Wie hier schon von anderen geschrieben wurde, war es eher ein Fremdscham, andere Fans zu hören, zu sehen und zu lesen, einige leben immer noch in einer Bubble
Wo ich das lese (wenn auch etwas außerhalb des Kontexts), muss ich aber auch Eingeständnisse machen. Als "moderater" Fan finde ich es doch gelegentlich befremdlich, wenn andere Anime, Manga & Co zu einem persönlichkeitsdefinierenden Merkmal machen. Wenn "Ich bin Animefan" schon ausreicht, um 70% deiner Persönlichkeit zu beschreiben, dann kommt bei mir schnell Fremdscham auf. Das gilt aber vermutlich für sehr viele Bereiche. Beispielhaft empfinde ich das Gleiche, wenn sich jemand nahezu ausschließlich über seinen Beruf profiliert. Oder Besitz, Krankheiten, Gender, sexuelle Orientierung etc. Diese Leute wirken für mich kaum mehr wie Personen, sondern eher Aushängeschilder.
