Welche(n) Anime guckt ihr im Moment (mit Meinung)?

  • Ich habe mir in den letzten Wochen Fairy Tail auf Pro7Maxx angeschaut. Schade, dass die Ausstrahlung seit gestern abgesetzt wurde, ist ein wirklich nett inszenierter Shonen mit klassischen Fantasy- und Comedy-Elementen. Und auch der Fan-Service war nicht zu plump, wie es beispielsweise mittlerweile bei One Piece der Fall ist. Zumindest nicht in den Folgen, die ich bisher von FT gesehen habe.

  • Nach der monströsen Pause, bin ich zu dem Entschluss gekommen, die Bubblegum-Saga weiter zu führen. Ich schaue nun Bubblegum Crisis Tokyo 2040. Leider scheint der nostalgische Charme der OVA größtenteils verflogen zu sein. Die Charaktere sehen anders aus und sind auch anders drauf. Leon ist zu einem kalten Rambo geworden, der sich viel weniger an heiße Schnittchen ranmacht und Priss hat neuerdings ein Strahltriebwerk in ihr Motorrad einbauen lassen, was sie aber auch nicht schneller macht. Bisher ist diese "Neuverfilmung" durchschnittlich, aber immer noch besser, als AD Police aus dem Jahr 1999. Den Anime habe ich nach 2 Folgen erstmal pausiert, weil er so langweilig war.


    Desweiteren dachte ich, es wäre gut, nochmal einen Anime zu schauen, der schon seit über einem Jahr auf meiner Liste steht. Kyoukai no Kanata. Dennoch hat er mich daran erinnert, dass ich Zauber-Hokuspokus in Kombination mit einer realitätsbezogenen Umwelt nur äußerst selten ansprechend finde. Doch die Kämpfe und das Szenenbild haben schon ihren Reiz. Ich werd' mal schauen, was noch so kommt.

  • Ich schau mir zurzeit AnoHana an und bin gerade bei Folge 8.


    Die ganze Geschichte und die Handlungen und Gefühle der Charaktere haben mich emotional richtig gepackt.

    AnoHana ist ein sehr trauriger, dennoch sehr schöner Anime.

    “My silence doesn't mean that I quit, it simply means that I don't want to arguewith people who just don't want to understand.” - Yato.

  • Angefangen habe ich soeben mit Bungo Stray Dogs. Kann natürlich nach nur einer Folge noch nicht viel sagen, erwarte aber actionreiche und humorvolle Kost und denke mal, bei diesem richtig gut aufgehoben zu sein. Mal schauen, ob ich danach noch die 2. Staffel sehen will. ;)

  • Darling in the Franxx


    Nach den ersten paar Folgen dachte ich. wieder so ein Mecha- Endzeit- Military-Gedöns.

    Doch anderst als erwartet entwickelte sich eine packende Story um die Protagonisten Hiro und Zero Two,

    welche das Schicksal der Welt in ihren Händen halten sollten.


    "Sie träumen davon, durch den freien, weiten Himmel zu fliegen – ein Traum, von dem sie wissen, dass er niemals in Erfüllung gehen wird …"


    Einer der besten anime der letzten Jahre!

    Eine Empfehlung von mir.

  • Nachdem ich vor gut zwei Wochen ziemlich kränklich im Bett lag und darum nur etwas zum nebenher schauen haben wollte, habe ich mich dank Netflix ganz spontan für Naruto entschieden, dem Mainstreamhit, dem ich eigentlich immer aus dem Weg gegangen bin. Und... Na ja, was soll ich sagen? Inzwischen bin ich bei Shippuden Folge 340 (schaue allerdings ohne Filler) und habe mich doch ziemlich in die Serie verliebt.

