Wart ihr schon einmal in Japan?

  • Also solange man nicht in teuren Hotels übernachtet oder nur in teuren Restaurants isst dann ist Japan nicht wirklich teuer.

    Viele Menschen schätzen es einfach teurer ein als es ist.^^


    Das Hotel hat ca. 30€ pro Nacht gekostet (waren zu zweit und die Zimmer werden immer für zwei Personen berechnet). Ist auch eh nur ein ort gewesen um zu schlafen da man ansonsten unterwegs ist. Der Flug an sich kostet auch nur 500-700€ (ist halt schon eine weite Strecke). Die Bahn zu fahren kostet je nach Strecke auch nur um die 2€ (Taxis sind teuer und kann man vermeiden). Wenn man außerhalb Tokios fährt kann man sich einen JR Railpass holen und kostet je nach Dauer und Klasse von ca. 150€ bis 650€ und lohnt sich dementsprechend dann auch sehr.


    Alles nicht die Welt. Wie gesagt man muss nur etwas sparen.^^

  • Man muss rechtzeitig Buchen das betrifft sowohl Flug als auch Hotel.

    Da kann man sich glaube ich auch immer gut im Reisebüro beraten lassen und/oder Buchen. Haben manchmal sogar noch extra angebote.

  • Nein leider habe ich es bislang noch nicht geschafft dort hin zu Reisen was Hauptsächlcih daran liegt das ich die Sprache noch lernen muss und ich das nötige Geld bislang noch nicht zusammen habe.
    Ist ja doch alles andere als günstig vor allem wenn man dann dort auch einige zeit richtig Rumreisen und viel sehen möchte.

    Aber ich hoffe das es mir bald mal möglich sein wird ins Land der aufgehenden Sonne zu Reisen^^.

    Music is my life.

    Das Wort "unmöglich" gibt es nur im Wörterbuch von Narren.

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Hinata Hyuga the most wonderful and sweetest Woman in the World for all Time.

  • Es ist schon über 1 Jahr her T_T Ich hatte noch nie so Fernweh nach einem Ort wie Japan T_T


    Zum Thema teuer. Das halte ich für ein Gerücht. Ich finde Japans Preise relativ Human. Man sollte halt nicht dumm und dämlich Merchandise kaufen. Man kann überall problemlos essen. Klar, gibt es hier und da mal nen edeleren Schuppen. Aber die nicht so edeleren haben genauso geiles Essen.

    Historische Museen sind relativ günstig bis kostenlos. Ausser du willst in so einem Hightech-Mitech Gedöns oder Anime Museen oder sowas sehen. Da greifft man etwas tiefer in die Tasche. Aber sonst... Kann man sich so gut wie alles gönnen.

    Bei Flügen, Schlafmöglichkeiten bin ich eh so ein Sparpreis Hunter :)

  • Der Thread ist ja schon ein bisschen älter, aber ich antworte trotzdem mal. Ich war Ostern dieses Jahr für 8 Tage in Tokyo und habe mir einen langgehegten Traum erfüllt. Ich finde die Flüge am teuersten und die Unterkünfte in Tokyo sind auch nicht billig. Ich hatte ein Appartement über Airbnb gebucht, da ich Gluten nicht vertrage und die Möglichkeit haben wollte selbst zu kochen. Das fand ich okay vom Preis her. Wichtig ist, dass man eine gute Anbindung hat. Und die Entfernungen darf man nicht unterschätzen. Essen kann man günstig. Wir haben uns öfter im Supermarkt was für die Mikrowelle geholt abends. Man bekommt alle möglichen Gerichte frisch zubereitet und abgepackt. Bei der verrückten Arbeitsmoral der Japaner haben die ja selbst oft gar keine Zeit noch zu kochen. Mittags bekommt man auch meist günstig Essen in Restaurants.


    Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, und ich möchte unbedingt nochmal Urlaub in Japan machen, dann vielleicht für länger und in andere Regionen. Dauerhaft leben würde ich aber nicht dort wollen. Die Arbeitsmoral finde ich wie gesagt sehr abschreckend und die Gleichförmigkeit. Es ist schon komisch, wenn einem an einem Wochentag hunderte dunkelblau gekleidete Menschen entgegenströmen. Japan ist auf jeden Fall Kulturschock pur!

    I only look sweet and innocent

  • Ich danke dir trotzdem für deine Antwort. Ja, der Thread ist schon etwas älter und das ich deine Nachricht noch lese ist auch irgendwie Zufall, aber es ist schön von jemanden zu hören der es live miterlebt hat. Ich wollte schon immer einmal selbst nach Japan. Nun ja, früher wohl viel lieber als mittlerweile. Naive Kindheitsräume und so eben. Damals habe ich eben nur das positive sehen wollen und habe den Rest ignoriert. Auch wie du es gut beschrieben hast, diese Gleichgültigkeit, Arbeitsmoral und all das ist in Japan (auch nur vom hören) wirklich erstaunlich, gar "beängstigend".


