaf z achten das ich niemanden verletze und nicht zu weit gehe. Leider ist das gar nich immer so leicht und es ist einem gar nicht bewust das man jemand anderen damit kränkt



    Mobbing passiert bewusst. Wenn es gar nicht dein Ziel ist dein Gegenüber zu provozieren, verhauen, schlecht zu machen, ist das kein Mobbing lol
    Mobbing passiert doch nicht ausversehen.

  • Ich halte auch nichts von mobbing...
    Meine Lehrerin aus der 5.Klasse hat uns auch regelmäßig zu so antimobbing informations-veranstalltungen mit genommen :)
    Ich finde man sollte sich um solche Menschen mehr kümmern anstatt sowas zu ignorieren
    :cat:

  • Ich halte auch nichts von Mobbing. Menschen die andere schikanieren weil es ihnen 'Spaß' macht sind einfach das letze. Es gibt absolut keinen Grund jemanden sowas anzutun. Egal was das Opfer angestellt hat, was für manche anscheinend Grund genug ist. Ich selbst gehe dazwischen, wenn ich soetwas sehe. Früher war ich selber auch betroffen und hätte mir gewünscht das es jemand gemacht hätte. Die Täter werden meistens sagen das es nur 'Spaß' ist und nichts ernstes. Aber meistens ist es nicht Spaß.
    Und Leute die sich dessen bewusst sind und trotzdem nichts unternehmen kann ich nicht verstehen. Es ist echt ein bisschen traurig zu wissen das man kaum auf Hilfe hoffen kann :I

  • Hm bei mir fing Mobbing in der 7ten Klasse an und fing mit einfachen beschimpfungen an die erstmal von einer Person aus gingen und irgendwann wurden es dann mehr weil es anderen wohl gemerkt haben das sie für cool gehalten werden wenn sie mich beschimpfen.


    Irgendwann wurde es dann halt einfach mehr und Ich wurde ausgegrenzt aber auch dabei blieb es nicht und irgedwann wurde ich jeden tag geschlagen und Ich musste mir immer Ausreden ausdenken vorallem für meine Eltern weil damals war es mir peinlich sowas zuzugeben.
    Was die Lehrer anging die haben nichts gemacht die haben das einfach ganz dreckig ignoriert.


    Meine Schulzeit war also nicht ganz so schön und das zog sich echt ne ganze Zeit sogar teilweise bis in die Berufsschulzeit.
    Hm der grund wieso das alles passiert ist? Naja Ich war immer der neue und halt wirklich immer etwas seltsam bin ich auch heute noch aber Ich habe Freunde die genauso seltsam sind und damals hat mich einfach die Schwarze Szene gerettet und wie eine dunkle Familie behütet und umsorgt also hatte das ganze irgendwann eine schöne Wendung und so ca ab der 10ten Klasse konnte Ich das ganze ignorieren.



    Ich halte also persönlich nicht viel von Mobbing aber oft hat das auch irgendwo seine Gründe beim Täter und auch bei den Mitläufern was natürlich nichts rechtfertigt aber es gibt so momente im Leben das macht man Sachen die man später nicht versteht warum und wieso man das ganze getan hat also hasse Ich niemanden dafür aber mögen tu Ich die Typen bis heute nicht.

  • Ich denke alle etwas ordentlich denkenden Menschen haben etwas gegen mobbing, egal ob aktiv oder passiv. Der entscheidende Punkt ist aber ob man im Fall der Fälle einspringt und jemanden in Schutz nimmt oder dem "Mobber" widerspricht und Ihn zurecht weist und darauf aufmerksam macht. Ich glaube da hapert es bei den meisten Menschen, so herzensgut es die Personen dann auch immer meinen, aber die Gefahr sich selbst dann innerhalb der Mobbing-Gruppe zu outen ist dann doch zu riskant für viele, gerade im Berufsalltag wo man ggf. auch nicht negativ auffallen möchte. Es bedarf also Kraft sich gegen Mobbing einzusetzen und sogar noch mehr Überwindung, wenn der "primäre" Mobber stärker ist oder eine höhere Position hat als man selbst. Ich glaube man brauch also eine ordentliche Portion Selbstvertrauen und vielleicht auch das Wissen, wie es ist, gemobbt zu werden.