    Allen voran sind es die wundervollen Charaktere, die man zum größten Teil einfach nur mögen kann. Gerade Naruto und Rock Lee sind mir sehr ans Herz gewachsen, da beide einen großen inneren Willen und die Leidenschaft besitzen, niemals aufzugeben. Auch Itachis Geschichte hat mich einfach umgehauen, Jiraiyas Albernheiten immer wieder zum Lachen gebracht und die Hintergrundgeschichten vieler Bösewichte daran erinnert, dass manche böse Absicht doch irgendwo nachvollziehbar ist - wenn auch moralisch natürlich trotzdem verwerflich. Man lacht, man weint, man regt sich tierisch auf, man fiebert mit und entwickelt selbst den Drang, rauszugehen und ein wenig mehr aus seinem Leben zu machen - ganz genau das, was mir bei Storytellings wichtig ist. Naruto beinhaltet so viele, wunderschöne Weisheiten, die teilweise ein wenig klischeehaft und überzogen rüberkommen, aber dennoch viel Wahrheit beinhalten.


    Jedoch gibt es zwei Dinge, die mich während des Schauens ziemlich gestört haben und wahrscheinlich auch noch weiterhin nerven werden /ACHTUNG, HIER FOLGEN SPOILER!/:


    1) Die ständigen Flashbacks. Ich kann ja nachvollziehen, dass Bingewatchen noch einmal etwas anderes ist als wochenlang auf eine neue Folge zu warten, aber trotzdem: Ist es nötig fünf Mal zu zeigen, wie Itachi sich mit seinen Clanmitgliedern vor der Haustüre unterhält? Definitiv nicht. Das gilt auch für andere Szenen, die man irgendwann wirklich mitsprechen kann. Auf Dauer nervt das doch gehörig und lässt mutmaßen, dass dort versucht wurde die Episodendauer mit relativ unnötigem Inhalt zu füllen, um sich für die Gesamtentwicklung mehr Zeit zu lassen (aka mehr Folgen und damit auch mehr Geld zu generieren). Ich bin bei sowas sehr schmerzfrei, aber ich würde die Serie niemandem empfehlen, der auch nur ansatzweise ungeduldiger ist.


    2) Das Phänomen Sasuke. Vielleicht bin ich zu alt, um noch für süße Animeboys zu schwärmen, aber warum alles, jeder und dessen Mutter so vernarrt in Sasuke zu sein scheint, entzieht sich gänzlich meinem Verständnis. Ich glaube, dass ich Sakura viel mehr mögen würde, wäre sie nicht in ihrer kindlichen Naivität dem Möchtegernracheengel verfallen. Würde mich ein Kerl behandeln wie Sasuke, würde ich ihn spätestens nach drei Tagen abschreiben und ihm keiner Träne hinterher weinen. Stattdessen investiert sie ganze Jahre darin, ihm hinterherzutrauern und stets darauf zu hoffen, dass er iiirgendwann zu ihr zurückkommt.

    Bei der Beziehung zwischen Sasuke und Naruto verhält es sich ähnlich. Ja, es gibt diese Trainingsszene, wo beide auf den Baum klettern und sich vor Erschöpfung gegenseitig in ihre Bleibe schleppen. Und ja, auch gibt es den Moment, wo Sasuke Naruto das erste Mal als ansatzweise gleichwertig anerkennt. Aber ernsthaft: Ich habe bei den beiden einfach keine "Freundschaftsfeelings". Für mich sind sie ein wenig wie Guy und Kakashi, das heißt ewige Rivalen, allerdings mit einer deutlich größeren emotionalen Distanz zwischen den beiden. Sicher, Naruto ist ein loyaler Typ und mich wundert es nicht, dass er Sasuke zurückholen will, aber irgendwann ist auch mal gut.

