Cannabis legalisieren in Deutschland?

  • Moogle

    Du hast natürlich Recht damit, das nicht alle in der OK tätig sind, manche werden auch unabhängig dealen, aber hier in Berlin ist zu beobachten das vorallem Crack und Crystal mies auf dem Vormarsch sind.

    Gerade die Ecken Görlitzer Park und Hasenheide, zum Teil auch Heinrich Heine Straße, da ist Weed quasi nicht mehr zu bekommen, die Zombies die da rum rennen sind dermaßen kaputt leider.

    Ich weiß nicht wie das in anderen Städten so läuft aber Berlin Und Frankfurt am Main, da wurde Weed leider abgelöst durch Teufelszeug.


    Eine Studie wäre sehr interessant, ob es da evtl Bandenmäßig einen Zusammenhang gibt, oder ob ich mir das nur einbilde, aber ich hab lieber 10 Weed Konsumenten, als 1 Meth Junkie.

    ~ 𝕴𝖈𝖍 𝖇𝖎𝖓 𝖉𝖊𝖗 H𝖆𝖒𝖒𝖊𝖗 ~ 𝑺𝒊𝒆 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒌𝒂𝒍𝒑𝒆𝒍𝒍 ~

  • aber hier in Berlin ist zu beobachten das vorallem Crack und Crystal mies auf dem Vormarsch sind.

    da ist Weed quasi nicht mehr zu bekommen, die Zombies die da rum rennen sind dermaßen kaputt leider.

    Ich werde gar nicht anzweifeln, dass man in einer Stadt wie Berlin an solche Drogen kommt. Was mir hier jedoch nicht wirklich klar wird, ist die Verbindung zur Legalisierung von Cannabis? Das war der ursprüngliche Punkt oder nicht?

    Nun haben wir also: Legalisierung von Cannabis -> Leute nehmen Crack. Übersehen ich etwas? Was sind die Zwischenschritte? Dealer die vorher Cannabis verkauft haben, würden es wahrscheinlich immer noch tun. Das würde ich aber vorallem auch darauf schieben, dass die geplanten Social Clubs in Deutschland einfach nicht weit genug sind, als dass sie genug bieten (hängt auch nochmal mit Bürokratie zusammen, wenn ich mich nicht irre). Man kriegt zwar easy was bei einer Online-Apotheke, aber zum jetzigen Zeitpunkt gibt es ganz bestimmt noch einen Schwarzmarkt.

    Wobei ich durch die Legalisierung auch wesentlich mehr Leute mitbekommen habe, die es einfach selbst anbauen. Konnte Studien technisch aber auch eher nicht finden, dass der Schwarzmarkt hier zurückgedrängt wurde (eher gleich geblieben, aber Aussagen über Qualität des Stoffes konnten nicht getätigt werden). Andererseits ist die Legalisierung natürlich auch noch nicht so lange her.

    "Faschisten hören niemals auf, Faschisten zu sein"

    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

  • NoName der Konsum von Drogen wie crack und Crystal, Koks und anderen Dingen wie Pillen, Smileys, Poppers und wie sie nicht alle heißen,

    Hat meines Erachtens zugenommen, warum keine Ahnung ist nur meine subjektive Meinung, vor der Legalisierung hast du mal nen Dude gesehen mit nem Johnny, jetzt siehst du wenn du mal nachts oder am Wochende Morgends unterwegs bist, in der Bahn oder an Clubs vorbei, fasnt nur noch Zombies.

    Warum das so ist kann ich nicht beantworten, vilt kompensiert man die Einnahmen dadurch keine Ahnung

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  • Nun haben wir also: Legalisierung von Cannabis -> Leute nehmen Crack. Übersehen ich etwas? Was sind die Zwischenschritte?

    Ich finde es kommt auf die Person an. Entweder neigst du dazu härteres zu probieren oder nicht (ausgenommen Menschen denen irgendwas untergejubelt wurde, Zwang, was auch immer). Ich selbst habe eine Zeit viel Cannabis konsumiert, aber hatte nie den Drang, härteres zu probieren, weil mir das bis heute Angst macht, was danach wäre, ob ich daran hängen bleiben könnte usw. Also gibt es keine wirklichen Zwischenschritte, außer du kommst in die falschen Kreise. Gibt auch Leute die konsumieren keinen Gras, aber dafür anderes.

