Klimawandel - Wie engagiert Ihr euch?

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  • Ex4mp1e

    Vilt macht sie es ja wie Ed Gein 😜

    Spass beiseite.

    Ich für meinen Teil, habe kaum was an meinen alltäglichen Dingen, ( Strom, Wasser, plastik ect. ) Geändert und höre auch immernoch das gleiche gesabbel wie vor 10 Jahren.

    Die Thematik ist aktuell und brisant ja, das war sie aber auch schon in den 70ern 80ern 90ern.

    Es ist nunmal wie bei vielen Dingen, quatschen können sie alle viel, aber machen nur die brillianten köpfe.

    Es fehlt an Entscheidern, ich glaube keinem Politiker der mir das sagt oder mit nach dem Mund redet, in solchen Dingen sollte man die Entscheidungsgewalt und auch die Aufklärung den Leuten in die Hand legen, die auf ihrem Gebiet was geleistet haben.

    Dann werde ich auch meinen Teil dazu beitragen.

    aber nicht weil rot, grün, gelb,blau oder wer auch immer mir sagt, das Klima, das Klima ohjeeee, ich fahr aber trotzdem mit meinem gepanzerten wagen durch Deutschland und flieg via Privatjet zur Klima Konferenz.

  • Wäre glaube aber an sich schon gut, wenn man ohne dass man auf bestimmte Leute wartet, sein Konsumverhalten überdenkt, gerade wenn man weiß dass übermaßiges in Summe doch schädlich für die Umwelt ist.

    Hierbei helfen ja meist schon kleinere Dinge, die in Masse (auf alle Bürger bezogen) dann schon was ausmachen können.

    Wenn ich zuerst auf die anderen warten würde und dann erst was dazu beitrage, würde ich in meiner Lebzeit nichts mehr dazu beitragen, denn die Dummschwätzer in der Politik, sehen meiner Meinung nach nur geringfühgig das Wohl des Planeten, sondern mehr das Wohl Ihrer prall gefüllten Geldbeutel. :P

    Ich gebe dir da absolut Recht.

    Nur wäre es für mich persönlich eine andere Art des umdenken wenn mir eine Koryphäe auf dem Gebiet sagen könnte, das können wir tun, und das ist sinnlos.

    Wobei ich dir erneut Recht geben muss, jeder ist für seinen Fussabdruck selber verantwortlich.

  • Der Begriff 'umweltfreundlich' lässt sich ja sehr weit strecken. Es würde z.B. reichen, wenn man Ressourcen der Natur entnimmt, die bis zur nächsten Entnahme wieder nachgewachsen sind UND die Produktion muss von der Natur auch noch verdaut werden können. Sprich, es muss genug Grünzeug vorhanden sein, um das CO² zu bündeln, das erzeugt wird.

    Das heißt, in der Theorie wäre sogar das aktuell diffamierte Kohlekraftwerk 'umweltfreundlich', wenn man genügend Grünfläche hätte, die den Dreck auffängt. Haben wir aber nicht. Und die Abholzung von Flächen macht es auch nicht viel einfacher. Also fassen wir zusammen, dass Umweltfreundlichkeit eher in Richtung Verträglichkeit geht, sprich, kann die Natur die Belastung ab. Aktuell sieht es halt eher nicht so aus. However, die Umwelt und das Klima stehen nur bedingt in Relation. Abgesehen vom Treibhausgaseffekt durch ein zu hohes CO²-Gehalt, weil die Vegetation nicht genug bündeln kann, hat die Umwelt null Auswirkung auf den Klimawandel direkt.

    Letztendlich wird der Klimawandel 'nur' beschleunigt und das ist der eigentliche Haken. Lebensräume wandeln sich zu schnell, als dass sich Menschen anpassen können und das kostet halt Leben. Aufhalten lässt er sich nicht, denn das ist ein natürlicher Zyklus.

