Kontroverse Meinungen

  • Finde es irgendwie interessant das sich nicht wenige Deutsche über die GEZ Gebühren beschweren, jedoch anscheinend kaum jemand ein Problem damit hat das Religion und Staat hierzulande nicht erkennbar voneinander getrennt sind. Man schaue nur mal nach Bayern um zu verstehen worauf ich hinaus möchte.

  • Würde dann fast sagen, dass dieses Erlernen die "Technik" ist. Der künstlerische Anteil dann eher das was im Kopf passiert - wie derjenige bestimmte Dinge nun zusammenführt, im Kunstwerk am Ende. Bei der KI wäre es der Prompt - den man auch anpassen kann. Das was die KI daraus macht ist dann der Technik-Anteil.

    Prompts zu schreiben ist nicht zu vergleichen damit, ein Kunstwerk zu schaffen. Es geht um den kreativen Prozess, der sich über Zeit ausdrückt; menschliche Emotionen, Gedanken, Sinngefüge, die sich manifestieren und anschließend mit den Betrachter*innen in einen wahrhaftigen Dialog treten. Was du da beschreibst, kann folglich niemals Kunst sein, sondern höchstens Kunst imitieren. Das wichtigste Element der Kunst wird in deiner Beschreibung nämlich vernichtet. Zwischen Künstler*in und Werk besteht eine intime Beziehung, die sich erst im Vollzug des Kunstschaffens konstituiert.

  • Ich bin ernsthaft überrascht das Stauffenberg immer noch in den Köpfen der Deutschen als Held betrachtet wird. Wollte Er Hitler loswerden? Ja. Wollte Er ein Ende des Holocaust und vermutlich auch ein Ende des Weltkrieges? Ja. Wollte Er das nach Hitlers verschwinden jeder seine Meinung äußern kann und jeder leben kann wie es ihm beliebt? Nein. Aus meiner Sicht war Stauffenberg ein Opportunist mit Idealien. Desweiteren vermute Ich das man in der Nachkriegszeit vermutlich versucht hat Deutschland ein positives Image zu verpassen, indem man Claus Schenk Graf von Stauffenberg zum Held verklärte. Jedoch hätte dieser "Held" zwar den Holocaust beendet, (wobei Ich vermute das dies nur aus eigenem Interesse geschehen sollte, wie um zum Beispiel die Alliierten milde zu stimmen) aber am Ende hätte nur eine Diktatur eine andere ersetzt.

  • Es ist nervig das wenn man von den schlimmsten übeln spricht immer nur ( oder aber in den meisten Fällen) die deutsche Vergangenheit als Beispiel oder Maßstab genannt wird.

    Hat man Mao, Leopold, al Bashir oder Pol Pot vergessen?

    Ja natürlich war Hitler durch seine systematischen vernichtungen grausam und auch das vergleichen mit toten oder abgeschlachteten Menschen liegt mir fern.


    Mich stört einfach das Bild das nur Deutschland das böse Land war.

    ~ 𝕴𝖈𝖍 𝖇𝖎𝖓 𝖉𝖊𝖗 H𝖆𝖒𝖒𝖊𝖗 ~ 𝑺𝒊𝒆 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒌𝒂𝒍𝒑𝒆𝒍𝒍 ~

  • Es ist nervig das wenn man von den schlimmsten übeln spricht immer nur ( oder aber in den meisten Fällen) die deutsche Vergangenheit als Beispiel oder Maßstab genannt wird.

    Hat man Mao, Leopold, al Bashir oder Pol Pot vergessen?

    Ja natürlich war Hitler durch seine systematischen vernichtungen grausam und auch das vergleichen mit toten oder abgeschlachteten Menschen liegt mir fern.


    Mich stört einfach das Bild das nur Deutschland das böse Land war.

    Ich sehe das etwas anders. Man sollte sich zumindest mit der Vergangenheit des eigenen Landes auseinandersetzen. Hier sei angemerkt, dass wir in DE das Glück haben uns mit unserer Vergangenheit befassen und diese kritisieren zu können. Es gibt genügend Länder in denen schlimme Zeiten aus der jeweiligen Geschichte des Landes sogar glorifiziert werden. Wenn man sich zusätzlich mit der Geschichte anderer Länder beschäftigt, so ist das eine Weiterbildung. Außerdem ist es heute wichtiger den jeh sich mit dem Thema Nationalismus auseinander zu setzen, da es Politiker gibt die ganz offen mit Diktaturen liebäugeln, NS Rhetorik nutzen, künstliche Feindbilder propagieren, einen Austritt aus der EU und Demokratie fordern, Ängste schüren, andere Menschen oder gewisse Minderheiten als minderwertig betrachten, den Holocaust verharmlosen, Wähler anziehen die SS Lieder hören und den Hitlergruß in privater Gruppe zeigen usw.

