Wollt ihr Kinder haben?

  • Mein Kollege behauptet das Gegenteil - sein stresslevel von kind 2 auf 3 sei nicht um faktor 1,5 gestiegen, sondern um faktor 5 :ninja:

    Ich wollte das Risiko nicht eingehen und bin bei 2 geblieben. :ugly:

    Eclipse Wie du siehst, habe ich ihr auch nicht geglaubt. :kekw:

    Mal davon abgesehen, dass es mir ab Kind 3 auch etwas zu kompliziert und teuer wird... Auto, Wohnraum, Urlaub, nur 2 Hände,...

    Aber meine Familienplanung ist eh schon lange abgeschlossen.

  • Tasuki jap. Ohne kindersitze bekommt man vllt 3 Kinder hinten ins Auto.. Aber zwischen babyschale und gruppe II-sitz mit aufprallschutz passt ja niemand gut zwischen.... (auch wenn ich mich da schon reingequetscht habe.. Schräg verkeilt irgendwie :ugly:)

    Jo und alles andere, was du sagst... Ich würde gerne erst wieder umziehen, wenn die Kinder raus sind. In ne kleinere Bude dann.

    Thou shalt not follow the NULL pointer, for chaos and madness await thee at its end.

    (aus: "The Ten Commandments for C Programmers" von Henry Spencer)

  • Ich habe mir damals immer gesagt... wenn mein Freund keine Kinder will, will ich auch keine... und falls doch, unterstütze ich das auch. Muss man sich halt gut überlegen, ob es zum Alltag passt. Mein Freund arbeitet sehr sehr sehr viel und ist deshalb kaum da, was ja an sich nichts macht, da die Finanzen dafür passen. Das Kind wäre also nur bei mir und fast ausschließlich bei mir. Und so möchte ich das eigentlich nicht. Dann vielleicht ein Haustier (Hund) oder so über die Zeit. Wir arbeiten bald wieder beide Schicht. Das geht halt in unserem Alltag nicht. Klar, möglich wäre es. Es geht ja doch immer irgendwie. Aber im Moment eher nicht ^^"

  • Ja~ <3

    Wenn die Lebensumstände (geeigneter Partner*in, sichere Berufssitustion etc.) passend sind.

    Dann wären zwei Kinder schon ein kleiner Traum. :3

    Dabei wäre es mir egal, ob adoptiert oder wenn Partner*in bereits Kinder hätte. Finde jede Vorstellung schön.

    Das Geschlecht der Kinder spielt dabei keine Rolle für mich.

  • Früher dachte ich, es sei ganz normal Kinder zu bekommen. Ich ging davon aus, dass das einfach zum Leben dazugehört und ich diesen Weg auch gehen muss. Mit der Zeit begann ich jedoch vieles zu hinterfragen und zu reflektieren. Würde mich ein Kind wirklich glücklich machen? Bin ich bereit und möchte ich wirklich meine Freiheit, meine Ruhe und meine Unabhängigkeit aufgeben? Bin ich emotional und mental bereit für diese Verantwortung? Ich habe versucht mir diesen Wunsch irgendwie einzureden, doch es ist mir nicht gelungen. Ich verspüre einfach kein Bedürfnis Mutter zu werden.

    Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem es als selbstverständlich galt, dass eine Frau gleichzeitig Mutter, Hausfrau und berufstätig sein muss und sich dabei nicht beschweren darf. Ich hingegen spreche offen über meine Unsicherheiten, über Dinge, die mir schwerfallen und über meine Belastbarkeit. Jeder Mensch ist anders und nicht jede Frau entspricht diesem Ideal. Es ist vollkommen menschlich überfordert zu sein und nicht immer alles perfekt managen zu können. Man muss nach außen nicht immer den Eindruck erwecken, dass alles so toll ist. Es ist völlig in Ordnung ehrlich miteinander über Herausforderungen und Gefühle zu sprechen.

    Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein erfülltes Leben ausmacht. Ein Leben ohne Kinder ist nicht weniger sinnvoll. Wenn sich jemand eine Familie wünscht, ist das vollkommen fine. Genauso fine ist es jedoch sich bewusst für ein kinderloses Leben zu entscheiden. Ich denke, es ist sogar verantwortungsvoll ehrlich zu sich selbst zu sein und zu reflektieren, ob ein Kind wirklich zum eigenen Leben passt. Verstehe auch nicht, wieso es egoistisch sein soll, keine Kinder zu bekommen, schließlich schuldet man niemandem etwas. Es wäre mMn nicht richtig sich etwas aufzuzwingen, nur weil das von einem so erwartet wird.