    Ich merke nicht viel von der Legalisierung, außer dass es öfter draußen danach riecht.

    Hat meines Erachtens zugenommen, warum keine Ahnung ist nur meine subjektive Meinung, vor der Legalisierung hast du mal nen Dude gesehen mit nem Johnny, jetzt siehst du wenn du mal nachts oder am Wochende Morgends unterwegs bist, in der Bahn oder an Clubs vorbei, fasnt nur noch Zombies.

    Das ist nichts neues, das war auch vor der Legalisierung so. Denkst du Menschen auf einer Techno Party haben davor nie irgendwelche Drogen genommen? ^.^ Warst schon Mal auf einem Hip-Hop Konzert? :D Da haben die schon immer gekifft. Klar, früher hat man bissle mehr drauf geachtet nicht von der Polizei erwischt zu werden. Aber sonst, echt keinen Unterschied.

  • Das ist nichts neues, das war auch vor der Legalisierung so. Denkst du Menschen auf einer Techno Party haben davor nie irgendwelche Drogen genommen? ^.^ Warst schon Mal auf einem Hip-Hop Konzert? :D Da haben die schon immer gekifft. Klar, früher hat man bissle mehr drauf geachtet nicht von der Polizei erwischt zu werden. Aber sonst, echt keinen Unterschied.

    Ich halte nichts von Drogen genauso wenig wie Menschen die sie konsumieren, außer zu medizinischen Zwecken.

    Es mag sein das es schon immer so war, nur würde es anscheinend versteckter konsumiert, heute gibt es keine Hemmungen mehr.


    Geschäft boomt trotz Cannabis-Legalisierung: Kokain und Amphetamine treiben Zahl der Drogendelikte hoch
    Der illegale Handel mit Betäubungsmitteln floriert. Auch bei harten Drogen gibt es mehr Konsum. Die Gewinne finanzieren die organisierte Kriminalität.
    www.tagesspiegel.de


    Ob das jetzt im Zusammenhang steht, möchte ich nicht beurteilen, interessant ist es dennoch

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  • Das mit dem Straßengeschäft, sehe ich anders.

    Man muss sich einfach mal mit dem Thema Prohibition beschäftigen, dann sieht man das die Aussage grundsätzlich richtig ist. Die große Epoche der Mafia in den USA hängt ja stark mit dieser zusammen, nachdem Alkohol wieder legalisiert wurde brach da einiges weg. Natürlich gibt es immer noch eine Mafia, aber eben nicht mehr im Bereich Alkohol.

    Natürlich werden die Dealer nicht verschwinden. Sie werden weiter harte Drogen verkaufen, die weiter illegal wären und weiter auch nachgefragt sind. Aber Hasch wird da dann keiner mehr kaufen, würde man qualitativ hochwertiges in entsprechenden Geschäften kaufen können. So wie heute keiner mehr in illegale Bars geht um selbst gebrannten zu saufen, weswegen es solche Bars nicht mehr wirklich gibt.

    Ich würde sogar sagen das eine Legalisierung sich auch positiv auf die Verbreitung harter Drogen auswirken könnte, wenn die ganzen Hasch-Konsumenten nicht mehr zu Dealern gehen müssten.

    Die Niederlande zieht hier auch nicht als Argument. Wenn man den Besitz und in bestimmten Bereichen die Abgabe legalisiert, aber der Anbau und die Beschaffung durch die Abgabestellen im Grunde noch illegal ist, dann ist das natürlich nicht zielführend. Man stelle ich auch hier das gleiche beim Alkohol vor: Der Konsum ist legal, der Besitz auch, der Verkauf an Endkunden in zertifizierten Bars auch, aber die Herstellung und der Vertrieb an diese Bars ist illegal: Kann sich keiner vorstellen was dann abgehen würde, dann hätten wir auch hier einen riesen illegalen Markt für Herstellung und Beschaffung von Alk für diese Bars, und auch da würde das organisierte Verbrechen profitieren. Könnte man, oder kann man wegen den Erfahrungen aus der Prohibition sagen das Alkohol grundsätzlich organisiertes Verbrechen fördert: Nein, kann man nicht. Alkohol macht das nur wenn es illegal ist. Und das Gleiche gilt für Cannabis.