  • Ich fänd es sehr interessant zu sehen, inwiefern sich der Fleischkonsum einiger Menschen ggf. verändern würde, wenn man Bilder der gehaltenen Tieren oder deren Schlachtung auf der Verpackung hätte. Ähnlich wie bei Zigaretten.

    Gäbe natürlich genug Leute, die es nicht interessiert, aber es würde zumindest helfen, wenn es darum geht Leuten bewusst zu machen, was das eigentlich ist.:frosch:

    "Faschisten hören niemals auf, Faschisten zu sein"

    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

  • Ich fänd es sehr interessant zu sehen, inwiefern sich der Fleischkonsum einiger Menschen ggf. verändern würde, wenn man Bilder der gehaltenen Tieren oder deren Schlachtung auf der Verpackung hätte. Ähnlich wie bei Zigaretten.

    Gäbe natürlich genug Leute, die es nicht interessiert, aber es würde zumindest helfen, wenn es darum geht Leuten bewusst zu machen, was das eigentlich ist.:frosch:

    Dadurch haben die Leute weder aufgehört noch haben weniger damit angefangen.


    Life is like a pencil that will surely run out, but left the beautiful writing in the life.

  • Dadurch haben die Leute weder aufgehört noch haben weniger damit angefangen.

    Musst wohl meinen zweiten Teil überlesen haben. Passiert mal :) daher gerne nochmal:

    Gäbe natürlich genug Leute, die es nicht interessiert, aber es würde zumindest helfen, wenn es darum geht Leuten bewusst zu machen, was das eigentlich ist.:frosch:

    Mal abgesehen davon, dass Dokus dieser Art für viele Leute ausschlaggebend waren ihre Ernährung umzustellen.

    "Faschisten hören niemals auf, Faschisten zu sein"

    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

  • Ich wäre wahrscheinlich erst mal so schockiert von den Bildern - dass ich ne ordentliche Portion Fleisch bräuchte. Für die Nerven. :D ("Rohesser" sind einfach geil - also diese Würste.)

  • Ich fänd es sehr interessant zu sehen, inwiefern sich der Fleischkonsum einiger Menschen ggf. verändern würde, wenn man Bilder der gehaltenen Tieren oder deren Schlachtung auf der Verpackung hätte. Ähnlich wie bei Zigaretten.

    Gäbe natürlich genug Leute, die es nicht interessiert, aber es würde zumindest helfen, wenn es darum geht Leuten bewusst zu machen, was das eigentlich ist.:frosch:

    Dadurch haben die Leute weder aufgehört noch haben weniger damit angefangen.

    Und das basiert worauf, genau? Auf Trust me Bro?
    Nein, ehrlich. Wie genau begründest du das? Ich finde online nur studien, die allesamt sagen, dass Warnhinweise, insbesondere solche, die Text + Bild kombinieren, einen positiven Effekt zur Aufklärung beitragen. Soweit ich sehe ist das auch auch der Konsens der WHO zu dem Thema.

    Nochmal: Es geht hier nicht darum, Leute, denen das eh alles egal ist, zum nachdenken zu bewegen, sondern jene, die moralisch oder gesundheitlich empfänglich dafür sind.

    "We are born colorless. It's the people we meet who give us color."

  • Ich wäre wahrscheinlich erst mal so schockiert von den Bildern - dass ich ne ordentliche Portion Fleisch bräuchte. Für die Nerven. :D ("Rohesser" sind einfach geil - also diese Würste.)

    Ehrlich gesagt finde ich solche Aussagen ziemlich geschmacklos. Für mich wirkt das so, als wolle man sich nicht wirklich mit dem Thema auseinandersetzen und haut dann einen unreifen Spruch raus. Gerade weil es dabei eben um echtes Leid geht, empfinde ich solche Kommentare als unpassend, unreflektiert und letztlich einfach unnötig.

    — 🌸 𝐊𝐧𝐨𝐰𝐥𝐞𝐝𝐠𝐞 𝐢𝐬 𝐛𝐨𝐭𝐡 𝐦𝐲 𝐰𝐞𝐚𝐩𝐨𝐧 𝐚𝐧𝐝 𝐦𝐲 𝐜𝐮𝐫𝐬𝐞. 𝐓𝐡𝐞 𝐦𝐨𝐫𝐞 𝐈 𝐤𝐧𝐨𝐰, 𝐭𝐡𝐞 𝐥𝐞𝐬𝐬 𝐈 𝐜𝐚𝐧 𝐩𝐫𝐞𝐭𝐞𝐧𝐝 𝐭𝐨 𝐛𝐞 𝐛𝐥𝐢𝐧𝐝. 🌸 —

  • Ich fänd es sehr interessant zu sehen, inwiefern sich der Fleischkonsum einiger Menschen ggf. verändern würde, wenn man Bilder der gehaltenen Tieren oder deren Schlachtung auf der Verpackung hätte. Ähnlich wie bei Zigaretten.