    Ich für meinen Teil, brauch gar nicht bewusst an Umweltschutz zu denken, weil ich von Natur aus sehr effizient lebe:

    - Es brennen nur Lichter in Räumen, wo ich anwesend bin

    - Ich fahre grundsätzlich kein Auto

    - Abgesehen vom PC frisst hier fast alles nur wenig bis keinen Strom und selbst der PC ist immer noch sehr effizient gebaut

    - Ich bringe mein Leergut immer fleißig weg, statt es wegzuwerfen

    - Ich behalte meinen Müll immer bei mir, bis ich ihn in einen Müllbehälter entsorgen kann

    - Ich kaufe keine Nestle-Produkte

    - Ich habe meine Einkaufsbeutel, die alle anderen Tüten ersetzen

    - Ich bin noch nie mitm Flugzeug geflogen und habs eigentlich nicht vor

    - Natürlich trenne ich meinen Müll gewissenhaft. Das sollte wohl jeder irgendwie geschissen bekommen.

    "Thou'rt Tarnished, it semeth. Mother, wouldst thou truly Lordship sanction, in one so bereft of light?

    Yet... my purpose standeth unchanged.

    Those stripped of the Grace of Gold shall all meet death. In the embrace of Messmer's flame."

  • Ich bin kein Aktivist der bewusst Dinge der Umwelt zuliebe tut. Aber ich versuche einen gesunden "Mittelweg" zu gehen.

    Ich habe zum Jahreswechsel mein Auto verkauft, da ich nicht besonders viel Auto fahren muss und ich mir das ganze Geld auch eigentlich sparen kann. Für mich war das Auto fahren immer ein Luxus und und keine Notwendigkeit. Aber ich weiß dass viele nicht darauf verzichten können aus verschieden Gründen und darum würde ich keine Autofahrer verurteilen. Habe mir jetzt das 49€ Ticket geholt und nutze nun Öffis.

    Ich esse wenig Fleisch (einmal die Woche, wenn überhaupt).

    Ich versuche "bewusst " einzukaufen. Zum Beispiel bei Eiern achte ich auf die Haltungsformen.

    Kleidung versuche ich auch nicht mehr wie wild zu kaufen.

    Das meiste Zeug braucht man eig nicht und es hängt dann eh nur im Schrank herum, weil ab einer gewissen Menge man den Überblick verliert.

    Vielleicht kennen ein paar Damen die folgende Situation:

    Man zieht immer wieder die gleichen 20% an während die restlichen 80% an Kleidung nur im Schrank rumhängen. Und jeden zweiten Morgen steht man vor dem Schrank und schlägt sich die Hände über den Kopf weil "man nichts zum anziehen hat" :w00t:

    Ich denke das man nicht einer Partei oder einer Gruppe Politikern die Schuld geben sollte. So ziemlich jeder hat mitbekommen das auf der Welt in Sachen Klima und Natur etwas gewaltig schief läuft. Jeder sollte so gut wie er kann versuchen, seinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.

    Ein Mittelweg ist auch denke ich am realistischen umzusetzen. Andere zu haten, weil sie Flugzeuge und Autos nutzen bringt nichts zur Sache.

    Über die Klimapolitik kann ich nichts sagen, da bin ich noch zu unwissend :wacko:

  • Ich bin ehrlich, mir ist es zu anstrengend, mir bei allem ständig Gedanken um die Umwelt zu machen..

    Ich mach halt was jeder vernünftige Bürger tut, schmeiße meinen Müll dahin, wo er hingehört, kaufe nur ein, was ich auch verbrauche und versuche natürlich Strom, Wasser und was auch immer zu sparen. Auto existiert eh nicht, weil kein Führerschein und will auch keinen.. wozu, habe ein Fahrrad und wohne in der Stadt, zur Not gehts auch mal zu Fuß..

    Aber so richtig bewusst.. mache ich glaub ich nichts.

    Ich denke aber auch, dass ich unbewusst schon genug tue. Keine Ahnung.

    Ich meine, die Umwelt ist mir natürlich nicht egal, aber.. was soll ich groß machen? Zum Klima-Kleber werden? Ne danke. Ich glaub mehr als das, was ich jetzt sowieso schon unbewusst und automatisch und eh tue, geht auch nicht, also muss ich mir auch keine Gedanken machen, denke ich.