    Trotzdem liebe ich dieses Land immer noch und obgleich mein Wunsch, für immer dort zu Leben, etwas weit gegriffen war, so bereue ich es trotzdem nicht ihn zu haben und mich daran zu erinnern.


    Danke nochmal für die Nachricht.

    Lg

    Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Land zu ändern. Zerstöre es von außen oder korrigiere es von innen.


    Sayonara! :gnihihi:


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  • Hi, ich war auch in Japan (2018). Ich kombiniere gerne meine Reisen, bin also nie laenger als 3 Tage an einem Ort.


    Was kosten angeht, muss ich sagen das man ziemlich vorbereitet sein muss. Ich buche immer Monate voraus meine Unterkuenfte in Airbnb. Habe z.B. in Ikuta (ein wunderschoenes kleines Staedchen, ca 30min von Tokyo entfernt) fuer 7 Euro pro Nacht geschlafen. Das aller wichtigste ist es, sich einen Railpass zu holen, um genau dieses pendeln zu gewaehrleisten. Hat mich 600 euro gekostet fuer meine Freundin und mich und wir konnten super fix von A nach B.


    Essenstechnisch ist es ungefaehr genau so teuer wie in Deutschland. Da zahlt man fuer eine gute Portion Ramen in Osaka ca. 700 yen. Was total in Ordnung ist. Wer sparen moechte, sollte in kleinen Randstaedten essen gehen. Wir haben traditionell Japanisch in Ikuta gegessen, gegenueber der Bahnstation, fuer nur 250yen pro Nase! Und es war unglaublich lecker. Fuer 4 Wochen Unterkunft und 2 Personen, haben wir ueber Airbnb nur 650 Euro bezahlt und es war grossartig.


    Staedte die ich gesehen habe: (ich zaehle nur die Namenhaften auf, war oefters in den Randstaedten zum essen und uebernachten)

    Nikko,

    Tokyo,

    Osaka,

    Nara,

    Kyoto,

    Yokohama,

    Hiroshima


    Ich habe des oefteren gelesen, dass einige Leute Angst vor der Sprachbarriere haben. Ich kam immer super ohne japanisch aus, ich bin auch kein „Weeb“ (fancy Internet Wort) oder „Otaku“ in der Hinsicht, ich mag einfach die japanische Kultur und die Sprache, ohne sie Selbst sprechen zu wollen. Man kann alles prima ohne Absprache erledigen, sei es Einkaufen oder Essen gehen. Arigatou und Ohaio sagt man obligatorisch, wenn mans halt kann, sowas konnte ich mir aneignen.


    Gesamtkosten fuer zwei Personen fuer ca 4 Wochen:

    Fluege: 900 pro Person, direktflug mit ANA (1800)

    Railpass: 600€

    Unterkuenfte: 650€

    Essen: ca. 800 (da kann man natuerlich sparen..)


    Was ich vorschlagen wuerde: diese klassischen Tokyo Trips only, sind ziemlich schade, da Japan deutlich mehr zu bieten hat. Ich wuerde einen Aufenthalt planen, wo ich wirklich so viel abklapper wie moeglich.

  • Wenn ich beruflich und gesundheitlich wieder aufgestellt bin, ist es genau das was ich unbedingt mir wenigstens einmal in meinem Leben erfüllen will.

    Ein mehrwöchiger Aufenthalt in Japan, mit Millionen von Bildern, diverse Merchandiseeinkäufe und viele kulinarische Genüsse.

    Natürlich aber auch viele Orte an die ich reisen würde.

    Finanziell wäre das nicht mal ganz so ein Problem, das Problem ist die Sprachbarriere die ich habe, mit schlechten Englisch und eine Hand voll japanischer Wörter.

    Ja man könnte es einen Lebenswunsch nennen, dieses Land aus den mein größtes Hobby kommt zu besuchen und alles auch mal live zu sehen.


    Also nein, ich ware noch nicht dort, aber ich will auf jeden Fall einmal in meinem Leben für mehrere Wochen dort hin.

  • In 2016 war ich für 10 Tage in Japan und will am liebsten sofort wieder zurück~

    Auch wenn es nur Tokyo und Nikko waren, waren es die bisher besten 10 Tage meines Lebens

    :bai:


    Es gab so viel zu sehen und es war so viel sauberer als in Deutschland. Keiner hat mich angerempelt (außer natürlich andere Touristen) und man wurde auf Verhaltsfehler immer sehr freundlich hingewiesen.

    跪け 豚共が


  • Nein, ich war noch nicht in Japan. Aber ich könnte mir vorstellen, mal ein bis zwei Wochen Urlaub dort zu machen. Wann das passiereren wird, weiß ich noch nicht. Das ist jetzt auch nichts, was ganz oben auf meiner Prioritätenliste steht.

  • Ich war noch nie da aber würde es sehr gerne mal sein vor vorallem in Tokio aber ist am Ende natürlich auch und vorallem eine Geldfrage und das Geld für 2 bis 4 Wochen Japan im Studium aufzutreiben ist eher unmöglich für mich.

  • Eine Reise nach Japan waere einer meiner Träume. Allerdings wird er wohl einer dieser bleiben, die sich nicht erfüllen oder zumindest nicht in den nächsten Jahren.