    Ich persönlich habe Mobbing, weder (unbewusst) ausführend noch einsteckend im Berufsleben erfahren. Kleinere Späße auf kosten anderer, sofern man auch einsteckt, also das Gleichgewicht hält, gehören einfach dazu und beleben den Büroalltag unter gut gelaunten Kollegen. Zumal schätzt man Personen ja auch in etwa ein und bekommt mit, ob jemand zu schüchtern wäre auszusprechen, dass er einen Witz nicht gut fand. Über sich selbst lachen muss man auch können, ansonsten verbittert man mit Sicherheit.


    In meiner Schulzeit war es jedoch anders, da habe ich ab und an mobbing erfahren. Als Metal hörender Jungendlicher hat man in normalen Schulklassen auch nicht die größten Cliquen :ugly: und generell sind Jugendliche unglaublich unbedarft und können so etwas nicht wirklich einschätzen, da sollten dann Lehrkräfte ein Auge drauf haben. Wenn man dadurch dann aber in eine passive Stellung gerät und das Unglück über sich ergehen lässt, dann weiß ich auch nicht genau wie man so etwas erfahren und vorallem beheben soll. Die Leute die primär mobben suchen ja genau nach solchen Personen, die sich widerrum dann im endlosen Kreis bewegen.


    Nebenbei zur Aufheiterung noch einen guten Artikel: Neun von zehn Büroangestellten finden Mobbing völlig in Ordnung

  • Ich kann auch aus Erfahrung sprechen, lief eigentlich die ganze Mittelstufe so. Das direkte Mobbing war noch leicht zu unterbinden, dank meiner Größe konnte ich so einigen den Kopf waschen... ersatzweise wurde ich dann komplett ausgegrenzt, hatte über Jahre nur wenige Kontakte, ganz zu schweigen in der Schule. Einige taten zuerst noch auf freundlich, nur um sich später hinter meinem Rücken darüber lustig zu machen. Naja, verstehen tue ich diese Leute bis heute nicht.


    In vielen Fällen, so auch wie bei mir, ist das sehr schwierig wenn man die Leute täglich sehen muss. Hab nach der 10. nen Schlussstrich gezogen und bin zu ner anderen Schule, wo ich dann mehr Erfolg hatte. Hab sonst nie wirklich gesehen, dass Mobbing erfolgreich unterbunden wurde, außer durch einschlägige Gegenwehr - oder endgültige Distanzierung.


    Zu der Aussage, dass sich die Opfer doch umstellen sollen: Klar, wenn man sich 30 Kilo Muskelmasse antrainiert wagt es wahrscheinlich niemand mehr dich körperlich anzugreifen, aber das Mobbing hört da nicht auf. Besser noch an der Persönlichkeit werkeln, weil irgendwelche geistig Ausbaufähigen nicht damit klar kommen wer du bist. Auf so eine Idee können aber auch nur wirklich verdrehte Personen kommen. Erinnert mich stark an die These, dass Frauen selbst an Vergewaltigungen schuld sind, weil sich sich ja so rausputzen. Wer beim Opfer die Schuld sucht ist wirklich erbärmlich.


    Daher hab ich auch eine absolute 0-Toleranz-Grenze was Mobbing angeht und geh sofort dazwischen, wenn ich es mitbekomme.

  • Das deutsche Grundgesetz - Artikel 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. .."


    Mobbing ist meiner Meinung nach ein schwieriges Thema, die Grenzen zwischen "jemanden ein wenig ärgern" und "Mobbing" verschwimmen schnell.
    Ich möchte mich da nicht mal herausnehmen, wir haben auch einen Arbeitskollegen, den wir manchmal ein wenig necken. Dabei haben wir sicherlich auch schon das eine oder andere Mal die Grenzen überschritten.
    Aber im Großen und Ganzen verstehen wir uns trotzdem gut mit ihm.


