Kontroverse Meinungen

  • Denke mal man kann auch relativ zügig googlen und dabei problemlos auf mehrere Quellen stoßen, die den gesuchten Begriff und seine Erklärung unabhängig voneinander begreiflich machen. Ist ja schön und gut erklärte Fakten selbst prüfen zu wollen, aber dadurch ist man auch nicht per se von Fehlinformationen oder Manipulation geschützt. Letztendlich (meine Meinung) glaubt man das was den eigenen Standpunkt unterstützt. Wobei auch erwähnt werden sollte das es sich durchaus lohnt die eigenen Ansichten (jeh nach Kontext) zu hinterfragen.

    Algorithmen würde ich persönlich nicht ausschließen als was negatives abtun. Schließlich unterstützten diese Kunstschafende im Netz. Aber trotzdem ist die andere Seite der Medaille nicht zu unterschätzen. Wie von rabe angesprochen besteht hat die Gefahr schnell in eine Bubble abzurutschen. Bin davon natürlich nicht ausgenommen.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Denke mal man kann auch relativ zügig googlen und dabei problemlos auf mehrere Quellen stoßen, die den gesuchten Begriff und seine Erklärung unabhängig voneinander begreiflich machen. Ist ja schön und gut erklärte Fakten selbst prüfen zu wollen, aber dadurch ist man auch nicht per se von Fehlinformationen oder Manipulation geschützt. Letztendlich (meine Meinung) glaubt man das was den eigenen Standpunkt unterstützt. Wobei auch erwähnt werden sollte das es sich durchaus lohnt die eigenen Ansichten (jeh nach Kontext) zu hinterfragen.

    Algorithmen würde ich persönlich nicht ausschließen als was negatives abtun. Schließlich unterstützten diese Kunstschafende im Netz. Aber trotzdem ist die andere Seite der Medaille nicht zu unterschätzen. Wie von rabe angesprochen besteht hat die Gefahr schnell in eine Bubble abzurutschen. Bin davon natürlich nicht ausgenommen.

    Glaube jeder lebt in seiner Bubble. Jeder von uns ist anders geprägt vom Leben. Algorithmen, welche für Konsum optimiert sind (da gehört google search dazu) haben so ein präzises Bild von dir, wollen dich anziehen. Wem gefällt es schon Widerspruch zu bekommen. Kontra ist für viele gleichgesetzt mit Ablehnung. Also werden dir zuerst Themen gezeigt, welche kompatibel sind mit deiner Bubble. Ich weiß leider nicht mehr von welchem Kopf folgender Satz stammt, aber er hat sich bei mir eingebrannt. Dies ist im Zusammenhang mit Google gefallen.

    Wenn das Produkt nichts kostet bist du das Produkt.

    So verhält es sich bei vielem. Manipulation funktioniert nur wenn du mitmachst.


    Life is like a pencil that will surely run out, but left the beautiful writing in the life.

  • Ich würde dir nur im punkto "Kritik/Wiederspruch" widersprechen. Logischerweise gibt es absichtlich negative Kritik die eine Sache oder Person gezielt schlecht macht, ohne dabei inhaltlich etwas auszusagen. Sich mit sowas auseinandersetzen - sofern es sich gegen einen selbst richtet - führt meistens zu Missmut. Aber trotzdem kann man (wie bereits erwähnt) durch neutrale Kritik zu neuen Erkenntnissen gelangen. Liegt halt immer am eigenen Charakter ob man grundlegend in der Lage ist daraus zu lernen. Meinungsaustausch ist nunmal ein wichtiges Mittel um den eigenen Horizont zu erweitern.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Ich würde dir nur im punkto "Kritik/Wiederspruch" widersprechen. Logischerweise gibt es absichtlich negative Kritik die eine Sache oder Person gezielt schlecht macht, ohne dabei inhaltlich etwas auszusagen. Sich mit sowas auseinandersetzen - sofern es sich gegen einen selbst richtet - führt meistens zu Missmut. Aber trotzdem kann man (wie bereits erwähnt) durch neutrale Kritik zu neuen Erkenntnissen gelangen. Liegt halt immer am eigenen Charakter ob man grundlegend in der Lage ist daraus zu lernen. Meinungsaustausch ist nunmal ein wichtiges Mittel um den eigenen Horizont zu erweitern.

