Cannabis legalisieren in Deutschland?

  • Moogle

    Du hast natürlich Recht damit, das nicht alle in der OK tätig sind, manche werden auch unabhängig dealen, aber hier in Berlin ist zu beobachten das vorallem Crack und Crystal mies auf dem Vormarsch sind.

    Gerade die Ecken Görlitzer Park und Hasenheide, zum Teil auch Heinrich Heine Straße, da ist Weed quasi nicht mehr zu bekommen, die Zombies die da rum rennen sind dermaßen kaputt leider.

    Ich weiß nicht wie das in anderen Städten so läuft aber Berlin Und Frankfurt am Main, da wurde Weed leider abgelöst durch Teufelszeug.


    Eine Studie wäre sehr interessant, ob es da evtl Bandenmäßig einen Zusammenhang gibt, oder ob ich mir das nur einbilde, aber ich hab lieber 10 Weed Konsumenten, als 1 Meth Junkie.

    ~ 𝕴𝖈𝖍 𝖇𝖎𝖓 𝖉𝖊𝖗 H𝖆𝖒𝖒𝖊𝖗 ~ 𝑺𝒊𝒆 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒌𝒂𝒍𝒑𝒆𝒍𝒍 ~

  • aber hier in Berlin ist zu beobachten das vorallem Crack und Crystal mies auf dem Vormarsch sind.

    da ist Weed quasi nicht mehr zu bekommen, die Zombies die da rum rennen sind dermaßen kaputt leider.

    Ich werde gar nicht anzweifeln, dass man in einer Stadt wie Berlin an solche Drogen kommt. Was mir hier jedoch nicht wirklich klar wird, ist die Verbindung zur Legalisierung von Cannabis? Das war der ursprüngliche Punkt oder nicht?

    Nun haben wir also: Legalisierung von Cannabis -> Leute nehmen Crack. Übersehen ich etwas? Was sind die Zwischenschritte? Dealer die vorher Cannabis verkauft haben, würden es wahrscheinlich immer noch tun. Das würde ich aber vorallem auch darauf schieben, dass die geplanten Social Clubs in Deutschland einfach nicht weit genug sind, als dass sie genug bieten (hängt auch nochmal mit Bürokratie zusammen, wenn ich mich nicht irre). Man kriegt zwar easy was bei einer Online-Apotheke, aber zum jetzigen Zeitpunkt gibt es ganz bestimmt noch einen Schwarzmarkt.

    Wobei ich durch die Legalisierung auch wesentlich mehr Leute mitbekommen habe, die es einfach selbst anbauen. Konnte Studien technisch aber auch eher nicht finden, dass der Schwarzmarkt hier zurückgedrängt wurde (eher gleich geblieben, aber Aussagen über Qualität des Stoffes konnten nicht getätigt werden). Andererseits ist die Legalisierung natürlich auch noch nicht so lange her.

    "Faschisten hören niemals auf, Faschisten zu sein"

    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

  • NoName der Konsum von Drogen wie crack und Crystal, Koks und anderen Dingen wie Pillen, Smileys, Poppers und wie sie nicht alle heißen,

    Hat meines Erachtens zugenommen, warum keine Ahnung ist nur meine subjektive Meinung, vor der Legalisierung hast du mal nen Dude gesehen mit nem Johnny, jetzt siehst du wenn du mal nachts oder am Wochende Morgends unterwegs bist, in der Bahn oder an Clubs vorbei, fasnt nur noch Zombies.

    Warum das so ist kann ich nicht beantworten, vilt kompensiert man die Einnahmen dadurch keine Ahnung

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  • Nun haben wir also: Legalisierung von Cannabis -> Leute nehmen Crack. Übersehen ich etwas? Was sind die Zwischenschritte?