    Das Problem ist, dass viele Mobber denken, dass ihr Opfer das Mobbing "verdient" hat z.B. weil das Opfer seine Arbeit schlecht gemacht hat oder andere Mitarbeiter bei Abteilungsleitern angeschwärzt hat.
    Das ist sicherlich nicht nett, bietet aber keinen Freifahrtschein zum Mobbing der Person.


    Ich versuche, abgesehen von dem Fall in den ich selber involviert bin, auf Mobber zu zugehen und sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen.

  • Mobbing ist wirklich eine Sache die immer schlimmer wird - Besonders Cybermobbing nimmt immer mehr zu. Das schlimme ist erst wenn sich gewisse betroffene Personen-User nicht einmal mehr Verteidigen können weil sie entweder körperlich oder rechtlich nicht mehr in der Lage sind dagegen vorzugehen.


    Mich nervt es immer besonders wenn Cybermobbing von einer Person ausgeführt wird die eigentlich eher ein Vorbild sein sollte. Beispiel in Foren - Eigentlich sollten da immer Moderatoren helfen und nicht auf anderen herumhacken. Aber leider ist es so das genau diese immer sich für was besseres halten und denken das diese durch ihren Posten unantastbar sind.


    Das gute ist das dies meistens zu gerüchten führt und dadurch Foren zugrunde gehen.


    LG.: Tarmin


  • Ich bin auch einer, der nichts von Mobbing hält und Mobber einfach nur verachtet.
    Viele Lehrer und Möchtegernpsychologen meinen zwar, dass irgendwelche Vertrauensübungen oder stundenlanges Geschwätz über die Auswirkungen und Folgen von Mobbing etwas ändern würden, aber das stimmt nicht. (hat an meiner alten Schule zumindest nicht geklappt, auf der ein Mädchen jahrelang gemobbt wurde)
    Vor 2 Jahren, auf meiner alten Schule, als ich in der 8. war, wurde ich mehrere Wochen lang gehänselt wegen ein paar Sachen. Es fing mit einfachen Beleidigungen an und ging sogar so weit, dass sie meine Schulsachen beschädigten.
    Eines Tages lief das Fass über, als mich 2 der größten Mobber auf der Schule mich draußen auf der Straße zufällig sahen und anfingen mich rumzuschubsen, da es mir langsam reichte und ich einen beschi**enen Tag hatte, habe ich die beiden verprügelt und die Mobberei hörte glücklicherweise auf, weil sie wussten, dass ich jetzt ernst machte und die beiden Gehirnakrobaten auch nicht gerade die Schwächsten waren.
    Heute bin ich gegen Gewalt und haue mich nur dann, wenn es auch unbedingt sein muss.

  • Mobbing ist bei mir auch ein Thema was ich sehr Interessant finde. Ich kann nicht sagen das ich nicht auch mal gemobbt worauf ich nicht gerade stolz bin. Das war so zur Zeit wo ich in der 5. klasse war. Nachdem dann einmal die Klasse meinen Vater gesehen haben, kamen die ersten Kommentare (Mein Vater hat halt einen Langen Bart und keine Ahnung warum, die Klasse brauchte ein Opfer). Später wurde dann auch noch gezielt auf mich eingehackt und das ging dann so ein Jahr lang bis ich die nerven verlor. Da hatte halt ein Junge zur falschen Zeit den falschen Spruch gemacht und ich würde Handgreiflich. Mein Problem war dann einfach das ich zwar in schlagen konnte, aber selber ohne ende eingesteckt habe. Dann kam der Schulwechsel und das mobben hörte auf. An meiner neuen schule habe ich auch sowas wie Klassengemeinschaft kennen gelernt. Meine alte Klasse hat sich wieder ein Opfer gesucht was dann auch auf meine Schule kam.
    Seit diesem Jahr bin ich sehr leicht zu reizen was das beleidigen meiner Familie angeht. Auf mich kann man einhacken aber bei meiner Familie werde ich schnell handgreiflich.