    Ja. Konstruktive Kritik führt immer zur Weiterentwickelung. Leider sehe ich das nicht mehr bei den meisten Menschen, diese Fähigkeit der Selbstreflektion. Das ist nur ein Gefühl.


    Life is like a pencil that will surely run out, but left the beautiful writing in the life.

  • Finde Rückblickend betrachtet wird A.o.T leicht überbewertet. Bevo es weitergeht: Das ist nur meine ganz persönliche Meinung und ich möchte keinen Fan damit verletzen. Keine Frage, ein wirklich guter Anime. Aber reicht das für ein Meisterwerk? Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Nur habe ich einige Kritikpunkte: Eren verhielt sich fast die gesamte Serie über Mikasa gegenüber ziemlich distanziert oder sogar abweisend. Levi dagegen hat sich in der Gesamtheit aller Episoden nicht sonderlich verändert. Story und Action sollen wahrscheinlich ein breites Publikum ansprechen, ebenso wie das vorhanden sein von Kräften. Aber ab einem bestimmten Zeitpunkt wird dadurch die Handlung etwas vorhersehbar. Eren verliert als Beispiel häufiger die Fassung, woraus man schließen kann das mal wieder eine Rettungsaktion gestartet werden muss bei der viele ihr Leben verlieren. Für Liebhaber des Genre Action Drama eventuell schon ein Meisterwerk - keine Ahnung. Aber (und das stört mich schon im Rückblick) gefühlt haben sich die wenigsten Charaktere in ihrem Wesenszug geändert. Natürlich wurden manche vom Mut verlassen oder gaben sich der Melancholie hin, es passte halt zur Story. Nur hätte einfach etwas mehr Tiefe im emotionalen Sinn A.o.T nicht schlecht getan.

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  • Ich finde das ehrlich gesagt nicht sonderlich kontrovers.

    Aber reicht das für ein Meisterwerk?

    Für mich ist "Meisterwerk" eine Bezeichnung, die ich nur vergebe, wenn ein Werk als Ganzes stimmig ist.

    Genau daran scheitert Attack on Titan für mich.

    Ich habe AoT vom Tag der Erstausstrahlung (bzw. ersten Fansub-Upload) verfolgt. Die erste Staffel war überragend. Animation, Soundtrack und Atmosphäre haben damals neue Maßstäbe gesetzt und das Genre auf ein höheres Niveau gehoben. Er war zudem schonungslos, roh, brutal und einfach mal etwas ganz Neues. Das kann man dem Anime nicht absprechen.

    Aber technische Brillanz allein reicht meiner Ansicht nach nicht aus. Das Ende ist für mich nicht rund, und insbesondere Erens Charakterentwicklung empfinde ich nicht als schlüssig genug, um das Gesamtwerk als Meisterwerk zu bezeichnen.

    Einflussreich? Definitiv.
    Ein Meisterwerk? Nicht für mich.

  • Levi dagegen hat sich in der Gesamtheit aller Episoden nicht sonderlich verändert.

    Dass Levi keine krasse Veränderung in seinem Wesen durchgemacht hat, dem stimme ich zu. Aber für mich persönlich muss ein Charakter sich nicht unbedingt sehr verändern, um interessant zu bleiben.
    Was ich an Levi so interessant finde, ist, dass seine Fassade im Laufe von Attack on Titan immer mehr Risse bekam. Anfangs wirkt er sehr kalt, distanziert und kontrolliert. Doch mit der Zeit begreift man, dass er im Stillen leidet. Seine Verluste, seine Verantwortung und das, was er alles mit sich herumträgt, werden erst nach und nach wirklich greifbar. Für mich ist ein tiefgründiger Charakter nicht zwingend einer, der sich komplett verändert, sondern einer, dessen verborgene Seiten und innere Konflikte sich langsam offenbaren. Und genau das sehe ich bei Levi. Aber ich bin auch völlig fine damit, wenn andere das anders wahrnehmen. Charaktere wirken ja auf jeden unterschiedlich.