  • Die Klimakleber sind auch die größten Idioten seit langer Zeit, was in deren Hirn verreckt ist, dass Sie auf solche Ideen kommen.

    So wie Sie das angehen schaden Sie einfach der Umwelt (und den Lebewesen) mehr...

    Das sinmd für mich so Spinner, die einfach (ich beziehe mich jetzt nur auf die, nicht dass sich Leute angegriffen fühlen, die in ähnlicher Situation sind) zu viel Geld haben, das Geld andersweitig zugeschustert bekommen oder bei den Eltern noch leben und dort alles bekommen was Sie brauchen, alles in Kombination mit viel zu viel Freizeit, in der Sie viel zu viel Dummheiten aushäcken können... .

    Wären die bei Verstand würden Sie sinnlichere Wege suchen ob wirklich was für die Umwelt zu tun...

    Die haben einfach zu viel bei Facebook und co rumgehangen.

    Was die damit erzeugen ist nur, dass jedermann von Umweltaktivisten genervt ist, weil man das dann anfängt automatisch mit solchen Pappnasen zu assoziieren. Es gibt sicher bessere Möglichkeiten, auf Klimaschutz etc aufmerksam zu machen, ohne damit anderen zur Last zu fallen und nur jeden zu nerven. Ich verdrehe mittlerweile beim Wort Aktivisten nur noch die Augen, dabei war das mal was gutes.

  • Ich verstehe den Sinn dahinter nicht, dass ich ein Getränk im Plastikbecher kaufe, aber ausgerechnet ein blöder Strohhalm ist dann aus Pappe, der sich dann auflöst wenn man trinkt?

    Das ist so ziemlich das sinnloseste Konzept überhaupt. Ich meine der Becher ist doch aus mehr Plastik, als so ein kleiner Strohhalm. Am besten hat der Becher noch einen Plastikdeckel. Wo hat man damit denn jetzt bitte großartig Plastik eingespart? Das ist wie ein Tropfen auf einem heißen Stein. Andersrum täte es mehr Sinn ergeben, Becher aus Pappe, Strohhalm Plastik.. allerdings löst sich dann der Becher auf.

    Und wie du schon sagst, gibt es dann immer noch diese Sinnlosigkeiten wie Scheibenweise eingepacktem Käse. Oder, was ich oft sehe: in Plastikfolie verpackte Gurken. Wozu? Weintrauben oder Erdbeeren oder andere kleine Früchte in Plastikschalen, DA würde eine Pappschale absolut sinn ergeben und wäre gut eingesetzt.. aber nein, Strohhalme waren erstmal wichtiger.

  • Das sind einfach Menschen, die sonst nichts Besseres zutun haben. Ich finde anstatt sich irgendwo auf eine Straße zu kleben und die normale Bevölkerung zu behindern sollten sie Dinge tun wie z.B. Bäume pflanzen.

    Wenn die Positionen des Forums hier die "normale Bevölkerung" widerspiegeln, dann scheinen die sogenannten "Klimakleber" ja doch eine starke Daseinsberechtigung zu haben.

  • Das sind nicht mehr als Terroristen

    Daseinsberechtigung: Die Dialektik des Denkens gehörig anzustoßen, da so einige geistig viel zu sehr in ihrem Trott hängen.


    Das sind nicht mehr als Terroristen

    Edit: "Das was die sog. Letzte Generation derzeit macht ist nichts weiter als Terrorismus [...]" > Post unter mir

    Hab gerade so Bilder von fallenden Menschen aus den Twin-Towers 2001 vor Augen, oder die Nebel, blutenden und schreienden Menschen am Flughafen Brüssel 2016 oder die AK-Schüsse aus dem Batlalcan 2015. Hab ich irgendetwas verpasst, was die Letzte Generation gemacht hat? Kann mir zwar nicht vorstellen, dass mir Bombenattentate und Stadtguerilla entgangen sind, aber vielleicht haben sie ja schon ranghohe Politker*innen entfürt und ermordet? Klär mich ruhig auf.