  • Kurze Antwort: Nein.

    Lange Antwort: Nein, auf gar keinen Fall. Ich mag Kinder per se, aber nicht als eigene. Diese Verantwortung will ich nicht und ausserdem ist mir die Zeit viel zu wichtig. Die Zeit nutze ich lieber für viel mehr Zweisamkeit mit meiner Frau. Sie denkt genau gleich bei diesem Thema und das ist perfekt so.

  • Würde ich Kinder haben wollen? Ja. Aber nur nicht in der aktuellen Weltsituation - zumindest nicht selbstproduzierter Weise.

  • Wir haben einfach keinen Bedarf, Kinder auf die Welt zu setzen.

    Danke! Geht uns genauso, trotzdem gibt es immer wieder Leute, die diese Entscheidung nicht respektieren können/wollen. Ständig wird gefragt, kritisiert und gemeint, dass man es später ja bereuen könne. So nervig. Ich setze doch keine Kinder mit der Annahme auf die Welt, damit die mich im hohen Alter pflegen können? Was ist das bitte für ein Urzeitdenken..



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    𝗒𝗈𝗎𝗋 𝗌𝗆𝖺𝗅𝗅 𝒌𝒊𝒏𝒅𝒏𝒆𝒔𝒔 𝗍𝗈𝖽𝖺𝗒
    𝗆𝗂𝗀𝗁𝗍 𝖻𝖾 𝗌𝗈𝗆𝖾𝗈𝗇𝖾'𝗌 𝒓𝒆𝒂𝒔𝒐𝒏 𝗍𝗈 𝗄𝖾𝖾𝗉 𝗀𝗈𝗂𝗇𝗀 ᴛᴏᴍᴏʀʀᴏᴡ.

  • Bei mir hat sich in den letzten 7 Jahren auch nichts verändert und das Thema wird auch langsam relevant. Ich möchte weiterhin Kinder haben und auch mein Beruf hat mir den Wunsch nicht zerstört, trotz größter Bemühungen :ugly:

    Was ich total spannend finde ist, dass gerade besonders selbstreflektierte Menschen sich gegen Kinder entscheiden, was ja aber auch absolut deren Recht ist. Ich denke mir nur, dass gerade diese Personen, teils auch entgegen der eigenen Wahrnehmung, wahrscheinlich viel bessere Eltern wären, als so manch andere. Ich für meinen Teil begrüße Eltern mit einem Kopf auf den Schultern - leider ein progressiv selteneres Phänomen.

    In der derzeitigen Lage keine Kinder bekommen zu wollen, kann ich auch absolut nachvollziehen. Ob die Lage aber überhaupt besser wird (besonders ohne "ausreichend" Nachwuchs), wage ich aber mal vorsichtig zu bezweifeln.

  • Wir haben einfach keinen Bedarf, Kinder auf die Welt zu setzen.

    Ich setze doch keine Kinder mit der Annahme auf die Welt, damit die mich im hohen Alter pflegen können? Was ist das bitte für ein Urzeitdenken..

    Zumal würde ich mir auch verdammt schäbig vorkommen, das von meinem eigenen Kind zu erwarten.

    Hätte meine Mutter meinen kleinen Bruder nicht, würde sie wahrscheinlich von mir erwarten, dass ich sie pflege. Aber jetzt, wo sie auch noch in Amerika ist ... schon zehnmal nicht. :D

    Ja, ich kann verstehen, dass man nicht ins Altersheim möchte. Aber irgendwann ist man selbst einfach komplett ausgelaugt. Dann bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit, eine Pflegekraft zu holen.

    Bestes Beispiel: Meine damalige Kollegin hat jetzt mit 65 noch ihre beiden Eltern bis in den Tod gepflegt. Die Frau war einfach fix und fertig. Der Vater ist vor zwei Jahren gestorben und die Mutter erst vor Kurzem. Sie musste dann doch ins Heim, weil sie dement war und noch andere Krankheiten hatte, zuletzt wurde sie palliativ versorgt.
    Und das alles als Nicht-Pflegekraft durchmachen zu müssen ... puh. Nichts gegen meine Mutter, aber so weit denkt sie einfach nicht.