    Vielleicht ist das besser im AoT Thread aufgehoben?

    hello-kitty.gif

    ♡ 𝐋𝐞𝐭 𝐭𝐡𝐞 𝐥𝐢𝐭𝐭𝐥𝐞 𝐭𝐡𝐢𝐧𝐠𝐬 𝐢𝐧 𝐲𝐨𝐮𝐫 𝐥𝐢𝐟𝐞 𝐟𝐢𝐥𝐥 𝐲𝐨𝐮𝐫 𝐡𝐞𝐚𝐫𝐭 𝐰𝐢𝐭𝐡 𝐣𝐨𝐲. ♡

  • Finde Rückblickend betrachtet wird A.o.T leicht überbewertet. Bevo es weitergeht: Das ist nur meine ganz persönliche Meinung und ich möchte keinen Fan damit verletzen. Keine Frage, ein wirklich guter Anime. Aber reicht das für ein Meisterwerk? Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Nur habe ich einige Kritikpunkte: Eren verhielt sich fast die gesamte Serie über Mikasa gegenüber ziemlich distanziert oder sogar abweisend. Levi dagegen hat sich in der Gesamtheit aller Episoden nicht sonderlich verändert. Story und Action sollen wahrscheinlich ein breites Publikum ansprechen, ebenso wie das vorhanden sein von Kräften. Aber ab einem bestimmten Zeitpunkt wird dadurch die Handlung etwas vorhersehbar. Eren verliert als Beispiel häufiger die Fassung, woraus man schließen kann das mal wieder eine Rettungsaktion gestartet werden muss bei der viele ihr Leben verlieren. Für Liebhaber des Genre Action Drama eventuell schon ein Meisterwerk - keine Ahnung. Aber (und das stört mich schon im Rückblick) gefühlt haben sich die wenigsten Charaktere in ihrem Wesenszug geändert. Natürlich wurden manche vom Mut verlassen oder gaben sich der Melancholie hin, es passte halt zur Story. Nur hätte einfach etwas mehr Tiefe im emotionalen Sinn A.o.T nicht schlecht getan.

    Bei A.o.T war es bei mir immer so, dass mich das nicht abgeholt hat. Dann erzähl ich das in einer Runde und bekomm liebevoll gesagt: Das wird in folge X viel besser und dann wirst du es lieben.

    Dann bin ich bei Folge X und hab die gleiche Meinung. "Ja warte, vertrau einfach darauf, dass es besser wird "

    Warum? Ich kenn besseres. Schau nicht nur Anime sondern auch andere Serien und mir kommt es einfach so vor als wäre es schon erzählt worden. Mich ödet es an A.o.T zu schauen. Das fühlt sich für mich an wie ein Aufgabe, welche ich zu erledigen habe. Das Gedühl ist so wie in Games festzuhängen weil du deine Charakter nicht aufgeben willst und du einfach nur die täglichen sich wiederholenen Quests erledigst.

    So geht es mir aber mit vielen anime die im hype sind bzw waren. JJK Staffel 2 war meiner nach echt mies.

    Naruto - fand ich schon als Kind langweilig. Ich war Team One Piece. Erinnere mich aber noch an die Streitigkeiten auf dem Schulhof. Was denn besser ist.


    Fazit.

    Mir ist es absolut egal was die anderen darüber sagen. Wenns mich abholt schau ich es. Wenns meine Zeit verschwendet nicht.


    Life is like a pencil that will surely run out, but left the beautiful writing in the life.