    Ich finde es kommt auf die Person an. Entweder neigst du dazu härteres zu probieren oder nicht (ausgenommen Menschen denen irgendwas untergejubelt wurde, Zwang, was auch immer). Ich selbst habe eine Zeit viel Cannabis konsumiert, aber hatte nie den Drang, härteres zu probieren, weil mir das bis heute Angst macht, was danach wäre, ob ich daran hängen bleiben könnte usw. Also gibt es keine wirklichen Zwischenschritte, außer du kommst in die falschen Kreise. Gibt auch Leute die konsumieren keinen Gras, aber dafür anderes.

    Ich merke nicht viel von der Legalisierung, außer dass es öfter draußen danach riecht.

    Hat meines Erachtens zugenommen, warum keine Ahnung ist nur meine subjektive Meinung, vor der Legalisierung hast du mal nen Dude gesehen mit nem Johnny, jetzt siehst du wenn du mal nachts oder am Wochende Morgends unterwegs bist, in der Bahn oder an Clubs vorbei, fasnt nur noch Zombies.

    Das ist nichts neues, das war auch vor der Legalisierung so. Denkst du Menschen auf einer Techno Party haben davor nie irgendwelche Drogen genommen? ^.^ Warst schon Mal auf einem Hip-Hop Konzert? :D Da haben die schon immer gekifft. Klar, früher hat man bissle mehr drauf geachtet nicht von der Polizei erwischt zu werden. Aber sonst, echt keinen Unterschied.

  • Das ist nichts neues, das war auch vor der Legalisierung so. Denkst du Menschen auf einer Techno Party haben davor nie irgendwelche Drogen genommen? ^.^ Warst schon Mal auf einem Hip-Hop Konzert? :D Da haben die schon immer gekifft. Klar, früher hat man bissle mehr drauf geachtet nicht von der Polizei erwischt zu werden. Aber sonst, echt keinen Unterschied.

    Ich halte nichts von Drogen genauso wenig wie Menschen die sie konsumieren, außer zu medizinischen Zwecken.

    Es mag sein das es schon immer so war, nur würde es anscheinend versteckter konsumiert, heute gibt es keine Hemmungen mehr.


    Geschäft boomt trotz Cannabis-Legalisierung: Kokain und Amphetamine treiben Zahl der Drogendelikte hoch
    Der illegale Handel mit Betäubungsmitteln floriert. Auch bei harten Drogen gibt es mehr Konsum. Die Gewinne finanzieren die organisierte Kriminalität.
    www.tagesspiegel.de


    Ob das jetzt im Zusammenhang steht, möchte ich nicht beurteilen, interessant ist es dennoch

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  • Das mit dem Straßengeschäft, sehe ich anders.

    Man muss sich einfach mal mit dem Thema Prohibition beschäftigen, dann sieht man das die Aussage grundsätzlich richtig ist. Die große Epoche der Mafia in den USA hängt ja stark mit dieser zusammen, nachdem Alkohol wieder legalisiert wurde brach da einiges weg. Natürlich gibt es immer noch eine Mafia, aber eben nicht mehr im Bereich Alkohol.

    Natürlich werden die Dealer nicht verschwinden. Sie werden weiter harte Drogen verkaufen, die weiter illegal wären und weiter auch nachgefragt sind. Aber Hasch wird da dann keiner mehr kaufen, würde man qualitativ hochwertiges in entsprechenden Geschäften kaufen können. So wie heute keiner mehr in illegale Bars geht um selbst gebrannten zu saufen, weswegen es solche Bars nicht mehr wirklich gibt.

    Ich würde sogar sagen das eine Legalisierung sich auch positiv auf die Verbreitung harter Drogen auswirken könnte, wenn die ganzen Hasch-Konsumenten nicht mehr zu Dealern gehen müssten.