    Grundsätzlich kann ich Sasuke einfach nicht leiden und nicht verstehen, wie er sich zum Lieblingscharakter vieler mausern konnte - vom Aussehen her mal abgesehen. Seine Rachegelüste sind vielleicht für Jüngere spannend, die moralisch ein wenig edgy und teeniehaft unterwegs sind. Für mich ist er hingegen ein jammeriges Gör, dass von sämtlichen Charakteren viel zu viel Aufmerksamkeit bekommt und in all der Zeit keinerlei großartigen character progress gemacht hat, außer die Tatsache, dass sein Verhalten in Shippuden nur noch alberner wird. (Wobei seine Vorstellung ja immer noch Cringefaktor hoch 9000 hat: "Ich bin Sasuke Uchiha. Es gibt wenig, das ich mag und sehr vieles, das ich hasse." Alles klar, Emoboy.)

  • Momentan schaue ich Kakegurui auf Netflix und muss gestehen, dass mich die teilweise arg hässlich verzerrten Fratzen anfangs abgeschreckt haben. Letzten Endes bin ich jedoch froh, dem Anime trotzdem eine Chance gegeben zu haben, denn vom fehlplatzierten Hentai-Gestöhne, wenn Chara XY ein Spiel gewinnt, mal abgesehen, ist es keine schlechte Serie. Die Spiele sind meist spannend inszeniert und man ist die ganze Zeit damit beschäftigt zu spekulieren, wer auf welche Weise betrügt. :D

  • Nachdem ich vor gut zwei Wochen ziemlich kränklich im Bett lag und darum nur etwas zum nebenher schauen haben wollte, habe ich mich dank Netflix ganz spontan für Naruto entschieden, dem Mainstreamhit, dem ich eigentlich immer aus dem Weg gegangen bin. Und... Na ja, was soll ich sagen? Inzwischen bin ich bei Shippuden Folge 340 (schaue allerdings ohne Filler) und habe mich doch ziemlich in die Serie verliebt.

    Toller Post! :thumbup:

    Hat mich an meine eigene Vergangenheit mit Naruto erinnert. Gott, ich liebe Rock Lee so sehr! Gaara vs Rock Lee ist die beste Sache, die je in einem Anime passiert ist.

    Das zentrale Thema, von seinen Mitmenschen akzeptiert werden zu wollen, das immer wieder auftaucht bei allen möglichen Charakteren (Naruto, Sasuke, Haku, Rock Lee, Gaara, etc.), hat so perfekt meine eigenen Gefühle von Einsamkeit eingefangen wie keine andere Geschichte.


    Naja, ich habe letztlich nur bis zum Anfang von Shippuden geschaut, vor allem weil nur so langsam neue Folgen auf RTL 2 rauskamen. Bei der x-ten Wiederholung hab ich dann irgendwann das Interesse verloren, und die Geschichte schien auch nicht mehr so interessant wie am Anfang noch. Deshalb werde ich es wohl auch jetzt, wo die Geschichte fertig ist, nicht mehr zu Ende schauen.


    PS: Sasuke konnte ich auch nie ausstehen. Was für ein Arschloch. :P

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    Aber genug von dem alten Schinken. Was habe ich in letzter Zeit so geschaut? Uhm...


    Jetzt wo es auf Netflix draußen ist, habe ich mal Saiki Kusuo no Ψ-nan weitergeschaut. Dank der liebenswürdigen Charaktere und ausgefallenen Szenarien, bleibt die Serie tatsächlich durchgehend unterhaltsam. Am Ende der ersten Staffel schafft sie es sogar, ein bisschen emotional zu werden. Die erste Hälfte der zweiten Staffel hab ich auch schon geschaut. Ich mag den neuen Gal Charakter besonders. Gals sind immer toll.


    Insgesamt eine konsistente 7/10 für mich, mit Höhepunkten im 8/10 Bereich.


    Wo wir schon bei Comedy sind, ich habe von dieser Staffel Late Night! The Genius Bakabon geschaut und... okay ich habe einige Gedanken zu dieser Serie. Bei Bakabon handelt es sich um einen alten Gag-Manga von selben Autor wie das zuletzt extrem erfolgreich wiederbelebte Osomatsu-san. In der Theorie ist Bakabon super witzig. Ich mag die Szenarien und Ideen und die Art wie es mit der Anime-Formel spielt und vollkommen ungewöhnliche Sachen macht. Aber... ich weiß nicht genau woran es liegt, aber die meisten Witze landen einfach nicht. Vielleicht ist es das Timing oder andere Aspekte der Präsentation.