    Man braucht halt eine Legalisierung auf allen Ebenen, von der Herstellung, über den Verkauf bis zum Besitz/Konsum.

  • Zigaretten, die quasi schon immer legal bei uns waren und für die es soweit ich weiß keinen nennenswerten Straßenmarkt gibt

    Jain. Ich kenn das nur so aus den 2000er/2010ern, weil ich keinen regelmäßigen Kontakt mehr mit Rauchern habe, aber damals hab ich es oft mitbekommen, wie Raucher ausschließlich Zigaretten-Packungen mit polnischer oder kyrillischer Schrift hatten.

    Die haben ihre Kippen dann stangenweise günstig von nem Bekannten bekommen, der die ausm Ausland reingeschmuggelt hat. Ging da aber natürlich primär darum die hohen Steuern auf Zigaretten zu umgehen.

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    Jack of all trades, master of none.

  • Die haben ihre Kippen dann stangenweise günstig von nem Bekannten bekommen, der die ausm Ausland reingeschmuggelt hat.

    Das ist/war hier Gang und gebe du kannst sogar Leute bezahlen die mitkommen um mehr Stangen kaufen zu dürfen

    ~ 𝕴𝖈𝖍 𝖇𝖎𝖓 𝖉𝖊𝖗 H𝖆𝖒𝖒𝖊𝖗 ~ 𝑺𝒊𝒆 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒌𝒂𝒍𝒑𝒆𝒍𝒍 ~

  • Man muss sich einfach mal mit dem Thema Prohibition beschäftigen, dann sieht man das die Aussage grundsätzlich richtig ist. Die große Epoche der Mafia in den USA hängt ja stark mit dieser zusammen, nachdem Alkohol wieder legalisiert wurde brach da einiges weg. Natürlich gibt es immer noch eine Mafia, aber eben nicht mehr im Bereich Alkohol....

    ...Ich würde sogar sagen das eine Legalisierung sich auch positiv auf die Verbreitung harter Drogen auswirken könnte, wenn die ganzen Hasch-Konsumenten nicht mehr zu Dealern gehen müssten....

    Du kannst Alkohol und die Prohibition nicht mit Cannabis und die Legalisierung gleichsetzten, denn das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Das ist der berühmte Vergleich von Äpfel mit Birnen.

    Wo soll man anfangen? Schon alleine die Ausgangssituation ist eine völlig andere. Alkohol wird schon seit über 2.000 Jahren als Genussmittel genutzt und hat sich in der Gesellschaft etabliert, Cannabis hingegen war und ist immer noch eine Randerscheinung. Schau wie viele Alkohol trinken und dann schau die Zahl der Konsumenten von Cannabis an. Zudem gibt es Alkohol in den verschiedensten Varianten, Bier und Wein welche noch gering an Alkohol sind, über Liköre hin zu Branntwein und Schnaps welche dann richtig hochprozentig sein können. So wie hier viel Vielfalt ist, so auch deren Liebhaber und dann kommt dazu, wie viel davon getrunken wird. Der eine trinkt eben nur zum Essen einen feinen Wein, weil es ihm so gefällt und reicht, und ein nächster braucht eine halbe Pulle Wodka um überhaupt in Fahrt zu kommen. Allein bei der christlichen Messe, wird auch Wein zum Abendmahl genommen, da kann man nicht von echten Alkoholkonsum reden. Sowas gibt es aber bei Cannabis nicht. Es gibt kein Schlückchen Cannabis. Darum hinkt das schon einmal ganz gewaltig.

    Zum anderem war es bei der Prohibition doch so, dass der Alkohol schon Jahrhunderte von allen Menschen benutzt wurde. Cannabis war bis dato nur eine Randnotiz. Wie viele Brauereien und Brennereien gab es da schon in den USA? Wie viele Leute haben Alkohol konsumiert? Dann wurde er verboten und daraus wurde dann ein Geschäft für die Mafia. Wie viel Cannabis wurde damals und auch heute dagegen angebaut und wie viele Konsumenten gibt es? Das die Prohibition sich so nicht halten konnte war offensichtlich.