    Die Niederlande zieht hier auch nicht als Argument. Wenn man den Besitz und in bestimmten Bereichen die Abgabe legalisiert, aber der Anbau und die Beschaffung durch die Abgabestellen im Grunde noch illegal ist, dann ist das natürlich nicht zielführend. Man stelle ich auch hier das gleiche beim Alkohol vor: Der Konsum ist legal, der Besitz auch, der Verkauf an Endkunden in zertifizierten Bars auch, aber die Herstellung und der Vertrieb an diese Bars ist illegal: Kann sich keiner vorstellen was dann abgehen würde, dann hätten wir auch hier einen riesen illegalen Markt für Herstellung und Beschaffung von Alk für diese Bars, und auch da würde das organisierte Verbrechen profitieren. Könnte man, oder kann man wegen den Erfahrungen aus der Prohibition sagen das Alkohol grundsätzlich organisiertes Verbrechen fördert: Nein, kann man nicht. Alkohol macht das nur wenn es illegal ist. Und das Gleiche gilt für Cannabis.

    Man braucht halt eine Legalisierung auf allen Ebenen, von der Herstellung, über den Verkauf bis zum Besitz/Konsum.

  • Zigaretten, die quasi schon immer legal bei uns waren und für die es soweit ich weiß keinen nennenswerten Straßenmarkt gibt

    Jain. Ich kenn das nur so aus den 2000er/2010ern, weil ich keinen regelmäßigen Kontakt mehr mit Rauchern habe, aber damals hab ich es oft mitbekommen, wie Raucher ausschließlich Zigaretten-Packungen mit polnischer oder kyrillischer Schrift hatten.

    Die haben ihre Kippen dann stangenweise günstig von nem Bekannten bekommen, der die ausm Ausland reingeschmuggelt hat. Ging da aber natürlich primär darum die hohen Steuern auf Zigaretten zu umgehen.

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    Jack of all trades, master of none.

  • Die haben ihre Kippen dann stangenweise günstig von nem Bekannten bekommen, der die ausm Ausland reingeschmuggelt hat.

    Das ist/war hier Gang und gebe du kannst sogar Leute bezahlen die mitkommen um mehr Stangen kaufen zu dürfen

    ~ 𝕴𝖈𝖍 𝖇𝖎𝖓 𝖉𝖊𝖗 H𝖆𝖒𝖒𝖊𝖗 ~ 𝑺𝒊𝒆 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒌𝒂𝒍𝒑𝒆𝒍𝒍 ~

  • Man muss sich einfach mal mit dem Thema Prohibition beschäftigen, dann sieht man das die Aussage grundsätzlich richtig ist. Die große Epoche der Mafia in den USA hängt ja stark mit dieser zusammen, nachdem Alkohol wieder legalisiert wurde brach da einiges weg. Natürlich gibt es immer noch eine Mafia, aber eben nicht mehr im Bereich Alkohol....

    ...Ich würde sogar sagen das eine Legalisierung sich auch positiv auf die Verbreitung harter Drogen auswirken könnte, wenn die ganzen Hasch-Konsumenten nicht mehr zu Dealern gehen müssten....

    Du kannst Alkohol und die Prohibition nicht mit Cannabis und die Legalisierung gleichsetzten, denn das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Das ist der berühmte Vergleich von Äpfel mit Birnen.

    Wo soll man anfangen? Schon alleine die Ausgangssituation ist eine völlig andere. Alkohol wird schon seit über 2.000 Jahren als Genussmittel genutzt und hat sich in der Gesellschaft etabliert, Cannabis hingegen war und ist immer noch eine Randerscheinung. Schau wie viele Alkohol trinken und dann schau die Zahl der Konsumenten von Cannabis an. Zudem gibt es Alkohol in den verschiedensten Varianten, Bier und Wein welche noch gering an Alkohol sind, über Liköre hin zu Branntwein und Schnaps welche dann richtig hochprozentig sein können. So wie hier viel Vielfalt ist, so auch deren Liebhaber und dann kommt dazu, wie viel davon getrunken wird. Der eine trinkt eben nur zum Essen einen feinen Wein, weil es ihm so gefällt und reicht, und ein nächster braucht eine halbe Pulle Wodka um überhaupt in Fahrt zu kommen. Allein bei der christlichen Messe, wird auch Wein zum Abendmahl genommen, da kann man nicht von echten Alkoholkonsum reden. Sowas gibt es aber bei Cannabis nicht. Es gibt kein Schlückchen Cannabis. Darum hinkt das schon einmal ganz gewaltig.