    Gäbe natürlich genug Leute, die es nicht interessiert, aber es würde zumindest helfen, wenn es darum geht Leuten bewusst zu machen, was das eigentlich ist.:frosch:

    Dadurch haben die Leute weder aufgehört noch haben weniger damit angefangen.

    Und das basiert worauf, genau? Auf Trust me Bro?
    Nein, ehrlich. Wie genau begründest du das? Ich finde online nur studien, die allesamt sagen, dass Warnhinweise, insbesondere solche, die Text + Bild kombinieren, einen positiven Effekt zur Aufklärung beitragen. Soweit ich sehe ist das auch auch der Konsens der WHO zu dem Thema.

    Nochmal: Es geht hier nicht darum, Leute, denen das eh alles egal ist, zum nachdenken zu bewegen, sondern jene, die moralisch oder gesundheitlich empfänglich dafür sind.

    Kanada zum Beispiel. Hatte es 2001 fast schon als erstes eingeführt. Mit einer Raucherquote von 25%. 2003 hatten sie dann weiterhin ca 25 %. Dann hat man einfach das Rauchen fast überall verboten. Erst dann ging die Quote runter. Das gleiche hat man auch in den folgenden Ländern beobachtet.

    Verbote und Regularien bringen den Erfolg nicht Fotos die du sowieso schon vor dem Rauchen kennst. Das kannst du auch ganz "frei" aussehen lassen indem du einfach den Preis extrem anhebst.


    Life is like a pencil that will surely run out, but left the beautiful writing in the life.

  • Kanada zum Beispiel. Hatte es 2001 fast schon als erstes eingeführt. Mit einer Raucherquote von 25%. 2003 hatten sie dann weiterhin ca 25 %.

    Naja, ganz stimmt das so auch nicht. Rauchen ist nicht grundsätzlich verboten, sondern wie in Deutschland in öffentlichen Bereichen wie Bahnhöfen oder ähnlichen Einrichtungen. Zudem gilt da ein Mindestabstand von sechs Metern zu Fenstern und Türen. Auch deine Statistiken sind ungenau. Im Jahr 2000 lag die Raucherquote bei 24 Prozent, 2001 bei 22 Prozent und 2003 bei 21 Prozent. Hier wo ich die Infos her hab : Link

    Verbote und Regularien bringen den Erfolg nicht Fotos die du sowieso schon vor dem Rauchen kennst. Das kannst du auch ganz "frei" aussehen lassen indem du einfach den Preis extrem anhebst.

    Naja, schon irgendwie. Auch wenn ich selbst kein großer Fan von Verboten bin, haben die Bilder ganz eindeutig etwas gebracht. Die Bildwarnungen sind sowieso wirkungsvoller und emotionaler als einfache Texthinweise, und in so gut wie jedem Land, das sie eingeführt hat, gab es einen Rückgang. Außerdem ist so eine Maßnahme günstiger als viele andere Regelungen, die man einführen könnte. Und selbst wenn man meinen würde, dass das wirklich nichts gebracht hat, wirst du ja trotzdem zustimmen, dass die Bilder zumindest ein paar Leute dazu gebracht haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Und selbst das ist doch schon positiv, oder?

    Kurz zum Thema Fleisch, ich glaube, über die Jahre wird der Fleischkonsum sowieso weniger werden. Mit der Nachkriegszeit wurde Fleisch in vielen Ländern, nicht nur in Deutschland, vom Luxusgut zum normalen Alltagsprodukt, wurde entsprechend stark eingekauft, und ich denke, genau das wird sich mit dem Generationswechsel nach und nach wieder zurückfahren. In Deutschland ist der Konsum ja auch schon gesunken, wenn auch etwas holprig und letztes Jahr wieder leicht angestiegen, aber insgesamt immer noch niedriger als in den Jahren davor.