    Aber Cannabis war noch nie legal, wurde noch nie in solchen Umfang wie Alkohol konsumiert. Die Prohibition war ein Verbot es bisher allgemein zugänglichen Genussmittel. Bei der Legalisierung von Cannabis wird ja versucht etwas bisher illegales, legal zu machen. Also zwei völlig unterschiedliche Ausgangspunkte.

    Keine Frage, Alkohol ist eine Droge, das soll kein Statement dafür sein. Ich selbst lehne Alkohol kategorisch ab. Wie auch alle anderen Drogen. Aber es gibt genügend Menschen, die Alkohol nicht als Droge nutzen um eine Rauschzustand zu erreichen, wie es bei Cannabis ist. Nur um ein Beispiel zu nennen. Wenn meine Oma und ihre Bekannten sich zum klassischen Kaffeekränzchen treffen, trinken sie auch ab und zu (nicht immer) auch mal ein oder zwei Gläschen Eierlikör. Da geht es um den Genuss also den Geschmack des Likörs, nicht um den Alkohol an sich um sich zu berauschen. Daher auch der begriff Genussmittel. Weil der Genuss im Vordergrund steht und die Menge an Alkohol sehr gering ist.

    Anders ist es doch bei Cannabis. Hier steht doch die Wirkung des THC im Vordergrund, oder will hier jemand ernsthaft behaupten, dass er sich eine Tüte dreht, sie anzündet und nur einmal daran zieht?

    Darum ist die Prohibition auch von so vielen Leuten abgelehnt worden. Nicht nur von den "Säufern" denen ihre Droge gefehlt hat, sondern auch von all jenen, die nur ab und zu und wenig Alkohol zum Genuss genutzt haben und nun mit allen im selben Boot saßen. Ihnen wurde etwas verboten, was bis dahin völlig offen stand und das ist mit Cannabis eben nicht der Fall. Das war bisher immer nur illegal und für den normalen Bürger nur schwer erhältlich. Zudem hat Alkohol in der Gesellschaft einen ganz anderen Stellenwert als Cannabis. Es gilt (leider) zum guten Ton, wenn es besondere Anlässe gibt, dass man dazu mit einem Gläschen Sekt anstößt. Ich wüsste nicht, dass man das auch mit einem Tütchen Hasch machen würde?

    Fakt ist einfach, Alkohol ist legal, kann überall gekauft werden ohne einen "Dealer" zu brauchen. Cannabis ist illegal und eine Legalisierung ändert nichts an der Tatsache, dass die Art es zu konsumieren eine völlig andere ist als beim Alkohol.

    Darum: Die Prohibition mit der Legalisierung zu vergleichen passt leider absolut nicht, sorry.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Albert Einstein

  • Beitrag von Nethraxius (11. Februar 2026 um 14:25)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (12. April 2026 um 00:22).
  • Kann mir jemand erklären, was das jetzt genau mit der Prohibition zu tun hat? Also, wo genau ändert die Aussage "Alkohol ist nicht das gleiche wie Cannabis" etwas daran, dass wir aus der Prohibition Rückschlüsse zur Entwicklung des Schwarzmarktes ziehen können?

    Bei beiden gibt es doch eine Nachfrage, ganz unabhängig davon, was die Leute damit machen oder wie sie es konsumieren. Und diese Nachfrage wird nunmal potenziell vom Schwarzmarkt bedient, der es dann potenziell streckt. Bei beiden sterben Menschen und bei beiden gibt es Süchtige. Dass das natürlich unterschiedliche Drogen sind, bestreitet niemand. Aber was ändert das daran? Weil so wie es jetzt da steht, wirkt es für mich einfach nur wie ein komplettes Derailment.

    "We are born colorless. It's the people we meet who give us color."

    Einmal editiert, zuletzt von Moogle (11. Februar 2026 um 16:15)

  • Selbst ein Wall Of Text ändert nichts daran das du Cannabis nicht mit Alkohol vergleichen kannst, es fängt ja schon bei der Wirkung an, und Hört spätestens da auf wo dealer ihr Zeug strecken.

