Hab mir endlich Koi To Uso komplett angesehen. Der Anime dreht sich um Yukari, der seiner ersten und großen Liebe diese gesteht. Wider Erwarten wird sie auch erwidert. Allerdings werden Beziehungspartner dort nicht per Gefühl, sondern per Regierungsmitteilung bestimmt und dieses Problem wird in zwölf Folgen angegangen.
Der Anime selber ist ziemlich gewöhnungsbedürftig aufgrund der ungewöhnlich großen Augen der Charaktere. Manchmal sehen die beängstigend aus, manchmal nur komisch, manchmal auch richtig toll. Hätte mich das Thema nicht interessiert, dann hätte ich mir den Anime vom ersten Eindruck aufgrund der Augen wohl doch eher nicht angeguckt. Das Thema "Zwangsverehelichung" find ich irgendwie gleichzeitig toll und gleichzeitig voll daneben. Es ist schade, dass der eigene Wille und die eigenen Gefühle keinerlei Einfluss auf den zugewiesenen Partner haben und du hast in nem schlechten Fall zwei Personen, die sich nur akzeptieren und zwangsweise zusammen sind. Andererseits bekommt man so Menschen, die aus verschiedensten Gründen Single sind und niemanden finden konnten oder würden, in Beziehungen, die mit der Zeit auch richtig aufblühen könnten.
Ich könnte mir da eine ganze Reihe Pro und Kontra zu notieren, nur um am Ende weiterhin dabei zu bleiben: Ich find es gut und schlecht zugleich.
Meinung im Spoiler
Der Anime selber lässt das Ende leider offen und es gibt keine Klärung, was Yukari aus der Situation macht. Er liebt die Eine seit x Jahren, stellt fest, dass sie ihn auch liebt und das Glück wär fast perfekt. Gleichzeitig lernt er seine Zwangsverdonnerte ebenfalls zu lieben und möchte beide letzten Endes nicht verletzten. Für eine zweite Staffel gibt es bisher nicht genug Material. Ich werd mich wohl mal an die bisher erschienen Mangachapter machen. Vielleicht werd ich dann ein wenig schlauer.

Später um 0Uhr gehts dann mal kurz raus und dann wird weiter geschaut