    Trotzdem glaube ich, dass es da viel mehr Aufklärung braucht. In einer Zeit, in der wir wirklich krass mit Falschinformationen zugeballert werden und gleichzeitig Rohfleisch, Rohmilch, unfassbar unsinnige Ernährungsberatung und gefühlt von Vogelgrippe über Schweinegrippe und Rinderwahnsinn bis Corona alles durcheinanderläuft, muss einem klar sein, was unser Konsum mit solchen Dingen zu tun hat. Leider brauchen so große Veränderungen viel Zeit, und diese Zeit ist leider mit sehr viel Tiersterben verbunden, und auch viele Schwellenländer werden diesen Weg erstmal genauso gehen. Aber anders wird es dieses Umdenken vermutlich nicht geben.

  • Ich wäre wahrscheinlich erst mal so schockiert von den Bildern - dass ich ne ordentliche Portion Fleisch bräuchte. Für die Nerven. :D ("Rohesser" sind einfach geil - also diese Würste.)

    Vielleicht für dich interessant: Rage Bait ist das Oxford Word of the Year 2025. https://corp.oup.com/news/the-oxfor…5-is-rage-bait/

    Zitat

    "Rage bait is defined as “online content deliberately designed to elicit anger or outrage by being frustrating, provocative, or offensive, typically posted in order to increase traffic to or engagement with a particular web page or social media content”. (https://corp.oup.com/news/the-oxfor…5-is-rage-bait/)

    Über deine absurden und moralisch bankrotten Vorstellungen hinsichtlich Tiere sind wir ja bereits an anderer Stelle informiert worden. Disqualifizierend.

  • Ich finde es eher Rage-Bait zu behaupten, es geht um "echtes Leid" - wenns hier in erster Linie ums Essen geht.

    (Meine kontroverse Meinung wäre auch, dass eigentlich alle Veganer es nur tun, um sich als moralisch "besser" darzustellen und damit dann hausieren gehen zu können. Um Tiere geht es niemandem wirklich. Zumindest glaub ich es nicht so recht - man könnte fragen, etc. Aber dann würden die ja alle sozial erwünscht antworten, auch in Studien.)

    Wenns nen extra Thread gibt für die Ernährung u. Veganismus, etc. - macht es zumindest wenig Sinn, nicht da zu posten, sondern hier. (Außer man möchte hier provozierend wirken, mit der Forderung nach "Warn"-Hinweisen, etc.)

    Erst mal mehr absichtlich zu konsumieren - um zu zeigen, dass man dagegen ist - ist übrigens eine nicht unerwartete Reaktion, die sicher auch bei manch anderem auftritt. (Darauf wollte ich indirekt hinweisen.)

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    Inwiefern man das dann mit Tabak vergleichen kann ist nochmal ein anderes Thema. Wir haben generell ein höheres Gesundheitsbewusstsein, auch durch modernere soziale Medien. Unter Jugendlichen das Vergleichen des Körpers - Posten von Bildern, etc. was auch nicht unproblematisch ist, wegen Körperbild usw. - führte ja auch mehr zum Fokus darauf. Ich denke man muss in den letzten 10-20 Jahren einen Teil des Effektes vom Rückgang bei Tabakonsum auch darauf zurückführen, dass deshalb eher probiert wird "fitter" rüberzukommen.

    Dann gehts halt natürlich da auch um den eigenen Körper/Gesundheit. (Wenn müsste man dann bei Fleisch Warnhinweise anbringen, dass es öfter zu Darmkrebs, etc. führe - und Bilder vom mit Krebs zerfallenen Darm, nicht von Tieren.)


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    Bei den Autos (das andere Thema) frag ich mich allerdings auch, was los ist. Scheinbar kommt man aber ganz schnell auch mal auf die Notwendigkeit von über 2, wenn beide Elternteile arbeiten und der Nachwuchs in Richtung Volljährigkeit geht und dann berufstätig wird. (Gerade in der Stadt und mit Blick auf ggf. eher nicht zu üppige Ausbildungsvergütung und Kosten eines Autos im Unterhalt sollte doch aber der ÖPNV dann vergezoben werden.)

    (Ich selber habe kein Auto, keinen Führerschein und rauche nicht. Aber irgendwas braucht man halt - und Essen ist halt bei manchen auch "gut für die Nerven", finde Süßigkeiten und Fleisch halt sehr passend, das hatte ich glaub im andern Thread auch erwähnt. Bei manchen Sachen die man hier liest braucht halt wirklich dann was - gegen den Stress. :D Das ist nicht zwingend als Rage-Bait gemeint, auch wenn manche es vielleicht so empfinden und wegen allem möglichen sich getriggert fühlen. Ich sehe es zum Teil auch als Humor - um mit bestimmten Dingen umzugehen. Gibt halt Leute, die so sind - gehört zur Menschheit dazu, dass es eine Vielfalt.)