    Als Alkohol illegal war haben die Schwarzhändler das Zeug auch mit anderem, teils giftigem, Zeugs gestreckt. Oder es billig gebrannt so das es Fusel enthielt. Als Gegenargument für eine Legalisierung all die Dinge als Argument bringen zu wollen die es nur gibt weil es eben nicht legal ist, dazu zählt das Strecken, dazu zählt der Schwarzmarkt, dazu zählt die Organisierte Kriminalität dahinter, das ist einfach nur falsch.

    Deswegen ist diese Diskussion auch so mühseelig, weil so viele Vorurteile, Falschbehauptungen und Fehlinformationen im Umlauf sind und immer wieder auf den Tisch kommen.

    Auch das "Alkohol ist etabliert" ist kein Argument. In anderen Ländern wurde tausende Jahre Opium konsumiert, deswegen wird das doch auch keiner legalisieren wollen. In den Herkunftländern von Cannanbis war das auch seit Jahrhunderten ganz normal es zu konsumieren, die Völker sind auch nicht daran ausgestorben. Cannabis ist in Deutschland längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird von Millionen Menschen konsumiert. Damit sind alle Argumente über "etabliert" hinfällig.

    Wenn ich in Laden gehen kaufe ich mir ein Bier und kann es bedenkenlos trinken, wenn du nicht in der glücklichen Lage bist HomeGrow zu betreiben oder in einem Cannabis Club zu sein, musst du deinem Dealer vertrauen, weisst du ob er Zucker, Haarspray oder andere Substanzen benutzt um dein Weed zu strecken?

    Du weißt aber schon das das ein Argument PRO Legalisierung ist, da potenzielel Kunden, die es so oder so konsumieren, geschützt werden wenn sie es legal und qualitativ hchwertig und überwacht in einem Laden kaufen können?

    aber auch die ändern nichts daran, das sich durch die Legalisierung, nicht viel verändert hat, was den Konsum angeht.

    Das liegt daran das es bisher keine Legalisierung gibt. Sondernd eine Teillegalisierung. Das ist auch etwas was die Menschen einfach mal verstehen müssen. Wenn nur der Besitz und Konsum legal sind, nicht aber der Verkauf, dann kaufen die Leute NATÜRLICH bei einem Dealer. Wo auch sonst? Es gibt keine legalen Quellen um die Gesamtnachfrage zu bedienen, da nicht alle die Option haben anzubauen und den Clubs viele Steine in den Weg gelegt werden durch die Politik. Deswegen brauchen wir eine komplette Legalisierung, damit der Schwarzmarkt ebene endlich wegfällt.

  • Beitrag von Nethraxius (11. Februar 2026 um 23:08)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (12. April 2026 um 00:22).
  • Ursprünglich war ich für die Legalisierung. Da die Legalisierung jedoch dazu geführt hat das jetzt jeder Hans und Franz sein Cannabis theoretisch und unter anderem auch in der Praxis an Bahnhöfen verkaufen kann, würde ich meine Meinung erneut ändern. Man könnte genau so gut Kokain legalisieren. Es spielt anscheinend gerade den Dealern in die Hände. Und wer schon vor der Legalisierung bereits privat Cannabis angebaut hat, der würde es auch im Falle eines erneuten Verbots machen. Letztendlich stellt sich die Frage wer bisher von der Legalisierung profitiert hat.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • Man könnte genau so gut Kokain legalisieren.

    Könnte und sollte man. Gilt auch für alle anderen Drogen. Dadurch wäre es zum einen möglich, dem Schwarzmarkt die Geschäftsgrundlage entziehen, und zum anderen die Substanzen auf ihre Reinheit zu prüfen, womit Verunreinigungen durch gefährliche Streckmittel verhindert werden könnten. Davon abgesehen sollte jeder mündige Bürger selbst entscheiden dürfen, was er sich mehr oder weniger genüsslich reinpfeift (so lange anderen kein Schaden zugefügt wird).
    Und nein, ich denke nicht, dass mehr Zugang zu derartigen Substanzen auch automatisch eine höhere Belastung des Gesundheitssystems bedeutet. Also die Frage ist für mich weniger legal vs illegal, sondern eher reguliert vs unreguliert.

    "The floor is lava!"
    ~ Everyone, Pompeii, 79 A.D.