    Ich finde es auch gut wenn Leute über dieses Thema reden und was ich super finde wenn sie Ehrlich sind und sagen: Ich habe auch mal gemobbt. Sowas verlangt auch Mut finde ich und seit dieser Zeit bin ich einer der versucht zu helfen wo er kann.

  • Mobbing ist was furchtbares und ich selber habe auch einge Jahre darunter gelitten, bis ich schließlich anfing relativ gleichgültig damit um zu gehen bzw. ich ein Ventil fand um nicht handgreiflich zu werden und meine Wut gegenüber den Mobbern runter schrauben konnte.


    Es ist heftig, wie schnell man zum Opfer von Mobbing werden kann, es reicht schon ein Aussehen oder ein Spruch der anderen nicht passt und schon ist man für Jahre damit gestraft von anderen fertig gemacht zu werden.
    Ganz besonders enttäuschend in meiner eigenen "Opferphase" fand ich, dass die Leute, die auf mich zu gekommen sind und von denen ich eigentlich dachte, dass ich endlich Freunde gefunden hatte, sich schlussendlich doch als Verräter heraus gestellt haben und nichts besseres zu tun hatten, als Geheiminisse weiter zu erzählen und Gerüchte zu verbreiten.
    Oftmals beschränkt sich das Mobbing ja nicht mal nur auf eine Klasse, sondern auf die gesamte Stufe.
    Man versucht sich iwie anzu passen, aber wird einfach nicht akzeptiert und, zumindest war das bei mir so, bekommt im Endeffekt noch von Lehrerin vorgeworfen, man würde sich nicht in die Klassengemeinschaft einbringen.... da kann einem echt schon mal der Kragen platzen.
    Ich war bis zur 10. Klasse absolut schüchtern und zurück haltend und hab mich nicht mal getraut zu jemanden Penner geschweige denn ALoch zu sagen....


    Nach dem ich meinen Abschluss hatte und auf eine andere Schule gekommen bin und vorallem meine beste Freundin kennen gelernt habe, besserte sich mein Leben sehr. Mobbing hab ich zwar zwischen durch auch noch erlebt, aber ich lass mich davon nicht mehr unterkriegen und inzwischen bin ich sehr selbstbewusst geworden. :)


    Außerdem schreite ich bei Mobbing natürlich auch direkt ein. In den meisten Fällen kann ein Einzelner schon viel bewirken. :)

    Ich bin, wie ich bin, weil ich anders nicht sein kann.
    Wie ich wurde was ich war, geht euch eigentlich nen Scheiß an,
    aber iwie fließen die Worte aus mir raus.
    Trag mein Herz nicht auf der Zunge.
    Nein!
    Ich kaus und spuck es aus!

    Einmal editiert, zuletzt von Gwinny ()

  • Was mir auch hier wieder auffällt: Viele meinen zwar sie würden dazwischen gehen, aber wer tut es im Ernstfall wirklich? (Ich will damit KEINEM was unterstellen!) Leider ist es die Minderheit die wirklich was unternimmt. Und das finde ich schon sehr schade. Man selber möchte ja auch das einem geholfen wird in so einer Situation. Warum hilft man dann so selten anderen? Es können auch schon Kleinigkeiten etwas bewirken, man muss sich ja nicht gleich als Schutzschild vor das Opfer schmeißen.

  • Man fürchtet halt, dass man der nächste auf der Liste wird denke ich. Wenn das eigene Wohlergehen auf dem Spiel steht zögern die meisten, ich kann das auch voll nachvollziehen. Ob das jetzt nur eine Sache der sozialen Stellung in der Umgebung oder die körperliche Unversehrtheit ist, Risiken gibt es halt. Was solche Leute von mir denken ist mir jetzt eigentlich egal und wehren kann ich mich auch - oder rennen notfalls. Man muss halt sehen ob man auf der langen Seite des Hebels ist und was ausrichten kann, oder auch nicht.


    Die Alternative ist natürlich die Person wieder aufzubauen, oder Hilfe von Dritten dazu zu ziehen. Ob das sinnvoll ist muss jeder selbst einschätzen, aber das ist etwas das jeder tun kann.