Dinge, die ich nicht verstehe.

  • Leute benutzen das Wort Freund aber auch sehr unterschiedlich. Was der eine als Bekanntschaft beschreibt, ist für den anderen bereits eine Freundschaft. Freundschaft heißt ja auch nicht direkt, dass man der allerbeste Freund ist, dem man alles anvertraut.

    Für mich persönlich ist das Wort Freund bzw. eine Freundschaft sehr heilig. Ich kenne viele die diesen Begriff sehr "inflationär" nutzen und Menschen mit denen sie einmal Kontakt hatten oder alle Jubeljahre mal sehen schon als Freund bezeichnen.

    Ich hab nicht viele Menschen die ich mit diesen Wort bezeichnen würde, und bin auch sehr zögerlich ihn selbst zu nutzen. Es fällt ohnehin schon schwierig einfach so mit Menschen außerhalb von Sagespaces zu reden wo ich weiß das ich nicht sofort anecken, auch wenn das eher durch schlechte Erfahrungen geprägt ist als das es wirklich tatsächlich so ist.

    Letzte Jahr hab ich auf der Dokomi durch ein Fan Treffen ein paar Leute kennengelernt. Viele davon sind bekannte 3 davon würde ich als Freunde/Freundinnen bezeichnen eine davon ist mittlerweile meine Besti wie man so schön mit der ich über alles reden kann und ich meine alles.

    Als neulich eine der neuen Freunde am Telefon zu mir meinte das Sie für eine guten Freund wie mich immer da sein wenn was ist oder hab ich richtig gesprüht wie sich meine Herz gefreut hat.

    Who is the round Cake?

    Don't forget. Always, somewhere, someone is fighting for you. As long as you remember her, you are not alone.

    Ich weiß nicht alles. ich weiß nur was ich weiß!

    Goodbye Sekai!

  • Nur für mich gesprochen:

    Ich empfinde es eher als aufdringlich wenn sich eine mir unbekannte Person aufdrängt und öfters fragt ob man jetzt befreundet ist oder nicht. Das ist unangenehm, irgendwie kindisch und zeugt davon, dass solche Personen anderen etwas zu viel beimessen. Absurd wird es wenn diese Personen auf emotionaler einer Achterbahnfahrt unterwegs sind und mich mitziehen wollen. Wenn man dann eben jenen Personen offen und ehrlich mitteilt, dass für ein persönlich eine Freundschaft mehr ist als eine flüchtige Bekanntschaft, dann kann man fast sehen wie die oben beschriebenen Personen den Tränen nah sind. Ich finde das irgendwie sehr unreif. Auch mag ich es nicht jemandem ein Freund zu nennen mit dem man nie etwas erlebt hat, dass fühlt sich billig an.

  • Aber in der Regel ist es halt echt so, dass das meist dann aus so einer Einsamkeit einer Person passiert, dass man denkt es ist direkt Freundschaft und dem andern dann damit irgendwie emotional Druck macht.

    Warum macht man dem anderen emotional Druck?

    Wenn dir jemand nach paar Wochen sagt du bist mein Freund/Freundin dann kannst du das entweder erwidern oder eben sagen, das es nicht der Fall ist.

    Klär mich bitte auf, falls ich es falsch verstehe

    Das, was du sagst, ist vollkommen richtig und so sollte es auch sein.

    Meine langjährige Erfahrung im Internet hat mir des öfteren aber gezeigt, dass die Leute die wirklich auf zwang Freunde im Internet suchen, weil es offline nicht klappt, mir schon des öfteren emotionalen Druck gemacht haben wenn ich es eben nicht als richtige Freundschaft gesehen habe und dies (aus innerem Wunsch) anders interpretiert wurde.

    Aka hat für so einen „emotionalen Druck“ ein sehr gutes Beispiel gegeben.