    Gegenüber Osomatsu-san hat es den klaren Nachteil, dass die Charaktere viel schwächer definiert sind. Die Matsuno-Brüder sind alle auf ihre eigene Weise einzigartig furchtbare Versager. Der einzige Hauptcharakter, der bei Bakabon wirklich heraussticht, ist der Vater. Bakabon selbst, Hajime und seine Mutter sind alle ein bisschen langweilig. Der Vater ist der tatsächlich lustige. Vielleicht funktioniert der Meta-Humor deshalb nicht so gut, weil die Charaktere nicht so stark sind.


    Ich will Bakabon mögen, aber irgendwie funktioniert die Serie einfach nicht so richtig, und nach 5 Episoden habe ich auch keine Hoffnung mehr, dass das noch besser wird. Schade.


    Ansonsten schaue ich in letzter Zeit zum 5. Mal Kill la Kill und bin wieder fast am Ende. Die Serie ist und bleibt ein Meisterwerk jenseits jeglicher Kritik für mich und ich liebe jede einzelne Sekunde davon. Es ist Hype und lächerlich und wunderschön und traurig und inspirierend und Badass und ich liebe es. Meine ausführlichen Gedanken zu Kill la Kill habe ich schon an anderer Stelle niedergeschrieben. Lest einfach das nochmal. 8o



  • Ich bin letztens erst durch Zufall über Nanatsu no Taizai gestolpert und war zunächst beim Reinschnuppern erstmal leicht unentschlossen gewesen, weil mir die Hauptfiguren irgendwie komisch vorkamen. Als ich dann beim Durchklicken allerdings den Badass-Charakter Escanor gesehen habe, hab ich dann doch ein paar Episoden mehr geschaut und ich finde den Anime bislang ganz in Ordnung. Ist jetzt halt kein "Wow"-Anime, aber durchaus seine Zeit wert.

  • Overlord III


    Schaue es derzeit wöchentlich, weil ich schon die ersten beiden Seasons gerne geschaut habe.

    S1 unterscheidet sich doch gut von S2 und S3 da der Fokus der Erzählung woanders liegt, ich finde den Anime aber schön erfrischend da der Hauptcharakter mit seinem ehemaligen als Bösewicht erstellten Charakter sich in einer neuen Welt vorfindet und sich nicht darum kümmern muss dort Held zu spielen sondern wie er mit der Tatsache, dass er eigentlich böse ist, aber nicht vom Herzen sondern Setting her, in der Welt versucht zurecht zukommen und man nie genau wissen kann, wie weit er geht.


    Es sind halt nicht sehr tiefgreifende Emotionen drin verbunden, da der Hauptcharakter und sein Gefolge eher kühl und berechnend agieren, aber ich finde das erfrischend anders.

  • Als laufenen Anime habe ich boku no hero academia, wobei ich aber auch die dritte Staffel von Haikyu nebenebi schaue und auch zum dritten Mal an Initial D hänge. ^^


    Da es ein etwas älterer Anime ist:

    Initial D ist ein Manga von Shūichi Shigeno und eine darauf basierende Anime-Reihe. Der Manga erschien von 1995 bis 2013 und ist in die Genres Action und Sport einzuordnen.

    -> Ich denke, auch Leute die Autos nicht allzugerne mögen, haben ihren Spaß an diesem Anime. :)


  • Hallo,


    bin gerade bei Non Non Biyori. Gefällt mir sehr gut, sehr schön gezeichnet, ruhig und entspannend. Durch den naiv-trockenen Humor aber immer wieder was zum Schmunzeln.


    Die Charaktäre sind kawaii und jeder auf seine Weise ein wenig schräg. Renge ist super!


    Macht einfach gute Laune ;-)


    Grüße

    JP