  • Du hast dich misslich ausgedrückt. Du meintest, dass du umweltfreundlichere Alternativen zu Holzmöbeln bevorzugst. Ex4 fragte genauer nach und gab ein Beispiel mit den Pappmöbeln. Du meintest daraufhin nur, dass du Bambus doof findest (vereinfacht ausgedrückt). Aber das warf dann doch einfach nur die Frage wieder auf, welche Alternativen du meintest. Stell es doch nicht als Angriff ab, wo es keinen gab.


    Holzmöbel an sich kann man aber auch nicht über einen Kamm scheren. Exotenhölzer sind umwelttechnisch deutlich schlechter als regionale Hölzer. Und auch unter diesen Hölzern gibts noch einige Unterschiede.

    Verstehe aber nicht die generelle Verteufelung von Holzmöbeln. Ich nehme an, dass hier Massivholzmöbel gemeint sind. Gute Massivholzmöbel können Jahrzente lang verwendet werden; gerade bei ordentlicher Pflege. Aufarbeiten ist auch in alle möglichen Richtungen möglich; selbst aus Möbel mit starken Gebrauchsspuren kann man wieder schöne Stücke machen. Daher auch noch perfekt für secondhand.

  • Hab gerade so Bilder von fallenden Menschen aus den Twin-Towers 2001 vor Augen, oder die Nebel, blutenden und schreienden Menschen am Flughafen Brüssel 2016 oder die AK-Schüsse aus dem Batlalcan 2015. Hab ich irgendetwas verpasst, was die Letzte Generation gemacht hat? Kann mir zwar nicht vorstellen, dass mir Bombenattentate und Stadtguerilla entgangen sind, aber vielleicht haben sie ja schon ranghohe Politker*innen entfürt und ermordet? Klär mich ruhig auf.

    Ich bin der Meinung und die musst du gewiss nicht teilen, das zum Terrorismus eben nicht nur Anschläge gehören in den es tote oder verletzte gibt.

    Alleine in dem Kontext solche Ereignisse wie du sie beschrieben hast zu nennen wirkt etwas überheblich, aber jedem das seine.

    Alleine dadurch das die Kleber Fraktion in Kauf nimmt das Personen zu schaden kommen. Durch Rettungswägen die nicht passieren können, feuerwehrwägen usw. Ist es für mich eine Form des Terrorismus.

    Ich würde das nie gleich setzen mit Anschlägen in Brüssel,London,Paris,oder New York.

    Aber Fakt ist nunmal das es billigend in Kauf genommen wird.

  • Wir sind letztes Jahr in eine Wohnung mit Terrasse und kleinem (Vor-) Garten gezogen. Im ersten Jahr haben wir uns Hochbeete, Pflanzen im Kübel sowie Beeren, Kräuter und bienenfreundliche Blumen ins Beet gepflanzt. Vorher war in dem Beet lediglich Beikraut und so olles Tigergras. Bereits die im ersten Jahr gepflanzten Sachen haben den Bienen und Hummeln deutlich mehr Nektar geliefert als vorher.

    Im zweiten Jahr haben wir noch zusätzlich ein weiteres Beet bienen- und insektenfreundlicher gestaltet. Haben das Beet von der Grasnarbe entfernt und zahlreiche Blumen, Farne und Sträucher gepflanzt. Dabei haben wir wieder viel auf bienen- und schmetterlingfreundliche Pflanzen geachtet. Außerdem rankt sich so langsam u.a. wilder Wein unsere Palisaden hoch.

    Insgesamt versuchen wir, dass das Grundstück wieder grüner wird. Das ist zwar aufgrund der geringen Fläche nur ein kleiner Beitrag, aber besser als oller Rasen, der nicht einmal genutzt wird, ist es allemal.

  • Da das Thema ja gerade im Kontroverse Meinungen -Thread das Thema stark diskutiert wird, wollt ich mal den Thread hier aus der Versenkung holen. :D


    Bin aktuell immer mal wieder mit E-Autos am Liebäugeln und hätte auch durchaus Lust meinen Benziner gegen ein E-Auto zu tauschen - aber mal abgesehen davon, dass ich für das Geld, was ich für mein aktuelles Auto bekommen würde, kein vergleichbaren Elektrischen kriegen würde, ist es halt auch schon sehr unpraktisch ein E-Auto zu fahren, wenn man es weder zuhause noch auf der Arbeit ordentlich laden kann...