    In ihrem Kopf ist halt: „Meine Kinder lieben mich, die stecken mich schon nicht ins Altersheim.“ - Ich finde ihre Meinung völlig verkehrt. Ich sag einfach immer ja und denk mir meinen Teil, damit sie Ruhe gibt. Weil sonst Drama groß.... ._.

    Bis zu einem gewissen Grad kann man die Eltern unterstützen. Irgendwann sollte man sich als Elternteil eingestehen, dass es irgendwann nicht mehr so ist, wie man es gerne hätte. Irgendwann braucht man eben eine Pflegekraft um gewisse Dinge zu stemmen.

    Ich mochte halt einfach nie, dass Eltern grundliegend etwas erwarten und von etwas garantiert ausgehen.
    Das war bei mir in der Familie Mütterlicherseits immer so und bins einfach leid. Dazu gehört halt auch mehr :)

    Ich denke mir nur, dass gerade diese Personen, teils auch entgegen der eigenen Wahrnehmung, wahrscheinlich viel bessere Eltern wären, als so manch andere.

    Glaub ich tatsächlich auch. Ich denk zwar bei mir eher negativ. Vielleicht bin ich da zu selbstkritisch... Aber würde es glaub trotzdem etwas besser als andere hinbekommen. Zumindest besser als RTL Familien :D

  • Da ich ein Freiheitsliebender und Unabhängiger Mensch bin (und viel mit der Eisenbahn Reise), kann ich mir nicht vorstellen ein Kind bzw mehrere in die Welt zu setzen.

    Meine Freundin möchte ebenfalls keine , also passts ja.

    „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“


    Du musst Kein Mensch sein , um die Menschheit zu Retten. (Kaiju No.8)


    Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.

    Vielleicht ist keines da. (Franz Kafka)


    Sie lachen über Mich, weil Ich anders bin.
    Ich lache über Sie, weil Sie alle gleich sind.

    Kurt Cobain

  • In keinem Universum könnte ich mir vorstellen, Kinder in die Welt zu setzen. Ich hatte da noch nie wirklich den Bedarf zu. Daher war es auch nicht so dramatisch, als vor ein paar Jahren dann festgestellt wurde, dass ich dazu eh nicht in der Lage wäre (rein körperlich). Ich schaffe es ja nicht mal zeitlich, mir ein Haustier zuzulegen, was mich viel mehr wurmt, als irgendein Kind. xD Habe aber auch null das Gefühl irgendwas zu verpassen und seitdem meine große Schwester für Nachwuchs gesorgt hat, gehen mir auch meine Eltern nicht mehr auf den Zeiger damit. Die Zeit investiere ich in Zukunft dann lieber ins Reisen~

    Jedes Paradies hat Dornen und jede Tat hat ihren Preis.

  • Ich setze doch keine Kinder mit der Annahme auf die Welt, damit die mich im hohen Alter pflegen können?

    Es geht nicht ums pflegen, das ist heute so oder so utopisch wo vermutlich beide Partner in einer Ehe bis 70 arbeiten gehen müssen. Trotzdem ist es sicher schon schön wenn man irgendwann, spätestens wenn der Ehepartner weggestorben ist für den verbleibenden Teil, wenn da noch Familie ist mit der man Zeit verbringen kann. Hat ja nichts mit pflegen zu tun. Aber alte Menschen ohne Familie vereinsamen im Alter sicherlich leichter mal als die mit viel Nachwuchs.

  • Ich hatte es bei aimi so verstanden das es rein ums pflegen geht. Klar, wie du sagst, können alte Menschen leicht vereinsamen.
    Wenn man rein vom pflegen ausgeht, ist da schon ein imenser Druck dahinter. Entweder ist man dafür gemacht oder man geht daran zugrunde. Erlebt man halt auch immer wieder. Das meine damalige Kollegin einfach nur froh war, dass ihre Mutter dann friedlich eingeschlafen ist. Trotz Heim hat sie sich komplett den Arsch aufgerissen. Die Frau war teilweise so verheult und abgenommen usw. Als ich das gesehen habe, tat mir das einfach nur leid.

    Bei mir mag ich es halt nicht, wenn man davon ausgeht oder hohe Erwartungen hat. Ich bin einfach nicht der Typ Mensch für die Pflege.
    Im Altersheim besuchen, klar kein Ding... Oder mit anderen Dingen aushelfen. Es gibt auch große Familien, wo sich keiner um dich schert. Daher ist die größe nicht unbedingt ausschlaggebend. Nichts für ungut :)