  • Zu AoT kann ich nix sagen, habe ich immer noch nicht geschaut :sweatdrop:

    Aber ich fand die eine oder andere Bemerkung interessant, wann etwas für einen persönlich als Meisterwerk gilt. Ich habe mal darüber nachgedacht, wie sich das bei mir in Bezug auf Videospiele verhält und mir ist aufgefallen, dass für mich die rein "technische Qualität" als Kriterium nicht ausreicht. Um das mal ein bisschen zu veranschaulichen: Ich bezeichne Alan Wake 2, Resident Evil 4 (Original) und Deadly Premonition als Meisterwerke. Spider-Man 2 und Resident Evil 4 (Remake) hingegen nicht. Das liegt daran, dass ich etwas erst dann als Meisterwerk bezeichne, wenn es einzigartig ist, oder eher gesagt, wenn es in seiner Art und Weise nur sehr schwierig (oder eventuell sogar gar nicht) reproduziert werden kann. Resident Evil 4 (Original) ist (bzw war seinerzeit) nicht einfach nur ein technisch sehr gutes Spiel, sondern auch designtechnisch dermaßen "exzellent" (Leveldesign, Über-die-Schulterperspektive, Pacing), dass es wegweisend für das Genre Third-Person-Shooter war. Deadly Premonition hingegen ist technisch gesehen in allen Aspekten schlecht. Aber diese merkwürdige Mischung aus Ernst und Absurdität habe ich in dieser Form kein zweites mal in einem Videospiel gesehen. Alan Wake 2 wiederum ist technisch ziemlich gut, aber es ist der künstlerische Anspruch (die Erzählstruktur, die Art und Weise, wie die verschiedenen Ebenen vermischt werden etc), der das Spiel zu einem Meisterwerk macht. Ich unterscheide also sehr genau zwischen einem "nur technisch einwandfreien Spiel" und einem Meisterwerk. Und so handhabe ich das auch mit anderen Medien. Aber - sollte das aus irgendwelchen mir unerfindlichen Gründen nicht bereits klar geworden sein - es ist meine Meinung. Wie andere irgendwas bewerten ist mir am Ende des Tages egal (auch wenn ich es definitiv interessant finde, welche Kriterien oder Maßstäbe andere Menschen anwenden, egal ob bewusst oder unterbewusst).

    "The floor is lava!"
    ~ Everyone, Pompeii, 79 A.D.

    "Die Beethovens hatten keinen Fernseher,
    trotzdem wurde der Sohn sehr berühmt,
    was heutzutage fast nur noch mit Fernsehen möglich ist.
    Die Leute saßen trotzdem damals schon in ihren Wohnstuben
    und haben in die Ecke geguckt."
    ~ Konfuzius

    Einmal editiert, zuletzt von Erika (19. Februar 2026 um 09:18)

  • Mir kam auch noch ein Gedanke zu der "Meisterwerk" Thematik. Und zwar, dass es bei mir persönlich so ist, dass ich Sachen durchaus als Meisterwerk betrachten und respektieren kann, auch wenn es mir überhaupt nicht gefällt.

    Bestes Beispiel ist der Anime "Fullmetal Alchemist: Brotherhood". Sehr guter Weltenbau, komplexe Charaktere, interessantes Thema. Ich verstehe warum ihn so viele so mögen und er in Toplisten oft ganz vorne ist, ein Meisterwerk eben. Aber mir hat er dennoch nicht gefallen und ich kann nicht mal sagen warum ~ Manchmal ist es wohl einfach so.

  • Ich habe jetzt bis einschließlich gestern ungefähr 10 Tage das Mobile Game "Titan Rush" gespielt und kann safe sagen das es zu den schlechteren gehört. Es ist nicht so das ich einfach nur ein enttäuschter oder verärgerter Spieler wäre. Meine Expertise beruht darauf, dass ich schon Raid Shadow Legends, Witheout Survival, Space Armada, Angel Legion, Last Shellter, Doomsday, Evoli, The Legend of Neverland jeweils Wochen bis Monte gespielt habe.