    Gibts hier denn schon Leute die auf E-Auto umgestiegen sind?

    _______ Jack of all trades, master of none.

    m̵̡̛̜̭̻̪͔̜̞̲̳͉̫̮̹̬ͬ͋̓̌̐̀̓̿̀ͣ̅̿ͩ̚̚͘̕͢͢͜͟͡͝͝҉̡̨̨̡̪͉ͮͩͥ̋͘͢á̶̛̪̜̪̰͛̄̈̾͊̓ͧ̕͝ͅtr̟̟͆͠͡i̸̠͙̓҉̸̷̧̧̧̲̟͍͎͔͎̥̲̗̼̫̥̦̦͉̹̦̤͉̱̳͚͖͈͔̀͛̉͐ͦ̉ͦ̐̐ͧͥ̓ͭ̉ͩ͌͛̎̌̉̐ͮ̒̍́͑̀̿̅̐ͬ̏̀̚͘͢͟͢͟͝͠͠͡x̙͖̠̹̫̞̫͈̟̂̉ͩͧ̏̎ͮ͐͐ͩ̒ͪ̃̅͘͟ͅ--̞̾̉̃.̶̭̖ͫ͢-̧͞.̟-̻̑.͙̇-̣͍̬ͮ͜.͎̜͜-̤̭̈͐̐.̲-͐.̶̏-.̙̔̿̃̎-̲̈́ͤ͞.̇

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  • Weiss nicht recht, aber E-Autos scheinen mir, zumindest mit den ganzen Kobaltgeschichten und der Tatsache, dass die Mengen an Leistung, die chemisch in Kraftstoffen gebunden sind auch in nem E-Auto nicht mal eben mit ner Kurbeltaschenlampe erzeugt werden können und so zwangsläufig auch irgendwo in rauen Mengen herkommen müssen - zumindest zur Zeit noch, bis sich in der Akkutechnologie vielleicht noch was tut - eher als hippe Augenauswischerei denn als grossen Dienst an der Umwelt.

    Nachdem ich wegen Umzugs meinen verdammt treu gedienten Hyundai I20 einer Freundin zur Verfügung gestellt hab die ihn, wenn mit etwas Sorgfalt behandelt sicher auch noch ein paar Jahre fährt, besorgte ich mir deshalb nen Mitsubishi Space Star; Keine Augenweide, kein Frauenmagnet; Beides kein Problem für mich.

    Meine Überlegung war ne andere. Was nicht dran ist muss weder produziert, noch entsorgt, noch durch Kraftstoff bewegt werden. 70Ps bringen mich in der 900 Kilo- Schüssel auch ohne Klimbimm und Schnickschnack recht bequem von A nach B, wenns denn mal sein muss. Wenn das Ding zehn+ Jahre hält brauch ich für die Zeit nichts anderes mehr ausm Boden reissen. Und was die Zeit von null auf hundert angeht - wenns mich mal ganz nervt benutze ich sie ganz bewusst dazu, um mal etwas über Gelassenheit nachzudenken. :meeeeh:

    Wherever we are, it is but a stage on the way to somewhere else,

    and whatever we do, however well we do it,

    it is only a preperation to do something else that shall be different.

    Robert Louis Stevenson

  • Gibts hier denn schon Leute die auf E-Auto umgestiegen sind?

    Ich kann dir ab morgen (naja, eher morgen + 1-2 Monate) mal näheres dazu sagen, gehe morgen einen Tesla Model 3 LR beim Händler abholen. Wenn alles klappt wird im Nov. diesen Jahres auch die Photovoltaik geliefert, dann lädt sich die Schüssel quasi von selbst.

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    "The Imagination is a weapon. Those who don't use it die first .