    Zum anderem war es bei der Prohibition doch so, dass der Alkohol schon Jahrhunderte von allen Menschen benutzt wurde. Cannabis war bis dato nur eine Randnotiz. Wie viele Brauereien und Brennereien gab es da schon in den USA? Wie viele Leute haben Alkohol konsumiert? Dann wurde er verboten und daraus wurde dann ein Geschäft für die Mafia. Wie viel Cannabis wurde damals und auch heute dagegen angebaut und wie viele Konsumenten gibt es? Das die Prohibition sich so nicht halten konnte war offensichtlich.

    Aber Cannabis war noch nie legal, wurde noch nie in solchen Umfang wie Alkohol konsumiert. Die Prohibition war ein Verbot es bisher allgemein zugänglichen Genussmittel. Bei der Legalisierung von Cannabis wird ja versucht etwas bisher illegales, legal zu machen. Also zwei völlig unterschiedliche Ausgangspunkte.

    Keine Frage, Alkohol ist eine Droge, das soll kein Statement dafür sein. Ich selbst lehne Alkohol kategorisch ab. Wie auch alle anderen Drogen. Aber es gibt genügend Menschen, die Alkohol nicht als Droge nutzen um eine Rauschzustand zu erreichen, wie es bei Cannabis ist. Nur um ein Beispiel zu nennen. Wenn meine Oma und ihre Bekannten sich zum klassischen Kaffeekränzchen treffen, trinken sie auch ab und zu (nicht immer) auch mal ein oder zwei Gläschen Eierlikör. Da geht es um den Genuss also den Geschmack des Likörs, nicht um den Alkohol an sich um sich zu berauschen. Daher auch der begriff Genussmittel. Weil der Genuss im Vordergrund steht und die Menge an Alkohol sehr gering ist.

    Anders ist es doch bei Cannabis. Hier steht doch die Wirkung des THC im Vordergrund, oder will hier jemand ernsthaft behaupten, dass er sich eine Tüte dreht, sie anzündet und nur einmal daran zieht?

    Darum ist die Prohibition auch von so vielen Leuten abgelehnt worden. Nicht nur von den "Säufern" denen ihre Droge gefehlt hat, sondern auch von all jenen, die nur ab und zu und wenig Alkohol zum Genuss genutzt haben und nun mit allen im selben Boot saßen. Ihnen wurde etwas verboten, was bis dahin völlig offen stand und das ist mit Cannabis eben nicht der Fall. Das war bisher immer nur illegal und für den normalen Bürger nur schwer erhältlich. Zudem hat Alkohol in der Gesellschaft einen ganz anderen Stellenwert als Cannabis. Es gilt (leider) zum guten Ton, wenn es besondere Anlässe gibt, dass man dazu mit einem Gläschen Sekt anstößt. Ich wüsste nicht, dass man das auch mit einem Tütchen Hasch machen würde?

    Fakt ist einfach, Alkohol ist legal, kann überall gekauft werden ohne einen "Dealer" zu brauchen. Cannabis ist illegal und eine Legalisierung ändert nichts an der Tatsache, dass die Art es zu konsumieren eine völlig andere ist als beim Alkohol.

    Darum: Die Prohibition mit der Legalisierung zu vergleichen passt leider absolut nicht, sorry.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Albert Einstein

  • Alkohol wird schon seit über 2.000 Jahren als Genussmittel genutzt und hat sich in der Gesellschaft etabliert, Cannabis hingegen war und ist immer noch eine Randerscheinung.