    Ich kann also problemlos behaupten schnell Mobile Games zu erkennen die einen mit Mikro Transaktionen überschütten wollen. Und das ist einer der größten Minuspunkte in "Titan Rush."

    Eines Vorweg: Es ist an sich ein typisch Mobile Basis - Allianz - Multiplayer - Aufbau Strategiespiel. Aber jetzt kommt das widerliche: 50% der SSR Helden sind p2w. Der stärkste Titan ist p2w. Das zweite Labor sowie eine mächtige Forschung: p2w. Du willst einen individuellen Avatar? P2w Baby! Ich hatte in weniger als zwei Wochen bereits mehrere komplette Tage in meinem f2p Account gesteckt, wurde jedoch locker von p2w Spielern überholt die nur zwischendurch spielen.

    Das Problem mit p2w und Mikro Transaktionen im allgemeinen: In Mobile Game Items steckt selten liebevolle Arbeit, die Produktion von diesen Items ist ebenfalls selten zeitaufwendig und verbraucht in der Regel nicht viele Ressourcen. Trotzdem sind Spieler immer wieder bereit echtes Geld für etwas auszugeben was nüchtern betrachtet einfach nur überteuert ist. Nehmen wir mal einen durchschnittlich guten Döner für 9,50€ und vergleichen den Preis mit den verlangten 9,50€ für das zweite Labor in Titan Rush. Der Döner ist ein reales Produkt, zur Herstellung werden nicht nur Lebensmittel sondern auch ein Koch, Strom etc benötigt. Von daher halte ich die Preise für Mobile Game Items grundsätzlich für lächerlich. Zudem machen Mobile Games schon seit Jahren mehr als 60% des Gaming Marktes aus.

    Aber um zurück zu Titan Rush zu kommen: Ich habe Bots sowie Rassismus gemeldet der im Weltchat stattgefunden hat. Nach einer Woche gab es noch immer keine Antwort vom Support. In einem täglichen Event habe ich 1000 Diamanten gewonnen. Dieses befanden sich nicht in meinem Invetar. Davon habe ich ein Screenshot - von genau dem Augenblick als ich die 1000 Diamanten gewonnen habe - gemacht und den Fehler anschließend dem Support gemeldet. Erneut gab es keine Reaktion. Das war letztendlich der Grund für mich Titan Rush zu deinstallieren. Wohlgemerkt: ich hatte schon T7 freigeschaltet, aber lasse mich nicht für dumm verkaufen.

    _______________

    Falls ihr mit Mobile Games ähnlich schlechte Erfahrungen gemacht habt würde mich das interessieren.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Ich bin der Meinung, dass Berufe und Berufsgruppen, die direkt durch Steuergeld bezahlt werden, von Wahlen ausgeschlossen werden sollten.

    Das beträfe vor allem den öffentlichen Dienst und das Beamtentum. Dafür gibts für beide Berufsgruppen eine sehr hohe Jobsicherheit (im ÖD wird ja so gut wie nicht gekündigt).

    Begründung: Die Wahlentscheidung ist zu sehr vom Arbeitgeber beeinflusst und verhindert echte Reformen oder auch mal Orientierung an Leistung.


    Weiterhin sollten steueralimentierte Berufsgruppen einem rechtfertigungsdruck unterliegen z.B. durch KPIs mit entsprechenden Audits über die Leistungs- und Effizienzfähigkeit. Der ÖD und das Beamtentum ist meiner Meinung nach zu stark von Minderleistern blockiert und verhindert somit echtes vorankommen und effizientes Arbeiten.

    Es kann einfach nicht sein, dass man mehrere Wochen auf einen Termin für die Zulassung seines Autos warten muss.

  • Ich bin der Meinung, dass Berufe und Berufsgruppen, die direkt durch Steuergeld bezahlt werden, von Wahlen ausgeschlossen werden sollten.

    Das beträfe vor allem den öffentlichen Dienst und das Beamtentum. Dafür gibts für beide Berufsgruppen eine sehr hohe Jobsicherheit (im ÖD wird ja so gut wie nicht gekündigt).

