Mir fällt es schwer freunde zu finden

  • Ich sehe das so, an sich finde ich ist das doch kein Problem?
    Wenn du einen kleinen Freundeskreis hast ist das doch suppi. Es reicht schon einen sehr guten Freund zu haben.

    Man muss nicht jeden mögen und nur weil andere mehr ''Freunde'' haben. Heißt das ja nicht das es schlimm ist.
    Lieber 1-2 sehr enge Freunde im Leben als viele Gute Bekannte.

    Wahre Freundschaft kann man auch einfach nicht mit 10-100 Leute gleichzeitig haben xD

    Ich bin zum Beispiel bewahre das Kind in mir und bin einfach wie ich bin, rede auch gerne über philosophisches etc.
    Habe selber auch nur 3 Leute die ich sehr gute Freunde nenne und das reicht mir.
    Alle anderen mit denen ich mich trotzdem gut verstehe müssen nicht alles über mich wissen, finde ich. Gute Bekannte halt xD

    Die Frage ist eigentlich: Stört dich das wirklich so sehr? Bleib wie du bist!

    LG Anti

  • Es war schon immer nicht leicht und wird auch sicherlich nicht leichter werden. Das A und O ist Vertrauen und wie man es schafft eine solche Person zu finden, wird wohl immer eine Kunst sein und bleiben. Denn es steht immer das Risiko im Raum, dass man eben enttäuscht und verletzt wird. Es ist so gesehen wie mit der Suche nach einem Partner / Partnerin. Das selbe in grün. Die Frage die sich jeder selbst stellen muss: Wieviel bin bereit zu riskieren und wenn ich dazu nicht bereit sein sollte verletzt zu werden, bin ich bereit alleine zu bleiben? Eine sehr schwere Frage und es gibt da kein Rezept dafür (leider).


    Wie man nun über seinen eigenen Schatten springt und sich selbst dazu bewegt etwas zu ändern ist nicht leicht und ist in jedem Fall einzigartig. Das hängt eben von jeder betroffenen Person ab und deren Gründe für ihre Schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme. Das muss jeder für sich alleine entscheiden. Ich weiß es ist nicht gerade berauschend aber so sieht es im Endeffekt aus. So einfach wie es oft in Filmen oder Serien dargestellt wird, ist es leider nicht.

    Finde diese Darstellung maßlos übertrieben.

    Wenn man jemanden kennenlernt und sich mit der Person versteht, muss man ihr nicht direkt Vertrauen, denn das kommt bei den meisten Menschen erst mit der Zeit. Und bis dahin kann man meistens ganz gut einschätzen, ob man der Person vertrauen kann, oder ob man ihr aber nicht alles erzählen sollte; womit man schon viel Schaden verhindern kann.

    Meiner Meinung nach spielt beim Kennenlernen Vertrauen deswegen eine sehr untergeordnete Rolle. Und die Probleme die du bzgl des Vertrauens schilderst, sind sehr individuell; zumindest der Threadersteller scheint ja nicht dieses Problem zu haben, sondern nur, dass er keine passenden Leute kennenlernt.

    Und doch, manchmal ist es so einfach, wie es in Filmen und Serien dargestellt wird, nämlich dann, wenn die Sympathie von beiden Seiten direkt gegeben ist. Das ist zwar vermutlich eher die Ausnahme, aber es so dramatisch darzustellen, als sei es das Schwerste auf der Welt, einen Freund zu finden, finde ich übertrieben.

  • ...Das ist zwar vermutlich eher die Ausnahme, aber es so dramatisch darzustellen, als sei es das Schwerste auf der Welt, einen Freund zu finden, finde ich übertrieben.

    Wenn es um das reine Kennenlernen von Personen gehen sollte so hast du sicher für die meisten Fälle sicherlich recht. Mein Beitrag bezog sich auch auf "echte" Freunde, nicht um Bekanntschaften oder gar Pseudo-Freunde via Facebook und Co.

    Ich denke eben, dass es vielen und auch dem Threadersteller es nicht nur um flüchtige Bekanntschaften geht, sondern ich hatte eben den Eindruck, dass es auch der Wunsch ist "mehr" zu haben als eine seichte Bekanntschaft. Und da kommt eben schon das Vertrauen ins Spiel und das war der Grund für meinen Beitrag. Solange es aber nur um eine "einfache" Freundschaft gehen sollte, so stimme ich dir zu, ist es sicher nicht von all zu großen Belang.