    Fakt ist einfach, Alkohol ist legal, kann überall gekauft werden ohne einen "Dealer" zu brauchen. Cannabis ist illegal und eine Legalisierung ändert nichts an der Tatsache, dass die Art es zu konsumieren eine völlig andere ist als beim Alkohol.


    Mhhhh das macht es jetzt "besser" als Cannabis, weil es das schon seit 2000 Jahren als Genussmittel gibt? Dein Text liest sich generell eher so, dass du Alkohol nicht cool findest, aber Cannabis ist ja so viel schlimmer. Vllt. solltest du dich etwas mehr mit Cannabis auseinandersetzen.
    Als jemand der mit beiden Substanzen in Kontakt gekommen ist und gerade Alkohol ein eher traumatisches Erlebnis ist, weil ich viele Alkis kenne, kann ich sagen, ich sehe ein deutlich gößeres Problem in Alkohol als in Cannabis. In beiden Fällen könnte man sagen, ein gesundes Maß ist optimal, wenn man was konsumieren will. Leider ist das oftmals nicht der Fall, setz dich mal auseinander, was für Wirkung Cannabis und was Alkohol auf den Körper haben kann. Leute mit psychischen Problemen sollten bei Cannabis vorsichtig bzgl. Psychose sein, gleichermaßen würde ich aber den Griff zur Flasche als nicht ungefährlicher einstufen, wenn sich in einem schlechten Zustand Alkohol etabliert, biste ganz schnell abhängig und wie sich das auf die Gesundheit, die Psyche selbst und das Umfeld auswirkt, brauchen wir denke ich nicht drüber zu diskutieren. Bei Cannabis KANN man auch Herzrasen bekommen, Übelkeit, Erbrechen, in Verbindung mit Vorerkrankungen (Psyche, Herz usw.) muss man natürlich auch vorsichtig sein.
    Man kann im übrigen auch bei Cannabis die Menge ändern, man muss nicht in jedem Joint 2g haben. Aber selbst das ist bei Menschen, die ansonsten kein Problem mit Gras haben kein Problem, die sind dann halt mal "breit", sitzen irgendwo und lachen (so kenne ich es von meinen Freunden und mir), eine höhere Menge insofern man keine "Trinkerleber" hat (wie ich es gerne nenne) bei Alkohol sieht da ganz anders aus. Ich habe Bekannte und Verwandete an Alkohol verloren, es wurden Familien dadurch zerstört, an Cannabis habe ich aber noch keine Person verloren. Natürlich kann auch was schlimmes passieren wenn man "breit" ist, keine Frage aber das würde ich mit der Art wie Alkohol konsumiert nicht gleichsetzen.
    Cannabis, ist im Vergleich zu Zigaretten, Alokohol, Zucker und Koffein einfach ein eher kleines Lichtchen.
    Wenn ich meinen damaligen Alkoholkonsum bedenke (und der war nicht wirklich hoch, ich vertrage nur kaum was^^) und das mit den "Keksen" vergleiche die ich ab und an zu mir nehme, kann ich sagen, der Alkohol hat mich zum Klo getrieben, hat fürn Kater gesorgt und hätte sehr wahrscheinlich auf meinen Körper wenn ich weiter gemacht hätte einen sehr schlechten Einfluss gehabt, im Vergleich zu dem Gras, wo ich entspannter bin, deutlich besser schlafen kann (Ein- und Durchschlafproblematik ist bei mir vorhanden) und es der Psyche teilweise hilft, kann ich nichts negatives berichten. Ich bin sogar froh auf legalem Weg dran zu kommen, damals war halt die Gefahr, wenn der Dealer des Vertrauens nicht da war und man bei einem anderen war, dass das ganze gestreckt ist.

  • Nethraxius

    Selbst ein Wall Of Text ändert nichts daran das du Cannabis nicht mit Alkohol vergleichen kannst, es fängt ja schon bei der Wirkung an, und Hört spätestens da auf wo dealer ihr Zeug strecken.