    Begründung: Die Wahlentscheidung ist zu sehr vom Arbeitgeber beeinflusst und verhindert echte Reformen oder auch mal Orientierung an Leistung.

    Ist doch nichts demokratischer, als Personengruppen das demokratische Wahlrecht zu entziehen. Wie war das mit Unrechtsregimen? :-D

    Ich kann dir versichern, und das trifft meiner Erfahrung nach auf hoffentlich die Allermeisten zu, dass der ÖD nicht blind der Regierung nachrennt. Was ist denn das für eine Logik? Müssen wir damit rechnen, dass uns die nächste Partei auf die Straße setzt? Bullshit. Würde so etwas überhaupt im Raum stehen, dann würde ja der ganze Staatsapparat ausgetauscht. Das traue ich aktuell nur einer bedeutsamen Partei zu. Dass die nicht von Mitarbeitern des ÖD gewählt wird, hat nichts mit dem ÖD, sondern gesundem Menschenverstand zu tun.

    Regelmäßige und gerne unabhängige Leistungskontrollen halte ich aber für angebracht. Etwas ausmisten schadet mit Sicherheit nicht. Kann da natürlich nicht für alle sprechen, aber die Qualitätsanalyse ist durchaus in meinem Unterricht und schaut mir auf die Finger :-D

  • Der Führerschein sollte nicht auf Lebenszeit sein, sondern regelmäßig erneuert werden.

    Klar, dass ab 60+ regelmäßige Überprüfungen der Fahrtauglichkeit nötig wären ist nicht mal eine kontroverse Meinung.

    Aber auch schon darunter. Wer vor ~20 Jahren seinen Führerschein gemacht hat, hat den zu ganz anderen Bedingungen gemacht. Weniger Verkehr, kleinere Autos, etc.

    Wenn ich teilweise sehe mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen ihr Auto unfassbar beschissen im Straßenverkehr bewegen, und dann auch noch die Dreistigkeit haben sich über andere Autofahrer zu beschweren (ironic :D) obwohl sie im Unrecht sind - alle 10 Jahre oder so einfach nochmal eine praktische Prüfung wäre super.

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    Jack of all trades, master of none.

  • Genau das meine ich ja. Bevor weitere Gesetze verabschiedet werden, sollte es erst einmal zu einer gerechten Lohn Umverteilung kommen. Das heißt weder Partei Vorsitzende, (oder höher) noch Lobbyisten haben das Recht sich auf Kosten des Volkes zu bereichern.

    Aber das es hier eine Kursänderung geben wird ist genauso unwahrscheinlich wie das eine Führerschein Erneuerungspflicht in Aktion - außer natürlich der Führerschein wurde beispielsweise nach einem Vergehen eingezogen - treten wird.

    Schließlich zählt die Deutsche Automobilindustrie zu den mächtigeren Lobbys Deutschlands.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Ex4mp1e

    Und wer soll die Erneuerung oder von mir aus den jährlich wiederkehrenden Test/Prüfung finanzieren?

    Außerdem liest es sich als würde es nur noch mehr Bürokratie bedeuten.

    Von jährlich war ja nie die Rede, außerdem würde es dann wrsl weniger Unfälle geben, was Menschenleben retten kann. Und die sind ja wohl wichtiger als Geld.

    Und genau da ist das Problem, wahrscheinlich würde es weniger Unfälle geben, wahrscheinlich wären die Straßen sicherer, hätte hätte Fahrradkette.


    Man müsste doch erstmal schauen wie viele Unfälle auf mangelndee Reaktion o.ä fallen.

    Und wie viele auf einfaches zu schnell fahren, Handy am Steuer oder andere Ablenkungen.

    ~ 𝕴𝖈𝖍 𝖇𝖎𝖓 𝖉𝖊𝖗 H𝖆𝖒𝖒𝖊𝖗 ~ 𝑺𝒊𝒆 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒌𝒂𝒍𝒑𝒆𝒍𝒍 ~