    "Die Beethovens hatten keinen Fernseher,
    trotzdem wurde der Sohn sehr berühmt,
    was heutzutage fast nur noch mit Fernsehen möglich ist.
    Die Leute saßen trotzdem damals schon in ihren Wohnstuben
    und haben in die Ecke geguckt."
    ~ Konfuzius

  • Aber genau das ist ja ein Problem. Wie bereits erwähnt: Dank der Legalisierung kann man ohne Angst vor der Justiz haben zu müssen mit Cannabis dealen. Hier möchte ich erläutern das dass eigentliche Problem die Touristen sind. Sprich: So wird Deutschland auf kurz oder lang das was Holland ist. Ein Tourismus und Drogen Wunderland. Man könnte jetzt auch noch die Reeperbahn mit einbeziehen, aber das wäre dann Off Topic.

    Unabhängig davon ist es mir eigentliche egal wer was konsumiert. Aber fürmich geht es um die Folgen des Konsums - zum Beispiel ein ungewöhnlich hohes Aggressionpotenzial (was übrigens bei dem Konsum von beispielsweise Zigaretten niemals auftritt.) Außerdem dürfte es ziemlich schwierig bis unmöglich sein den Reinheitsgehalt von allen sichergestellten Drogen auszumachen - ob diese nun legalisiert wurden oder nicht - wenn man nur einmal bedenkt wie der Haushalt der Polizei ausschaut. Zuwächse ja, aber nicht ausreichend.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.

  • (so lange anderen kein Schaden zugefügt wird)

    Wie soll das denn funktionieren? Ich traue nem substanziellen Teil der Gesellschaft schon nicht zu, dass sie nüchtern ihrem Umfeld keinen Schaden zufügen. Geschweige denn, dass sie Drogen verantwortungsbewusst konsumieren. Freier Wille und Selbstbestimmung sind ne feine Sache, aber das geht gewaltig nach hinten los. Schwarzmärkte wird man damit auch nicht loswerden, im besten Fall werden sie weniger lukrativ und dadurch tendenziell noch gefährlicher, besonders für die untersten Schichten.

    Die Legalisierung von Cannabis unterstütze ich aber weiterhin. Mal abgesehen davon, dass jetzt jede Ecke von größeren Städten danach stinkt, sehe ich nahezu nur Vorteile. Am ehesten überzeugt mich dabei aber weiterhin die Entlastung von Polizei und Justiz ;D

  • (so lange anderen kein Schaden zugefügt wird)

    Wie soll das denn funktionieren?

    Darum geht's nicht. Wollte damit nur gesagt haben "so lange jemand anderen keinen Schaden zufügt, soll er machen was er will" - einfach nur als innere Haltung, egal ob das jetzt unrealistisch ist oder nicht.

    Ich traue nem substanziellen Teil der Gesellschaft schon nicht zu, dass sie nüchtern ihrem Umfeld keinen Schaden zufügen.

    Autofahren wäre da so ein Beispiel. Würde ich auch nicht grundsätzlich verbieten wollen, "nur" weil es immer Menschen geben wird, die andere aufgrund von Verantwortungslosigkeit totfahren.

    "The floor is lava!"
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    "Die Beethovens hatten keinen Fernseher,
    trotzdem wurde der Sohn sehr berühmt,
    was heutzutage fast nur noch mit Fernsehen möglich ist.
    Die Leute saßen trotzdem damals schon in ihren Wohnstuben
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    ~ Konfuzius

  • Problem mit der Legalisierung des Cannabis ist aus meiner Sicht einfach das es hier eben keine oder nur sehr wenige "Coffe Shops" gibt. Laut Internet sind die Erfolge welche mit der Legalisierung einhergingen bisher auch eher gemischt. Klar, dass Gesetz wurde erst vor zwei Jahren verabschiedet. Trotzdem wurde - auch wenn es das große Versprechen hinter der Legalisierung gewesen ist - der Straßenmarkt nicht wirklich ausgetrocknet. Ich denke das der Staat wesentlich mehr durch "Coffe Shops" beziehungsweise Cannabis Clubs profitieren könnte. Zugleich würde es den Schwarzmarkt für den Durchschnitt immer unattraktiver machen.

    Wer die Freiheit liebt braucht keine Führung.