    Wenn ich in Laden gehen kaufe ich mir ein Bier und kann es bedenkenlos trinken, wenn du nicht in der glücklichen Lage bist HomeGrow zu betreiben oder in einem Cannabis Club zu sein, musst du deinem Dealer vertrauen, weisst du ob er Zucker, Haarspray oder andere Substanzen benutzt um dein Weed zu strecken?

    Der Vergleich hinkt einfach, es tut mir leid für deine persönlichen Verluste, aber auch die ändern nichts daran, das sich durch die Legalisierung, nicht viel verändert hat, was den Konsum angeht.

    ~ 𝕴𝖈𝖍 𝖇𝖎𝖓 𝖉𝖊𝖗 H𝖆𝖒𝖒𝖊𝖗 ~ 𝑺𝒊𝒆 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒌𝒂𝒍𝒑𝒆𝒍𝒍 ~

  • Kann mir jemand erklären, was das jetzt genau mit der Prohibition zu tun hat? Also, wo genau ändert die Aussage "Alkohol ist nicht das gleiche wie Cannabis" etwas daran, dass wir aus der Prohibition Rückschlüsse zur Entwicklung des Schwarzmarktes ziehen können?

    Bei beiden gibt es doch eine Nachfrage, ganz unabhängig davon, was die Leute damit machen oder wie sie es konsumieren. Und diese Nachfrage wird nunmal potenziell vom Schwarzmarkt bedient, der es dann potenziell streckt. Bei beiden sterben Menschen und bei beiden gibt es Süchtige. Dass das natürlich unterschiedliche Drogen sind, bestreitet niemand. Aber was ändert das daran? Weil so wie es jetzt da steht, wirkt es für mich einfach nur wie ein komplettes Derailment.

    "We are born colorless. It's the people we meet who give us color."

    Einmal editiert, zuletzt von Moogle (11. Februar 2026 um 16:15)

  • Selbst ein Wall Of Text ändert nichts daran das du Cannabis nicht mit Alkohol vergleichen kannst, es fängt ja schon bei der Wirkung an, und Hört spätestens da auf wo dealer ihr Zeug strecken.

    Als Alkohol illegal war haben die Schwarzhändler das Zeug auch mit anderem, teils giftigem, Zeugs gestreckt. Oder es billig gebrannt so das es Fusel enthielt. Als Gegenargument für eine Legalisierung all die Dinge als Argument bringen zu wollen die es nur gibt weil es eben nicht legal ist, dazu zählt das Strecken, dazu zählt der Schwarzmarkt, dazu zählt die Organisierte Kriminalität dahinter, das ist einfach nur falsch.

    Deswegen ist diese Diskussion auch so mühseelig, weil so viele Vorurteile, Falschbehauptungen und Fehlinformationen im Umlauf sind und immer wieder auf den Tisch kommen.

    Auch das "Alkohol ist etabliert" ist kein Argument. In anderen Ländern wurde tausende Jahre Opium konsumiert, deswegen wird das doch auch keiner legalisieren wollen. In den Herkunftländern von Cannanbis war das auch seit Jahrhunderten ganz normal es zu konsumieren, die Völker sind auch nicht daran ausgestorben. Cannabis ist in Deutschland längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird von Millionen Menschen konsumiert. Damit sind alle Argumente über "etabliert" hinfällig.

    Wenn ich in Laden gehen kaufe ich mir ein Bier und kann es bedenkenlos trinken, wenn du nicht in der glücklichen Lage bist HomeGrow zu betreiben oder in einem Cannabis Club zu sein, musst du deinem Dealer vertrauen, weisst du ob er Zucker, Haarspray oder andere Substanzen benutzt um dein Weed zu strecken?

    Du weißt aber schon das das ein Argument PRO Legalisierung ist, da potenzielel Kunden, die es so oder so konsumieren, geschützt werden wenn sie es legal und qualitativ hchwertig und überwacht in einem Laden kaufen können?

    aber auch die ändern nichts daran, das sich durch die Legalisierung, nicht viel verändert hat, was den Konsum angeht.