  • Kann sein, dass die Sache überholt ist weil mans mittlerweile angepasst hat, aber eine kleine Schwäche dies mal bei Tesla gab ist die Sache mit der normalen 12V "Autobatterie" die auch verbaut ist. Bei defekt oder längerem Stillstand kann es sein dass die leer gezogen wird da an dieser die Bordelektronik hängt. Die Steckverbindung zum "tanken" lädt zwar Hauptakku und Batterie, aber ist der Hauptakku voll wird die Verbindung getrennt.

    Wär deshalb imo sinnvoll irgendwie nen einfachen elektrischen Zugang zur 12V Batterie zu schaffen (zu lassen) um im Notfall durch ein Autoladegerät etwas Saft in das Ding zu kriegen. Denn ohne Strom kriegt man manuell weder die Türen, noch die Fronthaube auf.

    Aber wie gesagt; Kann sein, dass ich obsoletes rede und man da ne Lösung gefunden hat. Aber eben, die Fahrdynamik eines Stromers ist sicher nice und Hightech ist schick und im Regelbetrieb alles super.

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  • Als ich dieses Jahr immer mehr vor hatte mir ein neues Auto zu kaufen, da kam schon einmal der Gedanke auf, wie es mit einem E-Auto aussehen würde. Vor allem weil ich mich dann darauf festgefahren hatte, dass ich einen Opel Astra will. Den ganz neuen Astra gibt es ja auch als E-Auto.

    Aber den Gedanken habe ich schnell wieder fallen lassen, wahrscheinlich aus den selben Gründen, warum sich viele andere dagegen entscheiden.

    Vor allem der Preis ist eigentlich eine Frechheit. Den selben Astra hätte ich als Benziner für gerade einmal die Hälfte des Preises bekommen. Und das sehe ich halt weder ein, noch verstehe ich es. Wenn einem E-Auto schmackhaft gemacht werden sollen, warum wird man dann so extrem viel mehr zur Kasse gebeten? Ein brandneuer Astra hätte ich bei einem Händler als Benziner für 21.000€ bekommen. Die elektrische Version geht ab 43.000€ los. Glaube dazu brauch ich nichts weiter sagen.

    Dann das nächste, wo will ich so ein Ding laden? Ich wohne hier zur Miete, ich kann nicht einfach hier so eine Ladesäule hinbauen lassen. Und dann gibt es genug Leute, die leben in einer Stadt und parken ihr Auto irgendwo am Straßenrand. Während ich meinen Vermieter eventuell noch überreden könnte, aber was machen solche Leute?

    Und der ganz große Punkt, der für mich fast schon am wichtigsten ist: wie langlebig sind solche Dinger? Ich bin halt niemand, der sich eh alle 2 Jahre ein neues Auto holt. Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann erwarte ich schon, dass es mich einige Jahre zuverlässig begleitet. Und je teurer das Auto ist, desto länger wird es gefahren. Aber wer kann mir garantieren, dass man ein E-Auto in 5 Jahren oder gar 10 Jahren noch so fahren kann, wie als Neuwagen? Ob der Akku überhaupt so lange hält oder mit dem Alter nicht andere Mängel auftreten, die heute noch niemand auf den Schirm hat. Und wenn die wirklich so langlebig sind, dann viel Spaß in ein paar Jahren die ganzen E-Autos, die heute rumfahren, zu entsorgen.

    Daher ist es bei meinem Astra nun der kleine, sparsame Benziner geworden, der so wenig Emissionen hat, dass ich kaum Steuern dafür im Jahr zahle. Hätte zwar auch die Wahl zum großen 200PS-Motor gehabt und klar, hab den nicht genommen, weil der teurer war, mehr im Unterhalt kostet und ich so viel Leistung in einem Auto schlicht nicht brauche. Aber offiziell kann ich wenigstens sagen, ich hab den kleinen Motor genommen, damit ich etwas umweltfreundlicher unterwegs bin. Immerhin steht ja hinten auf der Heckklappe so schön das EcoTec Logo. Klar, blödes Gerede, aber denke mal generell sind die modernen Verbrennermotoren so sparsam gebaut, dass sie weniger ausschlaggebend sind. Da halte ich ältere Autos, die viele noch fahren, für bedenklicher. Wie meinen alten 3er Golf damals, der teilweise das rohe Öl mit verbrannt hat.