    Zum einen ist es eine Geldfrage, auch wenn man sparen kann, braucht man ein Budget und bei meinen Kater ist es nicht so leicht was aufzubauen, da er mein Erspartes gerne dem Tierarzt zukommen lässt. Und hey, wenn ich in Japan bin, will ich auch Merch 😂

    Zum anderen haette ich niemandem der mit käme und alleine? No way.


    Das allergrößte Probleme jedoch waere der Flug an sich. So eine lange Flugdauer waere nur unter KO-setzen möglich. Hab ich nämlich ein Problem mit 😅


    Aber wer weiß, man soll ja bekanntlich niemals nie sagen und deswegen gebe ich den Traum nicht auf ☺️

  • Ich war bisher drei Mal in Japan.

    Frühling 2015: Urlaubsreise für zwei Wochen. Standard Touristen-Route abgeklappert. In Tokyo angekommen, nach ein paar Tagen weiter nach Kyoto für 2 Tage, danach nach Osaka für fünf Tage, von dort auch Tagesausflüge nach Hiroshima und Kobe unternommen. Danach zurück nach Tokyo, dort nur eine Nacht verbracht und danach für zwei Tage nach Nagano (Ryokan). Die letzten drei Tage dann wieder in Tokyo (mit kleinem Abstecher nach Yokohama). War eine sehr schöne Reise, alles hat sich neu und aufregend angefühlt. Programm war voll und jeden Tag hab ich was unbekanntes entdeckt.

    Herbst 2015 - Herbst 2016: Auslandsstudium an der Sophia University in Tokyo. Hab in einem Wohnheim in Saitama gewohnt. Auch eine sehr interessante Erfahrung, zum einen weil es mein erstes Auslandsstudium war, zum anderen weil ich hier einen besseren Einblick in das alltägliche Leben in Japan bekommen habe. Als Tourist in einem Land zu sein ist eine Sache, aber in einem Land über einen längeren Zeitraum zu wohnen, sich mit Bürokratie und ganz alltäglichen Sachen wie Einkaufen, zur Bank gehen, etc. befassen zu müssen ist eine komplett andere. Habe in dieser Zeit auch einige meiner besten Freunde kennen gelernt und eine super Zeit gehabt. Ein wenig rum gereist bin ich auch, als meine damalige Freundin für zwei Wochen zu Besuch war, waren wir gemeinsam noch einmal in Kyoto und Osaka und haben zusätzlich noch Nara und Hakone gesehen (in Hakone stand wieder Übernachtung in einem Ryokan auf dem Programm). Außerdem war ich über Weihnachten 2015 noch in Chichibu in einem Ryokan. Hatte mir das Reiseziel komplett zufällig ausgesucht und erst bei Ankunft festgestellt, dass die Stadt und Umgebung als Vorlage für den Anime Anohana gedient haben (daraufhin hab ich dann im Ryokan die Serie gebinged)! Weiteres Highlight was ich noch erwähnen würde war der Besuch der Winter und Summer Comikets. bei der Winter Comiket 2015 habe ich auch direkt den Schwierigkeitsregler auf "hoch" gestellt und habe die gesamte Routine mit Nachts vor der Venue ausharren gemacht. Es war super kalt! Aber irgendwie auch sehr schön. Summer Comiket 2016 war ich dann wesentlich mehr casual unterwegs, was glaub ich auch besser war. Warten im Winter war zwar frostig, aber im Sommer bei 40°C erst die ganze Nacht ausharren und danach sich mit Tausenden anderer durch die Hallen zu drängen hätte wahrscheinlich für einen Hitzschlag bei mir gesorgt.

    Herbst 2018 - Frühling 2019: Im Rahmen meiner Forschungsarbeit für meine B.A. Thesis hatte ich noch einmal die Möglichkeit als Auslandsstudent nach Japan an die Rikkyo Universität in Tokyo zu gehen. Dieses Mal war es nur ein Semester, aber es war wie beim zweiten Besuch wieder eine sehr schöne Zeit. Beim dritten Mal hat sich alles schon irgendwie vertraut angefühlt. Ich kannte den Großteil der Situationen in denen ich mich wiederfinden würde schon und konnte deshalb meinen Aufenthalt ohne größere Probleme meistern. Leider war dieses mal nicht mehr viel Reisen/Unternehmen angesagt. Lediglich zur EVO Japan 2019 bin ich aus Tokyo raus gekommen und nach Fukuoka geflogen. Ansonsten war noch ein weiterer Besuch der Winter Comiket mit Over-night-campout im Programm.

    Ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen ein Mal nach Japan zu reisen, ob jetzt als Tourist, oder zum Arbeiten/Studieren. Das Land ist wie kein anderes in dem ich bisher war und an die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen wird man sich noch ein ganzes Leben lang erinnern. Ich habe persönlich auch vor, nach meinem Studium zum Arbeiten wieder nach Japan zu gehen, da dies eine Erfahrung ist, die ich bisher in Japan nicht machen konnte.