    Das liegt daran das es bisher keine Legalisierung gibt. Sondernd eine Teillegalisierung. Das ist auch etwas was die Menschen einfach mal verstehen müssen. Wenn nur der Besitz und Konsum legal sind, nicht aber der Verkauf, dann kaufen die Leute NATÜRLICH bei einem Dealer. Wo auch sonst? Es gibt keine legalen Quellen um die Gesamtnachfrage zu bedienen, da nicht alle die Option haben anzubauen und den Clubs viele Steine in den Weg gelegt werden durch die Politik. Deswegen brauchen wir eine komplette Legalisierung, damit der Schwarzmarkt ebene endlich wegfällt.

  • Selbst ein Wall Of Text ändert nichts daran das du Cannabis nicht mit Alkohol vergleichen kannst, es fängt ja schon bei der Wirkung an, und Hört spätestens da auf wo dealer ihr Zeug strecken.

    Hö? Ich habe auch nichts gegenteiliges gesagt, mein Text hat mehr oder weniger gesagt, dass Alkohol die weitaus schlimmeren Probleme verursacht, aber Cannabis auf vereinzelte Personen auch keine gute Wirkung hat, weil Sie es nicht vertragen.

    Wenn ich in Laden gehen kaufe ich mir ein Bier und kann es bedenkenlos trinken, wenn du nicht in der glücklichen Lage bist HomeGrow zu betreiben oder in einem Cannabis Club zu sein, musst du deinem Dealer vertrauen, weisst du ob er Zucker, Haarspray oder andere Substanzen benutzt um dein Weed zu strecken?

    Auch hier habe ich nichts gegenteiliges behauptet, natürlich kann das der Fall sein, aber mit der Legalisierung würde ich schon sagen, dass dabei mehr gutes Gras bei raus kommt, als gepanchtes. Wie bereits erwähnt wurde, gerade im Laden wäre es dann auch genauso bedenkenlos wie dein Bier. Ich kann nur von meinem Umfeld sprechen, würde aber auch sagen, dass das bei vielen anderen bestimmt auch irgendwo zutrifft, die Anzahl der Leute die sich was vom Dealer besorgt hat, baut u.a. selbst an. Also mein Gras kann ich mittlerweile bedenkenlos konsumieren, mein Freundeskreis und meine Kollegen die damals gekauft haben, bauen fast alle selbst an und konsumieren es dann auch selbst. Ich würde jetzt eher sagen die Chance nochmal mit einem zwielichtigen Dealer in Kontakt zu kommen um gestrecktes Cannabis zu kaufen ist geringer.

    Der Vergleich hinkt einfach, es tut mir leid für deine persönlichen Verluste, aber auch die ändern nichts daran, das sich durch die Legalisierung, nicht viel verändert hat, was den Konsum angeht.

    Ich weiß nicht wie es in Berlin ist, dafür bin ich zu selten dort, aber bei uns riechst du den höheren Konsum wenn du durch die Stadt läufst, mal davon abgesehen, dass nur die Wirkung geil ist und der Gestank schlimm, würde ich schon sagen, dass der Konsum deutlich ungefährlicher ist, weil mehr gutes Gras in Umlauf kommt und solang man nicht breit irgendein Fortbewegungsmittel nutzt, ist meiner Meinung nach alles fein.^^


    In deiner vorherigen Post hast du einen Beitrag vom Tagesspiegel verlinkt, dort wird von harten Drogen und kurz von Cannabis gesprochen. Ich meine ein 25% Rückgang ist doch schon mal was gutes, dass man den illegalen Markt von Gras nicht komplett crashed, das sollte aber klar sein. Was harte Drogen angeht, ist dann aber auch wieder ein anderes Thema, dafür könnte man ein zusätzliches Thema eröffnen.